Ameiurus natalis
Gelber Katzenwels

Gelber Katzenwels (Ameiurus natalis)

Systematik
Teilklasse: Echte Knochenfische (Teleostei)
Überordnung: Ostariophysi
Ordnung: Welsartige (Siluriformes)
Familie: Katzenwelse (Ictaluridae)
Gattung: Ameiurus
Art: Gelber Katzenwels
Wissenschaftlicher Name
Ameiurus natalis
(Lesueur, 1819)

Der Gelbe Katzenwels (Ameiurus natalis) ist eine Fischart aus der Familie der Katzenwelse (Ictaluridae).

Merkmale

Der Gelbe Katzenwels besitzt einen gelb-olivfarbenen gesprenkelten Rücken. Der Unterkörper ist gelb bis weißlich. Jungfische besitzen eine dunkle Färbung, jedoch einen hellen Unterkörper.[1] Der Fisch unterscheidet sich von dem Katzenwels und dem Schwarzen Katzenwels vor allem durch seine weißen Barteln. Die Schwanzflosse, welche keine Einkerbung besitzt, besitzt 23-27 Strahlen.[2] Durchschnittlich erreichen die Fische eine Länge von 15-45 cm. Der schwerste bisher erfasste Gelbe Katzenwels wog 1,920 kg, wobei die Tiere ein Alter von bis zu 7 Jahren erreichen können. Das Fleisch des Fisches ist cremefarben, welches einen guten Geschmack hat. Es kann vorkommen, dass das Fleisch im Sommer weicher ist als in anderen Jahreszeiten.

Ernährung

Der Gelbe Katzenwels hat ein breites Futterspektrum und geht vor allem nachts auf Futtersuche. Er ernährt sich von kleinen Fischen, Schnecken, Würmern, Krebstieren, Insekten und Aas.

Lebensraum

Das Verbreitungsgebiet des Fisches erstreckt sich über Texas, North Dakota, den Großen Seen bis an die Ostküste der Vereinigten Staaten (42°N - 19°N). Man zählt ihn zu den Süßwasserfischen. Er lebt bevorzugt in Habitaten, welche klares Wasser, steinige Gewässerböden und flache Stellen mit warmem Wasser besitzen. Außerdem sollte es krautig mit langsam fließendem Wasser sein. Seine bevorzugte Wassertemperatur liegt bei 5-15 °C.

Fortpflanzung

Im späten Frühling, beziehungsweise im frühen Sommer, graben die Gelben Katzenwelse Löcher in schlammige Gewässerböden, um dort zu laichen. Meist suchen sich die Fische, welche nach ca. 2-3 Jahren geschlechtsreif sind, einen Gegenstand wie zum Beispiel ein Stück Holz oder einen Stein, an dem sie ihren Laich ablegen. Anschließend beschützen die Elterntiere den Laichplatz bis Juli oder August. Die Rogner können 2.000 bis 12.000 Eier legen. Eine Population verdoppelt sich in circa 1,4 - 4,4 Jahren. Aufgrund dieser geringen Zeit besteht die Gefahr einer potentiellen Überpopulation.

Einzelnachweise

  1. Körperfärbung[1]
  2. Schwanzflosse [2]

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