Amt Vörden

Das Amt Vörden war ein bis 1969 bestehendes Amt im ostwestfälischen Kreis Höxter in Nordrhein-Westfalen.

Inhaltsverzeichnis

Amtsgliederung und Bevölkerung

Das Amt gliederte sich in die 13 Gemeinden Altenbergen, Born, Bredenborn, Bremerberg, Eilversen, Großenbreden, Hohehaus, Kleinenbreden, Kollerbeck, Löwendorf, Münsterbrock, Papenhöfen und Vörden, von denen Bredenborn und Vörden das Stadtrecht besaßen und letztere auch Verwaltungssitz war.

Die Gemeinden des Amts hatten bei der letzten Volkszählung vor der Amtsauflösung am 6. Mai 1961 eine Wohnbevölkerung von 4503 Einwohnern. Der Fortschreibung der Volkszählungsergebnisse zufolge stieg diese Zahl bis Ende 1967 auf 4729 Einwohner. Bei einer Fläche von 64,24 km² ergibt sich eine durchschnittliche Bevölkerungsdichte von 74 Einwohnern pro Quadratkilometer, die weit unter dem Kreisdurchschnitt von 140 Einwohnern pro Quadratkilometer lag. Die folgende Übersicht zeigt die 13 Gemeinden mit Bevölkerungs- und Gebietsstand vom 31. Dezember 1967:

Name Einwohner Fläche in km²
Altenbergen 463 8,11
Born 92 2,80
Bredenborn, Stadt 1271 13,33
Bremerberg 148 3,21
Eilversen 77 1,61
Großenbreden 116 1,59
Hohehaus 197 1,98
Kleinenbreden 101 0,86
Kollerbeck 690 7,58
Löwendorf 209 5,51
Münsterbrock 228 6,19
Papenhöfen 212 2,57
Vörden, Stadt 925 8,90
Amt Vörden 4729 64,24

Geographie

Das Amt Vörden lag im Norden des Kreises Höxter. An das Amt grenzten im Uhrzeigersinn beginnend im Osten die Ämter Höxter-Land, Brakel, Nieheim und Steinheim (Kreis Höxter) sowie der Kreis Detmold.

Geschichte

Bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts gehörte auch die Gemeinde Hagedorn zum Amt Vörden. Sie wurde in das Amt Steinheim eingegliedert.

Aufgrund eines Gebietsänderungsvertrages vom 15. November 1968 und § 7 des „Gesetzes zur Neugliederung des Kreises Höxter“ vom 2. Dezember 1969, das in § 8 Abs. 7 auch den Gebietsänderungsvertrag mit kleineren Einschränkungen bestätigt, schlossen sich die Gemeinden des Amts zum 1. Januar 1970 zur neuen Stadt Marienmünster zusammen. Das Amt Vörden wurde aufgelöst. Rechtsnachfolgerin ist die Stadt Marienmünster.

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