Amédée Grab

Amédée Antoine-Marie Grab OSB (* 3. Februar 1930 in Zürich) ist emeritierter Bischof des Bistums Chur.

Leben

Amédée Grab wuchs in Genf auf und erhielt, nachdem er im Kloster Einsiedeln Theologie und Philosophie studiert hatte, am 12. Juni 1954 die Priesterweihe. Von 1956 bis 1958 unterrichtete er an der Stiftsschule Einsiedeln, und von 1958 bis 1978 war er Rektor des Collegio Papio in Ascona.

Am 3. Februar 1987 wurde er zum Weihbischof in Lausanne, Genf und Freiburg ernannt und erhielt am 12. April 1987 in der Kathedrale Sankt Nikolaus von Pierre Mamie die Bischofsweihe zum Titularbischof von Cenae. Mitkonsekratoren waren Weihbischof Gabriel Bullet und Bischof Henri Schwery von Sitten. Am 9. November 1995 wurde er in jenem Bistum auch zum Diözesanbischof ernannt und übernahm sein Amt am 26. November 1995. Zum Bischof von Chur wurde er als Nachfolger von Wolfgang Haas am 9. Juni 1998 gewählt; Papst Johannes Paul II. bestätigte die Wahl am 12. Juni 1998, und die Amtseinführung fand am 23. August 1998 statt.

1998 übernahm Amédée Grab die Präsidentschaft der Schweizer Bischofskonferenz; von 2001 bis 2006 war er Präsident des Rats der europäischen Bischofskonferenzen. Papst Benedikt XVI. nahm am 5. Februar 2007 den Rücktritt von Bischof Amédée Grab als Bischof der Diözese Chur an und ernannte ihn gleichzeitig zum Apostolischen Administrator.[1] Am 8. September 2007 wurde Vitus Huonder zu seinem Nachfolger geweiht.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Kath.net: Papst nimmt Rücktritte von Bischof Grab und Bischof Henrici an 5. Februar 2007

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