Andre Grab

André Grab (* 1952) ist ein Schweizer Schriftsteller.

André Grab

Der Sohn des Schweizer Kunstmalers und Surrealisten Walter Grab (1927-1989) lebt in Zürich. Nach Absolvierung der Buchhändlerlehre in der Buchhandlung zum Elsässer in Zürich (1969-1971), einem längeren Aufenthalt in Nordafrika (1972), arbeitete er in der Buchhandlung Dr. Oprecht (1973-1974) und anschliessend als Teilhaber in der Buchhandlung H.U.Zbinden & Co., welche er 1986 übernahm und bis 1996 führte. Seit 1997 arbeitet er im Lizenzbereich der Firma Mascotte Film AG in Zürich und ist u.a. zuständig für den Weltvertrieb der deutschen Labels Magmafilm und Tabu & Love Film.

Ab Ende der 70er Jahre veröffentlichte er regelmässig Kurzgeschichten, Kolumnen und Reportagen in Schweizer Zeitungen (u.a. "Volksrecht", "Tagesanzeiger der Stadt Zürich"), war während 6 Jahren Redaktor der Fachzeitschrift "Buchhändler" und während 3 Jahren Präsident des Angestelltenverbandes des Schweizer Buchhandels. Im kulturpolitischen Bereich engagierte er sich im Bildungsausschuss der Sozialdemokratischen Partei, aus der er jedoch 1987 austrat. Seit 1996 ist er Mitglied der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich / ABZ und arbeitet zur Zeit nebenberuflich als Fachbeirat an der historischen Aufarbeitung der Geschichte dieser grössten Baugenossenschaft der Schweiz, die 1916 gegründet wurde.

Preise und Auszeichnungen

  • 1979 Kurzgeschichtenwettbewerb der Stadt Zürich (1. Preis)
  • 1981 Ehrengabe der Stadt Zürich
  • 1983 Ehrengabe der Stadt Zürich
  • 1983 Anerkennungsgabe der Pro Arte Bern
  • 1984 Preis der Jubiläumsstiftung der Schweizerischen Bankgesellschaft
  • 1985 Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis

Werke

  • Kurzgeschichten
    • Er. 16 kurze Geschichten. Pendo Verlag, Zürich, 1981, ISBN 3-85842-050-6.
    • Normal. 19 kurze Geschichten und ein Begleitwort von Rahel Hutmacher. Pendo Verlag, Zürich, 1985, ISBN 3-85842-072-7.
  • Beiträge in Anthologien
    • Gelächter und Es ist abzusehen. In: Jürg Amann u.a.: "...und plötzlich bin ich alt." Bilder und Geschichten zum Alter. IG Altern, Zürich 1993, ISBN 3-9520564-0-5.
    • Gepriesen sei, was da so komme. In: Isabel Morf (Hrsg.): Stadtzeiten. Zürcher Autorinnen und Autoren. Drachen Verlag, Zürich 1986, ISBN 3-905459-01-9.
    • Idylle. Eine kurze Geschichte. In: Litfass. Zeitschrift für Literatur, Nr. 30 (1984) Piper Verlag, München
    • Mit Gamsbart, Colt, Skalpell und Zigaretten ab ins All. 5 Instant-Groschendramas. In: Thomas Bodmer (Hrsg.): Der neue Ferien-Rabe, Haffmans, Zürich 1984 (von Radio DRS als Kurzhörspiele produziert und ausgestrahlt)
  • Übersetzungen
    • Jan Kalavsky (Übers.): Sieben Kurzgeschichten. In: Revue svetovej literatúry, H. 4 (1987), Bratislava
  • Bearbeitungen
    • Erich Scheurmann: Samoa gestern. Dokumentation mit Fotografien von 1890–1918 (Materialien zum Papalagi; 1). Verlag Tanner & Staehelin, Zürich 1979, ISBN 3-85931-025-9
    • Erich Scheurmann: Samoa aus Sicht des Papalagi. Ein Bericht mit vielen historischen Photographien. Heyne, München 1990, ISBN 3-453-03651-4 (teilweiser Nachdruck des vorigen Titels)

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