Johannes Hürter

Johannes Hürter

Johannes Hürter (* 17. Dezember 1963 in Hamburg) ist ein deutscher Historiker.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Nach seinem Abitur in Hannover studierte Hürter Geschichtswissenschaft, Germanistik und Musikwissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 1992 wurde er mit einer Arbeit über Reichswehrminister Wilhelm Groener promoviert, 2005 habilitierte er sich mit der Studie Hitlers Heerführer, die im Rahmen des Projekts Wehrmacht in der nationalsozialistischen Diktatur am Institut für Zeitgeschichte (IfZ) entstand.[1] Hürter lehrt als Privatdozent an der Universität Mainz. Daneben ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am IfZ in München und Redakteur der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte. Er ist auch in Rundfunk und Fernsehen präsent und wirkte unter anderem in Guido Knopps Dokumentation Die Wehrmacht. Eine Bilanz mit. Seine Spezialgebiete sind Militärgeschichte sowie Geschichte der Kaiserzeit, der Weimarer Republik und der Zeit des Nationalsozialismus.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Als Autor

Als Herausgeber

  • Ein deutscher General an der Ostfront. Die Briefe und Tagebücher des Gotthard Heinrici 1941/42, Erfurt: Sutton 2001.
  • (mit Christian Hartmann) Die hundert letzten Tage des zweiten Weltkrieges, München: Droemer 2005.
  • Hans Rothfels und die deutsche Zeitgeschichte, München: Oldenbourg 2005.
  • zusammen mit: Gian Enrico Rusconi: Der Kriegseintritt Italiens im Mai 1915. Oldenbourg, München 2007. ISBN 978-3-486-58278-9.
  • zusammen mit: Gian Enrico Rusconi: Die bleiernen Jahre. Staat und Terrorismus in der Bundesrepublik Deutschland und Italien 1969 - 1982. R. Oldenbourg Verlag, München 2010. ISBN 978-3-486-59643-4.

Auszeichnung

Weblinks

Einzelnachweise

  1. IfZ-Projekt Wehrmacht in der nationalsozialistischen Diktatur

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