America Online
AOL LLC
Logo
Unternehmensform Limited Liability Company
Gründung 3. April 2006 (1983 als Quantum Link)
Unternehmenssitz Dulles, Virginia
Unternehmensleitung

Tim Armstrong (Chairman & CEO)

Mitarbeiter 8.000
Branche Dienstleistungsgewerbe
Produkte

Onlinedienste

Website

www.aol.com

AOL, ehemals America Online, ist ein US-amerikanischer Onlinedienst mit Sitz in Dulles, Virginia. AOL bietet neben einem vollwertigen Internetzugang zusätzlich eigene Inhalte, die nur für die AOL-Kunden bei Verwendung der AOL-eigenen Software zugänglich sind. In Deutschland steht der Begriff AOL nicht als Kurzform für „America Online“, sondern ist reiner Teil des Firmennamens. In den Anfängen des Unternehmens in Deutschland wurde AOL mit „Alles OnLine“ beworben.

Inhaltsverzeichnis

Namensgeschichte

AOL wurde 1983 als Quantum Link, einem grafischen Onlinedienst für US-C64-Benutzer, gegründet. 1988 erfolgte die Umbenennung zu America Online. Börsenkürzel war zunächst AMER, dann bis zur Fusion mit Warner AOL. AOL war zunächst nur der Name der Internetdomain von America Online, dann auch der Name der internationalen Dienste von America Online.

Am 3. April 2006 benannte sich America Online Inc. offiziell in AOL LLC. um. Die ursprüngliche Mission, die der Name ausdrücken sollte, Amerika online zu bringen, habe man schließlich längst erfüllt, begründete AOL-Chef Jon Miller.

Geschäft

Altes AOL Logo

AOL gehört zum Verbund des weltweit größten Medienkonzerns Time Warner.

Ende 2005 stieg Google Inc. für eine Milliarde Dollar (833 Millionen Euro) bei AOL ein.

Weitere bekannte Produkte, die zu AOL gehören, sind zum Beispiel Winamp, SHOUTcast, AIM und ICQ, das 1998 käuflich erworben wurde. Seit 2007 gehört der Marketing-Dienstleister Adtech zu AOL.

Die deutsche Niederlassung wurde 1995 als Joint Venture der Bertelsmann AG und AOL Europe gegründet und hat ihren Hauptsitz in Hamburg, wo Geschäftsleitung und Redaktion angesiedelt sind. Die überwiegende Mehrzahl der rund 1.200 Mitarbeiter arbeiteten in den Call-Centern in Saarbrücken, Duisburg, Dessau, Erfurt, Görlitz, Düsseldorf, Essen sowie Frankfurt (Oder). Die Standorte in Dessau, Erfurt, Görlitz, Düsseldorf, Essen und Frankfurt (Oder) wurden von externen Dienstleistern betrieben.

Der Onlinedienst AOL Deutschland erzielte im Geschäftsjahr 2003 mit rund zwölf Millionen Euro erstmals einen operativen Gewinn, der sich 2005 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelte. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erzielte der Konzern ein Ergebnis von rund 80 Millionen Euro (38 Millionen 2004).

Mit seinen Internet-Angeboten der Marken AOL, CompuServe und Netscape Internet Service erreicht AOL Deutschland etwa fünf Millionen Menschen im Monat [1]. Der AOL-Dienst verzeichnet mehr als 2,6 Millionen Kunden. Mit über 30 Millionen Kunden ist AOL der weltweit größte Internet-Anbieter.

Zum 1. März 2007 hat AOL in Deutschland das Internet-Zugangsgeschäft mit allen Callcentern an Hansenet verkauft. Geschäftsführer der 2006 neu gegründeten AOL Deutschland Medien GmbH, die weiterhin das sogenannte Audience-Geschäft wie die AOL-Portale, die AOL-Zugangssoftware und den kostenlosen AOL-E-Mail-Service betreibt, war von 2007 bis April 2008 Torsten Ahlers. [2] Neuer Geschäftsführer der AOL Deutschland Medien GmbH wird Andreas Demuth.[3]

Mit Datum 31. Oktober 2008 hat AOL die „Hometown“-Seiten mit den Internet-Seiten seiner Benutzer geschlossen.

Technik

AOL setzte für die Einwahl in das Internet jahrelang auf eine proprietäre Software, ohne die es nicht möglich war, AOL zu nutzen. Die erste AOL-Einwahlsoftware für den PC erschien um 1990 für die GUI GeoWorks Ensemble (auch als „PC/GEOS“ bekannt), da die Firmengeschichte von AOL eng mit GEOS verbunden war – unter anderem aufgrund der Entwicklung von „Quantum Link“ für den Homecomputer C64. AOL brachte auf dem Zoomer, einem der weltweit ersten PDAs als weltweit erstes Unternehmen eine mobile Interneteinwahl auf den Markt. Nach der Festigung der Marktherrschaft von Microsoft Windows gab es jahrelang nur Einwahlsoftware für die Betriebssysteme Microsoft Windows und MacOS. Etwa im Jahr 2000 änderte sich diese Strategie und es kam die Möglichkeit hinzu, seine E-Mails über das standardisierte Protokoll IMAP abzurufen, sodass den Kunden eine große Auswahl an E-Mail-Programmen zur Verfügung stand, zum Beispiel Microsoft Outlook und Netscape. Im August 2003 wurde es, gleichzeitig mit dem Launch der AOL 8.0, möglich, über das standardisierte Point-to-Point-Protokoll online zu gehen. Dadurch war es möglich, Router mit AOL zu verwenden und zur Einwahl GNU/Linux oder das in Windows enthaltene „DFÜ-Netzwerk“ zu verwenden. Der Zwang zur Benutzung des AOL-Clients war damit abgeschafft.

AOL-Software

Einwahl

Ursprünglich wurde sie benötigt, um sich einzuwählen. Heute ist das nicht mehr notwendig, es sei denn, man hat als zusätzlichen Schutz eine SecurID. Das trifft in Deutschland nur auf AOL-Mitarbeiter, Guides und Scouts zu, in den USA hingegen können auch normale Mitglieder entgeltlich eine SecurID zu ihrem AOL-Account erhalten.

Um den AOL-Tarif online zu wechseln, benötigt man weiterhin die AOL-Software.

Benutzernamen

Man kann für seine Familienmitglieder sieben (bis AOL 5.0 nur fünf) Benutzernamen anlegen. Jeder Benutzer hat eigene Favoriten, eine eigene Buddyliste, ein eigenes Adressbuch und ein eigenes Mail-Archiv. Bei der Mac-Version wird das Adressbuch von allen Benutzern gemeinsam verwendet.

AOL-Benutzernamen können maximal 16 Zeichen lang sein und nur Buchstaben und Zahlen enthalten, keine Sonderzeichen. Sie können Leerzeichen und Groß- und Kleinbuchstaben enthalten, die aber nur kosmetischer Natur sind. Sie sind gleichzeitig AIM-Name, Benutzername für AOL-Messageboards und -Chats, sowie ohne die Leerzeichen der Anfang der E-Mail-Adresse, stets gefolgt von @aol.com, auch bei Mitgliedern von AOL Deutschland.

Kindersicherung

Es ist möglich, für einzelne Benutzernamen eine „Kindersicherung“ einzurichten, die beispielsweise festlegen kann, dass das Kind nur Mails von anderen AOL-Mitgliedern empfangen kann oder nur von bestimmten Absendern, dass das World Wide Web gar nicht oder nur bestimmte für Kinder geeignete Seiten genutzt werden können (diese Liste ist von AOL festgelegt, die Anzahl der Seiten ist für Deutschland gering) oder dass das Kind die Instant-Messaging-Funktionen nicht oder nur teilweise nutzen kann. Auch Zeitbeschränkungen sind möglich. Es gibt weitere Schutzfunktionen, die auf der AOL-Website nachgelesen werden können. Auch ein Erwachsener würde für sich selbst Mails eines unerwünschten Absenders über die Kindersicherung blockieren. Nur als erwachsen eingestufte Benutzernamen können auf die Erotikinhalte von AOL zugreifen.

E-Mail

Die AOL-Software ermöglicht das Lesen, Schreiben und Archivieren von E-Mails. Dabei gibt es keine Filterfunktion, die die Mails nach bestimmten Kriterien in Ordner sortieren würde. Für Mails innerhalb von AOL gibt es besondere Funktionen: Falls der Absender einer E-Mail ein AOL-Mitglied ist, dann ist dies nicht fälschbar (d.h. wenn als Absender nur ein Benutzername ohne @aol.com angezeigt wird und die Mail keine Header enthält, dann stammt sie garantiert von diesem Absender). Falls der Empfänger einer E-Mail AOL-Mitglied ist, kann man sehen, ob er die Mail bereits gelesen hat und wenn ja, wann, oder ob er sie gelöscht oder ignoriert hat, d.h. den Ignorieren-Button gedrückt hat, was die Mail als gelesen markiert, ohne sie zu öffnen. Falls die Mail noch ungelesen ist oder ignoriert wurde, kann man sie zurückholen. Man kann wählen, dass man beim Öffnen der Mail (nur durch ein anderes AOL-Mitglied) eine Bestätigungsmail erhält; der Empfänger hat nicht die Möglichkeit, dies zu verhindern.

Inzwischen ist auch Empfangen und Versenden über IMAP ohne Verwendung der AOL-Software möglich, außerdem gibt es schon lange Webmail. AOL verwendet durchgehend die Schreibweise „eMail“. AOL-Nutzer senden stets HTML-Mails, sie können das nicht (bzw. nur mit nicht dokumentierten Tricks) verhindern.

Instant Messaging

In die AOL-Software sind Instant-Messaging--Funktionen wie im kostenfreien AIM (AOL Instant Messenger) enthalten, sie werden dort „Buddyliste“ und „Telegramm“ genannt. AOL-Nutzer können mit AIM-Nutzern kommunizieren, bei aktuellen AOL-Versionen auch mit ICQ-Nutzern. AOL-Nutzer können allerdings nicht das „Buddy-Icon“ des AIM-Nutzers sehen, weil AOL-Nutzer nur von AOL vorgegebene Icons verwenden können, AIM-Nutzer jedoch auch eigene Grafiken. AIM hat dafür eine Funktion, die Buddy-Icons erst unscharf anzeigt und den Benutzer dann zwischen Annehmen, Ablehnen und schrittweisem Schärfen wählen lässt, bei der AOL-Software fehlt diese. Über die Buddyliste können einzelne Buddys oder ganze Gruppen in einen privaten Chat eingeladen werden, den auch AIM-Nutzer betreten können. Es gibt keine Logfunktion.

AOL-eigene Seiten

Nur mit der AOL-Software kann man auf AOL-eigenen Seiten zugreifen, die in einer AOL-eigenen Sprache (RAINMAN; Remote Automated Information Manager) geschrieben sind und sich u.a. dadurch von Webseiten unterscheiden, dass sie nicht in der Größe veränderbar sind und dass sich beim Klick auf einen Link oder Button jeweils eine neue Seite öffnet (mit einigen Ausnahmen). Sie wirken ähnlich wie Seiten, die Teil der Software sind (etwa die Präferenzen). Die Anzahl solcher Seiten ist im deutschsprachigen AOL-Angebot heute sehr gering (siehe Abschnitt: WWW).

WWW

Die AOL-Software greift auf den auf dem System installierten Internet Explorer zurück, verändert ihn aber teilweise. So werden Grafiken standardmäßig in das AOL-eigene Format „art“, welches „gif“ ähnelt, komprimiert. Die Qualität ist relativ schlecht und bei heutigen Geschwindigkeiten bringt diese Komprimierung selbst bei einer ISDN Verbindung kaum nennenswerte Vorteile, es ist also empfehlenswert, diese Komprimierung in den Präferenzen zu deaktivieren. Andere Veränderungen sind, dass sich beim Klick auf mailto-Links das Mail-Schreiben-Formular der AOL-Software, nicht ein eventuell als Standard eingestellter Mail-Client öffnet, der Popup-Blocker und kleine Änderungen im Kontextmenü. Die Favoriten des Internet Explorers werden nicht mitgenutzt, stattdessen hat jeder der bis zu sieben AOL-Benutzernamen seine eigenen Favoriten.

Wenn man den AOL-Browser, also den Internet Explorer innerhalb der AOL-Software, benutzt, surft man automatisch über den AOL-Proxy-Server im Internet. Das soll den Seitenaufbau beschleunigen. Bei am selben Tag geänderten Webseiten kann es vorkommen, dass man so noch die alte Version vom Vortag sieht. Indem man den Internet Explorer oder einen anderen Browser außerhalb der AOL-Software benutzt, verwendet man nicht den AOL-Proxy.

Das deutschsprachige AOL-interne Angebot befindet sich heutzutage größtenteils auf Webseiten, die nur mit dem Internet Explorer innerhalb der AOL-Software aufgerufen werden können (wenn man sich im AOL-Office befindet, auch ohne die AOL-Software). Einen Teil der Seiten kann man auch unter www.aol.de ohne AOL-Mitglied zu sein erreichen, aber nicht alle. AOL verwendet für die meisten (internen wie externen) Seiten das in Java (JSP) geschriebene Content-Management-System ATPS.

Chat

Die meisten AOL-Chaträume können nur mit der AOL-Software betreten werden. Private, von Mitgliedern über die „Einladen“-Funktion eröffnete Chaträume, sind auch für AIM-Nutzer erreichbar. AOL bietet zu festen, dem „Chat-Kalender“ entnehmbaren Zeiten moderierte Chats an, einerseits zu Fachthemen wie Recht oder Wissenschaft, andererseits zu freien Themen wie Flirten oder Knuddeln. Die Moderatoren werden „Scouts“ genannt (im englischsprachigen AOL „CL“ für „Community Leader“). Außerdem gibt es eine weitaus größere Anzahl unmoderierter Chats, sowie von Mitgliedern eröffnete unmoderierte Chaträume, die – im Gegensatz zu den privaten Chats – ebenfalls in der Raumliste erscheinen. Auch unmoderierte Chats werden von so genannten „Guides“ (früher „Lotsen“) patrouilliert. Diese können außerdem von Mitgliedern, die sich gestört fühlen, herbei gerufen werden. Nur öffentliche Chaträume sind hiervon betroffen. Zum Betreten eines privaten Chatraums genügt die Kenntnis des Namens, man betritt ihn auf die gleiche Weise, wie man einen privaten Chat dieses Namens erstellen würde. Es ist möglich, Chats zu loggen, allerdings muss man dafür am Anfang des Chats wählen, dass man das tun möchte, und einen Dateinamen vergeben.

Die AOL-Software enthält keinen IRC-Client.

Usenet

Die AOL-Software hatte einen internen Newsgroups-Client, dessen Aussehen und Bedienung der der AOL-Message-Boards stark ähnelte (mit Ausnahme der absichtlich fehlenden HTML-Formatierungs-Funktionen). Der Usenetzugang wurde im Februar 2005 eingestellt. Im Usenet waren AOL-Nutzer meist unbeliebt[4] (siehe auch Ewiger September).[5] Die Software war teilweise dafür verantwortlich, Zitieren geschah nicht automatisch, eine Attribution konnte man nur von Hand einfügen und lange war es nicht möglich, seinen Realnamen einzutragen. Positiv war, dass der Newsgroups-Client kein Crossposting unterstützte.[6]

Message-Boards

Lange Zeit konnte man die AOL-Message-Board nur über die AOL-Software nutzen. Jedes Posting wurde – wie beim Newsgroup-Client – einzeln angezeigt. Es gab keine Baumansicht. Inzwischen kann man die AOL-Message-Boards mit einem Browser aufrufen, sie ähneln im Aussehen und den Funktionen nun etwas mehr Webforen. Die Message-Boards werden von Scouts moderiert.

FTP

Die AOL-Software hat einen integrierten FTP-Client (Aufruf über das AOL-Kennwort „Myplace“), der zur Verwaltung von Internetseiten, Bildern oder sonstigen Dateien auf dem bereitgestellten Webspace geeignet ist. Es kann auch ein externer FTP-Client verwendet werden. Für jede AOL-Mitgliedschaft stehen pro Benutzername zwei Megabyte Webspace zur Verfügung, aufgrund der maximal sieben Benutzernamen also insgesamt vierzehn Megabyte. Der Dienst wurde eingestellt und steht seit dem 31. Oktober 2008 nicht mehr zur Verfügung. Somit sind auch Homepages, die z. B. unter members.aol.com/Benutzername (AOL Hometown) angelegt wurden, nicht mehr erreichbar und wurden deshalb abgeschaltet.

Gopher

Bis AOL 5.0 war ein Gopher-Client integriert. Dieser Internet-Service ist inzwischen kaum noch verbreitet und in neueren AOL-Versionen nicht mehr enthalten.

Integration

Die Kommunikationsarten sind integriert. So kann man einer Person, die man in einem Chatraum sieht, durch Doppelklick eine Instant Message („Telegramm“) oder eine Mail schicken (es erscheint ein Menü zur Auswahl), wenn der Absender einer Mail ein AOL-Mitglied ist, sieht man in der Mail, ob er gerade in der Buddyliste online ist, und man kann ihm ein Telegramm schicken, ebenso ist es, wenn man ein Posting in einem Message Board liest.

Xdrive

Unter dieser Bezeichnung bot AOL kostenlos 5 GB Online-Speicherplatz an, auf welchen via Web-Browser zugegriffen werden kann. Höhere Kapazitäten konnten als bezahlter Dienst abonniert werden. Der Dienst wurde unter anderem dazu verwendet, große E-Mail-Anhänge zur versenden, respektive den DownLoad-Link dazu. Der Dienst wurde nach dem 12. Januar 2009 nicht mehr angeboten.

Kritik

Ende August 2006 wurde die US-Version von AOL 9.0 durch die US-amerikanische Stop Badware Coalition als „Badware“ eingestuft. Mit „Badware“ sind unter anderem Spyware, Malware und betrügerische Adware, mit der Unternehmen Online-Verhalten ausspionieren, gemeint. Sowohl dem Internet Explorer, als auch der Windows-Taskbar werden ungefragt nicht entfernbare Zusätze hinzugefügt.[7]

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Quelle: AGOF e.V. / internet facts 2007-II ([1])
  2. AOL Europa gibt bekannt, dass der Geschäftsführer Torsten Ahlers AOL Deutschland verlässt, AOL Deutschland, Pressemitteilung, 16. April 2008
  3. Unternehmensgeschichte
  4. Jargon File: AOL! Stand: 12. Februar 2008
  5. Jargon File: September that never ended, Stand: 12. Februar 2008
  6. The Making of an Underclass: AOL, Stand: 12. Februar 2008
  7. Stop Badware Report: AOL 9.0, Stand: 12.Februar 2008

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