Kalantari

Marco Kalantari (* 20. Juni 1974 in Wien) ist ein österreichischer Werbe- und Spielfilmregisseur.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Der Sohn eines Arztes und einer Krankenschwester begann nach Abschluss seiner Pflichtschuljahre sowie Matura in Zwettl und nach Ableistung seines Präsenzdienstes 1994 an der Wiener Filmakademie mit einem Studium der Fächer Regie und Produktion, das er 2002 mit dem Mag. art. abschloss. Zwischen 1995 und 1997 sammelte er bereits als Ausstattungs- und Requisitenassistent Erfahrung bei Filmproduktionen. 1997 inszenierte er seinen ersten Werbespot – anschließend war er bis 2001 Regieassistent bei Werbeproduktionen.

2003 erhielt er seine ersten Auszeichnungen für den Werbespot zu Ärzte ohne Grenzen – bei den Filmfestspielen von Cannes und in Palermo. Diesen, wie auch viele andere Werbespots, inszenierte er für die Werbeunternehmung Close up. Andere Gesellschaften, für die er mehrfach als Werberegisseur tätig war, waren Adi Mayer Film, Neutor Film und im Fall des Rote Nasen-Spots für die Clowndoctors, auch für Novotny & Novotny, der Filmgesellschaft Franz Novotnys.

2005 inszenierte Kalantari seinen ersten Spielfilm: ein für die österreichische Filmlandschaft ungewöhnliche Science Fiction-Produktion namens Ainoa, die bei mehreren Filmfestivals, unter anderem dem Science Fiction Festival in London, vorgestellt und in Kiew ausgezeichnet wurde. Der Film startete am 19. Oktober 2006 in einigen österreichischen Kinos, hatte jedoch wenig überraschend – bei praktisch keiner Werbung lief der Film in entsprechend wenigen Kinos – kaum Publikumserfolg (1.389 Besucher[1]).

Filmografie

Kurzfilme:

  • 1996: Die Asphaltwölfe (11 min, Action)
  • 1997: Zwettl (17 min, Drama)
  • 1997: Der Kreis Luther (30 min, Actionthriller)
  • 1998: geno fixed bitch (4 min, Experimental-Action)
  • 2002: Dreynschlag (9 min, Schwertkampf)

Langfilme:

  • 2005: Ainoa (100 min, Science-Fiction)

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 2006 im Kino, Österreichisches Filminstitut

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