Jauch (Adelsgeschlecht)

Jauch (Adelsgeschlecht)
Siegel Jauch (1683/1749)
Wappen Jauch

Jauch ist der Name eines seit dem späten Mittelalter nachgewiesenen thüringischen Geschlechts. Die Jauch, ursprünglich landesherrlich belehnte Bauern, traten Mitte des 17. Jahrhunderts in fürstliche Dienste. Sie wurden wurden 1688 Bürger zu Güstrow und 1701 Bürger zu Lüneburg. Johann Christian Jauch (1765–1855) erwarb 1799 das Bürgerrecht der Freien Reichs- und Hansestadt Hamburg und nachfolgend das Großbürgerrecht. Das Geschlecht zählt seitdem zu den Hanseaten, der bis 1918 auf ihre in der Verfassung festgelegten Privilegien [1] gegründeten Oberschicht der Freien Städte Hamburg, Bremen und Lübeck, die als einzige nach Mediatisierung und Annexion der übrigen Reichsstädte ihre Selbständigkeit bewahrten. Der mit dem Generalmajor Joachim Daniel von Jauch (1688–1754) in den Adelsstand versetzte sächsisch-polnische Zweig ist im 18. Jahrhundert wieder erloschen. Zu den Nachkommen der Jauch gehören unter anderem der Revolutionär Joachim Lelewel, der Maler Friedrich Overbeck, der Nobelpreisträger für Literatur Henryk Sienkiewicz und die Lords Bolton.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Herkunft / Überblick

„Sultza Villa“ bestehend aus Dorfsulza, mit der Dorfühle an der Ilm, und - im Hintergrund - Bergsulza
Magdalena Sibylle (1631–1719),
1654 bis 1696 regierende Fürstin
von Mecklenburg-Güstrow
Schloss Güstrow
(Mitte unten, bezeichnet mit „A“),
die Hofkirche, der „Güstrower Dom
(links, bezeichnet mit „F“),
die fürstliche Domschule von 1579
(links, bezeichnet mit „L“)
zur Zeit der Jauch (1653)

Ende des Mittelalters lebte in Bergsulza ein Joherr, [2] dessen Witwe Lena 1495 verzeichnet ist, vermutlich die Eltern der 1512 urkundlich nachgewiesenen Jorge, Matthes und Nickel Jauch. Diese waren „Besessene Männer“ (Besitzende) in „Sultza Villa“, den damals als Einheit begriffenen Orten Dorfsulza und Bergsulza, [3] heute mit anderen historischen Orten zusammengeschlossen zu Bad Sulza in Thüringen. Matthes Jauch war dort mit „Segelitzen Gut“ belehnt. Görge Jauch (1606–1675) wurde Bürgermeister zu Sulza. Von diesem oder seinem mutmaßlichen Bruder Hans († 1670) stammt Christian Jauch der Ältere (1638–1718) ab, mit dem die lückenlos belegte Stammfolge beginnt. Das Geschlecht verbreitete sich von Sulza zunächst über Güstrow nach Lüneburg und Polen. Ende des 17. Jahrhunderts trat das Geschlecht in der Freien Reichs- und Hansestadt Hamburg auf, wurde Mitte des 18. Jahrhunderts dort ansässig und erwarb das Großbürgerrecht der Stadtrepublik, auf die es sich im 19. Jahrhundert konzentrierte. Die Jauch sind seit Einführung der Reformation in Sulza 1527/1528, wo ab 1535 der Reformator Thomas Naogeorg als Pfarrer wirkte, lutherischer Konfession. Hans Jauch (1883–1965) begründete den römisch-katholischen Zweig. Das Geschlecht weist rund 160 Mitglieder beiderlei Geschlechts über alle Generationen auf (Stand 1999). [4] Während des Ersten und Zweiten Weltkriegs verlor das Geschlecht mit acht, davon sieben ohne eigene Nachkommen Gefallenen die Hälfte seiner Stammhalter.

In Diensten des Hofes von Mecklenburg-Güstrow

Christian Jauch der Ältere (1638–1718) verließ das 1613 durch die Thüringer Sintflut und die vollständige Plünderung durch schwedische Truppen im Dreissigjährigen Krieg 1640 zurückgeworfene Sulza. Er wechselte in die herzogliche Residenz Güstrow, die unter der Regierung Herzog Ulrichs von Mecklenburg-Güstrow, der mit Schloss Güstrow eines der bedeutendsten Renaissancebauwerke Norddeutschlands errichten ließ, zu Blüte gelangt war. Herzog Gustav Adolf von Mecklenburg-Güstrow legte nach seinem Amtsantritt 1654 verstärkt Wert auf die wirksame Darstellung seines Ranges und erhöhte beträchtlich den höfischen Aufwand. [5] Christian Jauch trat 1662 in den Dienst des Hofes von Mecklenburg-Güstrow. 1665 heiratete er Ingeborg Nicolai († vor 1696), die 1654 als Kammerjungfer und Vertraute, die noch Stieber 1745 im Lebensbild der Herzogin erwähnt, [6] mit Magdalena Sibylle von Schleswig-Holstein-Gottorf [7] von Schloss Gottorf an den Güstrower Hof gewechselt war. Bis 1669 gehörte Christian Jauch ebenfalls dem Hofstaat der Herzogin an. Dann wurde er „Erster Lacquay und Taffeldecker“ des Erbprinzen Carl von Mecklenburg-Güstrow [8] und diente diesem bis zu dessen Tod 1688. Die gesellschaftliche Stellung eines Bedienten jener Zeit spiegelte den Rang des Dienstherren – „Je höher die Herrschaft, ... desto bessere Chancen, es trotz Dienstbarkeit zu einer angesehenen Stellung in der Welt zu bringen.“ [9] So hatte in Mecklenburg ein herzoglicher Kammerdiener den gleichen Rang wie ein Praepositus oder Senior[10] Die älteren Töchter Christian Jauchs, die im Güstrower Dom, der fürstlichen Hofkirche, die Ehe schlossen, heirateten in Adelsfamilien ein, so Juliana Agnesa (1673 bis nach 1712) den Kurfürstlich Sächsischen Landkammerrat und Amtshauptmann Freiherrn Johann Rudolf von Schmiedel.

Die Söhne besuchten die fürstliche Domschule, die nach grundlegender Reform durch Herzog Gustav Adolf als die beste Schule Mecklenburgs galt. Der älteste Sohn Johann Christopher Jauch (1669–1725) hielt dort 1689 in Latein die Festrede zum Geburtstag des Herzogs. [11] Er war während seines Theologiestudiums Stipendiat des Herzogs, predigte 1694 auf Einladung des Prinzen Karl von Dänemark [12] in der Kapelle von Schloss Frederiksborg in Kopenhagen [13] und war etwa ab 1694 bis 1695 Herzoglich Mecklenburg-Güstrowscher Hof- und Schlossprediger in Güstrow, letzter Inhaber dieses Amtes vor dem Erlöschen des Hauses Mecklenburg-Güstrow 1695. [14] Johann Christopher Jauch und sein Bruder Joachim Daniel von Jauch (1688–1754) gehören zu den frühesten bekannten Söhnen Güstrows.

Nach dem Tod des Erbprinzen 1688, der noch 1687 glanzvoll eine Tochter des Großen Kurfürsten geheiratet hatte, wechselte Christian Jauch vom herzoglichen Hof in die Stadt, erwarb das Bürgerrecht und betätigte sich als Herzoglich Mecklenburg-Güstrowscher Hofschuhmacher und Handelsmann zu Güstrow. Mit dem Tod Herzog Gustav Adolfs 1695 erlosch die Linie Mecklenburg-Güstrow und die Residenz Güstrow verlor ihre Bedeutung. Christian Jauch verließ 1696 nach knapp 35 Jahren zunächst in Diensten des Hofes, später als Hoflieferant, Güstrow und folgte mit seinen noch unverheirateten Kindern seinem Sohn Johann Christopher nach Lüneburg, wohin dieser im gleichen Jahr einem Ruf als Pfarrer an St. Lamberti gefolgt war.


In Königlich Großbritannischen und
Kurfürstlich Braunschweig-Lüneburgischen Diensten,
Beginn des Handelshauses in Lüneburg

M. Johann Christopher Jauch
(1669–1725)
Superintendent
Amtseinführung von
Sup. M. Joh. Chr. Jauch 1714

Christian Jauch der Ältere wurde 1703 Bürger zu Lüneburg. Sein Sohn Christian Jauch der Jüngere († 1720) war zunächst 1699 Kramerlehrling in Hamburg, erwarb indes noch vor seinem Vater 1701 das Lüneburger Bürgerrecht. 1710 kaufte er das Patrizierhaus Nr. 97 der Inneren Stadt.

Johann Christopher Jauch (1669–1725) war Königlich Großbritannischer und Kurfürstlich Braunschweig-Lüneburgischer Stadtsuperintendent zu Lüneburg und Inspektor des Johanneums ebendort. Er heiratete eine Tochter des dortigen Seniors des geistlichen Ministeriums und Vize-Superintendenten Georg Meier, der treibende Kraft bei der Amtsenthebung des pietistischen Superintendenten Johann Wilhelm Petersen war. [15] Sein Neffe Johann Christian Jauch (1702–1788) wurde Erster Domherr und Vizedekan des benachbarten Domstifts Bardowick. Er ehelichte Clara Maria Rhüden (1710–1775), Ur-Urenkelin des Reformationstheologen Salomon Gesner (1559–1605), [16] sowie des Professors der Philosophie am Hamburger Gymnasium Bernhard Werenberg (1577–1643), des Gegenspielers von Joachim Jungius[17] Ludolph Friedrich Jauch (1698–1764) wirkte 34 Jahre als Pfarrer der Michaeliskirche, seit 1744 auch als Inspektor der für ihre traditionsreiche Musikpflege bekannten Michaelisschule in Lüneburg, an der Johann Sebastian Bach Schüler war. [18] Ludoph Friedrichs Bruder Tobias Christoph (1703–1776) wurde Notar zu Lüneburg. Friedrich August Jauch (1741–1796), Sohn des Kaiserlichen Notars Adolph Jauch (1705–1758), wurde Ratsherr und Senator zu Hannover. Carl Jauch (1735–1818) war Königlich Großbritannischer und Kurfürstlich Braunschweig-Lüneburgischer Gerichtshalter zu Horneburg und Domherr zu Bardowick.

Carl Jauch (1680–1755), Kaufmann und Lübecker Bote zu Lüneburg, war mit Dorothea Pfeiffer, einer Großnichte des Lübecker Superintendenten August Pfeiffer verheiratet, der entschiedener Gegner des Pietismus war. Er selbst stand mit dem schillernden Pietisten, Alchemisten, Anatomen und Arzt Johann Konrad Dippel in Verbindung, den er nach dessen 1727 erfolgter Ausweisung aus Dänemark in Lüneburg beherbergte. Carl Jauch, „welcher Neuerungen von jeher zugetan,“ führte insoweit ein offenes Haus „und man sagt, daß schon allerhand Leute daselbst ein- und ausgehen.“ [19] Dippel wurde 1729 unter anderem auf Betreiben des Lüneburger Superintendenten Georg Raphel, Nachfolger Johann Christopher Jauchs, auch dort des Landes verwiesen. Eleonora Maria Jauch (1732–1797) heiratete in die Familie des pietistisch geprägten Superintendenten der Ephorie Bardowick Kaspar Nicolaus Overbeck ein, in dessen pflegelterlichem Haus in Lüneburg August Hermann Francke zu Gast war, als er seine „Lüneburger Bekehrung“ erlebte.

Während Lüneburg im 17. Jahrhundert den Glanz seiner bis zum Beginn des Dreissgjährigen Krieges reichenden Blütezeit zu bewahren vermochte, erfuhr die Stadt im 18. Jahrhundert einen zunehmenden wirtschaftlichen Niedergang. Vor allem der Handel von der Niederelbe in das mittlere und östliche Deutschland nahm seinen natürlichen Weg über Magdeburg statt über Lüneburg. Die Saline lag darnieder. „Alles in Lüneburg war in Verfall, der Wohlstand nahm immer mehr ab.“ [20] Der wirtschaftliche Niedergang hatte die Bautätigkeit zum Erliegen gebracht, wodurch das historische Stadtbild bis heute nahezu unverändert blieb. Eine der Ausnahmen bildet der 1740 von dem Sohn Christian Jauchs des Jüngeren, dem Kaufmann Carl Daniel Jauch (1714–1795), anstelle des väterlichen Hauses errichtete, heute noch bestehende Neubau. [21] 1752 verlegte Carl Daniel Jauch sein Handelsgeschäft aus dem kaufmännisch zunehmend uninteressant werdenden Lüneburg in das aufstrebende Hamburg.


In Diensten Augusts des Starken

Joachim Daniel von Jauch
(1688–1754)
Generalmajor
Offizier der Königlich Polnischen Krongarde (Mitte)

Die Kurfürstin von Sachsen und Titularkönigin von Polen Christiane Eberhardine berief Johann Christopher Jauch 1698 nach der Konversion ihres Mannes, Augusts des Starken, zum Katholischen Glauben für die Zeit ihres dortigen Aufenthalts als ihren Prediger an die Hofkirche in Pretzsch. Während Johann Christopher Jauch die Königin, „Sachsens Betsäule“, im protestantischen Glauben bestärkte, oblag später seinem Bruder Joachim Daniel von Jauch (1688–1754) neben anderen Aufgaben die Organisation der zahllosen Lustbarkeiten am barocken Hof ihres Mannes in Warschau. Augusts des Starken legendäre und fast ständig stattfindende Bälle, Jahrmärkte, Tierhetzen, Maskeraden, Illuminationen und Schützenfeste waren wohldurchdachte Staatsaktionen, die Unsummen verschlangen. Sie dienten wie seine neuen Schlösser und Kunstsammlungen der königlichen Selbstdarstellung nach dem Vorbild Ludwigs XIV. von Frankreich. Verantwortlich für das fünfstündige Feuerwerk zum Abschluss des Lustlagers von Zeithain, des „Spektakels des Jahrhunderts“, „wobei Menschenleben so wenig als Geld geschont ward“, brachte es Joachim Daniel zu seinem Scherznamen „Fifat“, indem er statt des geforderten „VIVAT von nie gesehener Größe“ ein ebensolches „FIFAT“ über den achtundvierzig anwesenden Fürsten aufleuchten ließ. [22]

August der Starke 1731: Patengeschenk für
August von Jauch
(Nationalmuseum Krakau)

Joachim Daniel von Jauch war verheiratet mit Eva Maria Münnich, über deren Herkunft unterschiedliche Auffassungen in der Literatur bestehen. Ein Teil der Autoren nimmt an, sie sei eine Tochter des 1716 bis 1721 am sächsischen Bauamt als Vorgesetzter und Amtsvorgänger Jauchs tätigen späteren Kaiserlich Russischen Generalfeldmarschalls, Türkenbezwingers und Premierministers Burkhard Christoph von Münnich (1683–1767) gewesen. [23] Der früh verstorbene Sohn August von Jauch (* 1731) war Patenkind Augusts des Starken. Die vom König zur Geburt geschenkte Wiege steht heute im Nationalmuseum in Krakau[24]

Joachim Daniel von Jauch war Kurfürstlich Sächsischer Generalmajor, Königlich Polnischer Oberst, Kommandeur der Königlich Polnischen Artillerie, Kommandeur der Weichselflotille, Direktor des Sächsischen Bauamtes zu Warschau und der Organisator des barocken Ausbaus der Stadt. Ihm folgten mehrere Familienmitglieder als Offiziere in polnische Militärdienste, darunter sein Neffe und Adjutant, der Capitaine Ernst Ulrich Jauch, sowie sein Bruder Franz Georg Jauch (1682-nach1753), letzterer 1724 als seinerzeitiger Capitaine des Infanterie-Regiments Garde des Königs und Kompaniechef in der Festung Thorn [25] beteiligt am Thorner Blutgericht, das europaweites Aufsehen erregte. Franz Georg Jauch wurde wie in der Folge sein Neffe Heinrich Georg Jauch (* 1709) Oberstleutnant der Königlich Polnischen Krongarde - beide als Gardeoffiziere mit dem Rang eines Obersten in den Linienregimentern.


Großbürger der Freien und Hansestadt Hamburg

Johann Christian Jauch senior (1765–1855),
Großbürger zu Hamburg
(Porträt von Otto Speckter 1840)
Hamburg, Stadtdeich 9
Kontor von J. C. Jauch & Söhne
1891 Jauchsche Stiftung
„Heim für alte Männer“
zerstört 1943 (Operation Gomorrha)
(Aquarell Ebba Tesdorpf um 1880)
Friederica Jauch (1809–1864) Herrin auf Wellingsbüttel

Franz Jürgen Jauch und sein Bruder Christian Jauch der Jüngere († 1720) erlernten die Handlung in Hamburg. Sie sind 1699 als in Ausbildung im „Uhr-Alten Löblichen Kramer-Amt“ [26] geführt. Die weiteren Beziehungen der Jauch zu Hamburg gestalteten sich zunächst unterschiedlich: Während Carl Daniel Jauch (1714–1795) den Schwerpunkt seiner kaufmännischen Tätigkeit 1752 von Lüneburg nach Hamburg verlagerte und sich auf den Holzhandel konzentrierte, entführte sein Neffe Johann Georg Jauch (1727–1799) als seinerzeitiger Königlich Großbritannischer und Kurfürstlich Braunschweig-Lüneburgischer Leutnant 1754 Anna Mutzenbecher, Spross einer der führenden Familien Hamburgs, und heiratete sie. Ihr Vater war der Hamburger Senatssyndicus und Herr auf Horst, Johann Baptista Mutzenbecher (1691–1759), ihr Großonkel der Hamburger Senator Matthias Mutzenbecher (1653–1735) (vgl. biographische Angaben zu Matthias Mutzenbecher). Anlass der Entführung mag gewesen sein, dass Adelige und Offiziere als Schwiegersöhne bei hanseatischen Kaufleuten kaum auf Zustimmung hoffen konnten. [27] Johann Christian Jauch senior (1765–1855), Sohn von Johann Georg Jauch, baute den Holzhandel unter der Firma J. C. Jauch & Söhne zum führenden Holzgroßhandel Hamburgs aus. Mit dem Erwerb des Großbürgerrechts wurde die Familie Teil der Hanseatischen Führungsschicht. Christian Jauchs Söhne begründeten die heute noch blühenden Linien Wellingsbüttel, Schönhagen und Fernsicht.

„Wellingsbüttel im Besitz des Herrn Jauch“ - Lithographie nach Adolf Hornemann (1850)
Landpartie auf Gut Wellingsbüttel, links Carl und Louise Jauch geb. von Plessen (E. Krüger 1868)

Sein ältester Johann Christian Jauch junior (1802-1880) erwarb als Landsitz das Kanzleigut Wellingsbüttel, zuvor Sitz des Herzogs Friedrich Carl von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck. [28] Johann Christian Jauch junior, bekannt für seine Jagden, pachtete für die Jagd zusätzlich den Duvenstedter Brook an, heute Hamburgs größtes Naturschutzgebiet, und legte neben dem Jauchschen Haus am Stadtdeich in Hamburg ein Hirschgehege und einen Bärenzwinger für die von seinen Reisen nach Russland mitgebrachten Bären an. [29] 1863 gehörte er mit Johan Cesar VI. Godeffroy, Ernst Merck, Johann Heinrich Schröder und Robert Miles Sloman zu den Schirmherren der Internationalen Landwirtschaftsaustellung auf dem Hamburger Heiligengeistfeld[30]

Sein Sohn Carl Jauch (1828–1888), ebenfalls Herr auf Wellingsbüttel und Großbürger zu Hamburg, heiratete Louise von Plessen[31] Tochter des Großherzoglich Mecklenburgischen Oberlanddrosten Ulrich von Plessen und Ur-Urenkelin des Freiherrn Seneca von Gelting[32] Carl Jauch bekleidete ebenso wie sein Onkel Moritz Jauch (1804–1876) einen der schon wegen der damit verbundenen Kosten den Hamburger Großbürgern vorbehaltenen [33] Offiziersrang in der hanseatischen Kavallerie.

Der Linie Jauch-Wellingsbüttel entstammt Walter Jauch (1888–1976), Rittmeister der Reserve, der die auf dem europäischen Festland führenden Versicherungs- und Rückversicherungsmakler Jauch & Hübener gründete, angeheirateter Cousin von Sigrid von Amsberg, Schwester von Claus von Amsberg, Prinz der Niederlande. Sein Cousin war Hans Jauch (1883–1965), verheiratet mit Elsa von Othegraven, Oberst und Freikorpsführer. Hans Jauch war als vormaliger Kommandant des Stalags VI F nach dem Krieg Zeuge der Verteidigung in dem Kriegsverbrecherprozess gegen Alfried Krupp von Bohlen und Halbach[34] Sein Sohn war der Journalist Ernst-Alfred Jauch (1920–1991), unter anderem 1968 Organisator des Weltkongresses der Katholischen Publizisten in Berlin. [35] Seine Enkel sind der Fernsehmoderator und Fernsehproduzent Günther Jauch (*1956), P. Robert Jauch OFM (*1954), Franziskaner in der Kustodie des Heiligen Landes an „Dominus flevit“ und Autor, zuvor neben anderen Funktionen Guardian in Euskirchen[36] und der Insolvenzverwalter Hans-Gerd Jauch (*1953). Luise Jauch (1885–1933) war Oberschwester und rechte Hand des Klinikleiters Geheimrat Professor Dr. Jessen am Waldsanatorium Berghof in Davos, dem „Zauberberg“ Thomas Manns, unter anderem während der dortigen Behandlung von Manns Frau Katja im Jahr 1912. [37] Züge von ihr sind in Manns Romanfigur der „Oberaufseherin dieses Schreckenspalastes“ Adriatica von Mylendonk verarbeitet, [38] die von Mann ebensowenig schmeichelhaft porträtiert wird wie Professor Jessen als Hofrat Behrens. [39] Rudolf Jauch (1891–1915) ist als Zweiter Offizier auf SM U 40 gefallen, das als erstes deutsches Unterseeboot 1915 in eine der neuartigen britischen U-Boot-Fallen geriet und versenkt wurde. Carl Jauch (1892–1922) war Syndicus der Hamburg-Amerika-Linie, im Ersten Weltkrieg Kavallerist bei den „Weißen Ulanen“.

Die Philanthropin Auguste Jauch (1822–1902), geborene Stubbe, leistete große Beiträge zur Verbesserung des Sozialwesens in Hamburg und schuf zudem das Jauchsche Damenstift in Kiel. Ihr Sohn Hermann Jauch (1856–1916), verheiratet mit Agnes von Witzleben[40] Herr auf Schönhagen und Schwonendahl, erbaute das Herrenhaus Schönhagen und war Mitstifter des Jauchschen Männerstifts am Stadtdeich zu Hamburg. August Jauch (1848–1930), Herr auf Fernsicht, Kavallerieoffizier im Ulanen-Regiment „Graf Haeseler“ (2. Brandenburgisches) Nr. 11 sowie Notabelnabgeordneter der Hamburgischen Bürgerschaft, und Robert Jauch (1856–1909), Herr auf Krummbek, wechselten - auf Erwerb nicht angewiesen - von ihren Gütern nach Hamburg und widmeten sich ebenfalls caritativen Aufgaben.

Der Holzhafen des Hamburger Hafens um 1850 mit Holzlagern und Sägerei (siehe Bildlegende) von J. C. Jauch & Söhne

Großgrundbesitzer in Guatemala

Otto Jauch (1874–1949) war Latifundienbesitzer und leitete die Jauchschen Kaffeeplantagen nebst Kaffeefabrik bei San Rafael Pie de La Cuesta im Departement San Marcos in Guatemala. Das Landgut Armenia Lorena einschließlich der viktorianischen Jauchschen Villa [41] wurde im Zweiten Weltkrieg nach der Kriegserklärung Guatemalas 1941 an Deutschland beschlagnahmt und 1956 entschädigungslos enteignet und zur Finca Nacional erklärt. Otto Jauchs dort zusammengetragene Sammlung indianischer Altertümer [42] ging verloren. Armenia Lorena war unter der Herrschaft des Putschisten Rios Montt 1982 Schauplatz eines Massakers an 70 angeblichen Guerilleros. [43]

In der Zeit des Dritten Reiches

Heinrich Jauch (1894–1945), Erster Staatsanwalt zu Hamburg

Jan Valtin: „Tagebuch der Hölle“

Heinrich Jauch (1894-1945) war Ankläger in dem 1934 vor dem Sondergericht Hamburg geführten „Rote Marine-Prozess“ oder „Adlerhotelprozess“ genannten Verfahren gegen 53 des Terrorismus Angeklagte, darunter der der GPU angehörende sowjetische Geheimagent Agent Richard Krebs alias Jan Valtin. Der Prozess endete mit neun Todesurteilen, sieben lebenslänglichen Zuchthausstrafen und weiteren insgesamt 350 Jahren Zuchthaus. Valtin berichtet in seinem autobiographischen Werk „Out of the night“ (Deutsch: „Tagebuch der Hölle“) – 1941 Bestseller in den USA und Time „Book of the Year“ – von dem Prozess und den Hinrichtungen: „Der Staatsanwalt, ein großer, dünner, bleichgesichtiger Mann namens Jauch beherrschte die Verhandlungen.“ [44] Zu den Hingerichteten gehörten Hermann Fischer (1901–1934) und Johnny Dettmer (1901–1934). Fischer hatte 1923 im Hamburger Aufstand die „Erste Rote Hundertschaft“ geführt. Er wurde verurteilt für das Erschießen eines SA-Mannes und zweier unbeteiligter Passanten bei dem Überfall eines Kommandos der Roten Marine 1933 auf das „Hotel Adler“ in Hamburg, [45] einen SA-Stützpunkt. Dettmer wurde verurteilt für das Erstechen eines SA-Mannes 1932. [46] Beide werden in der Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin als Opfer des Antifaschistischen Widerstands 1933-1945 geführt. [47]

Arnold Zweig und sein Roman „Das Beil von Wandsbek“ auf einer DDR-Briefmarke von 1987

Die in der Untersuchungshaftanstalt Hamburg erfolgte Hinrichtung von Fischer, Dettmer und zwei weiteren Verurteilten am 19. Mai 1934 durch das Handbeil - der Reichsstatthalter von Hamburg Karl Kaufmann hatte Anfang 1934 die zuvor üblichen Hinrichtungen mit der „französischen“ Guillotine als „undeutsch“ untersagt [48] - ist, verwoben mit den Ereignissen des Altonaer Blutsonntags, Gegenstand des Romans „Das Beil von Wandsbek“ von Arnold Zweig, verfilmt in der DDR (Das Beil von Wandsbek (1951)) und als erstes Doku-Drama seiner Art verarbeitet von Heinrich Breloer (Das Beil von Wandsbek (1982)).[49]

1937 vertrat Heinrich Jauch die Anklage vor dem Sondergericht Hamburg in einem „Schauprozess“ [50] gegen den jüdischen Reeder und Pionier des Autotransports in „Schwimmenden Garagen“ Arnold Bernstein [51] wegen Vergehens gegen Devisenvorschriften. Die Reederei war mit über 1.000 Seeleuten eines der größten jüdischen Unternehmen Deutschlands. Bernstein wurde unter anderem von Gerd Bucerius verteidigt. Der Prozess endete mit einer Haftstrafe und hatte den Zwangsverkauf des Unternehmens zur Folge. [52] Das Tage-Buch urteilte: „Hat man damals einen besonders forschen Staatsanwalt aus Berlin, der auf den schönen Namen Jauch hört, nach Hamburg versetzt und zu den Spezialitäten dieses Jauch scheint auch die ‚Beugehaft‘ zu gehören.“ [53] Bernstein gilt als einer der ersten jüdischen Großindustriellen, die Opfer nationalsozialistischer Enteignungspolitik wurden. Bernstein berichtete: „Als die Verhandlung begann, begab sich der Ankläger, Oberstaatsanwalt Jauch, in den Zeugenstand. Später sah ich ihn in der Uniform eines SS-Majors [54] ... Er war als notorischer und gnadenloser Verfolger von Juden bekannt.“ [55]

Heinrich Jauch führte auch die Untersuchungen gegen Alfred Toepfer, der wegen des Verdachts auf Verstoß gegen Devisengesetze 1937 verhaftet wurde. Nachdem Toepfer die Kontrolle über seine Unternehmensgruppe aufgab, wurde das Verfahren 1939 niedergeschlagen. Die Untersuchungen erstreckten sich zugleich auf die Beziehungen Toepfers zu den Widerstandskämpfern Ernst Niekisch und Andreas Paul Weber[56]

1941 wurde Heinrich Jauch zur Beförderung vorgeschlagen, da er „die Fähigkeiten für einen Reichsanwalt beim Volksgerichtshof besitzt“, musste aber 1943 aus der NSDAP austreten, als festgestellt wurde, dass die „blutsmäßigen“ Voraussetzungen nicht vorlagen - seine Mutter Catharina Margaretha Matthiessen war „Halbjüdin“. [57] Er wurde zur Wehrmacht eingezogen und ist im Juni 1945 nach Verwundung im Lazarett Wetzlar gestorben. [58]

Gen. Hans Oster (1887–1945),
Cousin Walter Jauchs, Stabschef der Abwehr von Canaris, dessen Widerstandsgruppe unterstützt wurde von Jauch & Hübener

Jauch & Hübener und der Widerstand

Walter Jauch (1888–1976), Gründer von Jauch & Hübener in Hamburg, war angeheirateter Cousin des Generals und Widerstandskämpfers Hans Oster (1887–1945). Jauch & Hübener hatten schon zu Beginn der NS-Zeit einen Beauftragten der Geheimen Staatspolizei zugeordnet bekommen, weil in NS-Kreisen Zweifel an ihrer politischen Zuverlässigkeit gehegt wurden. Über Walter Jauchs Cousin Oster hatten Jauch & Hübener gleichwohl Kontakt zum Widerstand. [59] Im Sommer 1939 wurde der Kreis der Militäropposition um Hans Oster unterstützt. Otto Hübener, Partner von Walter Jauch, knüpfte Verbindungen zu britischen Stellen, um den drohenden Krieg abzuwenden. Auch während des Krieges arbeitete die Firma für die Widerstandsgruppe um Hans Oster und dessen Mitarbeiter im Abwehramt, Hans von Dohnanyi.

Als nach dem 20. Juli 1944 der Gestapo die Verbindung zwischen dem Amt Ausland/Abwehr und den Verschwörern um Stauffenberg deutlich geworden war, wurde am 7. April 1945 Hans von Dohnanyi im KZ Sachsenhausen nach einem Scheinverfahren erhängt. In gleicher Weise wurde Oster zusammen mit Admiral Wilhelm Canaris und Dietrich Bonhoeffer am 9. April 1945 im KZ Flossenbürg von dem SS-Standartenführer Walter Huppenkothen „angeklagt“ und von dem SS-Richter Otto Thorbeck unter Beisitz des Lagerkommandanten Max Koegel „verurteilt“ und erhängt. Hübener wurde in Hamburg verhaftet und am 21. oder 23. April 1945 in Berlin erhängt.

Weitere Familienmitglieder

Robert Jauch (1913–2000), Oberleutnant der Reserve, war Mitglied des Bundes Deutscher Offiziere, der sich für eine Beendigung des Krieges und die Schaffung eines demokratischen Deutschlands einsetzte. Elsa Jauch (1889–1948), Ehefrau von Oberst Hans Jauch, vertrat die kriegsabwesenden Familienmitglieder 1944 bei dem Seelenamt für den in Berlin hingerichteten Freund der Familie und Märtyrer der Katholischen Kirche Heinz Bello (1920–1944). Nicht zu dem hier behandelten Geschlecht gehört der 1946 in Hamburg wegen der Kindermorde in der Schule am Bullenhuser Damm im Curiohaus-Prozess zum Tode verurteilte und hingerichtete SS-Oberscharführer Ewald Jauch (1902-1946).

Töchter der Jauch und ihre Nachkommen

Erstürmung von Ofen 1686:
Capitaine Joh. Chr. von Naumann
unter den ersten, die Fuss in der Türkenfestung fassen konnten
Constance Jauch (1722–1802)
Miodowastraße in Warschau [60]
(Gemälde von Canaletto 1777) -
Palais Lelewel linke Straßenseite
am Ende (Bildmitte vor dem Gebäude in der kreuzenden Długastraße)
Quo Vadis“ (Philadelphia 1897)

Catharina Elisabeth (1671–1736) verh. von Naumann

Catharina Elisabeth Jauch ehelichte den in vielen Schlachten - darunter während des Großen Türkenkrieges die Erstürmung der ungarischen Hauptstadt Ofen 1686 und die Erstürmung von Belgrad 1688 - ausgezeichneten Kurfürstlich Sächsischen Obersten und Barockarchitekten Johann Christoph von Naumann. Sie war Großmutter des Hochfürstlich Salzburgischen Ingenieuroffiziers und Vedutenmalers Franz Heinrich von Naumann (1749–1795), von dem der älteste erhaltene Plan der Stadt Salzburg stammt. Ihr Neffe war der „drittklassige“ Dichter - jedoch Duzfreund von Moses Mendelssohn und Gotthold Ephraim Lessing, mit dem er sich in Berlin eine Wohnung teilte - Christian Nicolaus Naumann (1726–1790).

Constance (1722–1802) verh. Lölhöffel von Löwensprung

Constance Jauch (1722–1802), Tochter von Joachim Daniel von Jauch, (1684–1754) heiratete Heinrich Lölhöffel von Löwensprung (1705–1763), Königlich Polnischer Hofrat und Leibarzt Augusts III., Königs von Polen. Sie ließ aus den Mitteln des väterlichen Erbes ab 1755 an einer der Hauptachsen Warschaus, der Ulica Miodowa, [61] wegen ihrer prachtvollen Paläste im 18. Jahrhundert auch Ulica Pałacowa genannt, durch Ephraim Schröger nach dem Vorbild Pariser Hôtels das Palais Lelewel errichten, so bezeichnet nach ihrem polonisierten Namen „Lelewel“.

Ihr Sohn Karol Maurycy Lelewel (1750–1830) ehelichte eine Tochter des Starosten von Babice, [62] Nichte des Erzbischofs von Mahiljou und Katholischen Metropoliten des Russischen Reiches Kasper Kazimierz Cieciszowski. Er erlangte das polnische Indigenat, wurde Mitglied des Reichstags [63] und 1787 zum Jagdmeister, 1789 zum Mundschenk des Großfürstentums Litauen erhoben, ein „gräflicher“ Titel, [64] den zuvor König Stanislaus II. August Poniatowski innehatte.

Frankfurter Wachensturm am 3. April 1833
mit dem Ziel einer allgemeinen Revolution in Deutschland - unter den Aufrühren:
Joachim Lelewel und Jan Pawel Lelewel

Constance Jauchs Enkel waren Joachim, Prot und Jan Pawel Lelewel. Joachim Lelewel (1786–1861), war Freiheitskämpfer und Polens wichtigster Historiker, Mitstreiter von Karl Marx und Friedrich Engels, Freund des Revolutionärs Lafayette, auf dessen Landgut Lagrange er bis zu seiner dortigen Verhaftung und Ausweisung aus Frankreich Gast war, [65] und Ideengeber des Anarchisten Bakunin. Er war einer der Führer des polnischen Novemberaufstands von 1830 und Mitglied der polnischen Nationalregierung. Der 29. Mai, Joachim Lelewels Todestag, ist im jüdischen Kalender wegen seines Einsatzes für die Juden der Gedenktag an sein Wirken. [66] Prot Lelewel (1790–1884), Verfasser von Lebenserinnerungen (siehe unten Literatur), kämpfte als Capitaine unter Napoléon Bonaparte in der Völkerschlacht bei Leipzig und wurde während des Russlandfeldzuges, in dem er an dem Übergang über die Beresina teilnahm, als Adjutant des Generals der 1. Infanterie-Brigade des V. Corps zum Chevalier der französischen Ehrenlegion ernannt. Jan Paweł Lelewel (1796–1847), war ebenfalls Freiheitskämpfer und 1831 als Oberstleutnant Verteidiger von Praga gegen die Russen. Joachim - vorbereitend [67] - und Jan Pawel Lelewel [68] waren 1833 beteiligt am Frankfurter Wachensturm, mit dem eine allgemeine Revolution in Deutschland ausgelöst werden sollte.

Constance Jauchs Tochter Teresa Lelewelowna (1752–1814) ehelichte Adam Józef Cieciszowski (1743–1783), [69] Jagdmeister von Livland [70] und Bruder des Erzbischofs Kasper Cieciszowski. Constance Jauchs Enkelin Aleksandra Franciszka Cieciszowska war verheiratet mit dem polnischen Minister Jan Paweł Łuszczewski (1764–1812). [71] Die polnische Dichterin und Schriftstellerin Jadwiga Łuszczewska (1834–1908), genannt Deotyma, war Enkelin aus dieser Verbindung. [72] Ur-Urenkel von Constance Jauch waren der polnische Schriftsteller, Autor von „Quo Vadis“ und Nobelpreisträger für Literatur Henryk Sienkiewicz (1848–1916) und der Professor für Literaturgeschichte, Begründer der polnischen historischen Literaturwissenschaft, Ignacy Chrzanowski (1866–1940), im Rahmen der „Sonderaktion Krakau“ im KZ Sachsenhausen ums Leben gekommen. Constanzes Enkelin Anna Cieciszowska war angeheiratete Schwägerin von Prinzessin Magdalena Agnieszka Lubomirska (1739–1780), [73] Mätresse des Königs Stanislaus II. August Poniatowski. Großtante der Nachkommen Lelewel war Jadwiga Walewska (* 1740), Schwägerin von Gräfin Maria Walewska (1786–1817), der Geliebten Napoleon Bonapartes.


Eleonora Maria (1732–1797) verh. Overbeck

„Komm, lieber Mai und mache“
von Christian Adolph Overbeck
und Wolfgang Amadeus Mozart
Buddenbrooks“, Erstausgabe
Gedenktafel für die getöteten Heydrich-Attentäter
an der Kirche St. Cyrill und Method
Friedrich Overbeck: „Einzug Christi in Jerusalem“ 1808/24, vormals Marienkirche (Lübeck), 1942 zerstört, Lithographie von Otto Speckter 1831 - Sohn Alphons Maria (1), Ehefrau Anna (2), Vater Christian Adolph (3), Mutter Elisabeth (4), Schwester Charlotte (5) und der Künstler (6) im Kreis seiner Freunde

Eleonora Maria Jauch (1732–1797), Tochter des Domherrn Johann Christian Jauch (1702–1788), ehelichte den Lübecker Advokaten und Konsulenten des Schonenfahrerkollegiums Georg Christian Overbeck, [74] Bruder des Rektors des Katharineums zu Lübeck Johann Daniel Overbeck[75] Ihr Sohn war der Lübecker Bürgermeister, Präsident des Obergerichts, Dichter und Mitbegründer der Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit, Christian Adolph Overbeck (1755–1821).

Ihr Enkel war der Maler und Führer der Nazarener Friedrich Overbeck (1789–1869), Ritter des preußischen Ordens Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste, den Papst Pius IX. 1857 mit einem Besuch in dessen Haus ehrte. Weitere Enkel waren der Lübecker Senator Christian Theodor Overbeck (1818–1880), dessen Witwe den Museen der Stadt Lübeck den künstlerischen Nachlass von Friedrich Overbeck und Theodor Rehbenitz vermachte, Charlotte Overbeck (1790–1872), verheiratet mit dem Mediziner Matthias Ludwig Leithoff, und der Oberappellationsrat, Mitglied des Freundeskreises „Jung-Lübeck“, Christian Gerhard Overbeck (1784–1846), verheiratet mit Magdalene, Schwester des Malers Theodor Rehbenitz. Von dem Enkel Johannes Overbeck (1788–1832) stammen ab ihr Urenkel Johannes Adolph Overbeck (1826–1895), Archäologe, verheiratet mit Caroline, Tochter des Paläontologen Georg August Goldfuss, die Urenkelin Wilhelmine Friederike Charlotte Overbeck (1829–1908), verheiratet mit den Ingenieur Franz Reuleaux, und die Urenkelin Cäcilie Lotte Eleonore Overbeck (1856-nach 1920), verheiratet mit dem Anthropologen und Leibarzt von Alfred Krupp, Emil Ludwig Schmidt. Ur-Urenkel waren Agnes Elisabeth Overbeck (1870–1919), Komponistin und Pianistin, verheiratet (!) unter dem Pseudonym „Baron Eugen Borisowitsch Lhwoff-Onégin“ mit der Opernsängerin Sigrid Onégin, sowie der Industrielle und Wehrwirtschaftsführer Otto Reuleaux (1896–1979). [76]

Weitere Nachkommen rechnen zum „Buddenbrook-Adel“, wie jene Lübecker ironisch bezeichnet werden, deren Verwandte Thomas Mann in seinen „Buddenbrooks“ verewigte, denn „was anfangs als üble Nachrede, boshafte Satire gescholten und hart verurteilt wurde, gilt seit langem als Nobilitierung. Wer von sich behaupten kann, ein naher oder entfernter Verwandter sei in Buddenbrooks portraitiert, trägt bis heute das Haupt in Lübecks Gesellschaft deutlich erhöht.“ [77] Urenkelin Henriette Charlotte Harms (1842–1928) heiratete den Lübecker Senator Johann Fehling (1835–1893), [78] Enkel des Dichters Emanuel Geibel (im Roman Jean Jacques Hoffstede), Bruder des Emil Ferdinand Fehling (Dr. Moritz Hagenström) und Schwager von Heinrich Theodor Behn (Bürgermeister Kaspar Oeverdieck). Deren Tochter Emilie Charlotte Adele Fehling (1865–1890) heiratete Bernhard von Hindenburg, Bruder des Generalfeldmarschalls und Reichspräsidenten Paul von Hindenburg. Charlotte Jauchs weitere Ur-Urenkel waren der Weinhändler Konsul Lorenz Harms (1840–1915) (mögliches Vorbild für Konsul Kistenmaker) und sein Bruder Senator Friedrich Harms (1844–1899) (mögliches Vorbild für Senator James Möllendorpf). Die Nachfahrin Käthe Piehl (1898–1967) (Enkelin von Kaufmann Strunck) heiratete Herbert Howaldt, [79] Sohn des Werftunternehmers und Vorstands der Howaldswerke AG, August Jacob Georg Howaldt.

Weiterer Abkömmling war der SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS, Höherer SS- und Polizeiführer (HSSPF) Russland-Süd und Ukraine, [80] Karl von Treuenfeld (1885–1946), der nach dem Attentat auf den Stellvertretenden Reichsprotektor von Böhmen und Mähren Reinhard Heydrich die Kirche St. Cyrill und Method in Prag, heute das Symbol des tschechischen Widerstands, stürmen ließ, in der sich die Attentäter versteckt hatten. Dessen Tochter Hannelore (1921-2007) heiratete Karl-Wilhelm Graf Finck von Finckenstein auf Madlitz[81]


Ludovica (1772–1805) verh. Deetz

Ludovica Jauch (1772–1805) heiratete in erster Ehe den Kaufmann Johann Carl Deetz, in zweiter Ehe den aus bekannter, in der königlichen Hofkapelle zu Berlin tätigen Musikerfamilie stammenden Fagottisten Johann Heinrich Griebel (1772–1852), [82] Lehrer Albert Lortzings. Ihr Sohn war Albert Deetz (1798–1859), Chef des Zentralbureaus des Reichskriegsministeriums und Kommandant von Frankfurt am Main 1848 bis 1854, Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung und der Kaiserdeputation.


Die Kaiserdeputation bietet am 3. April 1849 König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen
die deutsche Kaiserkrone an - vorne links Major Albert Deetz (1798–1859)


Ihr Stiefsohn war der deutsch-canadische Komponist und Violinist Ferdinand Griebel (1819–1858), [83] ihr Stiefenkel der New Yorker Architekt, Erbauer des Dakota-Buildings, George Henry Griebel (1846–1933). [84]

Wilhelmine (1809–1893) verh. Avé-Lallemant

Wilhelmine Avé-Lallemant
gewidmetes Porträt
Peter Tschaikowskys
(Hamburg 1888)
Theodor Avé-Lallemant und Wilhelmine geb. Jauch 1890
(Nachlass Johannes Brahms[85]

Wilhelmine Jauch (1809–1893) [86] heiratete den für die Musikgeschichte Norddeutschlands im 19. Jahrhundert maßgeblichen Musikkritiker und Schriftsteller Theodor Avé-Lallemant - Bruder des Forschungsreisenden Robert Christian Avé-Lallemant. Wilhelmine Jauchs Vermögen erlaubte es ihrem Mann, sich der Förderung der Musik und ihrer Komponisten zuzuwenden. Tschaikowsky widmete ihm die 1889 in Hamburg erstaufgeführte Fünfte Symphonie e-Moll. Klaus Mann beschreibt den damals bereits 83jährigen Avé-Lallemant in seinem Roman „Symphonie Pathétique“ über das Leben Tschaikowskys als „vornehmen Greis“. [87] Wilhelmine Jauchs Söhne Robert (1850–1896) und Johannes (1855–1911) waren Patenkinder von Robert Schumann und Johannes Brahms.

Ihre Tochter [88] Emilie Elisabeth (1846–1921) heiratete den Assekuradeur Paul Clemens Duncker (1840–1909), Sohn von Johann Wilhelm Duncker, des Gründers und Hauptgesellschafters der Nord-Deutschen-Versicherungsgesellschaft[89] Enkel von Johann Georg Kerner, Großneffe von Justinus Kerner und Cousin zweiten Grades von Wilhelm Hauff. Dunckers Großneffe Henry Thode war verheiratet mit Richard Wagners Stieftochter, Franz Liszts Enkelin, Daniela von Bülow.

Charlotte (1811–1872) verh. Lührsen

Charlotte Jauch (1811–1872) heiratete den Juristen Gustav Lührsen, [90] Verfasser der Hamburgischen Hypotheken-Ordnung und Befürworter eines einheitlichen deutschen Grundbuchwesens. [91] Ihr Sohn war der personaladelige - er führte das Prädikat gemäß hanseatischem Brauch nicht - vormalige Syndicus der Familie Jauch und spätere Hanseatische Gesandte, dann Kaiserlich Deutsche außerordentliche Gesandte und Minister Johannes Lührsen (1838–1903). [92]

In Nachfahrenbesitz:
Bolton Castle, North Yorkshire,
1568 Gefängnis von Maria Stuart

Enkelin von Charlotte Jauch war Irene Marie Lührsen (1883–1968), Kunstmalerin, verheiratet mit dem Kunstmaler Felix Freiherrn von Fuchs-Nordhoff, Sohn der Schauspielerin Franziska Ellmenreich, Mitbegründerin und Ehrenmitglied des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg. Ines Lührsen (1883–1923), Zwillingsschwester der Vorigen und ebenfalls Kunstmalerin, heiratete den Freiherrn Vistallo von Taxis-Bordogna-Valnigra, Sohn des letzten Obrist-Erbpostmeisters zu Trient und an der Etsch. Ihre Nichten und Neffen sind die Tasso von Sachsen-Coburg und Braganza[93]

Die Enkelin Carmen Carlota Lührsen (1877–1958) war verheiratet mit dem Königlich Großbritannischen Konsul Henry Montagu Villiers a.d.H. der Earls of Clarendon[94] unter anderem [95] Enkel des britischen Premierministers John Russell, 1. Earl Russell, Urenkel von John Russell, 6. Herzog von Bedford, [96] und Cousin des Philosophen und Literaturnobelpreisträgers Bertrand Russell. Charlotte Jauchs Nachfahren aus dieser Verbindung sind die Lords Bolton, Abkömmlinge der ausgestorbenen Herzöge von Bolton, [97] beginnend mit Algar Orde-Powlett, 7. Baron Bolton of Bolton castle.

Weitere Enkel von Charlotte Jauch waren aus der Ehe ihrer Tochter Jenny (1841–1917) mit dem preußischen Generalmajor Adolf von Feldmann: [98] Hans von Feldmann, Generalleutnant und Staatssekretär, dessen Tochter Wilhelma Patenkind Kaiser Wilhelms II. war, und Otto von Feldmann, Oberstleutnant i.G., im Ersten Weltkrieg als Feldmann Pascha Chef der Operationsabteilung des Osmanischen Großen Hauptquartiers und beteiligt am Völkermord an den Armeniern.

Luise (1815–1881) verh. Halske

Luise Jauch (1815–1881) heiratete den Hamburger Großbürger Adolf Halske (1814–1888), Cousin des Siemens-Mitbegründers Johann Georg Halske. Ihre Tochter Anna (1854–1909) heiratete Gustav Lichtenberg (1844–1906), Urgroßneffe von Georg Christoph Lichtenberg.

Bekannte Porträts

Zitate

  • „Viele Gespräche in Potsdam waren ‚Heute habe ich Jauch gesehen‘-Gespräche.“ (Andreas Maier in seinem Roman „Sanssoucis“) [100]

Bauten und Güter

Bekannte Begräbnisstätten der Jauch und ihrer Nachkommen

Firmen

Stiftungen

  • Spiegelfenster der Kirche St. Anna in der Krakauer Vorstadt, der heutigen Universitätskirche, Warschau [104]
  • Armenhaus im Dorf Wellingsbüttel
  • „Damenstift aus Dankbarkeit“ (Jauchsches Damenstift), Kiel
  • „Auguste-Jauch-Stiftung“, Hamburg
  • „Heim für alte Männer“, Hamburg
  • Wiedererrichtung des Fortunaportals, Potsdam. Günther Jauch hat daneben weitere Vorhaben in Potsdam finanziell unterstützt, wie das Belvedere auf dem Pfingstberg, den Potsdamer Stadtkanal und den Kloebersaal im Nordflügel des Marmorpalais.
  • Die Stadt Neuss lehnte 2005 die Schenkung dreier Skulpturen franziskanischer Heiliger für die leeren Nischen an der Stirnseite des sogenannten Zeughauses [105], einer ehemaligen Franziskanerkirche und ordenseigenen theologischen Hochschule der Franziskaner (1697 bis 1802) im Zentrum der Stadt, durch Franziskaner-Pater Robert Jauch mehrheitlich ab. [106]


Wappen

(1749) In Gold ein schwarz gekleideter Mann mit schwarzem Haar und schwarzem Hut, die Unterarme nach oben gewinkelt, Kragen, Manschetten, Knöpfe und Gürtel in Gold, mit seiner Rechten eine schwarz gekleidete Hand haltend, die aus einer schwarzen Wolke im vorderen Obereck ragt; auf dem Helm mit schwarz-goldenen Decken in Gold das strahlende Auge Gottes zwischen einem schwarzen offenen Flug. Die Devise (1683), Psalm 73, Vers 24 entnommen, lautet: „HERR, DU LEITEST MICH NACH DEINEN RATH“. [109]

Literatur

Allgemein

  • Deutsches Geschlechterbuch Band 200, 13. Hamburger, S. 337–416, ISBN 3-7980-0200-2, Band 209, 15. Hamburger, S. 31–52, ISBN 3-7980-0209-6, jeweils mit weiteren Literaturnachweisen
  • Prot Lelewel: Pamietniki i Diariusz Domu Naszego (Erinnerungen und Tagebuch meines Stammhauses), herausgegeben von Irena Lelewel-Friemannowa, Breslau/Warschau/Krakau 1966
  • Conrad Nikolaus Lührsen: Stammtafel des Geschlechtes Jauch. Aachen 1949
  • Isabel Sellheim: Die Familie des Malers Friedrich Overbeck (1789–1869) in genealogischen Übersichten. Neustadt an der Aisch 1989, Deutsches Familienarchiv Band 104, ISBN 3-7686-5091-X, GW ISSN 0012-1266

Zu Einzelpersonen ohne Link

  • T. Brüggemann: Bibliographie der Brüder (OFM) 1929–2000, Mönchengladbach 2001 (=Rhenania Franziscana, Beiheft 18), S.75–81 Werkverzeichnis Robert Jauch OFM
  • Siegfried Koß: Jauch, Robert OFM. In: Friedhelm Golücke: Verfasserlexikon zur Studenten- und Universitätsgeschichte, Ein bio-bibliographisches Verzeichnis. Köln 2004, Abhandlungen zum Studenten- und Hochschulwesen, Band 13

Weblinks

Einzelnachweise und Anmerkungen

  1. Die Geschichtsforschung geht aus von einem „grundsätzlich oligarischen Charakter der Hamburger Verfassung ..., die Verfassungsordnung daher als eine aristokratische und nicht als eine demokratische interpretiert“ wurde, einer der Gründe, warum Hamburg „als Stadtrepublik 1815 Mitglied eines Bundes souveräner Fürsten hatte werden können“ (Peter Borowsky, Vertritt die „Bürgerschaft“ die Bürgerschaft? Verfassungs-, Bürger- und Wahlrecht in Hamburg von 1814 bis 1914, in: Schlaglichter historischer Forschung. Studien zur deutschen Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert, Hamburg o. J., S. 93)
  2. Joherr = Jaherr = Jasager = Jauch; vgl. Lorenz von Westenrieder, Glossarium Germanico-latinum vocum Obsoletarum primi et Medii Aevi Inprimis Bavaricarum. Tomus Prior, 1816, S. 273: auch, schon, doch, wenn gleich = Joch, Jauch; Alfred Götze, Frühneuhochdeutsches Glossar, 1967, S. 128: Jaherr = Jasager; ebenso Georg Samuel Albert Mellin, Encyclopädisches Wörterbuch der kritischen Philosophie, 1802, S. 216, und Friedrich Brinkmann, Die Metaphern: Studien über den Geist der modernen Sprachen, 1878, S. 146
  3. Erbbuch des Amtschössers Roßla vom Jahre 1512 in: Georg Judersleben, Einwohner Sulzas vor der Reformation, Bad Sulza 1936, S. 42f, 47
  4. Deutsches Geschlechterbuch Band 200, 13. Hamburger, S. 337–416, ISBN 3-7980-0200-2, Band 209, 15. Hamburger, S. 31–52, ISBN 3-7980-0209-6
  5. Steffen Stuth, Frühneuzeitliche höfische Kultur in Mecklenburg, in: Karl Heller, Hartmut Möller, Andreas Waczkat, Musik in Mecklenburg: Beiträge eines Kolloquiums zur mecklenburgischen Musikgeschichte, veranstaltet vom Institut für Musikwissenschaft der Universität Rostock, 24.-27. September 1997, 2000, S. 179
  6. Johann Stieber: Merckwürdige und erbauliche Lebensbeschreibung der ... Fürstin Magdalena Sibylla, verwitwete regierende Fürstin zu Mecklenburg, Rostock 1745
  7. Siehe Friedrich III. (Schleswig-Holstein-Gottorf)#Nachkommen
  8. Siehe Gustav Adolf (Mecklenburg)#Nachkommen
  9. Gotthardt Frühsorge, Rainer Gruenter, Beatrix Wolff Metternich, Gesinde im 18. Jahrhundert, Studien zum achtzehnten Jahrhundert, 1995, ISBN 3-7873-0915-2, S. 179
  10. Friederich Wilhelm Christoph Siggelkow, Handbuch des Meklenburgischen Kirchen- und Pastoralrechts : besonders fuer die Herzoglich-Meklenburg-Schwerin-Güestrowschen Lande., 2.Aufl. Schwerin 1783, S. 107; In der Rangordnung Herzogs Friedrich Wilhelms von 1704 rangierte der Kammerdiener des Herzogs drei Klassen über dem Hofpostmeister.
  11. Qvandoqvidem Jam, Gestiente Plaudenteqve Tota Provincia, Serenissimi Principis Ac Domini, Dn. Gustavi Adolphi, Ducis Meclenburgici ... Qvinqvagesimus Septimus ... Natalis Adest; Praestantissimus Juvenum, Johannes Christophorus Jauch, Gustroviensis ... Serenitati Ejus, Oratione Latina ... Submississime Eo Nomine Gratulaturus Est : Omnes Ergo ... Ad Hanc Panegyrin, In Majori Nostri Athenaei Auditorio Instituendam ... Invito / M. Johannes Mantzel/ Rector. - Güstrow : Spierling, 1689 - Einladungsprogramm der Güstrower Domschule zur Festrede des Schülers Johann Christoph Jauch anlässlich des Geburtstages des Herzogs Gustav Adolf von Mecklenburg-Güstrow.
  12. Siehe Christian V. (Dänemark und Norwegen)#Nachkommen
  13. Siehe da:Frederiksborg Slotskirke
  14. In mecklenburgischen Pastorenverzeichnissen findet sich sein Name nicht. Vgl. jedoch Bertram, Johann Georg: Das Evangelische Lüneburg, Braunschweig 1719
  15. Markus Matthias, Johann Wilhelm und Johanna Eleonora Petersen: Eine Biographie bis zur Amtsenthebung Petersens im Jahre 1692, 1993, ISBN 978-3-525-55814-0
  16. vgl. Isabel Sellheim, Die Familie des Malers Friedrich Overbeck (1789–1869) in genealogischen Übersichten, Neustadt an der Aisch 1989, Deutsches Familienarchiv Band 104, ISBN 3-7686-5091-X, GW ISSN 0012-1266; Urgroßvater Georg Rhüden (1592–1670), Senior, Vizedekan und Thesaurus des Domstiftes Bardowick war zugleich Vorfahr des Chemikers Robert Wilhelm Bunsen, vgl. Georg Lockemann, Robert Wilhelm Bunsen und seine Ahnen in: Genealogie und Heraldik 1948/50
  17. Gottschalk Eduard Guhrauer, Eduard G. Guhrauer, Johann Wolfgang von Goethe, Joachim Jungius und sein Zeitalter, Stuttgart 1850
  18. An der Schule war unter Jauchs Ägide 1757 bis 1759 der Komponist Johann Abraham Peter Schulz Schüler.
  19. Rudolf Ruprecht, Der Pietismus des 18. Jahrhunderts in den Hannoverschen Stammländern, 1919, S. 66; ADB Band 5 (1877), Seite 249f
  20. Wilhem Görres und August Nebe, Geschichte des Johanneums zu Lüneburg, Lüneburg 1907, S. 43
  21. Heute: Große Bäckerstraße 12
  22. Das große deutsche Anekdoten-Lexikon, Erfurt 1843/44, Reprint Leipzig 1985, S. 302
  23. DGB S. 413f; vgl. Ahnenliste Henryk Sienkiewicz; nicht nachgewiesen in den Stammtafeln bei Ernst von Münnich, Arved Jürgensohn, Die Memoiren des Grafen Ernst von Münnich, 2006, ISBN 978-3-939119-37-1, S. 216ff
  24. Das Nationalmuseum in Krakau - Kunsthandwerkgalerie: „Die hölzerne Barockwiege von ca. 1730 war ein Geschenk Königs August II. an Joachim Daniel von Jauch, dem Königlichen Bevollmächtigten für Bauangelegenheiten, zur Taufe seines Sohnes. Der Überlieferung nach diente sie im Säuglingsalter auch dem später herausragenden polnischen Historiker Joachim Lelewel (1786-1861), der ein Urenkel Joachim Daniel von Jauchs gewesen ist.“
  25. Baron Galéra, Deutsche unter Fremdherrschaft, Band I, S. 24: „Mit dem Ausgang des 17. Jahrhunderts, ausgerechnet als der katholisch gewordene Kurfürst August der Starke von Sachsen zum polnischen König gewählt worden war, machte sich in Thorn ein empfindlicher gegenreformatorischer Druck bemerkbar. Eine starke polnische Garnison, die Krongarde, kam in die Stadt und legte ihr drückende Lasten auf. Den Evangelischen wurde die letzte Kirche genommen und ihre gewaltsame Zurückführung zum Katholizismus vorbereitet.
  26. Vgl. Oeconomische Encyclopädie (1773 - 1858) von J. G. Krünitz, S. 713: „In vielen großen Städten hat man die so genannte Kramer=Innung, Kramer=Gilde, Kramer=Amt, oder Kramer=Zunft, Fr. Merciere, oder, Corps des Merciers, worunter man die ganze Gesellschaft der dasigen Krämer, oder derer, welche den Kram=Handel treiben, und durch gewisse Ordnung unter einander verbunden sind, versteht.“
  27. Percy Ernst Schramm: Gewinn und Verlust, Hamburg 1969, S. 108 aus einem Brief von Adolphine Schramm, Mutter des Hamburger Bürgermeisters Max Schramm, an ihre Mutter, nachdem sie erfahren hatte, dass zwei Adelige ihren unverheirateten Schwestern den Hof gemacht hatten: „Arme Mutter, wie würdest du dich fühlen, wenn du zwei adlige Schwiegersöhne bekämest; denn ich glaube - nächst Juden, Schauspielern und Leutnants - hältst du das für die schlimmste Heimsuchung.“
  28. en:Friedrich Karl Ludwig, Duke of Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck; Biograhphie in: Friedrich August Koethe, Friedrich Christian August Hasse, Friedrich Arnold Brockhaus, Zeitgenossen: Biographieen und Charakteristiken, Band 3, 1818, S. 150ff; Stammvater der heutigen Könige von Dänemark und Norwegen sowie der Thronfolger von England - zu seinen Nachfahren siehe: Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg
  29. Hartwig Fiege, Geschichte Wellingsbüttels: Vom holsteinischen Dorf und gut zum Hamburgischen Stadtteil, 1982, ISBN 978-3-529-02668-3, S. 70
  30. House Documents, Otherwise Publ. as Executive Documents: 13th Congress, 2d Session-49th Congress, 1st Session, 1863, Message from the President of the United States, transmitting Correspondence of the minister of the Hanseatic republics in relation to an international agricultural exhibition in the city of Hamburg, S. 31
  31. M. Naumann, Die Plessen, Limburg an der Lahn 1971, S. 52
  32. Dessen Großvater Diederich Brodersen (1640–1717) ist zugleich Vorfahr des Komponisten Johannes Brahms
  33. Andreas Fahl, Das Hamburger Bürgermilitär 1814-1868, Berlin und Hamburg 1987, S. 179: „Diese Statuten verdeutlichen, was (...) zur Erfüllung der militärischen Aufgabe wirklich wesentlich für die Aufnahme in ein Freikorps war: der Besitz einer ausreichenden Menge Geldes.“; Ulrich Bauche, Abschied vom Bürgermilitär, Beilage zur Hamburgensien-Mappe Hamburger Leben, zehnter Teil, Hamburg 1976: „Die Kavallerie bedeutete den Gipfel des Aufwandes.“ So bestand die Kavallerie hauptsächlich aus Söhnen von Kaufleuten, (Fahl S. 179) von denen sich zuletzt noch 112 den Aufwand für „die sehr prächtige Uniform mit der Ulanentschapka, die Bewaffnung mit Schleppsäbel und zwei Pistolen“ und das Reitpferd leisteten.(Bauche)
  34. United Nations War Crimes Commission: Law reports of trials of war criminals , 1997, ISBN 978-1-57588-403-5, S. 94
  35. Vgl. UCIP World Congress Review
  36. Archivar und Koordinator der Joh.-Duns-Scotus-Akademie in Mönchengladbach, Guardian in Euskirchen, Pfarrer in Velbert-Neviges, viele Jahre Kommissar des Heiligen Landes und Militärpfarrer in Münster - Biographie P. Robert Jauch OFM/Porträt
  37. Abbildung als „Schwester Luise“ in: Inge und Walter Jens: Frau Thomas Mann. Das Leben der Katharina Pringsheim., Reinbek 2003, ISBN 3-498-03338-7, Abb. 16, S. 169; dieselbe Abbildung bei Günther Schwarberg, Es war einmal ein Zauberberg, Hamburg 1996, ISBN 3-89136-599-3, S. 86 - dort zutreffend als „Oberschwester“ bezeichnet, auf S. 44ff aber unzutreffend als Alyke von Tümpling identifiziert. Thomas Mann hat, wie auch bei anderen Personen seines Romans, Züge verschiedener Personen in seiner Adriatica von Mylendonk verwoben.
  38. Vgl. Thomas Sprecher, Die Krankenschwester im frühen Werk Thomas Manns unter besonderer Berücksichtigung von Adriatica von Mylendonk. In: Thomas Sprecher (Hr.): Literatur und Krankheit im Fin de siècle (1890–1914). Thomas Mann im europäischen Kontext, Frankfurt am Main 2001, S. 35–72, Beschreibung S. 52
  39. Hofrat Behrens: „stiernackig (…) mit vorquellenden, blutunterlaufenen Augen, blauen Backen, Stumpfnase und riesigen Händen und Füßen“, Adriatica von Mylendonk: „Unter ihrer Schwesternhaube kam spärliches rötliches Haar hervor, ihre wasserblauen, entzündeten Augen, an deren einem zum Überfluss ein in der Entwicklung sehr weit fortgeschrittenes Gerstenkorn saß, war unsteten Blicks, die Nase aufgeworfen, der Mund froschmäßig, außerdem mit schief vorstehender Unterlippe, die sie beim Sprechen schaufelnd bewegte.“; Christian Virchow, Medizinhistorisches um den „Zauberberg“, Augsburg 1995: „Die im Roman auftretende Oberin besitzt ihr menschliches Urbild in der amtierenden Oberschwester des Waldsanatoriums. Auch mit ihr verfährt der Autor wenig zimperlich, macht sie zur „Oberaufseherin dieses Schreckenspalastes“, und läßt weder ihr Äußeres noch ihre harmlos skurrilen Eigenheiten aus.“
  40. Tochter des Herrn auf Hude Friedrich Ernst von Witzleben.
  41. Der Ort San Rafael Pie de la Cuesta, der Wasserfall bei La Trinidad und die Finca Armenia Lorena auf YouTube (Touristenvideo)
  42. Franz Josef Lentz, „Aus dem Hochlande der Maya: Bilder und Menschen an meinen Wegen durch Guatemala“, 1936, S. 377
  43. Ríos Montt: Record of Human Rights Abuses in Guatemala
  44. Deutsch: Tagebuch der Hölle, Köln 1957, S. 473; Auszug bei Heinrich Breloer, Horst Königstein, „Blutgeld: Materialien zu einer deutschen Geschichte“, 1982
  45. Vgl. zur Tat und zur später erfolgten Aburteilung und Hinrichtung des beteiligten Johann Wilhelm Jasper: Stolperstein für Johann Wilhelm Jasper
  46. Sven Ove Gade: „Frodes forunderlige fataliteter“; Andreas Seeger, Fritz Treichel, Hinrichtungen in Hamburg und Altona 1933–1944, Hamburg 1988, ISBN 3-929728-39-7, S. 36
  47. Gedenkstätte der Sozialisten
  48. Andreas Seeger, Fritz Treichel, Hinrichtungen in Hamburg und Altona 1933–1944, Hamburg 1988, ISBN 3-929728-39-7, S. 10f
  49. Vgl. Heinrich Breloer, Horst Königstein, „Blutgeld: Materialien zu einer deutschen Geschichte“, 1982
  50. Frank Bajohr, Arisierung in Hamburg. Die Verdrängung der jüdischen Unternehmer 1933–45, Hamburg 1997, S. 206
  51. „Im Wechsel der Gezeiten - Der Reeder Arnold Bernstein“ - Ausstellung des Jüdischen Museums Berlin 2008, das den Nachlass besitzt
  52. Arnold Bernstein, „Ein jüdischer Reeder: Von Breslau über Hamburg nach New York“, 2001, ISBN 978-3-934613-18-8, S. 276ff
  53. Leopold Schwarzschild (Hsg.), Das neue Tage-buch, 1937, Notizen: v.5 1937 Juli-Dezember, S. 940
  54. SS-Sturmbannführer
  55. Ebdt. S. 276
  56. Georg Kreis, Gerd Krumeich, Henri Ménudier, Hans Mommsen, Arnold Sywottek (Hg.): „Alfred Toepfer. Stifter und Kaufmann. Bausteine einer Biographie – Kritische Bestandsaufnahme“, 2000
  57. Arnold Bernstein, „Ein jüdischer Reeder: Von Breslau über Hamburg nach New York“, 2001, ISBN 978-3-934613-18-8, S. 277. Bernstein irrt indes bei der Annahme, Jauch sei später in einem Konzentrationslager ums Leben gekommen.
  58. Can Bozyakali, „Das Sondergericht am Hanseatischen Oberlandesgericht“, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-631-53896-0, S. 227
  59. Zu den Verbindungen des Kreises der Widerstandskämpfer zu den Inhabern von Jauch & Hübener vgl. Karl Bartz, „Die Tragödie der deutschen Abwehr“, 1955, S. 92
  60. hinten links die Kapuzinerkirche,
    Beisetzungsort J.D.von Jauchs
  61. pl:Ulica Miodowa w Warszawie
  62. Da es in Polen bis zu den polnischen Teilungen keine erblichen Grafentitel gab, erhielt der polnische Mitteladel statt dessen den lebenslangen Besitz der Titel der Landesämter wie „Starost“, „Woiwode“ oder „Mundschenk“. Vgl. Szlachta
  63. Karol Maurycy Lelewel in: Polski Słownik Biograficzny, Band XVII, S. 25
  64. Da es in Polen bis zu den polnischen Teilungen keine erblichen Grafentitel gab, erhielt der polnische Mitteladel statt dessen den lebenslangen Besitz der Titel der Landesämter wie „Starost“, „Woiwode“ oder „Mundschenk“. Vgl. Szlachta
  65. Allgemeine deutsche Real-encyklopädie für die gebildeten Stände: Conversations-lexikon, Leipzig 1835, Artikel „Lafayette“
  66. The Jewish Encyclopedia, Memorial Dates, S. 460 (jewihencyclopedia.com)
  67. Vgl. Thomas Thode, Harro Harring: Eine kommentierte Bibliographie seiner Werke, 2005, S. 207
  68. Christoph Zürcher, in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 20.10.2005, URL: http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D14783.php
  69. Adam Józef Cieciszowski in: Polski Słownik Biograficzny, Band III, S. 37; Genealogie des Adam Jozef Cieciszowski; Die in der Polnischen Nationalbiographie behandelten Verwandten des Adam Jozef Cieciszowski
  70. Da es in Polen bis zu den polnischen Teilungen keine erblichen Grafentitel gab, erhielt der polnische Mitteladel statt dessen den lebenslangen Besitz der Titel der Landesämter wie „Starost“, „Woiwode“ oder „Mundschenk“. Vgl. Szlachta
  71. Genealogie des Jan Paweł Łuszczewski; Jan Paweł Łuszczewski in der polnischen Wikipedia
  72. Ihre Schwester Kazimiera Łuszczewska war Schwägerin des polnischen Dichters Józef Komierowski und Schwippschwägerin des bedeutenden polnischen Poeten Cyprian Kamil Norwid
  73. pl:Magdalena Agnieszka Lubomirska
  74. Siehe Stammtafel Overbeck in: J. Beavington Atkinson, Overbeck, London 1882 Online-Textversion
  75. Sämtliche genealogischen Nachweise bei Sellheim aaO
  76. Munzinger: Internationales Biographisches Archiv 21/1956 vom 14. Mai 1956 - Dr.-Ing. Dr.-Ing. h. c., Vorstandsmitglied der Metallgesellschaft, Vorstandsvorsitzender der Kali Chemie, Aufsichtsrat von Solvay und Gerling, Träger desGroßen Verdienstkreuzes mit Stern
  77. Manfred Eickhölter, Ein Lübecker wird Autor von Weltgeltung, in:Hans Wisskirchen, Die Welt der Buddenbrooks, Frankfurt am Main 2008, S. 143; vgl. Buddenbrooks Klarnamenverzeichnis
  78. Teilhaber der Reederei Johann Fehling & Sohn, Teilhaber Charles Petit & Co., österreichischer Konsul, Onkel von Jürgen Fehling, Neffe von Hermann Fehling (Chemiker)
  79. Abb. Herbert Howaldt und Käthe Piel
  80. The Combat History of the 10th SS Panzer Division "Frundsberg" Online-Textversion
  81. Die Nichte Barbara von Treuenfeld heiratete Adalbert Freiherrn von Pechmann, der verschiedene genealogische Arbeiten veröffentlicht, darunter mit Bezug zu den Jauch und den Overbeck: Ahnenlisten der Enkel des Ehepaares Adalbert Frhr. v. Pechmann und seiner Ehefrau Barbara Frfr. v. Pechmann, geb. v. Treuenfeld, Deutsches Familienarchiv, Band 142, Limburg an der Lahn 2005, S. 227–322
  82. Schüler von Georg Wenzel Ritter, vgl. Six quartets for bassoon and strings, opus 1: Opus 1 von Georg Wenzel Ritter, Daniel G. Lipori, 1999, ISBN 978-0-89579-432-1, S. VII - Textversion-online
  83. Ferdinand (Frederick) Griebel von Helmut Kallmann im Dictionary of Canadian Biography
  84. en:George Henry Griebel
  85. Brahms-Institut, Inventar-Nr. 30150
  86. Peter Feddersen, Tschaikowsky in Hamburg. Eine Dokumentation, Cajkovskij-Studien Band 8, Mainz 2006, S. 256 Porträt Wilhelmine Jauch
  87. „Man saß an kleinen Tischen; Tschaikowsky hatte den Ehrenplatz neben einem vornehmen Greis, Herrn Ave-Lallemant, erstem Vorsitzenden der Gesellschaft. ...“
  88. Weitere Tochter: Charlotte (1843-1929) heiratete Friedrich Nölting (1830-1941), Enkel des Lübecker Bürgermeisters Friedrich Nölting
  89. Ulrike von Goetz und Arne Cornelius Wasmuth, Mit Sicherheit Theater, Welt-Online vom 4. November 2001
  90. Antonio Esposito, Die Entstehung des australischen Grundstücksregisterrechts (Torrenssystem) - eine Rezeption Hamburger Partikularrechts?, Berlin 2005, S. 138
  91. Gustav Lührsen, Der Stadt Hamburg Erbe- und Rentenbuch oder Grund-Eigenthum- und Hypothekenbuch-Ordnung. Ein Gesetzentwurf, Hamburg 1860
  92. Johannes Lührsen in thePeerage.com
  93. Genealogie Tasso von Sachsen-Coburg und Braganza
  94. Genealogie von Henry Montagu Villiers; Nachkommen Villiers-Lührsen in der Nachfahrenübersicht Wilhelm des Eroberers; Melville Henry Marquis of Ruvigny & Raineval, The Plantagenet Roll of the Blood Royal: Being a Complete Table of All the Descendants Now Living of Edward III, King of England, 1994, ISBN 978-0-8063-1433-4, S. 381
  95. Enkel des Bischofs der Church of England für das Bistum Durham Henry Villiers (vgl. en:Henry Villiers), Großneffe des britischen Außenministers George Villiers, 4. Earl of Clarendon, Großneffe des britischen Kriegsministers und Schriftstellers Sir George Cornewall Lewis, 2nd Baronet (vgl. en:Sir George Cornewall Lewis, 2nd Baronet), Großneffe von Admiral en:Lord Edward Russell, Großneffe von General en:Lord Alexander Russell, Großneffe des Generalmajors en:Lord George Russell, Großneffe von en:Louisa Hamilton, Duchess of Abercorn, seine angeheirateten Onkel waren der General-Gouverneur von Kanada en:Frederick Stanley, 16th Earl of Derby und der Vize-König von Indien en:Robert Bulwer-Lytton, 1st Earl of Lytton
  96. en:John Russell, 6th Duke of Bedford
  97. en:Charles Powlett, 5th Duke of Bolton
  98. Kurt von Priesdorff, Soldatisches Führertum, 1937, S. 15
  99. Abbildung bei Bild.de
  100. Frankfurt am Main 2009
  101. Ausschnitt aus Große Bäckerstraße vom Sande aus gesehen
  102. Die Kapuzinerkirche in der polnischen Wikipedia
  103. Hentschel, Walter: Die sächsische Baukunst des 18. Jahrhunderts in Polen, Band 1, Berlin 1967, S. 51
  104. Hentschel, Walter: Die sächsische Baukunst des 18. Jahrhunderts in Polen, Band 1, S. 50
  105. Abbildung
  106. Beschlussniederschrift des Kulturausschusses der Stadt Neuss
  107. Kiel, Knooper Weg am Exerzierplatz
  108. Laubenpieper und andere Bewunderer - Günther Jauch und Thea Sihler haben in Potsdam ziemlich privat geheiratet
  109. Deutsches Geschlechterbuch Band 200, 13. Hamburger, S. 337, Abb. S. 335, ISBN 3-7980-0200-2, unzutreffend die Darstellung in: Siebmacher’s Grosses Wappenbuch, Band G. Hamburgische Wappenrolle. Nach Hamburgischen Wappenbüchern zusammengestellt von Eduard Lorenz Lorenz-Meyer, Neustadt 1976 (Neudruck); Wappen 1749 Domherr Johann Christian Jauch, Devise 1683 Superintendent Johann Christopher Jauch

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