Amenophis IV.
Dieser Artikel befasst sich mit dem ägyptischen Pharao Echnaton; zu dem gleichnamigen Asteroiden siehe Echnaton (Asteroid).
Sein Name vor der Umbenennung

Pharao Amenophis IV. (Echnaton)
Ägyptisches Museum in Kairo
Eigenname
Image:Hiero_Ca1.svg
i mn
n
R4
t p
Bild:Hiero_Ca2.svg
Amenhotep
Jmn tp[.w]
Amun ist zufrieden
Image:Hiero_Ca1.svg
M17 Y5
N35
R4
X1 Q3
R8 S38 R19
Bild:Hiero_Ca2.svg
Amenhotepnetscherheqawaset
(Amen hotep netscher heqa waset)
Jmn ḥtp[.w] nṯr hq3 w3s.t
Amun ist zufrieden, Gott und Herrscher von Theben
Thronname
M23
X1
L2
X1
Image:Hiero_Ca1.svg
N5 F35 L1 Z3 N5
T21
N35
Bild:Hiero_Ca2.svg
Nefer-cheperu-Re-wa-en-Re
Nfr-ḫpr.w-Rˁ-wˁ-n[.j]-Rˁ
Mit vollkommenen Gestalten, Einziger des Re
Horusname
G5
E1
D44
X7 A28 S9
Bild:srxtail2.GIF
Ka-nechet-ka-suti
K3-nḫt-q3-šwtj
Starker Stier, mit hohem Federnpaar
Nebtiname
G16
G36
r
M23 t
n
i i m i p
t
Q1 t
Z2
Wer-nesit-em-ipet-sut
Wr-nsyt-m-jpt-swt
Groß an Königtum in Karnak
Goldname
G8
U39 M40 N28
Z2
m O28 W24
O49
M27
Wetes-chau-em-iunu-schema
Wṯs-ḫˁw-m-jwnw-šmˁ
Der die Kronen erhebt in Süd-Heliopolis(Hermonthis)
griechisch Amenophis
 
Sein Name nach der Umbenennung
Eigenname
Image:Hiero_Ca1.svg
M17 X1
N35
N5
Aa1 G25 N35
Bild:Hiero_Ca2.svg
Echnaton
3ḫ n Jtn
Der Aton dient / nützlich ist; Strahl / Glanz des Aton
Thronname
M23
X1
L2
X1
Image:Hiero_Ca1.svg
N5 nfr L1 N5
Z2
T21
n
Bild:Hiero_Ca2.svg
Nefer-cheperu-Re-wa-en-Re
Nfr-ḫpr.w-Rˁ-wˁ-n[.j]-Rˁ
Mit vollkommenen Gestalten, Einziger des Re
Horusname
G5
i t
n
N5
mr
Bild:srxtail2.GIF
Meri-Aton
Mrj-Jtn
Geliebt von Aton
Nebtiname
G16
G36
r
M23 i i t
Z2
Aa15
N27
i t
n
N5
Wer-nesit-em-achet-Aton
Wr-nsyt-m-3ḫt-Jtn
Groß an Königtum in Achet-Aton
Goldname
G8
U39 r
n
V10 i t
n
N5
Wetes-ren-en-Aton
Wts-rn-n-Jtn
Der den Namen des Aton emporhebt

Echnaton, mit Geburtsname Amenophis IV., war ein altägyptischer König (Pharao) der 18. Dynastie (Neues Reich) und Sohn von Amenophis III. und Königin Teje. Er erhob den Gott Aton in Gestalt der Sonnenscheibe zum Gott über alle Götter Ägyptens und weihte ihm seine neue Hauptstadt Achet-Aton. Dieser Herrscher setzte auf eine streng nach innen gerichtete Politik und reformierte die Kunst.

Echnatons Regentschaft wird verschieden datiert: ca. 1351–1334 v. Chr., 1340–1324 v. Chr. (Helck) oder 1353–1336 v. Chr. (Krauss).

Inhaltsverzeichnis

Zu seinem Namen

  • Amenhotep (IV.) (hieroglyphische Transkription: Jmn htp): ursprünglicher ägyptischer Geburtsname
  • Ach-en-Aton (direkte und vollständige hieroglyphische Transliteration [Götter in Hieroglyphenschreibung vorangestellt]: Aton-ach-en, Transkription: Jtn-3ḫ-n, verkürzt: Aton-ach, Jtn-3ḫ; Transkription nach Satzaussage: 3ḫ-n-Jtn = „der Aton dient oder nützlich ist“); die vermutlich ägyptologisch-korrekte Aussprache seines neuen Namens (d.h. der Transliteration der Hieroglyphen): deutsche Form: Echnaton; angelsächsische Schreibweisen: Ak(h)en-Aten oder Ak(h)enaten, seltener: Ahkanaten, Ihknaten; niederländisch auch: Achnaton; französisch: Akhénaton; spanisch: Ajenatón; italienisch: Akhenaton.

Eine nachweislich korrekte Aussprache des Neuägyptischen gibt es nicht, wegen des Fehlens einer genauen Überlieferung der Vokalität. Nach dem in der Liturgie der koptischen Kirche weitergegebenen (tradierten) Koptischen, der jüngsten Form des Ägyptischen, und weiteren Nebenüberlieferungen kann die Aussprache „Achanjati“ lediglich rekonstruiert werden.

Echnaton wurde auch Jitro, Jati oder Achenjati genannt.[1]

Familie

Leben und Religion

Thronbesteigung

Amenophis IV. wurde unter dem Thronnamen "Nefer-cheperu-Re, Wa-en-Re" (bedeutet "Mit vollkommenen Gestalten, ein Re; Einziger des Re", Beiname "der von der Maat lebt", somit Bezug auf den Gott Re und die Göttin Maat) gekrönt. Ob er zunächst Mitregent in den letzten Regierungsjahren seines Vaters war, ist in der ägyptologischen Wissenschaft stark umstritten, wird in den letzten Jahren jedoch eher abgelehnt. Indizien dafür waren Titel, die sich entweder auf Ober- oder auf Unterägypten beziehen (el-Mahdy), die jedoch durch Hornungs These entkräftet werden: zwischen Ober- und Unterägyptern soll eine Rivalität bestanden haben, was sich auch an der unterschiedlichen Akzentsetzung des Hauptgottes ausgedrückt haben soll.

Änderung des politischen Kurses

Schon sein Vater Amenophis III. hatte den Sonnengott Aton stärker verehrt, zumal innere Kontakte zum Königreich Mitanni (und Hethiterreich) bestanden, wo ebenfalls die Sonne die Hauptgottheit darstellte. Sein Sohn und Nachfolger ging jedoch noch einen Schritt weiter: er baute in seinem 6. Regierungsjahr eine neue Stadt als Hauptkultzentrum des Aton, die er auch zu seinem Regierungssitz machte. Im selben Regierungsjahr ließ Echnaton auch im Bereich des Karnak-Tempels östlich des Amun-Bezirkes ein Aton-Heiligtum erbauen.[2]

Die hier gefundenen Kolossalstatuen geben einen Hinweis auf Echnatons religions-politische Entwicklung. In seiner Jugendzeit in Auftrag gegeben, stellen sie einen Bezug zu der Triade der Ursprungs-Schöfpergötter Atum, Schu und Tefnut her und symbolisieren damit eine von ihm beabsichtigte Rückkehr zu den Fundamenten der ägyptischen Götterwelt. Der Kult dieser Ursprungsgötter war verdrängt worden durch die Verehrung ihrer Nachkommen; jedoch machte Echnaton durch die Rückkehr zu den ersten drei Göttern die Kulte anderer Götter weniger bedeutend.[3] Später, in der Amarnazeit, wurde Aton der wichtigste, wenngleich nicht der einzige Reichsgott.

Aton, ursprünglich die Gestalt des Sonnengottes am Abend, wurde in Gestalt der Sonnenscheibe die nunmehrige symbolische Personifizierung des Reichsgottes und zur Quelle allen Lebens.

Zwei Töchter des Echnaton, Wandmalerei aus Amarna
Fragment einer Echnaton-Statue im Louvre

Bis zur Zeit von Echnaton wurde der Sonnengott als Re-Harachte traditionellerweise mit Menschenkörper, einem Falkenkopf und der darüber befindlichen Sonnenscheibe immer in seitlicher Ansicht dargestellt. Diese Abbildungsart hatte zur Folge, dass dem Gott immer nur eine einzige Person gegenüberstehen konnte. In der Tradition der alten Ägypter war dies stets der Pharao. Unter Echnaton wurde nunmehr in der Amarnazeit bei der Darstellung des Sonnengottes Aton in der Regel auf den Menschenkörper völlig verzichtet und dieser Gott als nach vorne gedrehte Sonnenscheibe mit Händen an den Enden der Sonnenstrahlen abgebildet. Dadurch konnten jetzt König und Königin zu gleichen Teilen von den Lebenszeichen des Sonnengottes profitieren.[4]

Amun-Re war während der 18. Dynastie zu einem verborgenen Gott transzendiert, der Urgrund allen Seins und Quelle allen Lebens war. In gebildeten Kreisen galten alle übrigen Götter nur als seine Erscheinungsformen. Auch seine Priesterschaft war eigenmächtig und reich geworden, obgleich der Pharao von der alten Tradition her der eigentliche Höchste Priester und Vermittler sein sollte.

Der Pharao schaffte es vorläufig auf eigenen Befehl hin, die als überflüssig empfundenen Erscheinungsformen des Reichsgottes zu verwerfen und zu unterdrücken und gleichzeitig die mächtigen Priesterschaften zu entmachten. Der Pharao und seine Frau wurden damit wieder wie in alten Zeiten die Repräsentanten dieses Gottes auf Erden, der keiner Priesterkaste bedurfte. Der Pharao allein konnte die Segnungen des Höchsten Gottes dem Volk vermitteln, der Aton-Kult trug dabei offenbar henotheistische Züge. Eine besondere Nofretetedarstellung auf drei Steinblöcken wird von Forschern als Beweis dafür angesehen, dass Nofretete Echnaton als Hohepriesterin diente. Das Volk selbst durfte nicht zum Gott direkt beten, sondern musste den Pharao und seine Frau als Fürbitter nehmen.

Im Felsengrab des früheren Beamten und späteren Pharao Eje sowie in anderen Gräbern der Epoche wurde Echnatons Atonhymnus gefunden. Amenophis IV. nannte sich seit seinen Glaubensreformen "Echnaton" ("der dem Aton gefällt"). Damit veränderte er nur seinen Geburtsnamen. In allen offiziellen Darstellungen wird lediglich der Thronname erwähnt. Die Namensänderung des Echnaton war somit keine Revolution, sondern seine persönliche Angelegenheit.

Da er deren Existenz nicht bestritt, verbot er den Kult der übrigen Götter nicht; dennoch kam es zu Ausschreitungen gegen die Priester bzw. die alten Götternamen auf den Denkmälern (wenn wohl auch lokal auf Theben begrenzt). Eine Anordnung von Echnaton konnte jedoch nicht nachgewiesen werden. In seiner eigenen Stadt existierten (allerdings nur im häuslichen Bereich) weiterhin und mit Kenntnis des Pharao eine Vielzahl von anderen Göttern.[5]

Religiöse Tragweite

Echnaton mit Familie in Anbetung von Aton

In der Wissenschaft existieren mehrere Theorien hinsichtlich der Tragweite dieser politisch-religiösen Entscheidungen:

  1. Echnaton wollte einen Monotheismus einführen - das Volk, die Priester und andere wehrten sich jedoch dagegen; deshalb die archäologischen Zeugnisse für andere Götter.
  2. Echnaton wollte lediglich eine Bevorzugung des Gottes Aton (Monolatrie).
  3. Echnaton wollte einen Monotheismus, zog sich in seine Stadt Achet-Aton zurück und überließ das Land sich selbst; Achet-Aton war daher eine religiöse Enklave, das übrige Land war Echnaton egal.
  4. Echnaton wollte einen Monotheismus bzw. Henotheismus einführen - das übrige Volk mit seinen Funktionsträgern tat sich damit allerdings schwer. Die anderen Götter wurden in einer Art Übergangsphase weiterhin geduldet. Die Religion kam nie über diese Übergangsphase hinaus, und nach Echnatons Tod setzten sich die Vertreter der alten Ordnung durch.

Die meisten Ägyptologen bewerten Echnatons Religion als kurze Epoche eines Henotheismus, der jedoch einen entscheidenden Einschnitt in den Polytheismus darstellte.[6] Jan Assmann vergleicht daher diesen Einschnitt als implizierten Monotheismus, der aber noch nicht die vollständige Definition des späteren Monotheismus erfülle.[6]

Gründung von Achet-Aton

Noch während der Regierung seines Vaters, Amenophis III. (eine Mitregentschaft gilt inzwischen als eher unwahrscheinlich), gründete er eine zeitweilige Residenz in Sisala, wo er sich wegen der Durchführung eines Jubelfestes zu Ehren seines Vaters aufhielt und die Feierlichkeiten leitete. Hierin folgte er dem Beispiel seines Vaters, der ebenfalls eine neue Residenz in Malkatta gegründet hatte. Schließlich wählte er jedoch einen anderen Ort aus, 400 km nördlich von der ehemaligen Hauptstadt Theben, stromabwärts auf einer am Ostufer des Nils von Felsformationen umgebenen, größeren Sandfläche in Mittelägypten.

Fast genau zwischen Memphis im Norden und Theben im Süden glaubte Echnaton an den Bergen in einer der dortigen Felsformationen das Hieroglyphenzeichen für "Horizont" (= Achet) mit der mythologischen Bedeutung von „Anfang und Ende“ zu erkennen, als er mit einem Streitwagen aus Gold und Silber einige Zeit lang flussabwärts gezogen war. Er beschloss daher im Jahr 5 seiner Herrschaft, an diesem Ort seine neue Hauptstadt Achet-Aton (der Horizont des Aton) in der Nähe des heutigen Amarna zu gründen. Sie ist - neben Alexandria - die einzig geplante Stadt aus dem Alten Ägypten und enthält einige fremde Elemente. So ist die Straße von der Residenz zum Tempel besonders breit, um in Anlehnung an die Sonnenfahrt die Fahrt des Pharao im Streitwagen zu ermöglichen.

Umzug nach Achet-Aton

Achet-Aton in Hieroglyphen
i t
n
ra
N27

Achet-Aton
3ḫ.t-Jtn
Horizont des Aton

Die Bauarbeiten wurden in Rekordzeit vorangetrieben, indem die Bevölkerung und vor allem das Militär in die Arbeiten eingebunden wurden; die Theorie, dass Amenhotep aus Theben vertrieben wurde, ist somit unhaltbar. Echnaton war ein ebenso großer Bauherr wie Ramses. Schon drei Jahre nach Baubeginn zog das Herrscherpaar in den zentral gelegenen Palast. Der gesamte ägyptische Hof und die Verwaltung zogen in die neue Hauptstadt, das Archiv mit den außenpolitischen Briefwechseln wurde ebenfalls mitgenommen. Die Tempel wurden - in Rückbesinnung auf die Sonnentempel der 6. Dynastie - mit offenem Dach gebaut, damit seine wohltuenden Strahlen eindringen konnten.

Regentschaft

Echnaton und Nofretete im Louvre

Der Herrschaft von Echnaton und seiner Hauptfrau Nofretete ("die Schöne ist gekommen") wurde oftmals eine Liebe zur Kunst und Spiritualität nachgesagt. Ob Echnaton außenpolitische Dinge nicht interessierten und stattdessen seine Mutter Teje sich darum kümmert, ist umstritten; als Argument hierfür lassen sich Briefe anführen, die ausdrücklich an Teje und nicht an Echnaton gerichtet sind. Doch sind diese Briefe eher die Ausnahme und stammen vom Beginn seiner Regierungszeit, als Teje für die Nachbarstaaten schon eine bekannte Größe war und man den neuen Herrscher im Ausland noch nicht einordnen konnte. Echnaton und Nofretete verstanden sich wie alle anderen Pharaonen als Götter auf Erden, doch nunmehr als Repräsentanten des Hauptgottes in Form von Aton, und sie waren die alleinigen Oberpriester dieses Kultes. Die Vermittlung zwischen Gott und Gläubigem erfolgte ausschließlich durch das Herrscherpaar als alleiniger Referenz zu Aton. Sie ließen sich selbst wie Götter anbeten und bildeten nach Aussagen von Ägyptologen zusammen mit dem Gott Aton eine Art Dreifaltigkeit, was den orientalischen Religionen des Zweistromlandes näher kommt.

Nofretetes Mitregentschaft

Die starke Position der Frau im alten Ägypten wurde unter Echnaton noch gesteigert. Nofretete als Hauptfrau des Pharaos wurde zu einer Art Mitregentin gemacht und zumindest mit den pharaonischen Machtsymbolen ausgestattet. Später wurde sie sogar in den Felsengräbern von Amarna zusammen mit Echnaton mehrfach in einer Art abgebildet, dass Forscher sogar eine dominante Mitregentschaft von Nofretete in den späten Regierungsjahren von Echnaton annehmen. Möglicherweise hatte sie bei ihrer Inthronisation den Thronnamen Semenchkare angenommen, was eine Nachfolgerrolle bedeuten würde.

Außenpolitische Situation

Durch einen glücklichen Zufall wurden 1885 (n. Chr.) in den Ruinen der Stadt Amarna etwa 300 in babylonischer Keilschrift verfasste Schrifttafeln gefunden: Die außenpolitische Korrespondenz Echnatons und seiner Nachfolger. Diese sogenannten Amarna-Briefe spiegeln die politische Situation Ägyptens wider, beeinflusst durch das starke Reich der Hethiter, welches sich noch zur Zeit des Amenhotep III. nördlich der asiatischen Einflusszone Ägyptens gebildet hatte.

So begrüßt hier Schuppiluliuma I., der König der Hethiter, Echnaton zu seiner Thronbesteigung. Zur Einweihung der neuen Hauptstadt Achet-Aton erschien eine hethitische Delegation mit Geschenken. Aber bereits kurze Zeit später fragt der Hethiterkönig an, warum man seine Briefe nicht beantworte.

Grund der aufgetretenen Spannungen war der Abfall einiger syrischer Vasallen von Ägypten und ihre Hinwendung zum Einflussbereich der Hethiter. Abdi-aschirta und sein Sohn und Nachfolger Aziru herrschten seit längerer Zeit am oberen Orontes über das Reich der Amurriter. Sie und der syrische Fürst Itakama von Kadesch wechselten später die Seiten. Bis auf die Städte Simyra und Byblos eroberte Aziru alle nordsyrischen und phönizischen Küstenstädte. Hintergrund war die Ernennung vom zuvor gleichrangigen Abi Milki zum Gouverneur für die gesamte Region. Nach dessen Ernennung kündigten Aziru und Zimrida von Sidon das Bündnis auf. Zusammen mit den Hethitern eroberte er Nij und drang gegen die Stadt Tunip vor.

Der Hilferuf der Stadtältesten an den Pharao ist erhalten: „Wer hätte früher Tunip plündern können, ohne dass Manachpirija (Men-chepru-Re) ihm zur Strafe geplündert hätte? ...und wenn Aziru in Simyra eindringt, so wird er uns tun, was ihm gefällt auf dem Gebiete unseres Herrn, des Königs, und trotz alledem hält unser Herr sich von uns zurück. Und nun weint Deine Stadt Tunip und ihre Tränen fließen, und es gibt keine Hilfe für uns. ...haben wir an unseren Herrn, den König von Ägypten, Boten gesandt, aber keine Antwort ist uns gekommen, nicht ein einziges Wort.“

Rib-Addi aus Byblos bat Echnaton wiederholt um Hilfe gegen die Truppen Azirus bei dessen Angriff auf Simyra, aber vergeblich. Simyra wurde zerstört, der ägyptische Gesandte erschlagen. Mehr als 60 Schreiben des Rib-Addi mit der Bitte um Hilfe sind in Amarna gefunden worden.

In Palästina regte sich der Widerstand unter den Habiru, die Megiddo, Askalon und Gezer bedrohten und letztlich unter ihre Kontrolle brachten. Die Hilferufe aus dieser Region führten nur zu halbherzigen und erfolglosen Maßnahmen durch den Herrscher in Achet-Aton. So gingen die Gebiete dem Reich verloren. Vor diesem Hintergrund findet nicht zuletzt der Aufstieg des Offiziers Haremhab zum späteren Pharao statt.

Ende der Amarna-Zeit

Der direkte Nachfolger Echnatons soll Semenchkare gewesen sein. Möglicherweise war dieser die überlebende Nofretete, die als Nachfolger regierte (siehe Nofretete). Unbestritten ist, dass danach die älteste Tochter Meritaton den Titel Königliche Gemahlin erhielt.

Wissenschaftlich besser belegt ist die nachfolgende Regentschaft Tutanchamuns. Den genauen Verwandtschaftsgrad zwischen Echnaton und dem jungen Tutanchamun kennt man nicht, (Sohn? Schwiegersohn?), man vermutet jedoch, dass er ein Sohn seiner Nebenfrau Kija war, die um den Zeitpunkt seiner Geburt verschwand. Darstellungen einer toten Frau in einer Geburtslaube wurden in den Königsgräbern gefunden, und sie können sich (laut Hornung und Reeves) weder auf Nofretete noch auf die Königstöchter beziehen. Es wurde auch vermutet, dass seine Frau Nofretete einige Jahre vor ihm verstarb. Als Zeitpunkt geben einige Quellen das 12. Regierungsjahr, andere Quellen das 14. Regierungsjahr von Echnaton an.

Tod

Nofretetebüste im Ägyptischen Museum Berlin

Echnatons Ende ist ebenfalls nicht eindeutig geklärt. Im 17. Jahr seiner Regentschaft scheint er gestorben zu sein und wurde wohl zunächst in der neuen Königsgruft von Amarna bestattet. Eine Untersuchung des Grabes brachte Fragmente des Sarkophages und einige Hinweise auf die Grabausstattung zutage. Reeves sieht in WV 25 im Tal der Könige / Westtal ein früh begonnenes, unvollendetes Grab für Echnaton. Es gibt Vermutungen, dass Echnaton Opfer eines Anschlags geworden sei, denn seine Politik wurde als Verstoß gegen die Maat interpretiert. Kurz nach der Amarna-Zeit lösten sich die Herrscher schnell ab, was auf Nachfolgestreitigkeiten deutet und gewaltsame Übergriffe nicht unwahrscheinlich macht.

Nofretete als Echnatons Nachfolgerin?

Eine noch umstrittene Theorie ist, dass Nofretete entgegen allen bisherigen Annahmen Echnaton überlebt hat und nach ihm den Thron bestieg. Die Darstellung von Nofretete als Schutzgöttin ihres verstorbenen Gatten an den Ecken des in Fragmenten erhaltenen und wieder rekonstruierten Steinsarkophags von Echnaton (im Garten des Ägyptischen Museums in Kairo) und ein kleines Relief, auf dem Nofretete beim Erschlagen von Feinden dargestellt wird, interpretieren zunehmend mehr Forscher heute dahingehend, dass sie nach dem Tode Echnatons sogar eine kurze Zeit lang Ägypten alleine regiert hat. Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass Semenchkare in Wirklichkeit weiblich war (vgl. Cyril Aldred). Überdies hatte Semenchkare zu Echnatons Lebzeiten den Titel der Nofretete inne, "Geliebt von Wa-en-Re" (Wa-en-Re = einer der Titel Echnatons).

Auswirkungen der Echnaton-Regentschaft

Als Gegenbild einer idyllischen Gemeinschaft wird die Herrschaft von Echnaton auch als „die schwarze Periode in der Geschichte Altägyptens“ bezeichnet (Quelle?). Demnach gab es unter Echnaton an Negativ-Auswirkungen für die Priesterschaft Tempelschließung, Verfolgung, Beschlagnahme der Güter, Verwahrlosung der Bildnisse der alten Götter. Dieses trug ihm in der Forschung den Beinamen "Ketzerpharao" (Quelle?) ein. Die kurze Phase des Umbruchs hatte allerdings die Grundlagen der ägyptischen Religion nicht erschüttert. Selbst wenn das Volk sich kurzfristig Aton zuwandte, so hatte es doch nie aufgehört, die alten Götter zu verehren. Ebenso bestand die alte Priesterschaft in Theben offenbar zeitgleich in gewissem Umfang weiter. Zudem scheint es, dass Ägypten wegen des Rückzugs der Zentralregierung in die Wüste zu dieser Zeit einen wirtschaftlichen Rückgang erlitt. Außenpolitisch soll Echnaton durch Ablehnung militärischer Hilfe für die von den Hethitern bedrohten ägyptischen Verbündeten den Verlust mehrerer ägyptischer Protektorate im Norden bewirkt haben. In neuerer Zeit geht man jedoch dazu über, diese um Hilfe bittenden Nationen nicht als Teil von Ägypten zu sehen, sondern als vollkommen autonome Staaten, die sich an Ägypten als das stärkste Land wandten. Es scheint, als hätten die Pharaonen gezielt bestimmte Länder gefördert und unterstützt, um das Machtgefüge im Ausgleich zu halten. Die unterlassene Hilfeleistung muss also kein Fehler, sondern kann auch durchaus politisches Kalkül gewesen sein.

Als Pharao einer religiösen Reformation, deren Vorbild u.a. in der Welt der Hirten im Osten, etwa der Midianiter, vermutet wird, (Quelle?) und einer Kulturrevolution hat Echnaton jedoch die letzten folgerichtigen Schritte einer Tendenz vollzogen, die bereits während der Herrschaft seines Vaters Amenophis III. entstanden war.

Kunst

Echnaton und Nofretete spielen mit ihren Kindern
Echnaton mit seiner Familie unter Aton

Während der Herrschaft von Echnaton erblühte die Amarnakunst, die sich durch die Entwicklung der naturabbildenden Kunst auszeichnet, wo es von Pflanzen, Blumen und Vögeln wimmelt. Bis heute berühmt sind die Fußböden von Amarna mit ihrer Fülle an Blumen- und Tierdekors.

Ein weiteres Merkmal ist die überaus realistische Darstellung der Persönlichkeiten, die manchmal sogar bis zur Karikatur übertreibt; die traditionelle Kunst war eher idealisierend. Ebenso wurden die bisherigen Kunstregeln der Perspektivlosigkeit und Statik weitgehend aufgehoben.

Auf einem Relief, in dem Echnaton Aton einen Olivenzweig hinstreckt, ist seine Hand flächig ausgearbeitet, nahezu einmalig in der Amarna-Zeit und einzigartig im Gesamtkontext der ägyptischen Kunstgeschichte. Die Bildhauer rühmen sich, dass sie von dem Pharao selbst in der Ausführung des neuen Stils unterwiesen wurden; auch die Pläne der Stadt Achet-Aton sollen auf ihn zurückgehen. Man spricht Echnaton auch dichterisches Talent zu (siehe Aton-Hymnus).

Die nachfolgenden Pharaonen ab Haremhab taten alles, um die Spuren des häretischen Pharaos auszulöschen, so dass man sehr wenige Kenntnisse über diese Periode hat.
Auch wenn nach Echnaton eine Rückkehr zu den alten Verhältnissen erfolgte, so blieb doch vieles erhalten. Die Sonnenscheibe nahm in der 19. und 20. Dynastie eine hervorgehobene Stellung ein. Künftige Königsgräber wurden ohne Knickachse angelegt und gerade, damit die Sonnenstrahlen direkt einfallen konnten. In der Kunst konnten sich Elemente des Amarna-Stils für kurze Zeit behaupten.

Theorien und Spekulationen

Der sog. "Große Aton-Hymnus" im Grab des Eje in Amarna; Umzeichnung aus N. de G. Davies, The Rock Tombs of El Amarna VI, 1908, pl. XXVII

Es gibt Theorien, die den biblischen Moses (der nach biblischer Überlieferung Ex 2,1ff EU in Ägypten aufwuchs) und sein Gottesbild in direkte Beziehung zu Echnaton setzen, und den ägyptischen Aton-Glauben in den jüdischen Adon-Glauben des Pentateuch mit großer Detailtreue abgebildet sehen. Sigmund Freud etwa betrachtet in seiner Altersstudie "Der Mann Moses und die monotheistische Religion" den jüdischen Monotheismus als das über Moses vermittelte Erbe der Religion Echnatons.

Die These, Echnaton bilde aufgrund mehrfacher Entsprechungen eine personelle Einheit mit Moses, wird von den meisten Forschern abgelehnt. Chronologisch wird die Zeit der sogenannten Landnahme in der Regel nicht mit der Zeit Echnatons verbunden, sondern ein bis zwei Jahrhunderte später in die Zeit der Ramessiden datiert.

Auch eine Begegnung Echnatons mit dem biblischen Joseph, wie sie in den Josephs-Romanen von Thomas Mann dargestellt wird, lässt sich historisch nicht belegen. Der Ägyptologe Jan Assmann zieht zwar vielfach Parallelen zwischen beiden, schließt jedoch eine direkte Bekanntschaft aus.[7]

Forschungschronologie

Echnaton ist eine der umstrittensten Personen der ägyptischen Geschichte. Besonders kurz nach seiner Wiederentdeckung kursierten unter Ägyptologen die wildesten Theorien: So soll er eine Frau gewesen, auf einem Nubienfeldzug kastriert worden oder ein verstoßener Priester des Re gewesen sein.

  • 1714: Claude Sicard, ein reisender Jesuit, bemerkt eine der Grenzstelen der Stadt Amarna (Stele A).
  • 1798-99: Die ägyptische Expedition Napoleons entdeckt die dazugehörige Stadt, publiziert in Description de l'Egypte.
  • 1826: John Gardner Wilkinson und James Burton kehren zurück nach Amarna, vollenden die Arbeiten und veröffentlichen die Ergebnisse im mehrbändigen Werk Manners and Customs of the Ancient Egyptians, mit Skizzen, Abklatschen der Reliefs und Plänen.
  • 1828: Champollion besucht Amarna, widmet der Stadt jedoch nur einen Tag. Seine Eindrücke von Echnaton (grotesque) werden oft zitiert.
  • 1845: Das maßgebende Werk Aegyptens Stelle in der Weltgeschichte von Christian K.J. Bunsen erscheint in drei Bänden. Hier erscheint Echnaton nach wie vor als Frau, sowie "Amentuanch" als nubischer Gegenkönig. Im vierten Band korrigiert Bunsen Echnatons Geschlecht.
  • 1851: Karl Richard Lepsius veröffentlicht seine Forschungsergebnisse, darunter nicht nur Echnatons wahres Geschlecht, sondern auch die Erkenntnis, dass es monotheistische Bestrebungen sowie Gegenbewegungen gegeben hat. Er vermutet Einflüsse aus Äthiopien oder Vorderasien. Er hält Teje für eine bürgerliche Frau und Echnaton für einen Priester des Re. Ein Nachdruck des Werkes erschien 1981 (Ueber den ersten ägyptischen Götterkreis und seine geschichtlich-mythologische Entstehung). Die weit verbreitete Vorstellung, Echnaton sei eine Frau gewesen, wird durch die Veröffentlichung korrigiert.
  • 1859: Heinrich Brugsch veröffentlicht die erste Geschichte Ägyptens unter den Pharaonen und behandelt auf fünf Seiten Echnaton. Er zieht einen Vergleich zwischen Aton und Adonis, was später von u. a. Sigmund Freud aufgegriffen wird.
  • 1887: Eine Fellachin entdeckt das Tontafelarchiv mit 380 Tafeln. Sie verkauft sie an einen Nachbarn, der sie zerbricht und verschiedenen Antiquitätenhändlern anbietet, die es jedoch aufgrund der verwendeten Schriftsprache als Fälschung ablehnen.
  • 1891/1892: Das Grab wird unter der „theoretischen Aufsicht“[8] von Alessandro Barsanti, dem "Mann für alle Gelegenheiten"[9] der Ägyptischen Altertumsverwaltung geräumt.
  • 1891/92: Flinders Petrie führt Ausgrabungen in Amarna durch. Er widmet sich u. a. den Werkstätten und den Gebrauchs- und Dekorationsartikeln.
  • 1892: Howard Carter nutzt seine Hilfstätigkeit bei Petrie, um das Königsgrab zu besuchen. Er fertigt Kopien der wichtigsten Szenen an, die er an das englische Magazin The daily Graphic verkauft. Sie erschienen am 23. März 1892.
  • 1907: Theodore Davies entdeckt KV 55. Eine Verbindung zu Echnaton wird festgestellt, sie ist jedoch unklar. Es existieren viele Meinungen, darunter diejenige, Echnaton sei dort beerdigt worden.
  • 1911-14: Die deutsche Orientgesellschaft gräbt unter der Leitung von Ludwig Borchardt. 1912 wird die Nofretete-Büste gefunden, am 20. Januar 1915 kommt es zu der später umstrittenen Fundteilung.
  • 1925/26: Die Echnaton-Kolosse werden in Karnak entdeckt.

Anmerkungen und Einzelnachweise

  1. Peter Munro: Ein Königskopf der Amarna-Zeit im Kestner-Museum. Städel Jahrbuch, München N.F. 4 (1973), 7-24 (22 ill.)
  2. Dieter Arnold: Lexikon der ägyptischen Baukunst. Albatros, Düsseldorf 2000. ISBN 3-491-96001-0
  3. Robert B. Partridge: Photo Feature, Colossal Statues of Akhenaten from the Temple of Karnak. "Ancient Egypt", Vol. 8 No.1 Issue 43, August/September 2007. (www.ancientegyptmagazine.com)
  4. Erläuterung v. Dr. Christian Loeben, Humboldt Universität Berlin, in: ZDF Expedition: Echnaton und Nofretete - Die Mumie des Ketzers. (Mittwoch, 23. August 2006, 14:15 Uhr)
  5. vgl. Christine El-Mahdy; Nachweis?
  6. a b Gerhard Krause: Theologische Realenzyklopädie, Bd. 27. 1997, ISBN 3-11-015435-8, S. 37–38.
  7. J. Assmann hat sich eingehend mit den Joseph-Romanen und dem Ägyptenbild Thomas Manns auseinandergesetzt in: Thomas Mann und Ägypten. Mythos und Monotheismus in den Josephsromanen , C. H. Beck München 2006. Vgl. auch Jan Assmanns Theorie vom "kulturellen Gedächtnis"
  8. Erik Hornung, Patmos 2003.
  9. Erik Hornung, Patmos 2003.

Siehe auch

Literatur

Biografien

  • Cyril Aldred: Echnaton. Lübbe, Bergisch Gladbach 1968.
  • Johannes Bertram: Echnaton, der große im Schauen. Hamburg 1953.
  • Erik Hornung: Echnaton. Die Religion des Lichtes. Artemis, Zürich 1995, Patmos, München 2003. ISBN 3-7608-1111-6, ISBN 3491690765
  • Peter Priskil: Echnaton - Träumer, Fanatiker oder Revolutionär? Ahriman, Freiburg 2001. ISBN 3-89484-704-2
  • Nicholas Reeves: Echnaton. Ägyptens falscher Prophet. von Zabern, Mainz 2002. ISBN 3-8053-2828-1
  • Hermann A. Schlögl: Amenophis IV. Echnaton. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1986. ISBN 3-499-50350-6
  • Hermann A. Schlögl: Echnaton. C.H. Beck, München 2008. ISBN 978-3-406-56241-9

Zur Aton-Religion

  • Jan Assmann: Moses der Ägypter. Hanser, München 1998. ISBN 3-446-19302-2
  • Hazim Attiatallah: Der Monotheismus vor Echnaton's Zeit (Göttinger Miszellen 121), Göttingen 1991, S. 19-24
  • Mubabinge Bilolo: Le Créateur et la Création dans la pensée memphite et amarnienne. Approche synoptique du «Document Philosophique de Memphis» et du «Grand Hymne Théologique» d’Echnaton, Munich 1988.
  • Sayed Tawfik : Aton Studies/1 : Aton Before the Reign of Akhenaton (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 29), Zaberb Verlag Mainz 1972, S. 77-86
  • Sayed Tawfik : Aton Studies : 3. Back again to Nefer-neferu-Aton (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 31), Zabern Verlag Mainz 1975, S. 159-168
  • Sayed Tawfik : Aton Studies : 4. Was Aton - The God of Akhenaten - Only a Manifestation of the God Re'? (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 32), Zabern Verlag 1976, S. 217-226
  • Sayed Tawfik : Aton Studies : 5. Cult Objects on Blocks from the Aton Temple(s) at Thebes (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 35), Zabern Verlag Mainz 1979, S. 335-344
  • Sayed Tawfik : Aton Studies (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 37), Zabern Verlag Mainz 1981, S. 469-473
  • Sayed Tawfik : Aton Studies. : 7. Did any daily cult ritual exist in Aton Temples at Thebes? An attempt to trace it (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 44), Zabern Verlag Mainz 1988, S. 275-281. ISBN-3-8053-1039-0

Detailfragen

  • James P. Allen: Further Evidence for the Coregency of Amenhotep III and IV? (Göttinger Miszellen 140), Göttingen 1994, S. 7-8
  • Jürgen von Beckerath: Einige Bemerkungen zu der vermuteten Koregenz Amenophis' III. und IV. (Göttinger Miszellen 83), Göttingen 1984, S. 11-12
  • Christian Cannuyer: Akhet-Aton: Anti-Thèbes ou sanctuaire de globe? A propos d'une particularité amarnienne méconnue (Göttinger Miszellen 86), Göttingen 1985, S. 7-12
  • Marianna Doresse: Observations sur la publication des blocs des temples atoniens de Karnak: The Akhenaten Temple Project (Göttinger Miszellen 46), Göttingen 1981, S. 45-79
  • Friedrich Junge: Ein Bruchstück vom Kopf einer Achenaten-Statue aus Elephantine (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 47), Zabernverlag Mainz 1991, S. 191-194
  • Rolf Krauss : Kija - ursprüngliche Besitzerin der Kanopen aus KV 55 (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 42), Zabern Verlag Mainz 1986, S. 67-80
  • Rolf Krauss : Nefertitis Ende (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 53), Zabern Verlag Mainz 1997, S. 209-219
  • Christian E. Loeben : Eine Bestattung der großen königlichen Gemahlin Nofretete in Amarna? : Die Totenfigur der Nofretete (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 42), Zabern Verlag Mainz 1986, S. 99-107
  • Yahia el-Masry : New Evidence for Building Activity of Akhenaten in Akhmim (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 58), Zabern Verlag Mainz 2002, S. 391-398. ISBN 3-8053-2979-2
  • Irmtraut Munro: Zusammenstellung von Datierungskriterien für Inschriften der Amarna-Zeit nach J.J. Perepelkin "Die Revolution Amenophis' IV", Teil 1 (russ.), 1967 (Göttinger Miszellen 94), Göttingen 1986, S. 81-88
  • Peter Munro : Anmerkungen zu zwei Königsplastiken der Amarna-Zeit (Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 47), Zabern Verlag Mainz 1991, S. 255-262
  • Jürgen Osing: Zur Koregenz Amenophis III - Amenophis IV. (Göttinger Miszellen 26), Göttingen 1977, S. 53-54
  • Nicholas Ch. Reeves: Akhenaten after all ? (Göttinger Miszellen 54), Göttingen 1982, S. 61-72
  • Nicholas Ch. Reeves: Tuthmosis IV as "Great-Grandfather" of Tutankhamun (Göttinger Miszellen 56), Göttingen 1982, S. 65-70
  • Julia E. Samson: Akhenaten's coregent Ankhkheperure-Nefernefruaten (Göttinger Miszellen 53), Göttingen 1982, S. 51-54
  • Julia E. Samson: Akhenaten's Successor (Göttinger Miszellen 32), Göttingen 1979, S. 53-58

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