American airlines
American Airlines

IATA-Code: AA
ICAO-Code: AAL
Rufzeichen: American
Gründung: 1934
Sitz: Fort Worth, Vereinigte Staaten
Drehkreuz:

Dallas, Chicago, Miami, San Juan, St. Louis

Mitarbeiterzahl: 85.200
Allianz: Oneworld
Flottenstärke: 636 (+ 136 Bestellungen)
Ziele: Nationale und Internationale Ziele

American Airlines ist eine US-amerikanische Fluggesellschaft mit Sitz in Fort Worth (Texas). Sie war lange Zeit die größte Fluggesellschaft der Welt, ehe sie von Southwest Airlines, gemessen an der Passagierzahl, überholt wurde. Ihr Tochterunternehmen für regionale Zubringerflüge in den Vereinigten Staaten heißt American Eagle.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

DC-3 der American Airlines

American Airlines entstand als Verbund von zahlreichen unabhängigen Fluggesellschaften in den 1920er Jahren. Am 25. Januar 1930 bildeten sie eine gemeinsame Gesellschaft, die American Airways, mit Flugstrecken von Boston und New York nach Chicago, von dort nach Dallas, und zwischen Dallas und Los Angeles. 1934 erwarb E.L. Cord die Fluglinie und nannte sie in American Air Lines um. Erster CEO war C. R. Smith.

Im Zweiten Weltkrieg absolvierte die Airline viele Truppentransporte. Die Gesellschaft gehört auch heute noch zu den Linien- und Charterfluggesellschaften, die vom US-Militär für Truppentransporte genutzt werden.

Das erste Turboprop-Flugzeug war eine Lockheed L-188 Electra. Am 25. Januar 1959 wurde dann die Boeing 707 in Betrieb genommen. Die erste Boeing 747 wurde am 2. März 1970 gekauft. 1984 trat American Airlines als Großkunde für 67 Flugzeuge und weitere 100 Optionen für die MD-82 auf, nachdem man 1983 dieses Muster einführte. American Airlines ist mit Abstand der größte und wichtigste Betreiber der MD-80-Serie. American Airlines ist darüber hinaus Erstkunde der Douglas DC-2, DC-3, DC-6, DC-7 und DC-10.

In den frühen 1960ern entwickelte American Airlines zusammen mit IBM das erste elektronische Buchungssystem Sabre. AA war 1981 Erfinder des Bonusmeilen- oder Frequent Flyer-Systems im modernen Flugverkehrsmarketing: Das AAdvantage-Programm hat auch heute noch die meisten Teilnehmer weltweit. Auch im Management von Auslastung, Kosten und Verkaufspreisen hatte AA als erste mit einem ausgeklügelten Yield-Management die Airline-Branche revolutioniert. 1999 war American Airlines Gründungsmitglied der Allianz Oneworld. Im April 2001 wurde die in Konkurs gegangene Trans World Airlines (TWA) aufgekauft.

Rechtsstreit mit CIA und FBI

Zusammen mit United Airlines, US Airways, Delta Air Lines, Continental Airlines und Boeing hat American Airlines eine Klageschrift gegen FBI und CIA aufgrund der Anschläge vom 11. September 2001 eingereicht. Ziel ist die Klärung der Frage, ob die Airline-Branche eine Mitschuld an den Terroranschlägen von 9/11 trägt und/oder ob ihre Reaktionen richtig und angemessen waren [1].

Ziele

Wichtige Drehkreuze sind Dallas/Ft.Worth, Chicago O'Hare, Miami, San Juan und New York Kennedy. American Airlines fliegt fast alle US-Bundesstaaten und Puerto Rico an. Interkontinental werden Europa, Südamerika und Tokio angeflogen. Ein dichtes Netz besteht vor allem in der Karibik und Mittelamerika; Kanada wird ebenfalls angeflogen.

Flotte

McDonnell Douglas MD-80 während der Enteisung

(Stand: März 2009)
Die gesamte Flotte besteht aus 613 American Airlines[2] und 234 American Eagle[3] Maschinen.

Bestellungen[4]

Basisdaten

Beförderte Passagiere

  • 89,8 Mio. (2003)
  • 98,271 Mio. (2004)

Mitarbeiter

Zwischenfälle

Die American Airlines hatte bisher 13 schwere Zwischenfälle mit insgesamt 1433 Toten. Die schwersten davon waren:

  • 25. Mai 1979 - American-Airlines-Flug 191: Beim Start reißt ein Triebwerk der McDonnell Douglas DC-10 ab und das Hydrauliksystem wird beschädigt, wenige Sekunden später stürzt die Maschine unkontrollierbar geworden ab. 271 Menschen an Bord und zwei am Boden sterben. Bis heute ist dies der schwerste Einzel-Flugunfall über amerikanischem Boden.
  • 20. Dezember 1995: Eine Maschine der American Airlines (N651AA) fliegt während des Landeanfluges in einen Berg nahe Cali, Kolumbien. - Pilotenfehler, 160 Tote.
  • 12. November 2001 - New York, USA (American-Airlines-Flug 587 nach Santo Domingo, Dominikanische Republik): Der Airbus A300 flog durch Wirbelschleppen, die von einer zuvor gestarteten 747 erzeugt wurden. Der Copilot, der das Flugzeug zu diesem Zeitpunkt flog, reagierte mit einer Serie von Vollausschlägen des Seitenruders in beide Richtungen. Dadurch wurden die Betriebsgrenzen des Flugzeugs überschritten, worauf es zum Verlust des kompletten Seitenleitwerks kam. Das Flugzeug war nicht mehr kontrollierbar und stürzte in eine Siedlung ab. Alle 265 Insassen sowie fünf Personen am Boden starben. Der Unfallbericht nannte Mängel in der Ausbildung als eine wesentliche Ursache für das Fehlverhalten des Copiloten. So waren die meisten Piloten der falschen Meinung, dass unterhalb der Manövergeschwindigkeit nicht nur ein isolierter Vollausschlag eines Ruders, sondern überhaupt alle Ruderbewegungen zulässig seien.[7]

Einzelnachweise

  1. aerosecure.de: Airlines verklagen FBI und CIA 9. August 2007
  2. ch-aviation.ch: Flotte der American Airlines 2. November 2008
  3. ch-aviation.ch: Flotte der American Eagle 2. November 2008
  4. Boeing: Bestellungen von American Airlines 11. November 2008
  5. American Airlines Takes Major Fleet Renewal Step By Announcing Plans To Acquire Boeing 787-9 Dreamliners – Offizielle Pressemitteilung auf der Website von American Airlines
  6. handelsblatt.com: American Airlines fliegt in die Gewinnzone 17. Januar 2007
  7. http://www.ntsb.gov/publictn/2004/AAR0404.pdf Offizieller Unfallbericht der Flugunfalluntersuchungsbehörde NTSB

Siehe auch

Weblinks


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  • American Airlines — one of the largest airline companies in the United States …   English contemporary dictionary

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