Anamba-Inseln
Südchinesische Meer - im Südwesten befinden sich die Anambas-Inseln

Die Anambas-Inseln (indonesisch: Kepulauan Anambas) sind eine indonesische Inselgruppe im Südchinesischen Meer. Sie gehört zur Provinz und Inselgruppe der Riau-Inseln und liegt zwischen Borneo und Malaysien. Die Inseln liegen zwischen 5° 27' 15" und 2° 50' 13" nördlicher Breite sowie 106° 13' 14" und 105° 38' 4" östlicher Länge. Die Flächenausdehnung der Inseln beträgt rund 670 km².

Die Inseln sind dünn besiedelt, hauptsächlich durch Fischer und Nachfahren der Bugis. Wichtigste Einkommensquellen sind die Fischerei und Kokosnüsse. Bei Tauchern sind die Inseln ebenfalls sehr beliebt durch die Korallenriffe und versunkene Schiffwracks.

Die drei Hauptinseln sind Matak, Tarempah und Jemaja Andriabu. Die nördlichste Insel wird Pulo Mata (Groß-Anamba) genannt und besitzt einen guten Hafen.

Geschichte

Im 19./20. Jahrhundert gehörten die Inseln zum niederländischen Kolonialreich. Hier fanden im September 1942 Seegefechte zwischen der japanischen und US-amerikanischen Flotte statt.

Weblinks

  • [1] Allgemeine Informationen zur Inselgruppe (englisch)
  • [2] Satellitenfoto

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