Andreas Brockmann
DeutschlandDeutschland Andreas Brockmann
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 11. Juni 1967
Geburtsort Bad Tölz, Deutschland
Größe 177 cm
Spielerbezogene Informationen
Position Rechter Flügel
Schusshand Links
Spielerkarriere
1984–1985 EC Bad Tölz
1985–1988 Berlin Capitals
1988–1997 Düsseldorfer EG
1997–1998 Heilbronner EC
1998–1999 Eisbären Berlin
1999–2000 Düsseldorfer EG
2000–2001 SC Riessersee

Andreas Brockmann (* 11. Juni 1967 in Bad Tölz) ist ein ehemaliger deutscher Eishockeyspieler, der während seiner Karriere unter anderem für die Eisbären Berlin und die Düsseldorfer EG, mit denen er fünfmal Deutscher Meister wurde, aktiv war. Darüber hinaus stand er mehrmals im Kader der deutschen Nationalmannschaft. Im Jahr 1992 nahm er neben der Weltmeisterschaft in der Tschechoslowakei auch an den Olympischen Spielen in Frankreich teil. Von der Saison 2008/09 bis 2011 war er Trainer der Sinupret Ice Tigers aus der Deutschen Eishockey Liga.

Inhaltsverzeichnis

Karriere

Als Spieler

Brockmann begann seine Karriere 1984 beim EC Bad Tölz, der damals in der 2. Liga Süd spielte. Nach nur einer Spielzeit verließ er seinen Heimatverein und wechselte zur Saison 1985/86 innerhalb der Liga zum BSC Preussen. Dort entwickelte sich der Linksschütze zu einem der Leistungsträger. In den drei Jahren, die er bei den Capitals unter Vertrag stand, absolvierte er 140 Ligaspiele, in denen er 148 Scorerpunkte erzielen konnte. Im Sommer 1988 schloss er sich der Düsseldorfer EG an, mit der er in den folgenden Jahren fünf Mal die deutsche Meisterschaft gewinnen konnte, darunter in den Jahren 1990, 1991, 1992, 1993 und 1996.

Nach neun Jahren verließ er die DEG zum Ende der Saison 1996/97 und unterschrieb einen Vertrag beim Heilbronner EC. Nachdem er dort gute Leistungen zeigte, konnte er sich noch einmal für die höchste deutsche Eishockey Spielklasse, die Deutsche Eishockey Liga, empfehlen. Folglich wurden die Verantwortlichen der Eisbären Berlin auf den gelernten Stürmer aufmerksam und transferierten ihn nach Berlin. Mit den Eisbären nahm er an der European Hockey League teil, wo er mit seinem neuen Arbeitgeber den dritten Platz erreichte. Brockmann konnte sich in Berlin allerdings nicht durchsetzen und wurde während der Saison nur 21 Mal eingesetzt. Anschließend kehrte er zu Beginn der Spielzeit 1999/2000 zur Düsseldorfer EG zurück. Dort sollte er helfen, die Rückkehr in die DEL zu realisieren. Dieses Ziel wurde letzten Endes auch erreicht. Brockmann hatte an diesem Erfolg einen großen Anteil, so konnte er 59 Partien 52 Punkte erzielen. Schließlich verließ er den Verein wieder. Es folgte ein weiterer Wechsel zum SC Riessersee, der damals ebenfalls in der 2. Bundesliga aktiv war. Dort beendete er seine Karriere 2001 im Alter von 34 Jahren.

Als Trainer

Nach seiner aktiven Spielerkarriere bemühte er sich um einen Trainerposten, den er zur Saison 2003/04 bei seinem Ex-Klub, den Berlin Capitals, bekam. In der Folge führte er die Capitals aus der Regionalliga in die Oberliga. In der Spielzeit 2007/08 trainierte er erfolgreich die Landshut Cannibals und führte diese ins Finale der Playoffs der Zweiten Liga, die erst im letzten Spiel von den Kassel Huskies gewonnen wurden. Von 2008-2011 stand er für die Sinupret Ice Tigers aus der Deutschen Eishockey Liga hinter der Bande. Dort war er der Nachfolger des Kanadiers Benoît Laporte.

DEL-Statistik

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
Reguläre Saison 4 141 30 41 71 167
Playoffs 2 23 7 14 21 20

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Brockmann — ist der Familienname folgender Personen: Andreas Brockmann (* 1967), deutscher Eishockeyspieler Christian Brockmann (* 1960), deutscher Altphilologe Christoph Brockmann (1878–1962), deutscher Diatomeen Forscher Dorothea Brockmann (1899–1983),… …   Deutsch Wikipedia

  • Gottfried Brockmann — (* 19. November 1903 in Köln; † 9. Juli 1983 in Kiel) war ein gesellschaftskritischer Künstler, Kulturreferent der Stadt Kiel, sowie Professor für „Freie und Angewandte Malerei“ an der Muthesius Werkschule in Kiel. Leben und Werk Gottfried… …   Deutsch Wikipedia

  • Arnold Andreas Friedrich Mallinckrodt — (* 27. März 1768 in Dortmund; † 12. Juni 1825 ebenda) war ein Schriftsteller, Verleger und Publizist des ausgehenden 18. Jahrhunderts im preußischen Westfalen. Mallinckrodt, Angehöriger des alten westfälischen Adelsgeschlechts der Familie von… …   Deutsch Wikipedia

  • DEG Metro Stars/Statistik — Dieser Artikel dient der Darstellung bedeutender Statistiken zu den DEG Metro Stars, für die im Hauptartikel nur wenig Platz ist. An wichtigen Stellen wird dort auf einzelne Abschnitte dieser Datensammlung verlinkt. Inhaltsverzeichnis 1… …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Biografien/Brn–Bro — Biografien: A B C D E F G H I J K L M N O P Q …   Deutsch Wikipedia

  • DEG Metro Stars — Full name Düsseldorfer Eislauf Gemeinschaft Metro Stars Founded 1935 Based In Düsseldorf Arena …   Wikipedia

  • Ice Tigers — Nürnberg Ice Tigers Größte Erfolge Deutscher Vizemeister 1999, 2007 Vereinsinfos Geschichte EHC 80 Nürnberg (1980–1995) Nürnberg Ice Tigers (1995–2006) Sinupret Ice Tigers …   Deutsch Wikipedia

  • Sinupret Ice Tigers — Nürnberg Ice Tigers Größte Erfolge Deutscher Vizemeister 1999, 2007 Vereinsinfos Geschichte EHC 80 Nürnberg (1980–1995) Nürnberg Ice Tigers (1995–2006) Sinupret Ice Tigers …   Deutsch Wikipedia

  • Landshut Cannibals — Größte Erfolge Deutscher Meister 1970 und 1983 Deutscher Vizemeister 1974, 1976, 1984, 1995 Deutscher Zweitliga Meister 1962 und …   Deutsch Wikipedia

  • Eisbären Berlin/Spielerliste — Die folgende Aufstellung enthält alle bisherigen Spieler der Eisbären Berlin seit der Saison 1990/91. Im Jahre 1994 wurde die Profimannschaft des EHC Eisbären Berlin e.V. in die Deutsche Eishockey Liga aufgenommen und später ausgelagert. Gelblich …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”