Andrea Chiesa
Andrea Chiesa
Automobil-/Formel-1-Weltmeisterschaft
Nation: SchweizSchweiz Schweiz
Erster Start: Großer Preis von Mexiko 1992
Letzter Start: Großer Preis von Frankreich 1992
Teams
1992 Fondmetal
Statistik
WM-Bilanz:
Starts Siege Poles SR
3
WM-Punkte:
Podestplätze:
Führungsrunden: — über 0 km

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Andrea Chiesa (* 6. Mai 1964 in Mailand) ist ein Schweizer Automobilrennfahrer. Er nahm unter anderem 1992 an Rennen zur Formel-1-Weltmeisterschaft sowie 2007 und 2008 am 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil.

Inhaltsverzeichnis

Karriere

Der in Mailand geborene Chiesa fuhr 1986 eine erste gute Saison in der italienischen Formel-3-Meisterschaft, die er 1987 mit drei Siegen bei den ersten vier Rennen noch übertraf. In der Meisterschaft musste er sich am Ende des Jahres aber Enrico Bertaggia geschlagen geben.

1988 stieg Chiesa in die Formel 3000 ein. Das erste Jahr war schwierig und von vielen Ausfällen geprägt. Nur einen Punkt für die Meisterschaft konnte der Schweizer einfahren. 1989 steigerte er sich, gewann das Rennen in Enna und wurde Zweiter in Vallelunga. Die Meisterschaft beendete er als Sechster.

1990, als Fahrer im Team von Paul Stewart, dem Sohn von Jackie Stewart, erreichte er den siebten Gesamtrang. Seine vierte Saison in Folge in der Formel 3000 geriet jedoch zum Desaster. Obwohl Chiesa auf bestes Material zurückgreifen konnte, endete die Saison ohne einen einzigen Punkt in der Meisterschaft.

Dennoch bekam Chiesa 1992 einen Werksvertrag in der Formel 1. Er unterschrieb bei Fondmetal, dem Nachfolgeteam von Osella und gab sein Debüt beim Großen Preis von Mexiko. Die Zeit in der Formel 1 war jedoch ein Fehlschlag. Chiesa konnte sich nur dreimal für einen Grand Prix qualifizieren und die Ausfallsrate lag bei 100 %. Zweimal schied er nach einem Dreher vorzeitig aus, in Frankreich kollidierte er mit Maurício Gugelmin.

Der Formel-1-Traum endete nach nur einem Jahr und Chiesa ging in die USA. Er fuhr das Champ-Car-Eröffnungsrennen 1993 in Surfers Paradise und bestritt Sportwagenrennen für Riley & Scott.

Nach Jahren der Abwesenheit gab der Schweizer 2007 in Le Mans im Team von Spyker ein Comeback. Auch 2008 war er für die niederländische Mannschaft und deren Spyker C8 in der Le-Mans-Serie und an der Sarthe am Start.

Le-Mans-Ergebnisse

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2007 NiederlandeNiederlande Spyker Squadron BV Spyker C8 Spyder C2-R ItalienItalien Andrea Belicchi ItalienItalien Alex Caffi Ausfall Motorschaden
2008 SchweizSchweiz Speedy Racing Team Spyker C8 Laviolette GT2-R SchweizSchweiz Iradj Alexander SchweizSchweiz Benjamin Leuenberger Ausfall Defekt

Literatur

  • Steve Small: Grand Prix Who is who, 3rd Edition. Travel Publishing, London 2000, ISBN 1-902007-46-8.

Weblinks


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