Amt Süderholz
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Süderholz führt kein Wappen
Süderholz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Süderholz hervorgehoben
54.08333333333313.13333333333310Koordinaten: 54° 5′ N, 13° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Nordvorpommern
Höhe: 10 m ü. NN
Fläche: 148,96 km²
Einwohner: 4324 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 29 Einwohner je km²
Postleitzahl: 18516
Vorwahl: 038331
Kfz-Kennzeichen: NVP
Gemeindeschlüssel: 13 0 57 097
Adresse der Gemeindeverwaltung: Rakower Str. 1
18516 Süderholz
Webpräsenz:
Bürgermeister: Alexander Benkert
Lage der Gemeinde Süderholz im Landkreis Nordvorpommern
Karte

Süderholz ist eine amtsfreie Gemeinde im Süden des Landkreises Nordvorpommern Die Gemeinde liegt südlich von Grimmen. Der Verwaltungssitz der Gemeinde befindet sich im Ortsteil Poggendorf. Die Gemeinde entstand am 1. Januar 1999 aus den Gemeinden des aufgelösten Amtes Süderholz.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Süderholz liegt ca. 10 km südöstlich der Stadt Grimmen und ca. 20 km südlich von Stralsund. Die Gemeinde liegt in einer sehr waldreichen Umgebung. Durch das Gemeindegebiet fließen die Flüsse Ryck und Trebel.

Gemeindegliederung

(die ehemaligen Gemeinden sind kursiv gekennzeichnet)

  • Bartmannshagen
  • Willerswalde
  • Kaschow
  • Griebenow
  • Kreutzmannshagen
  • Willershusen
  • Klein Bisdorf
  • Schmietkow
  • Kandelin
  • Zarnewanz
  • Lüssow
  • Groß Bisdorf
  • Neuendorf
  • Wüsteney
  • Wüst Eldena
  • Behnkenhagen
  • Prützmannshagen
  • Klevenow
  • Barkow
  • Boltenhagen
  • Poggendorf
  • Wüstenbilow
  • Gülzow-Dorf
  • Rakow
  • Bretwisch
  • Dönnie
  • Grischow
  • Grabow

Geschichte

Die Gegend war schon in der Steinzeit besiedelt, davon zeugen einige Grabfunde in der Region. Bis zum 13. Jahrhundert wurde die Gegend hauptsächlich von Slawen bewohnt. Im Zuge der Ostkolonisation und der Gründung des Klosters Eldena kamen immer mehr deutsche Siedler ins Land.

Der Ortsteil Rakow wurde 1232 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name kommt aus dem Slawischen und bedeutet soviel wie „Krebsort“. Klevenow wird im Jahr 1387, Neuendorf als „Niendorp“ am 12. Juli 1276 und Griebenow 1248 erstmals urkundlich erwähnt. Die Gemeinde hat wie die gesamte Region unter den Kriegen zu leiden. So wurde die Burg Klevenow im Dreißigjährigen Krieg zerstört (sie wird später umgebaut). Neuendorf und Kandelin wurden 1677 während des Holländischen Krieges zerstört. Von 1648 bis 1815 gehörte die Region zu Schweden und danach zu Preußen. Bis 1992 war die Region Bestandteil des Kreises Grimmen.

Von 1992 bis 1999 war die Gemeinde das Amt Süderholz (benannt nach dem Waldstück bei Poggendorf). Der Ort Poggendorf war Sitz des Amtes und ist jetzt Sitz der Gemeinde Süderholz.

Partnergemeinden

Sehenswürdigkeiten

Schlosspark in Griebenow
Kapelle in Willerswalde
  • Schloss Griebenow
  • Kirche Rakow von 1238 (älteste Kirche im Landkreis Nordvorpommern)
  • Backsteinkirche Groß Bisdorf (erste Erwähnung im 13. Jhr.)
  • Schloss und Park Klevenow
  • Burgwall Willershusen
  • Waldgebiete Süder- und Norderholz
  • Rycktal
  • Kapelle Willerswalde

Wirtschaft und Infrastruktur

Im Ortsteil Boltenhagen befinden sich Geschäftssitz und Produktion eines Versandhändlers für Garten- und Wildkräuter sowie deren Sämereien, wie sie für die Bereitstellung ausgefallener Kräuter der vegetarischen Gourmetküche benötigt werden („Essbare Landschaften GmbH“).

Verkehrsanbindung

Durch die Ortsteile Poggendorf und Klevenow führt die B 194. Die Ostseeautobahn A 20 ist über die Anschlüsse Grimmen-Ost und Greifswald zu erreichen. Im Gemeindegebiet liegt das sogenannte Pommerndreieck. Hier zweigt der Rügenzubringer B 96n von der A20 ab. Die Bahnstrecke Stralsund-Berlin (Preußische Nordbahn) führt durch das Gemeindegebiet.

Weblinks



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