Amt für Geoinformationswesen der Bundeswehr
Amt für Geoinformationswesen der Bundeswehr
AGeoBw Wappen.jpg
Internes Verbandsabzeichen
Aufstellung 11. März 2003
Land DeutschlandDeutschland Deutschland
Streitkräfte Bundeswehr
Organisationsbereich Bundeswehr Logo Streitkraeftebasis with lettering.svg Streitkräftebasis
Stärke ~ 1000 Mann
Unterstellung SKUKdo.svg SKUKdo
Stationierungsort Euskirchen
Kommandeur
Amtschef Brigadegeneral Walter Schmidt-Bleker

Das Amt für Geoinformationswesen der Bundeswehr (AGeoBw), gegründet am 11. März 2003, ist die zentrale Einrichtung für das Geoinformationswesen der Bundeswehr. Es leitet den Geoinformationsdienst der Bundeswehr (GeoInfoDBw).

Es hat seinen Sitz in Euskirchen und ist dem Streitkräfteunterstützungskommando (SKUKdo) unterstellt. Es ist auf eine Reihe von Standorten verteilt. Wesentliche Anteile befinden sich in Euskirchen, Traben-Trarbach und Fürstenfeldbruck. Ein weiterer Standort ist St. Aldegund im Landkreis Cochem-Zell an der Mosel. Dort befindet sich eine Funksendeanlage.

Das AGeoBw ist eine Bundesforschungsanstalt, Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland (AdV) und im Ständigen Ausschuss für geographische Namen (StAGN).

Das Amt wurde am 11. März 2003 aus den bisherigen Dienststellen Amt für Militärisches Geowesen (AMilGeo), Amt für Wehrgeophysik (AWGeophys), Schule für Wehrgeophysik (SWGeophys), der Topographietruppe (TopTr) des Heeres einschließlich der MilGeo-Stellen Wehrbereich sowie Teilen des Luftwaffenamtes (LwA) und des Marineunterstützungskommando (MUKdo) aufgestellt.

Vor kurzem wurde beschlossen, das Amt für Geoinformationswesen komplett nach Euskirchen zu legen. Damit wird die Dienstpostenstärke in Euskirchen von derzeit 700 auf knapp 1000 ansteigen, wohingegen der Standort Traben-Trarbach aufgegeben wird. Der Umzug der Beschäftigten von Traben-Trarbach nach Euskirchen soll nach gegenwärtigem Stand bis Ende 2011 abgeschlossen sein und der Standort Traben-Trarbach danach bis Ende 2012 / Anfang 2013 aufgelöst werden.

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