Johann Strauss (Sohn)
Johann Strauss (Sohn)
Anhören: An der schönen blauen Donau, Spieldauer 2:57

Johann Baptist Strauss (Sohn) (* 25. Oktober 1825 in St. Ulrich bei Wien, heute ein Teil von Wien Neubau; † 3. Juni 1899 in Wien) war österreichischer Kapellmeister und Komponist und wurde als „Walzerkönig“ international geschätzt. Zur Unterscheidung von seinem gleichnamigem Vater wird er auch als Johann Strauss Sohn bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Name

Unterschrift von Johann Strauss

Obwohl der Name Strauss in modernen Nachschlagewerken häufig mit ß zu finden ist, schrieb Strauss selbst seinen Namen immer mit ss in der Schreibweise Strauſs mit langem und rundem s.[1]

Seine Familie nannte Johann Strauss Schani, abgeleitet von italienisch Gianni oder französisch Jean für „Johann“, ein Kosename, der auch unter Musikfreunden für den Komponisten üblich wurde.

Leben

Grabmal von Strauss im Wiener Zentralfriedhof

Die Familie stammt aus dem Raum Wien-Niederösterreich. Sein Vater Johann Strauss sah für ihn ursprünglich eine Laufbahn als Beamter vor, doch seine Mutter, die alles daran setzte, mit der Unterstützung ihres Sohnes Rache für die Untreue ihres Gatten zu nehmen, ermöglichte Johann junior ein Musikstudium beim Basslehrer Hofmann. Trotzdem kam es bald darauf zum endgültigen Bruch mit seinen Eltern, und er begann, Konzerte zu geben. Schon sein erster Auftritt im Casino Dommayer (15. Oktober 1844) war ein Riesenerfolg. Tourneen führten ihn durch ganz Europa und Nordamerika. Nach dem Tod seines Vaters 1849 übernahm er dessen Orchester. Da er für die Revolutionäre des Jahres 1848 einige Werke komponiert hatte (z. B. Freiheitslieder-Walzer), war er bei Hof trotz seiner Popularität in Ungnade gefallen und wurde deshalb erst 1863 zum k.k. Hofball-Musikdirektor ernannt, d. h., er leitete ab dann alle Hofbälle. Er tat dieses bis 1871, als er selbst um die Enthebung von diesem Posten ansuchte. Dieses wurde auch genehmigt, gleichzeitig wurde ihm der Franz-Joseph-Orden verliehen. Nachfolger wurde sein Bruder Eduard Strauß.

Bis zu diesem Zeitpunkt komponierte Strauss nur Tanzmusik, was seinen Ruf als Walzerkönig begründete. 1864 traf er mit Jacques Offenbach zusammen, der ihn zur Komposition von Operetten anregte, die Strauss aber selbst immer als Komische Oper bezeichnete.

Am 10. Februar 1871 hatte dann seine erste Operette, Indigo und die 40 Räuber im Theater an der Wien Premiere. Ebenfalls an diesem Theater fand die Uraufführung seiner erfolgreichsten und der wahrscheinlich bekanntesten Operette überhaupt, Die Fledermaus, am 5. April 1874, statt. Diese Operette wurde 1894 auch in das Repertoire der Hofoper (heute Wiener Staatsoper) aufgenommen und ist die einzige Operette, die dort noch gespielt wird.

Damit galt Strauss auch als Begründer der goldenen Ära der Wiener Operette.

Es folgten eine Reihe weiterer Operettenpremieren, darunter Der lustige Krieg und Eine Nacht in Venedig. 1876 erhielt er die Genehmigung zum Bau eines Wohnhauses (die sogenannten Strauss-Palais). Anlässlich seines vierzigjährigen Künstlerjubiläums im Jahre 1884, das er wieder beim Dommayer feierte, wurde ihm das Wiener Bürgerrecht verliehen.

Johann-Strauss-Denkmal von Edmund Hellmer im Wiener Stadtpark

1885 war Premiere des Zigeunerbarons mit Alexander Girardi in der Hauptrolle, darauf folgten einige heute eher weniger bekannte Operetten. Seine letzte Operette Die Göttin der Vernunft vollendete er nur, weil er sich vertraglich u. a. gegenüber Alexandrine von Schönerer zu der Komposition verpflichtet hatte. Da er das Libretto von Alfred Maria Willner ablehnte, distanzierte er sich von der Oper und erschien nicht einmal zur Premiere am 13. März 1897, die wiederum im Theater an der Wien stattfand. Sein Werk Wiener Blut, das seine Uraufführung erst nach seinem Tod 1899 im Carltheater erlebte, war von Strauss nicht mehr als Operette konzipiert worden; es handelt sich dabei um bekannte Strauss-Melodien früherer Jahre, die der Kapellmeister Adolf Müller junior neu zusammengestellt hatte.

Strauss komponierte rund zwanzig Operetten, fünfhundert Walzer, Polken und Quadrillen, ein Ballett (Aschenbrödel) sowie eine Oper (Ritter Pasmán). In Wien erinnern zahlreiche Denkmäler und Gedenktafeln an ihn. Der Walzer An der schönen blauen Donau (bekannter unter dem Titel Donauwalzer) wurde so etwas wie eine inoffizielle Hymne Wiens und Österreichs.

Strauss war insgesamt dreimal verheiratet. Seine erste Ehefrau Henriette, geborene Chalupetzky, auch bekannt als Jetty Treffz, starb 1878. Schon wenige Wochen später heiratete er die Schauspielerin Angelika Dittrich, die ihn 1882 verließ. Im selben Jahr wurde die Ehe „von Tisch und Bett“ geschieden; eine Trennung dem Bande nach war nicht möglich, da in Österreich das katholische Eherecht auch im bürgerlich-rechtlichen Bereich galt. Um erneut heiraten zu können (diesmal Adele, geborene Deutsch, verwitwete Strauss, 1856–1930), musste Strauss die österreichische Staatsbürgerschaft aufgeben, Bürger des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha und wie seine jüdische Braut evangelisch werden. Im Jahr 1887 löste Herzog Ernst II. − entsprechend dem im Herzogtum geltenden Eherecht – die Ehe mit Angelika Dittrich auf, und Strauss heiratete im selben Jahr in Coburg Adele Strauss. Alle drei Ehen blieben kinderlos.

Johann Strauss starb am 3. Juni 1899 in Wien an einer Lungenentzündung, beigesetzt ist er in einem Ehrengrab (Gruppe 32A, Nr. 27) auf dem Wiener Zentralfriedhof. Sein Denkmal im Wiener Stadtpark stammt von Edmund Hellmer.

Rezeption

Strauss auf der 100-Schilling-Banknote (1960)

Das Konterfei von Johann Strauss ist auf der 100-Schilling-Banknote von 1960 zu sehen.

Nationalsozialismus

Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker

Das heute weltbekannte Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker im Wiener Musikverein, eine Huldigung an Johann Strauss und seine Zeitgenossen, geht auf die NS-Zeit zurück. Am 31. Dezember 1939 handelte es sich noch um ein Silvesterkonzert unter der Leitung von Clemens Krauss (vom 1. Jänner 1941 an fand das Konzert am Neujahrsmorgen statt). Viereinhalb Monate zuvor, am 13. August 1939, war das gleiche Konzert von den Wiener Philharmonikern bei den Salzburger Festspielen musiziert worden. Es folgte der im Mai / Juni 1939 begonnenen „Arisierung“ des nach Verständnis der Nürnberger Gesetze „Achteljuden“ Johann Strauss-Sohn (siehe unten).

Am 8. April 1939 kündigte die österreichische Volks-Zeitung das Salzburger Johann-Strauss-Konzert bei der Vorstellung des vom Reichspropagandaministerium endgültig festgelegten Spielplanes der Salzburger Festspiele 1939 an.[2] Die Besprechung des Salzburger Konzertes[3] nannte bereits den Walzer An der schönen blauen Donau als Zugabe. Die kurzgehaltene Kritik des Wiener Silvesterkonzertes 1939[4] lässt den Schluss zu, dass auch in diesem Konzert bereits der Donauwalzer als Zugabe erklang.

Das Salzburger Johann-Strauss-Konzert fand im Großen Saal des zwei Monate zuvor, am 13. Juni 1939, zur Reichshochschule („Die jüngste Hochschule der Ostmark“) erhobenen Konservatoriums Mozarteum statt, zu dessen künstlerischem Oberleiter am gleichen Tag Prof. Clemens Krauss ernannt worden war. Krauss erklärte am 13. Juni 1939 unter anderem:

Ich übernehme in diesem feierlichen Moment die künstlerische Oberleitung der Musikhochschule. Ich gelobe an dieser Stelle, das mir anvertraute Gut als eine hohe Schule der Kunst zu führen mit all der Ehrfurcht, die uns Künstler in dieser Stadt befällt, wo Mozart als Schüler gelernt, mit tiefer Demut vor dem Genius Mozart und vor dem vorwärts stürmenden erhabenen Meister und Künstler Adolf Hitler.

Strauss' „Arisierung“ und Nötigung seiner Stieftochter

Schon geraume Zeit vor den Nationalsozialisten war unter Genealogen bekannt, dass der Großvater Johann Michael Strauss aus Ofen jüdischer Herkunft war. Wäre dieser Umstand damals allgemein bekannt geworden, hätte der Komponist nach den Nürnberger Rassegesetze als „Achteljude“ gegolten und seine Musik verboten werden müssen. Den wissenden Ahnenforschern, darunter auch Hanns Jäger-Sunstenau, wurde vom Leiter des Sippenamtes der Gauleitung strengste Geheimhaltung befohlen.

Bereits 1938 hatte Joseph Goebbels in seinem Tagebuch notiert: „Ein Oberschlauberger hat herausgefunden, daß Joh. Strauß ein Achteljude ist. Ich verbiete, das an die Öffentlichkeit zu bringen. Denn erstens ist es noch nicht erwiesen, und zweitens habe ich keine Lust, den ganzen deutschen Kulturbesitz so nach und nach unterbuttern zu lassen. Am Ende bleiben aus unserer Geschichte nur noch Widukind, Heinrich der Löwe und Rosenberg übrig. Das ist ein bißchen wenig.“[5]

Ab 8. Juni 1939 veröffentlichte das antisemitische Hetzblatt Der Stürmer zwecks „Arisierung“ von Johann Strauss in wöchentlichem Abstand die dreiteilige Artikelserie: Jüdische Erbschleicher / Juden und der deutsche Walzerkönig Johann Strauß / Die Machenschaften der Jüdin Meyszner-Strauß / Eine erbärmliche Talmuderei, durch die der jüdischen Stieftochter von Johann Strauss, Alice Meyszner (1875–1945), ihre große Strauss-Sammlung, die sie von ihrer 1930 verstorbenen Mutter geerbt hatte, öffentlich abgenötigt wurde.[6]

Infolge einer Mitteilung der Gestapo wegen des Verdachts der Verbringung der Sammlung Strauss-Meyszner ins Ausland wurde deren Sicherstellung auf Antrag der Zentralstelle für Denkmalschutz[7] vom Kulturhauptamt als zuständige Landesbehörde am 21. April 1939 unter Berufung auf § 4 a des Ausfuhrverbotsgesetzes angeordnet. Wenige wertvolle Autographe der Sammlung wurden sofort in die Zentralstelle für Denkmalschutz gebracht, während man die übrigen Gegenstände in der Wohnung von Alice Meyszner beließ und Alices Mann, Oberst Rudolf Edlen von Meyszner (1866–1947, Bruder von SS-Gruppenführer August Edler von Meyszner Mitglied des Reichstages, Generalleutnant der Polizei, 1946 in Belgrad zum Tode verurteilt und hingerichtet) als Verwahrer bestimmt wurde. So wurde die beabsichtigte öffentliche Abnötigung der Sammlung durch die Stürmer-Artikelserie zwecks Arisierung von Johann Strauss im Juni 1939 möglich.[8][9][10][11][12][13]

Der wie die erste Folge der Stürmer-Artikelserie am 8. Juni 1939 in der österreichischen Volks-Zeitung erschienene Artikel[14] bezog sich ebenfalls auf die Sammlung Strauss-Meyszner: „Wenn heute die Forderung erhoben wird, diese Erinnerungswerte, die gerade unserer Stadt Wien so teuer sind, in geeignetere Obhut zu übergeben und der Allgemeinheit zugänglich zu machen, so wäre ein derartiges Einschreiten nur als eine Handlung im Sinne des Verstorbenen, der ja sein Wien über alles liebte, zu begrüßen.“

Der Artikelserie des Stürmers (Auflage 500.000) mit Nennung der vollen Adresse von Alice Meyszner war eine diese Serie ankündigende Plakataktion des Stürmers auf Wiener Litfaßsäulen vorausgegangen:

„Johann Strauß mit seinen unvergleichlichen Melodien kennt die Welt. Es gibt wohl kaum noch eine andere Musik, die so deutsch und so volksnah ist, als die des großen Walzerkönigs. Johann Strauß ist längst tot. Er ist unsterblich geworden. Jüdische Erbschleicher haben es fertig gebracht, daß seine leibliche Nachkommen heute zum Teil in bitterer Not leben, weil Juden sich einschlichen, weil Juden alles an sich rissen, weil Juden sich die Erbschaft ergaunerten. Von seiner Ausgabe Nr. 23 veröffentlicht der Stürmer in Fortsetzungen erschütternde Tatsachenberichte über das Tun und Treiben dieser jüdischen Fälscher und Betrüger. Jeder muß sich Aufklärung verschaffen. Jeder muß erfahren, in welch schändlicher Weise die Juden heute das Andenken des deutschen Walzerkönig in den Schmutz ziehen wollen. Lest alle den Stürmer Nr. 23 und die Fortsetzungen in den Nummern 24 u. 25!“

In weiterer Folge beschlagnahmte das NS-Reichssippenamt im Februar 1941 das Trauungsbuch der Dompfarre St. Stephan (Trauungsbuch 69, fol. 210) und brachte es nach Berlin. Dort versuchte man eine plumpe Fälschung: Die originale Seite mit dem Eintrag vom 11. Februar 1762, in dem Johann Michael Strauss als ein „getauffter Jud“ bezeichnet wird, wurde durch eine Kopie ersetzt, wo dieser Eintrag ersatzlos gestrichen war, ebenso der Hinweis im Index. Danach wurde Original und Kopie nach Wien zurückgebracht, die zwei echten Seiten verschwanden in Tresoren des Haus-, Hof- und Staatsarchives. „Die Übereinstimmung mit umstehender Fotokopie mit dem vorgelegten Original wird hiermit beglaubigt. Berlin, den 20.2.1941. Reichssippenamt“[15] Mit dieser Urkundenfälschung konnte die Musik weiter gespielt und über die Reichssender ausgestrahlt werden. In dem Zusammenhang war es für das NS-Regime aber weiterhin mehr als unangenehm, dass viele Librettisten der Strauss'schen Operetten Juden waren: Ignaz Schnitzer, Victor Léon, Leo Stein, die ebenfalls seit 1938, zum Teil schon vorher, konsequent (z. B. auf Theaterzetteln als Autoren) verschwiegen wurden.

1966 berichtete das Hamburger Nachrichtenmagazin Der Spiegel in seinem Artikel So deutsch über die Johann-Strauss-Arisierung.[16]

Werke (Auswahl)

Oper

  • Ritter Pázmán (1892)

Operetten

Ballett

Walzer

siehe auch Liste der Walzer von Johann Strauss (Sohn)

  • Sinngedichte op. 1 (1844)
  • Gunstwerber op. 4 (1844)
  • Sängerfahrten op. 41 (1847)
  • Lava-ströme op. 74 (1850)
  • Rhadamantus-Klänge op. 94 (1851)
  • Mephistos Höllenrufe op. 101 (1851)
  • Liebeslieder op. 114 (1852)
  • Phönix-Schwingen op. 125 (1853)
  • Schneeglöckchen op. 143 (1854)
  • Nachtfalter op. 157 (1855)
  • Man lebt nur einmal! op. 167 (1855)
  • Accelerationen op. 234 (1860)
  • Immer heiterer op. 235 (1860)
  • Karnevalsbotschafter op. 270 (1862)
  • Leitartikel op. 273 (1863)
  • Morgenblätter op. 279 (1863)
  • Studentenlust op. 285 (1864)
  • Feuilleton op. 293 (1865)
  • Bürgersinn op. 295 (1865)
  • Flugschriften op. 300 (1865)
  • Wiener Bonbons op. 307 (1866)
  • Feenmärchen op. 312 (1866)
  • An der schönen blauen Donau op. 314 (1867)
  • Künstlerleben op. 316 (1867)
  • Telegramme op. 318 (1867)
  • Die Publicisten op. 321 (1868)
  • Geschichten aus dem Wienerwald op. 325 (1868)
  • Erinnerung an Covent Garden op. 329 (1868)
  • Illustrationen op. 331 (1869)
  • Wein, Weib und Gesang op. 333 (1869)
  • Freuet Euch des Lebens op. 340 (1870)
  • Neu Wien op. 342 (1870)
  • Tausend und eine Nacht op. 346 (1871)
  • Wiener Blut op. 354 (1873)
  • Bei uns Z'haus op. 361 (1873)
  • Wo die Zitronen blühen op. 364 (1874)
  • Du und du op. 367 (1874)
  • Cagliostro-Walzer op. 370 (1875)
  • O schöner Mai! op. 375 (1877)
  • Rosen aus dem Süden op. 388 (1880)
  • Nordseebilder op. 390 (1880)
  • Kuss-Walzer op. 400 (1881)
  • Frühlingsstimmen op. 410 (1883)
  • Lagunen-Walzer op. 411 (1883)
  • Schatz-Walzer op. 418 (1885)
  • Wiener Frauen op. 423 (1886)
  • Donauweibchen op. 427 (1887)
  • Kaiser-Jubiläum-Jubelwalzer op. 434 (1888)
  • Kaiser-Walzer op. 437 (1888)
  • Rathausball-Tänze op. 438 (1890)
  • Gross-Wien op. 440 (1891)
  • Seid umschlungen Millionen op. 443 (1892)
  • Klug Gretelein op. 462 (1895)

Polkas

  • Helenen-Polka op. 203, Polka schnell
  • Champagner-Polka op. 211 (1858)
  • Tritsch-Tratsch-Polka op. 214 (1858)
  • Annen-Polka op. 117 (1852)[17] gewidmet der Maria Anna, Kaiserin von Österreich.
  • Vergnügungszug op. 281, Polka schnell
  • Stadt und Land op. 322, Polka mazur
  • Unter Donner und Blitz (ursprünglich aufgeführt als „Sternschnuppe“) op. 324, Polka schnell
  • Im Krapfenwaldl op. 336 (1869), Polka française
  • Auf der Jagd op. 373, Polka schnell
  • Neue Pizzicato-Polka op. 449 (1896)

Sonstige Werke

Galerie

Siehe auch

Literatur

  • Johann Strauss (Komp.), Franz Mailer (Hrsg.): Leben und Werk in Briefen und Dokumenten. 10 Bände. Schneider, Tutzing 1983–2007. [18]
  • Otto Wolkerstorfer: Walzerseligkeit und Alltag. Baden in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Grasl, Baden 1999, ISBN 3-85098-243-2.
  • Norbert Linke: Johann Strauß (Sohn) – in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Rowohlts Monographien, Band 304. Reinbek, Rowohlt 1982, ISBN 3-499-50304-2.
  • Kurt Pahlen: Johann Strauß und die Walzerdynastie. Heyne Sachbuch, Band 19/550. Wilhelm-Heyne-Verlag, München 1975, ISBN 3-453-12393-X.

Einzelnachweise

  1. Strauß oder Strauss? In: johann-strauss.at, abgerufen am 20. November 2010.
  2. Salzburger Festspiel-Abc. Volks-Zeitung vom 8. April 1939
  3. Heitere Melodien erklingen in Salzburg / Johann Strauß-Konzert der Philharmoniker
  4. Walzerseligkeit von Johann Strauß / Silvesterkonzert der Philharmoniker
  5. Joseph Goebbels: Tagebuch III. Eintrag vom 5. Juni 1938, S. 449. Zitiert nach Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2004, S. 2233.
  6. Christian Mertens: Die wechselhafte Geschichte der Sammlung Strauss-Meyszner in der Wiener Stadt- und Landesbibliothek. AKMB-news 3/2004 (PDF, 2 MB)
  7. Eva Frodl-Kraft: Gefährdetes Erbe: Österreichs Denkmalschutz und Denkmalpflege 1918-1945
  8. JOHANN STRAUSS ENT-ARISIERT Die Sammlung Strauss:Meyszner: Impulse für Forschung und Interpretation. Katalog zur Ausstellung der Wiener Stadt- und Landesbibliothek, 2003
  9. Eva Frodl-Kraft: Die Zentralstelle für Denkmalschutz im Bundesministerium für Unterricht
  10. Gefährdetes Erbe. Österreichs Denkmalschutz und Denkmalpflege 1918–1945 im Prisma der Zeitgeschichte, Böhlau, Wien, Köln, Weimar, 1997
  11. Maria Wirth, Demokratiezentrum Wien: Die Verhandlungen über die Strauss-Sammlungen in der Wiener Stadt- und Landesbibliothek, Vortrag bei der Tagung Raub und Restitution in Bibliotheken, 23./24. April 2003, veranstaltet von der Wiener Stadt- und Landesbibliothek in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Gesellschaft für Germanistik und der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare
  12. VÖBB "Johann Strauss-Manuskript (aus Sammlung Strauss-Meyszner) bei deutscher Auktion zurückgezogen", 23. März 2010
  13. Ralph Braun: Staatsanwaltschaftliche Ermittlungen bezüglich der angeblich aus der Wiener Stadt- und Landesbibliothek entwendeten und 2008 Ralph Braun bzw. 2010 dem Kölner Auktionshaus Venator und Hanstein angebotenen Johann Strauss-Autographen vor der Einstellung? Erhält der Anbieter die Autographe zurück? In: Deutsche Johann Strauss Gesellschaft (Hrsg.): Mitteilungsblatt 37, „Neues Leben“, Coburg 2010, S. 2-29
  14. Erinnerungsstücke an den Walzerkönig / Nicht alle haben einen würdigen Platz
  15. Hanns Jäger-Sunstenau: Johann Strauß. Der Walzerkönig und seine Dynastie. Familiengeschichte, Urkunden. Jugend & Volk, Wien 1965, S. 84ff.
  16. So deutsch. In: Der Spiegel. Nr. 5, 1966, S. 50-51 (online).
  17. Neuerwerbung der Musiksammlung: Die „Annen-Polka“. In: wien.gv.at, 30. Dezember 2008, abgerufen am 20. November 2010.
  18. Permalink Österreichischer Bibliothekenverbund.

Anmerkungen

  1. anlässlich seines Dirigats von Die Fledermaus im (alten) Stadttheater Baden bei Wien (Aufnahme: Fritz Luckhardt, k.k. Hofphotograph). – Otto Wolkerstorfer: Walzerseligkeit und Alltag. Baden in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Grasl, Baden 1999, ISBN 3-85098-243-2, S. 338.
  2. 1864 für den Industriellen Paul Pacher von Theinburg erbaut, vom 1. Juli 1880 bis 1893/94 im Eigentum von Johann Strauss (Sohn), der sie vornehmlich während der Sommermonate nutzte. Die Operetten Eine Nacht in Venedig, Der Zigeunerbaron, Teile der Oper Ritter Pasmann sowie Tanzkompositionen, u. a. Rosen aus dem Süden, Kuß-Walzer, sind in der Villa entstanden (Wolkerstorfer: Walzerseligkeit, S. 340 f.).

Weblinks

 Commons: Johann Strauss (Sohn) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Literatur-Links
Strauss-Gesellschaften
Noten und Akustisches
Sonstiges
Grabstätte

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