Andreas Bernig

Andreas Bernig (* 14. Februar 1957 in Rostock) ist ein deutscher Politiker (Die Linke). Er ist seit 2005 Abgeordneter im Landtag Brandenburg.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Beruf

Von 1975 bis 1976 absolvierte er eine Berufsausbildung zum Fernmeldetechniker bei der NVA an der Unteroffiziersschule Prora. Anschließend diente er zwei weitere Jahre in der NVA.

Von 1978 bis 1980 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Rat des Bezirkes Rostock und im Rat der Stadt Rostock. Von 1980 bis 1984 studierte er Staatswissenschaften an der Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft der DDR in Potsdam-Babelsberg und schloss es als Diplom-Staatswissenschaftler ab. In der Folgezeit arbeitete er bis 1988 als wissenschaftlicher Assistent an der Kaderschmiede der SED und promovierte dort im Mai 1988.

1988 wurde er Angehöriger der Deutschen Volkspolizei der DDR. Im Rang des Hauptmanns fungierte er als Oberinstrukteur für Agitation und Propaganda.[1]

Bernig war Gründungsmitglied der Gewerkschaft der Volkspolizei (GdVP) im Bezirk Potsdam und von April 1990 bis September 1990 auch stellvertretender Vorsitzender der GdVP der DDR. Heute ist er stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei Brandenburg.

Er ist geschieden und hat drei Kinder.

Politik

Bernig war Mitglied der SED.[1] 2000 wurde er Mitglied der PDS und 2003 auch Mitglied des Landesvorstandes.

Bei der Landtagswahl 2004 trat Bernig als Bewerber um das Direktmandat im Wahlkreis Potsdam-Mittelmark III/Potsdam III an, verpasste jedoch zunächst den Einzug in den Landtag. Er rückte im Oktober 2005 für Dagmar Enkelmann nach, die in den Bundestag gewählt worden war. Er wurde Sprecher für ein tolerantes Brandenburg, gegen Rechtsextremismus und Mitglied des Innenausschusses für die Linksfraktion im Brandenburger Landtag. Bei der Landtagswahl in Brandenburg 2009 konnte er erneut über die Landesliste seiner Partei in den Landtag einziehen. Er ist seit dem Sprecher für Arbeitsmarktpolitik und Gewerkschaften.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b Interview auf den Seiten der Linkspartei.PDS

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