Andreas Güldner
Andreas Güldner
Nationalität: DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag: 28. März 1986
Geburtsort: Nürnberg

Andreas Güldner (* 28. März 1986 in Nürnberg) ist ein deutscher Freitaucher und Minentaucher bei den Spezialisierten Einsatzkräfte Marine.

Leben

Andreas Güldner begann mit dem Freitauchen im Juli 1999 unter dem ehemaligen Tauchbasenleiter Oliver El-Daly. Zu diesem Zeitpunkt war Güldner der jüngste auf Wettkämpfen vertretene Freitaucher der Welt. In den darauf folgenden Jahren konzentrierte er sich hauptsächlich auf das Training im Hallenbad. Dies änderte sich im Juli 2005 als er nach Dahab zum roten Meer reiste und dort binnen kurzer Zeit in große Tiefen vorstieß. Wenige Monate später kehrte er zum Blue Hole zurück, um für seinen ersten Tieftauchrekord zu trainieren. Am 5. November 2005 stellte er den ersten deutschen Tieftauchrekord ohne Flossen mit einer Tiefe von 70 m auf. Um sich auf das Freitauchen konzentrieren zu können zog er erneut nach Dahab. Am 11. Juni 2006 gelang ihm als erster Deutscher das Arch, einen 28 m langer Tunnel in 56 m Tiefe im Blue Hole, mit nur einem Atemzug zu durchtauchen. Im Dezember 2006 war er im deutschen Freitauch-Nationalteam vertreten um bei der Weltmeisterschaft in Hurghada zu tauchen. Am 9. August 2008 gelang es ihm den vier Jahre stehenden Tieftauchrekord in der Disziplin "Constant Weight with Fins" auf 71 Meter Tiefe zu verbessern. Genau ein Jahr später, also am 9. August 2009 verbesserte er den Rekord um einen Meter auf 72 Meter Tiefe. Der Versuch fand ebenfalls in Dahab statt. Im Rahmen dieses Rekordversuchs wurden Spenden für die Sankt-Barbara-Stiftung gesammelt. Diese Stiftung unterstützt Minenopfer auf der ganzen Welt.

Güldner kam im Juli 2006 zur Deutschen Marine und absolvierte im Dezember 2007 die Minentaucher-Ausbildung. Das erste halbe Jahr fuhr er als Minentaucher auf dem Minenjagdboot „Dillingen“ und ist nun in der Minentaucherkompanie in Eckernförde.


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