Andre Schinkel

André Schinkel (* 27. April 1972 in Eilenburg) ist ein deutscher Schriftsteller und Archäologe, der mit seinen lyrischen Werken, aber auch seiner Prosa und Essayistik und nicht zuletzt durch seine Mitarbeit an verschiedenen Literaturzeitschriften bekannt geworden ist.

Nach der Ausbildung zum Rinderzüchter (inklusive Abitur) und einer abgebrochenen Ausbildung zum Umweltschutztechniker studierte André Schinkel an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Germanistische Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Prähistorische Archäologie. Schon während dieser Zeit erschienen seine ersten Bücher, für die er mit dem Georg-Kaiser-Förderpreis des Landes Sachsen-Anhalt 1998 geehrt wurde. Er lebt in Halle (Saale) und ist derzeit als Autor, auf Lese- und Vortragsreisen sowie als Redakteur in verschiedenen deutschen und internationalen Literaturzeitschriften tätig. Darüber hinaus beschäftigen ihn auf wissenschaftlichem Gebiet die Annäherungen von Literatur und Archäologie.

Im Juni 2006 erhielt er, nominiert durch den Hauptpreisträger Wolf Biermann, den Förderpreis für Nachwuchslyriker der Ringelnatz-Stiftung. 1998/99 war er Stadtschreiber von Halle, 2006/07 Stadtschreiber der Burgstadt Ranis. Seit Juni 2007 ist Schinkel Mitglied des P.E.N.

Inhaltsverzeichnis

Publikationen

Lyrik

  • durch ödland nachts, 1994, Halle-Zürich, Verlag Janos Stekovics
  • tage in wirrschraffur, 1996, Halle-Zürich, Verlag Janos Stekovics
  • Verwolfung der Herzen, 1997, Berlin, Edition Maldoror (bibliophile Veröffentlichung mit Handzeichnungen von Gerald Titius)
  • pathetischer morgen, 1998, Halle, HKD Burg Giebichenstein (bibliophile Veröffentlichung mit Radierungen von Holger Zachau)
  • Karawane des Schlafs, 1998, Berlin, Edition Maldoror (bibliophile Veröffentlichung mit Serigraphien von Pontus Carle)
  • Die Spur der Vogelmenschen, 1998, Halle, Mitteldeutscher Verlag
  • Löwenpanneau, 2007, Halle, Mitteldeutscher Verlag
  • Gedächtnisschutt, 2008, Aschersleben, Edition Zeitzeichen

Prosa

  • Sog, 1997, Halle, Mitteldeutscher Verlag
  • Herzmondlegenden, 1999, Bernburg, Edition Augenweide (bibliophile Veröffentlichung mit Holzschnitten von Ulrich Tarlatt)
  • Nachricht vom Fleisch der Götter, 2003, Halle, projekte verlag

Sonstige Veröffentlichungen

  • Abgesteckte Paradiese. Textauswahl, 2000, Halle, Förderkreis der Schriftsteller in Sachsen-Anhalt
  • Sommerserife. Ein Gedicht und ein Nachsatz, 2000, Halle, Verlag Janos Stekovics
  • Selbstung. Ein innerlicher Abri. 2001, Bernburg, Edition Augenweide (bibliophile Veröffentlichung mit Graphiken von ERGON, Gerald Nigl und Ulrich Tarlatt)
  • Symphonie in Acryl und Haiku. Kalender mit Bildern von Dirck Weinreich, 2003, Halle, projekte verlag
  • Unwetterwarnung. Raniser Texte, 2007, Ranis, Edition Ranis

Links


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • André Schinkel — (* 27. April 1972 in Eilenburg) ist ein deutscher Schriftsteller und Archäologe, der mit seinen lyrischen Werken, aber auch seiner Prosa und Essayistik und nicht zuletzt durch seine Mitarbeit an verschiedenen Literaturzeitschriften bekannt… …   Deutsch Wikipedia

  • Schinkel — steht für Orte: die Gemeinde Schinkel im Kreis Rendsburg Eckernförde in Schleswig Holstein, siehe: Schinkel (Gemeinde) den Osnabrücker Stadtteil Schinkel in Niedersachsen, siehe: Schinkel (Osnabrück) und Schinkel Ost einen Ortsteil der Gemeinde… …   Deutsch Wikipedia

  • Schinkel [2] — Schinkel, Karl Friedrich, Architekt und Maler, geb. 13. März 1781 in Neuruppin, gest. 9. Okt. 1811 in Berlin, besuchte das Gymnasium seiner Vaterstadt und in Berlin und widmete sich sodann unter Gilly, Vater und Sohn, dem Studium der Architektur …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Liste der Biografien/Schi–Schk — Biografien: A B C D E F G H I J K L M N O P Q …   Deutsch Wikipedia

  • Academia Fridericiana Halensis — Martin Luther Universität Halle Wittenberg Gründung 1502 (Wittenberg) und 1694 (Halle) Trägerschaft …   Deutsch Wikipedia

  • Alma mater halensis — Martin Luther Universität Halle Wittenberg Gründung 1502 (Wittenberg) und 1694 (Halle) Trägerschaft …   Deutsch Wikipedia

  • Friedrichs-Universität Halle-Wittenberg — Martin Luther Universität Halle Wittenberg Gründung 1502 (Wittenberg) und 1694 (Halle) Trägerschaft …   Deutsch Wikipedia

  • MLU Halle-Wittenberg — Martin Luther Universität Halle Wittenberg Gründung 1502 (Wittenberg) und 1694 (Halle) Trägerschaft …   Deutsch Wikipedia

  • Martin-Luther-Universität — Halle Wittenberg Gründung 1502 (Wittenberg) und 1694 (Halle) Trägerschaft …   Deutsch Wikipedia

  • Martin-Luther-Universität Halle — Wittenberg Gründung 1502 (Wittenberg) und 1694 (Halle) Trägerschaft …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”