Andreas Homoki

Andreas Homoki (* 16. Februar 1960 in Marl) ist ein deutscher Regisseur und Opernintendant ungarischer Abstammung.

Nach dem Abitur in Bremen studierte er von 1979 bis 1987 an der Hochschule der Künste und der Technischen Universität Berlin Schulmusik und Germanistik. Noch während seines Studiums wurde er von Harry Kupfer für mehrere Produktionen als Regieassistent verpflichtet. Zwischen 1987 und 1993 war er Regieassistent und Abendspielleiter an der Oper Köln fest engagiert.

Erste Regiearbeiten entstanden ab 1988 im Rahmen seiner Lehrtätigkeit an der Opernschule der Kölner Hochschule für Musik. Seine internationale Karriere begann noch während seiner Assistenzzeit 1992 mit dem Sensationserfolg seiner Inszenierung von Richard Strauss' "Frau ohne Schatten" in Genf, die von der Fachzeitschrift "Opernwelt" zur Inszenierung des Monats gekürt wurde sowie nach ihrer Übernahme ans Théâtre du Châtelet in Paris 1994 den französischen Kritikerpreis erhielt. Seit 1993 inszenierte Andreas Homoki unter anderem in Berlin, Dresden, Hamburg, Köln, Leipzig, München sowie Basel, Kopenhagen, Barcelona, Amsterdam, Genua, Bologna, Venedig, Mailand, Antwerpen, Brüssel, Lyon, Paris und Tokyo

2002 wurde er als Nachfolger von Harry Kupfer Chefregisseur der Komischen Oper Berlin und ist seit 2003 auch deren Intendant. 2007 wurde die Komischen Oper Berlin von der Fachzeitschrift "Opernwelt" unter seiner Intendanz zum Opernhaus des Jahres gewählt. Im Sommer 2012 wird er die Nachfolge von Alexander Pereira als Intendant des Opernhaus Zürich antreten.[1]

Seit 1999 ist Andreas Homoki Mitglied der Berliner Akademie der Künste.

Einzelnachweise

  1. http://www.opernhaus.ch/d/media/medieninformationen/2008/Andreas_Homoki.php

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