Andreas Korbmacher

Andreas Korbmacher (* 1960 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Jurist und seit 2008 Richter am Bundesverwaltungsgericht.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Nach dem Studium der Rechtswissenschaft und dem Referendariat legte er 1988 das Zweite Juristische Staatsexamen in Berlin ab. Er begann anschließend seine Richterkarriere in Berlin. Hierbei war er zunächst am Landgericht Berlin, dem Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg und dem Verwaltungsgericht Berlin tätig. 1990 promovierte er zum Thema Grundfragen des öffentlichen Heimrechts. 1991 wurde Korbmacher zum Richter am Verwaltungsgericht Berlin ernannt. Von dort wurde er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter von September 1997 bis Ende 2002 an den Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin und hiernach in die Senatsverwaltung für Justiz abgeordnet, wurde aber im März 2001 zum Vorsitzenden Richter am Verwaltungsgericht Berlin ernannt. Anfang 2003 wurde er Richter am Oberverwaltungsgericht Berlin und im Mai 2005 Vorsitzender Richter am Oberverwaltungsgericht Berlin. Seit dem Zusammenschluss mit dem Oberverwaltungsgericht für das Land Brandenburg war er dann Vorsitzender Richter am Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg. Seit dem 6. November 2008 ist er Richter am Bundesverwaltungsgericht. Er wurde dem mit Straßen- und Wegerecht, Recht der Anlegung von Schienenwegen, Kommunalabgabenrecht und Flurbereinigungsrecht befassten 9. Revisionssenat des Gerichtes zugewiesen.

Andreas Korbmacher war Mitverfasser von Büchern zum öffentlichem Baurecht des Landes Berlin und ist Mitarbeiter an einer Kommentierung zur Verfassung von Berlin. Er ist seit dem 31. Mai 2007 Honorarprofessor an der Technischen Universität Berlin für Bau- und Planungsrecht.[1]

Sonstiges

Während seines Studiums wurde Korbmacher 1980 Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.D.St.V. Borusso-Saxonia Berlin im CV, deren Philistersenior er seit 1998 ist.

Werke

Weblinks

Einzelnachweise

  1. >Homepage des Instituts für Stadt- und Regionalplanung an der TU Berlin

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