Kehlbach (Saalfelden)
Wappen Karte
Wappen von Saalfelden am Steinernen Meer
Saalfelden am Steinernen Meer (Österreich)
DEC
Saalfelden am Steinernen Meer
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Salzburg
Politischer Bezirk Zell am See (ZE)
Fläche 118,36 km²
Koordinaten 47° 26′ N, 12° 51′ O47.42694444444412.848333333333748Koordinaten: 47° 25′ 37″ N, 12° 50′ 54″ O
Höhe 748 m ü. A.
Einwohner 15.834 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 134 Einwohner je km²
Postleitzahl 5760
Vorwahl 06582
Gemeindekennziffer 5 06 19
AT322
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Rathausplatz
5760 Saalfelden am Steinernen Meer
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Günter Schied (SPÖ)
Gemeinderat (2009)
(25 Mitglieder)
13 SPÖ, 7 ÖVP, 3 FPÖ, 2 Grüne [1]
Lage der Stadt Saalfelden am Steinernen Meer
Karte
Saalfeldner Becken
Saalfeldner Becken

Saalfelden am Steinernen Meer ist eine Stadt im österreichischen Bundesland Salzburg und ist der Zentralort des Pinzgauer Saalachtals. Mit rund 16.000 Einwohnern (Stand Ende 2005) ist Saalfelden auch die bevölkerungsreichste Stadt des Pinzgaus.

Obwohl Saalfelden von jeher die bevölkerungsstärkste Gemeinde des Pinzgaus ist, ist die Stadt nicht Sitz der Bezirksverwaltung. Dieser ist in der Nachbarstadt Zell am See.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Das weitläufige Saalfeldner Becken liegt eingebettet zwischen:

Die Katastralgemeinden

57104 Bergham 57106 Farmach 57107 Gerling
57110 Haid 57113 Hohlwegen 57114 Lenzing
57116 Lichtenberg 57122 Saalfelden 57129 Uttenhofen

Geschichte

  • Erste Funde im Saalfeldner Becken stammen aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. Aus dieser Epoche (Bronzezeit) stammt jene im Jahr 1891 ausgegrabene Steinaxt mit gebohrtem Stielloch, deren Fundort aber nicht aufgezeichnet und überliefert wurde. Kupfervorkommen waren für die damalige Zeit in dieser Region ausreichend vorhanden und entsprechende Abbaustellen lassen sich auch heute noch nachweisen.
  • Aus der folgenden Älteren Eisenzeit sind kaum Funde vorhanden, was darauf schließen lässt, dass die Besiedelung des Saalfeldner Raumes zurück ging. Erst in der jüngeren Eisenzeit (2. bis 1. Jahrhundert v. Chr.) ist eine starke Zunahme der Besiedelung feststellbar. Damals siedelten die Kelten im Pinzgau. Aus dieser Epoche stammt der berühmte „Hirsch vom Biberg“. Neuesten Erkenntnissen zufolge muss der Produktionsort nicht unbedingt mit dem Fundort zusammenstimmen. Man ist sich aber sicher, dass die Arbeit aus der Zone nördlich der Alpen stammt.
  • Aus römischer Zeit ist sehr wenig überliefert. Lediglich Namen und Bezeichnungen lassen auf den starken Einfluss schließen. So stammen Begriffe wie Bisontio (davon leitet sich Pinzgau ab) oder Marcon (das heutige Marzon) wohl aus dieser Epoche.
  • Ab dem 7. Jahrhundert ergriffen bayrische (bajuwarische) Zuwanderer vom Saalfeldner Becken Besitz. Die Ortsnamenendungen auf -ing oder -ham belegen die frühe Landnahme durch die Bajuwaren. Eine Vermischung der romanischen Bevölkerung mit den Bajuwaren fand statt. Auffällig ist aber, dass die Namensgebungen von Orten oder Gewässern im Talboden verstärkt auf die bajuwarische Besiedlung schließen lassen, wogegen die romaischen Ausdrücke verstärkt am Alpen- bzw. Beckenrand vorkommen.
  • Im 8. Jahrhundert wurde das älteste Güterverzeichnis der Salzburger Kirche angelegt. Mit diesen Aufzeichnungen wurde die Bedeutung des Salzburger Gründerheiligen Rupert als Apostel der Bayern dokumentiert.
  • Dieses älteste Güterverzeichnis bringt auch die erste schriftliche Nachricht über Saalfelden und den Pinzgau. Darin wird berichtet, dass ein Priester mit dem Namen Boso gewisse Ländereien an Orten im „Salzburggau“ (Saalfelden, Zell am See, Wals) übergeben hatte. Saalfelden ist namentlich genannt. Auch der Fluss Saalach: „in Bisoncio, quod nunc Pinzgo dictur atque ad Salvet super Sala
  • Auch Bayern wurde ins „Frankenreich“ eingegliedert und die fränkische Grafschaftsverfassung eingeführt. Im Pinzgau wurden zwei Grafschaften eingerichtet, von denen die Grafschaft im Oberpinzgau dem heutigen Gerichtsbezirk Mittersill entsprach, die Grafschaft Mitter- und Unterpinzgau den übrigen Teil des heutigen politischen Bezirkes Zell am See umfasste.
  • 930 - es ist überliefert, dass ein gewisser Graf Dietmar Besitztümer in Saalfelden hatte.
  • Sein (wahrscheinlicher) Sohn, der Edle Dietmar übergab an Erzbischof Hartwig (991-1023) im Tauschgeschäft die Ländereien in und um Saalfelden. Damit war der Grundstein gelegt, der Saalfeldens Entwicklung zum Ort und Markt ermöglichte.
  • Das 11. und 12. Jahrhundert kann man als die Zeit der „Herren von Saalfelden“ bezeichnen (hier folgt vielleicht einmal ein Link zu einer entsprechenden Darstellung!).
  • 1228 erwarb Erzbischof Eberhard II. (1200-1246) durch ein Tauschgeschäft mit Bayern den heutigen Pinzgau. Saalfelden wurde in der Übergabsurkunde noch als eigenständige Beckenlandschaft, das Salfeld, und nicht als Ort genannt.
  • 1290 verlor Gebhard von Felben die Burg Lichtenberg an den Erzbischof und darauffolgend wurde ein erzbischöfliches Landgericht Saalfelden gebildet (1294).
  • Um die Mitte des 14. Jahrhunderts wird Saalfelden erstmals als Marktort genannt.
  • 1418 wurde das Landgericht Saalfelden mit der Verwaltung der Burg Lichtenberg zusammengelegt und es wurde das Pfleggericht Lichtenberg dem Pfleger (Verwalter) der Burg unterstellt.
  • Die weitere Geschichte ist sehr stark mit der Kirche verbunden. Auch den Pinzgau erreichte gegen Ende des 16. Jahrhunderts der Hexenwahn, der Glaube an Teufelspakt und Zauberei. Als eine der ersten Folterungen fand 1565 in Saalfelden die Verbrennung einer Zauberin statt. Der Schwerpunkt der Hexenverfolgung im Pinzgau verlagerte sich aber sodann in das Pfleggericht Mittersill. Diese Verfolgungen währten weit ins 18. Jahrhundert hinein.
  • Saalfelden wird zu einer aufmüpfigen Gemeinde. Schon 1801, nachdem der letzte regierende Salzburger Erzbischof nach Wien ins Exil gegangen war, hatten sich die Saalfeldner Bauern unter Hinweis auf das Fehlen eines Landesfürsten geweigert, von ihrem Holzbezug das übliche Stockrecht und Forstgeld zu bezahlen. 1811 wird berichtet, dass aus einer Forderung von 1000 Gulden sodann lediglich 300 Gulden bezahlt wurden.
  • Während der Napoleonischen Kriege kam es zur weitgehenden Selbstverwaltung in Gemeindeangelegenheiten
  • 17. - 19. Jahrhundert. Saalfelden erlebt als Marktort eine lange dauernde Rezession in seiner wirtschaftlichen Entwicklung. Die Handelswege hatten sich verändert. Der Haupthandel verlief nun über den Pongau und Lungau zur erzbischöflichen Residenzstadt Salzburg. Die Markttage, die aber bereits aus dem 14 Jahrhundert stammten, wurden immer wichtiger. Als Markttag für Saalfelden wurde der Dienstag bestimmt.
  • 1811 vernichtete ein Brand den ganzen Markt. 107 Häuser und die Kirche waren in nur vier Stunden Schutt und Asche. Über 800 Menschen wurden obdachlos. Aus allen Orten Salzburgs und sogar aus Bayern kamen Spenden und Hilfsgüter, die den Wiederaufbau ermöglichten.
  • Der Brand von 1811 führte zu den ersten Brand- und Bauvorschriften
  • 1816 kommt Salzburg (und damit auch Saalfelden) nach neuerlich sechsjähriger Zugehörigkeit zu Bayern wieder zu Österreich.
  • 1850 Saalfelden wird bis 1854 Sitz der Bezirkshauptmannschaft.
  • 1864 wird die neue Salzburger Gemeindeverordnung erlassen, unter anderem: Die Grundfeste des freien Staates ist die freie Gemeinde!. Saalfelden konnte davon profitieren.
  • 1875 Saalfelden erhält einen Eisenbahnanschluss mit eigenem Bahnhof. Diese Zeit kann auch als die Geburtsstunde der Saalfeldner „Sozialdemokratie“ angesehen werden. Bereits 1901 waren bei einer Reichsratswahl in Saalfelden 2/3 der abgegebenen Stimmen sozialdemokratisch.
  • 1899 die Marktwasserleitung wurde errichtet. Vorher versorgten 12 öffentliche Brunnen und 20 Privatbrunnen die Häuser.

Quelle: hauptsächlich Chronik Saalfelden, Band 1)

Saalfelden ab dem 20. Jahrhundert

Zur Jahrhundertwende um 1900 war es noch üblich, dass nur ein „Bürger“ auch Bürgermeister sein konnte. Die Liste der Saalfeldner Bürger umfasste am Stichtag 5. Dezember 1896   63 Männer

  • 1891–1912 Bürgermeister: Josef Eberhart (1849–1912)

Er führte Saalfelden in das 20. Jahrhundert. Bereits 1891 wurde auf seine Initiative hin die „Sparkasse der Marktgemeinde Saalfelden“ gegründet. Er war hauptverantwortlich dafür, dass 1899 die erste Wasserleitung aus dem Kalmbach errichtet wurde. 1905 wurde in Bachwinkl mit dem Bau eines Elektrizitätswerkes begonnen. Damit konnte die Straßenbeleuchtung wesentlich verbessert und die Öllichter verdrängt werden. 1906 wurde eine neue Schule eingeweiht. 1910 hatte Saalfelden bereits 5.589 Einwohner. Am 5. Februar 1912 verstarb Bürgermeister Eberhart.

  • 1912–1919 Bürgermeister: Johann Eiböck (1870–1945)

Nach dem Tod seines Vorgängers wurde er am 16. Februar 1912 von der Bürgerversammlung in dieses Amt gewählt. Die Zeit war nicht einfach. Der Erste Weltkrieg prägte diese Periode. Das unterlegen viele Protokolle von Gemeindeausschuss-Sitzungen aus diesen Jahren. Saalfelden wurde von akuter Wohnraumnot geplagt. Der Zuzug von Menschen in den Markt war wesentlich stärker als Wohnraum geschaffen werden konnte.

In diese Zeit fällt auch der Erwerb des so genannten „Wagner-Hartl-Anwesen“ und damit die Erbauung des Gemeindehauses an seinem heutigen Platz. Eine Art „Baulandsicherungsmodell“ wurde eingeführt. Die Gemeinde verkauft Grundstücksteile aus dem erwähnten Anwesen und die Käufer mussten sich verpflichten, diese nicht teuerer weiterzuverkaufen. Auch ein Kindergarten wurde errichtet.

Während der Kriegsjahre herrschte große Not. Die Gemeindearbeit wurde fast ausschließlich auf das Wesentliche - das Überleben - reduziert. Mit Ende des Ersten Weltkrieges endete auch die Monarchie. Die Erste Republik wurde ausgerufen und überall wurden Parlamente gewählt. Am 6. April 1919 gab es die ersten Landtagswahlen.

Saalfelden um 1920
  • 1919–1934 Bürgermeister: Josef Riedler (1873–1965)

Er war Lehrer und war auch der erste sozialdemokratische Bürgermeister Saalfeldens. Von 1922 bis 1934 gehörte er auch dem Salzburger Landtag an. Als ein Opfer des austrofaschistischen Ständestaates in Österreich wurde er am 13. Februar 1934 am Betreten des Gemeindeamtes und an der Ausübung seiner Funktion gehindert. Auch als Schuldirektor wurde er seines Amtes enthoben und vorzeitig pensioniert. Eines seiner Hobbys war die Mineralogie und eine seiner Sammlungen ist heute noch im Heimatmuseum Schloss Ritzen zu sehen.

  • 1934–1936 Marktgemeinde- und Landgemeinde Saalfelden wurden getrennt kommissarisch geführt.
  • 1936–1938 Bürgermeister: Bartholomäus Fersterer (1882–1949)
Saalfelden 2008

Fersterer wurde 1938 auf dieselbe undemokratische Weise seines Amtes enthoben, wie es Riedler 1934 erleben musste. In seine Amtszeit fiel die Errichtung der Kaserne im Ort. Die Gemeinde musste damals die baureifen Gründe kostenlos zur Verfügung stellen. Eine gewaltige Vorleistung. 1937 zählte man in Saalfelden 6.570 Einwohner.

Am 10. April 1938 stimmte man auch in Saalfelden mit einem überwältigenden „Ja“ dem Anschluss an Hitler-Deutschland zu (offiziell 99,03%). Diese Ergebnis wurde aber bereits 1938 angezweifelt. Trotzdem lag das Abstimmungsergbnis absolut im österreichischen Gesamttrend. Der Anteil an NSDAP-Mitgliedern in der Bevölkerung stieg rasant.

  • 1938–1945 Bürgermeister: Hans Grosslercher (1896–1994)

Am 18. März 1938 wurde Hans Großlercher zum kommissarischen Bürgermeister durch den Landeshauptmann bestellt. Die Gemeinde wurde nach den „neuen“ NS-Regeln geführt. Ein falsches Wort konnte schon das Gefängnis bedeuten.

Auch während dieser Zeit war fehlender Wohnraum wohl das drängendste Problem Saalfeldens.

Am 27. Mai 1945 wurde die Wiederherstellung der (Zweiten) Republik Österreich unter Staatskanzler Dr. Karl Renner proklamiert. Damit konnte sich auch die Arbeiterpartei - SPÖ - wieder neu formieren. Aus dem christlich-sozialen Lager ging die ÖVP hervor. Den ersten Bürgermeister Saalfeldens in der Zweiten Republik stellte die ÖVP.

  • 1945–1949 Bürgermeister: Raimund Rohrmoser (1???–19??)

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 gehörte Saalburg zur Amerikanischen Besatzungszone im besetzten Nachkriegsösterreich. Rohrmoser hatte sich mit dem Amt als Bürgermeister eine schwere Last aufgebürdet. Er stellte sich mit der Besatzungsmacht USA zwar gut, konnte aber die Erwartungen der Bevölkerung nicht erfüllen. Von der amerikanischen Militärverwaltung wurde in seiner Amtszeit ein DP-Lager eingerichtet zur Unterbringung genannter Displaced Persons. Als Rohrmoser sodann auch noch dubiose Grundstücksgeschäfte zum eigenen Nutzen und nicht zum Wohl der Gemeinde abwickelte, wurde er bei den Gemeinderatswahlen am 30. Oktober 1949 abgewählt. Erstmals errang die SPÖ die Stimmenmehrheit in Saalfelden.

  • 1949–1972 Bürgermeister: Adam Pichler (1907–1989)

Saalfelden hatte auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens einen enormen Nachholbedarf. Das Straßennetz und die Wasserversorgung mussten ausgebaut werden. Mit der Verbauung der Urslau wurde begonnen. Der zentrale Bauhof wurde eingerichtet. Am Wohnungssektor ging vieles voran. Vor allem die Wohnbaugenossenschaften „Heimat Österreich“ und „Bergland“ errichtete viele Miet- und Eigentumswohnbauten.

Durch die Erweiterung des Wohnraumes waren auch mehr Schulen gefordert die auch errichtet wurden.

Nach dem Abzug der Amerikaner zog die BEA (Bundes Erziehungs Anstalt) in die ehemaligen Besatzungswohnungen in der Bürgerau ein. Der Name der Schule änderte sich sodann in HIB (Höhere Internatsschule des Bundes) und schließlich in Bundesgymnasium und Sportrealgymnasium (HIB) Saalfelden. Saalfelden wurde zu einem Schulzentrum.

1971 zählte man in der Martgemeinde 10.175 Einwohner.

Als Bürgermeister war Reinthaler - Sozialdemokrat wie sein Vorgänger - nur sechs Jahre im Amt. Sein Gesundheitszustand erlaubte keine längere Amtszeit. Reinthaler war ein Verfolgter der Gestapo und zwischen 1942 und 1945 politischer Häftling. Als Zeitzeuge erzählte er oft von den Geschehnissen.

Unter seiner Führung begann die Entstehung der Bergland-Siedlung und die Schulen HTL und HBLA Saalfelden wurden gegründet. 2 Großmärkte (Interspar und Konsum) wurden errichtet und das Obsmarktbad wurde einer kompletten Neugestaltung unterzogen.

  • 1978–1996 Bürgermeister: Walter Schwaiger (1935–)

Der Sozialdemokrat Schwaiger übernahm das Amt 1978 von seinem Vorgänger und musste sich erst 1979 einer Wahl stellen. In seine Zeit fällt die Ansiedlung des Rehabilitationszentrums der Pensionsversicherungsanstalt, der Bau des Festsaales, die Errichtung der Fußgängerzone, der Turnsaalbau bei der Hauptschule Markt, neue Kindergärten, der Bau der Ringwasserleitung und die Beseitigung der Müll- und Abwasserprobleme durch die Gründung der ZEMKA und des Reinhalteverbandes Mittleres Saalachtal. Die Freiwillige Feuerwehr bekam eine neue, moderne Zeugstätte und das Gebäude für die Allgemeine Sonderschule wurde errichtet.

Die Sprungschanze im Ortsteil Uttenhofen wurde errichtet und 1988 wurde Saalfelden zum Austragungsort der Nordischen Junioren-Weltmeisterschaften. Mit der Ansiedelung der PKL (heute SIG Combibloc) konnte ein industrieller Leitbetrieb für den Ort gewonnen werden.

Saalfelden Zentrum
  • 1996–heute Bürgermeister: Günter Schied (1956–)

Auch Schied ist Sozialdemokrat und übernahm das Bürgermeisteramt während einer Legislaturperiode von seinem Vorgänger. Auch er konnte sich bei den darauffolgenden Wahlen eindrucksvoll bestätigen lassen.

Die Entwicklung Saalfeldens geht ungebrochen weiter. Neben Schulerweiterungs- und Neubauten wurde das Kunst- und Kulturhaus NEXUS errichtet. In seine Amtszeit fällt die Stadterhebung Saalfeldens im Jahr 2000. 2005 wurde der im Jahr 1980 errichtete Festsaal saniert und in ein modernes Congress-Zentrum umgebaut. Die Baukosten betrugen sieben Millionen Euro. Das Straßennetz wurde größtenteils saniert und weitere Großvorhaben in Planung genommen wie: Errichtung eines Sportstadions, Nord-Süd-Umfahrung und die Aussiedelung des Bauhofes aus dem Stadtkern wurde begonnen.

2002 und 2005 wurde der Raum Saalfelden von heftigen Unwettern heimgesucht. Die Folgen waren Überschwemmungen und Verwüstungen. Vor allem die Urslau brachte Unmengen an Wasser und Geschiebe mit sich. So war das Bachbett der Urslau mit einer Schotterschicht mit einer Mächtigkeit von bis zu 1,5 Metern gefüllt. Die Ausbaggerung im Herbst 2005 zwischen Grünhäuslsiedlung und Rösslbrücke brauchten Monate.

Politik

Gemeindevertretung

Die Gemeindevertretung von Saalfelden hat 25 Mitglieder und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2009 wie folgt zusammen:

Direkt gewählter Bürgermeister ist Günter Schied (SPÖ).

Wappen

Das Wappen der Gemeinde ist: „Im goldenen Schild auf grünem Dreiberg drei grüne pappelähnliche Laubbäume (Salweiden), deren mittlerer höher ist als die beiden äußeren.“

Sehenswürdigkeiten

Schlösser

Kirchen und Kapellen

Irgendwann im 11. oder 12. Jahrhundert wurden in der Diözese Salzburg Pfarrinstitute eingerichtet; neben St. Martin bei Lofer, Stuhlfelden, Piesendorf und Taxenbach auch in Saalfelden. Es gab aber bereits um das Jahr 1000 eine Saalfeldner Kirche. Einer Überlieferung zufolge tauschte der Edle Dietmar mit dem Erzbischof Hartwig (991-1023) „seine Kirche bei Saalfelden“ mit der Kirche zu Palmberg in Bayern.

Nachweislich gibt es auch wesentlichen Einfluss der Chiemseer Bischöfe in der Pfarre Saalfelden.


  • Römisch-katholische Pfarrkirche:
Grundriss der Saalfeldner Kirche nach dem Umbau 1858
Saalfeldens Kirche im Winter

Sie ist sicherlich aus der Eigenkirche des Edlen Dietmar entstanden. Als Saalfelden zur Pfarre wurde, dürfte die einst aus Holz errichtete Kirche weiterentwickelt und zu einer aus Stein ausgebauten romanischen Kirche umgestaltet worden sein. Filialkirchen in Alm, Dienten, Gerling und Leogang sind überliefert. Bei Restaurierungsarbeiten im Jahr 1966 konnte man auf Grund der Funde das ursprüngliche Gotteshaus in die Zeit der Romanik rückdatieren. Damals fand man aber auch heraus, dass der nach Westen ausgerichtete Turm erst in gotischer Zeit an das Kirchenschiff angebaut wurde.

Die Kirche wurde zunehmend „gotisiert“, zudem sie nach zwei Bränden wiederholt umgebaut werden musste.

In der Zeit zwischen 1858 und 1861 musste eine Generalsanierung in Angriff genommen werden. Die Kirche war in einem sehr verwahlosten Zustand. Nach Plänen des Münchner Architekten Georg Schneider (1828-1897) wurde das Gotteshaus in eine neuromanische Basilika umgebaut.

Am Baukörper der Kirche änderte sich im Verlaufe der Jahrhunderte nicht mehr viel. Verschiedenste weltliche und geistliche Persönlichkeiten machten sich um die Ausgestaltung im Inneren der Basilika verdient. Im 20. Jahrhundert waren dies vor allem Dechant Franz Kocher (1894-1953), Dechant Johann Madersbacher († 1980) und Dechant Josef Raninger (* 1930). Unter Raninger wurde der Pfarrhof sowie die Krypta renoviert. Die Taufkapelle erhielt einen neuen Taufstein und der alte, gotische Flügelaltar wurde restauriert.

Das Geläute besteht aus fünf Glocken mit 439 kg bis 3475 kg. Die schwerste Glocke – die so genannte Heimkehrerglocke – erhielt die Kirche am 4. September 1949. Diese soll in erster Linie an die Gefallenen des Zweiten Weltkrieges erinnern. Das sehr eigenwillig anmutende, im Stil des Expressionismus geschaffene Holzkreuz über dem Hochaltar stammt vom Halleiner Bildhauer Jakob Adlhart (1898-1985). Es entstand 1959 und wurde 1961 eingeweiht.

Die Kirche ist Johannes dem Täufer und Johannes dem Evangelisten geweiht.


  • Kirche in Gerling:
Gerling bei Saalfelden

Das Dorf Gerling ist um 1330 erstmals urkundlich erwähnt. Die Kirche, welche dem hl. Gotthard geweiht ist, wird urkundlich um 1500 genannt. Auf Grund von Grabungsfunden glaubt man aber bewiesen zu haben, dass die Kirche schon früher gestanden haben muss, da diese Funde auf den Chiemseer Weihbischof Georg Altdorfer († 1495) verweisen.

Die Kirche ist in gotischem Stil errichtet und bei Renovierungsarbeiten im Jahr 1971 wurde im Gibelfeld ein barockes Fresko, welches den hl. Christophorus zeigt, freigelegt.

Die Kirche steht auf einer kleine Anhöhe am Talrand und der spitze Turm ragt weithin sichtbar, hoch auf.

Von der alten Einrichtung ist fast nichts mehr erhalten. Lediglich ein kleines Kruzifix über dem linken Seitenaltar ist erhalten. Zwei Kleinplastiken – Maria und Johannes – wurden gestohlen, als sie in der Krypta der Saalfeldner Pfarrkirche während der Renovierungsarbeiten aufgestellt waren.

Eine bildliche Darstellung des Jüngsten Gerichtes an der Rückwand der Kirche ist heute kaum mehr zu erkennen.

Im Jahr 2005 wurde die Kirche renoviert und erstrahlt nun in neuem Glanz. Ein Jahr danach wurde eine wunderbare, kleine Orgel als Krönung der liebenswerten Kirche aufgesetzt. Jene wurde vom Erzbischof Alois Kothgasser in einem feierlichen Festgottesdienst eingeweiht.

Das Kirchlein wird auch gerne als Ort einer Hochzeit oder Taufe verwendet.


  • Kirche in Lenzing:
altes Kirchlein
Neue Kirche in Lenzing

Lenzing ist einer der am stärksten wachsende Stadtteile Saalfeldens. Da verwundert es nicht, dass die Gläubigen keinen Platz mehr im alten Lenzinger Kirchlein fanden.

So wurde 1970 nach den Plänen des Saalfeldner Architekten Georg Aigner mit dem Bau eines neuen Pfarrzentrums mit Kirche, Pfarrhaus und Pfarrsaal begonnen. Das alte Kirchlein sollte in das Ensemble miteinbezogen werden. Am 24. Mai 1973 konnte sodann der damalige Erzbischof Karl Berg lediglich die Einweihung der Kirche mit 350 Sitzplätzen vornehmen. Die weitere Planung wurde bis heute nicht verwirklicht.

Das Innere ist mit Reliefs des Saalfeldner Künstlers Klaus Moroder mit den Bezeichnungen „Taufe Christi“, „Emmaus-Szene“ und „Auferstehung“ sowie Kreuzwegtafeln des Maishofner Künstlers Leo Gans ausgestattet.


  • Evangelische „Friedenskirche“:
Evangelische Kirche Saalfelden

Die evangelische Glaubensgemeinde Saalfeldens kann auf eine sehr bewegte Vergangenheit zurückblicken. Schon um 1528 hörte man aus Saalfelden von „sektischen Wesen“, wie man zu Anfang die Anhänger der lutherischen Idee bezeichnete. Dem Erzbischof zu Salzburg wurde oftmals von den Verfehlungen der Evangelischen berichtet, unter anderem, dass sie sogar Fleisch in der Fastenzeit aßen. Es kam zu regelrechten Verfolgungen und Bestrafungen.

Die Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Evangelischen spitzte sich zu und die erzbischöflichen Landesherren versuchten es mit einer neuen Missionierung durch die Jesuiten.

So kam es, dass um 1732 eine nicht freiwillige Emigration von etwa 2.000 Personen aus dem Saalfeldner Raum stattfand. Das waren rund 30% der gesamten Bevölkerung. Etwa 670 Auswanderer gingen nach Ost-Preußen. Den Überlieferungen zufolge wurden sie dort gut aufgenommen und dringend benötigt. Nach dieser Auswandrungswelle standen im Saalfeldner Raum 68 Bauerngüter leer. Aber schon damals gabe es regen Zuzug in das weite Saalfeldner Becken und so konnten die leerstehenden Gehöfte alsbald wieder besiedelt und bewirtschaftet werden.

Erst in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts gab es in Saalfelden wieder einige evangelische Familien. Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Zahl der Evangelischen im Pinzgau rasch an. 1958 wurde in Zell am See unter Pfarrer Günter Geißelbrecht die erste evangelische Pfarre im Pinzgau errichtet.

Durch das Wachstum Saalfeldens erhöhte sich auch zwangsläufig die evangelische Glaubensgemeinschaft und so war es eine logische Folge, dass es 1964 zur Grundsteinlegung für eine eigene Kirche in Saalfelden kam. Am 15. Mai 1966 war das Werk vollendet und es erfolgte die Einweihung des Gotteshauses an der Palfenstraße. 1984 löste sich die Evangelische Gemeinde Saalfelden von der Zell am Sees und Pfarrer Hutman aus Deutschland übernahm als erster die Pfarrstelle in Saalfelden.


  • Thorer Kapelle:
Thorer Kapelle

Diese kleine Kapelle steht an der Kollingwaldstraße vom Ritzensee nach Breitenbergham und wird in unmittelbaren Zusammenhang mit der Emigration von etwa 670, vornehmlich der bäuerlichen Bevölkerung zuzurechnenden Personen nach Preußen gebracht. Mündlichen Überlieferungen zufolge ließ die Haslingbäuerin diese Kapelle zum Andenken an ihren ausgewanderten Gatten errichten. An dieser Stelle sollen sich die auswandernden Protestanten von ihren Angehörigen verabschiedet haben.

Die Kapelle wurde erst vor wenigen Jahren restauriert, neu gefärbelt und die religiösen Motive an der Frontseite mit neuen Farben nachgemalt. Das Dach wurde auf Veranlassung der Stadtgemeinde Saalfelden im Jahr 2000 neu geschindelt. In der Gegenwart findet alljährlich, jeweils kurz nach Ostern, ein Bittgang von der Kapelle in die katholische Pfarrkirche statt.

Die Einsiedelei am Palfen, Saalfelden


  • Die Einsiedelei am Palfen:

Der Eremitengedanke ist sicherlich kein christliches Gedankengut. Seine Ursprünge reichen weit in vorchristliche Zeit. Trotzdem entstand die Einsiedelei am Palfen in Saalfelden aus rein christlichem Glauben.

Seit etwa 1560 wurde in einer Felshöhle oberhalb des Schlosses Lichtenberg ein Bildnis des Heiligen Georg verehrt. Dies veranlasste einen gewissen Thomas Pichler - einem Orden des Heiligen Franziskus angehörend - im Jahr 1664 die Bewilligung des erzbischöflichen Konsortiums in Salzburg einzuholen, sich oberhalb des Schlosses Lichtenberg als Einsiedler niederlassen zu dürfen.

Mit Hilfe seiner Glaubensbrüder errichtete er sodann am Palfen eine kleine Klause und baute die Höhle, in welcher das Bildnis des Heiligen Georg war, zu einer Kapelle aus. Bruder Thomas war sodann 35 Jahre Einsiedler am Palfen. Ihm folgten sodann weitere Eremiten, die zum Teil einige Um- und Ausbauten vornahmen.

Heute ist die Einsiedelei wohl nicht mehr ausschließlich eine christliche Andachtsstätte. Sie ist sowohl für die Bevölkerung als auch Touristen ein beliebtes Ausflugsziel. Von den Eremiten der Neuzeit werden in den Sommermonaten auch Getränke ausgeschenkt, um das doch sehr bescheidene Leben entsprechend fristen zu können.

Jeweils am 23. April jeden Jahres - am Georgitag - findet am Palfen eine Messe statt.

Die Liste der bekannten Einsiedler in Saalfelden ist schon sehr lang. Tatsächlich wichtige Persönlichkeiten für Saalfelden waren bislang keine darunter, wenngleich die Eremiten am Palfen wohl aus Saalfeldens Geschichte nicht mehr wegzudenken wären.


  • weitere wichtige Bauten der Stadt:

Flüsse, Bäche, Seen, Teiche

Der Hauptfluss des Saalfeldner Beckens ist die Saalach. Diese entspringt im hinteren Glemmtal und durchfließt das Becken in Nord-Süd-Richtung.

Der das Stadtgebiet Saalfeldens in Ost-West-Richtung durchfließende Fluss (Bach) ist die Urslau.

Von Westen ergießt sich die Leoganger Ache in die Saalach.

Obwohl von vielen und hohen Bergen umgeben, ist die Zahl der Seitenbäche eher gering. Die Seitenbäche dieser wesentlichen Gewässer findet man bei deren entsprechenden Beschreibungen.

Der einzige See ist der Ritzensee. Es ist ein künstlich angelegter See, der heute im Sommer als Badesee und im Winter als großer Eislaufplatz genutzt wird.

Weitere, ebenfalls künstlich angelegte Teiche gibt es im Saalfeldner Becken viele. Sie dienen in erster Linie der Fischerei bzw. der Tourismuswirtschaft. Erwähnenswert ist der Angelteich der Familie Berger in Haid oder die Fischzucht Kehlbach, in welcher heimische Bachforellen, Saiblinge und Äschen gezogen werden.

Freizeit, Sport und Erholung

Der Ritzensee sowie der angrenzende Kollingwald sind die Naherholungsgebiete für Saalfeldens Bevölkerung. Im Sommer als Frei- und Naturbad genutzt dient im Winter seine gefrorene Oberfläche als riesiger Eislaufplatz.

Aus den Spazier- und Wanderwegen im Sommer werden im Winter zum Teil anspruchsvolle Langlaufloipen, die auch abends beleuchtet sind. Es gibt auch im Ortsteil Uttenhofen mehrere Sprungschanzen, das Felix-Gottwald-Schisprungstadion und ein Nordisches Schizentrum.

Jährlich im August findet seit 2006 in Saalfelden ein internationaler Triathlon-Bewerb, die Tri-Motion Austria statt.

Kultur

Die kulturelle Entwicklung Saalfeldens wird in erster Linie von den vielen kleinen und größeren Vereinen getragen. Aushängeschild war bis ins Jahr 2004 das internationale Jazz-Festival-Saalfelden, dessen Ausrichtung nach über 20 Jahren aus finanziellen Gründen eingestellt werden musste. Nach einem Jahr Zwangspause konnte das Festival im Jahr 2006 neu ausgetragen werden. Von der sehr kostenintensiven Zeltstadt ist man abgekommen. Sowohl Congresshaus als auch Nexus wurden für die Indoor-Konzerte verwendet. Der Rathausplatz wurde überdacht und es fanden sowohl hier, aber auch auf den Almen wie Hinterburgalm oder Steinalm Gratiskonzerte statt. Die Wiederaufnahme des Festivals und insbesondere die Neuausrichtung in der Stadt wurde sowohl von Musikern, Besuchern aber auch Einheimischen sehr positiv aufgenommen.

Mit dem Kunst- u. Kulturhaus Nexus hat Saalfelden in den Jahren 2001/2002 aber ein für alle Kulturschaffenden wichtiges, zentrales Gebäude errichtet. Hier finden Veranstaltungen verschiedenster Art statt. Es erfolgen Theateraufführungen ebenso wie life-Musikdarbietungen oder Filmvorführungen für Kinder und Jugendliche.

Bekannt ist die Bürgermusik Saalfelden von 1872. Sie gilt derzeit (2005) als eine der besseren Blasmusikkapellen im Bundesland Salzburg. Ein Mitglied des Vereines - Christoph Blatzer - wurde bei Harmonikaweltmeisterschaften jeweils einmal Weltmeister und einmal Vize-Weltmeister.

Die Eisenbahner Blasmusik - heute: Stadtkapelle - wurde ebenfalls bereits vor über 100 Jahren gegründet und war die „Heimstätte“ aller nicht bürgerlichen Musiker.
Beide Vereine sind sehr rührig und präsentieren sich im Jahresablauf bei verschiedensten Konzerten. Sie sind auch Begleiter bei regional wichtigen öffentlichen und privaten Veranstaltungen.

Verkehr

Verkehrssanbindung - Eisenbahn

Saalfelden liegt an der so genannten Salzburg-Tiroler-Bahn und hat seit 1875 einen eigenen Bahnhof, der auf Grund der großen Grundreserven aber auch wegen der Verlademöglichkeiten für den Magnesitbergbau in der Nachbargemeinde Hochfilzen immer größer und bedeutender wurde. Die Salzburg-Tiroler-Bahn ist die einzige innerösterreichische Ost-West-Verbindung des österreichischen Schienennetzes. Als so genannte „Schnellzugstation“ ist der Bahnhof Saalfelden bedeutend für den Personenverkehr. Er ist daher auch Endstation für Besucher und Bevölkerung der Nachbargemeinden Maria Alm oder Leogang.

Verkehrsanbindung - Straße

Auch wenn Saalfelden an keiner innerösterreichischen Schnellstraßenverbindung liegt, kreuzen im Saalfeldner Becken wichtige Ost-West bzw. Nord-Süd Verbindungen. Die Stadt erreicht man:

Saalfelden ist somit mautfrei zu erreichen.

Von Saalfelden aus hat man leichten Zugang zu allen umliegenden Wintersportregionen wie:

  • Leogang-Saalbach-Hinterglemm
  • Zell am See - Schmittenhöhe
  • Kaprun Kitzsteinhorn
  • Maria Alm-Aberg-Hinterthal-Dienten-Mühlbach

Zentralraum Saalfelden

Wie schon im Absatz Geschichte ausgeführt, wurde das Saalfeldner Becken bereits in der Bronzezeit und auch nach dem Zuzug bajuwarischer Einwanderer mehr oder weniger stark besiedelt. Man darf sich aber eine Siedlung oder Ortschaft in dieser Epoche nicht in der Dimension vorstellen, wie sich Dörfer oder Orte heute präsentieren.

Zu einer Ortschaft wurde auch schon einmal ein Bauernhof mit Stall, Scheune und Wohnhaus.

Damit ist es leicht vorstellbar, dass sich im weitläufigen Saalfeldner Becken, im Saalfeld, viele Orte bildeten.

So kristallisierte sich Saalfelden zum Zentralort aus; die kleinen, umliegenden Ortschaften wurden eingemeindet und zählen heute auch zum Stadtgebiet Saalfeldens. Manche Dörfer sind bereits so mit dem Stadtgebiet verwachsen, dass man sie als einst eigene Dörfer gar nicht mehr erkennt.

Almdorf Bachwinkl Breitenbergham Bsuch
Deuting Euring Gerling Haid
Harham Hof Kehlbach Lenzing
Letting Marzon Niederhaus Öd
Pabing Pfaffenhofen Pfaffing Rain
Ramseiden Ruhgassing Schinking Schmalenbergham
Schützing Thor Uttenhofen Weikersbach
Wiesersberg Wiesing

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter:


Personen in Beziehung zur Stadt:

Quellen

u.a.: Chronik der Gemeinde Saalfelden, Auflage Jänner 1992

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Offizielle Website des Landes Salzburg mit den Wahlergebnissen der Gemeindevertretungswahlen 2009



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