Andreas Pflüger (Autor)

Andreas Pflüger (* 15. Oktober 1957 in Bad Langensalza) ist ein deutscher Autor und Verfasser von Hörspielen, Theaterstücken, Drehbüchern und Romanen.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Werke

Andreas Pflüger wuchs in Saarbrücken auf und studierte dort sowie in Berlin Theologie, Germanistik und Philosophie – ohne Abschluss. Ab 1982 entstanden erste Prosa- und Lyrikarbeiten, die in Zeitschriften veröffentlicht wurden. 1987 gründete er gemeinsam mit Stefan Warmuth die „Comédie Berlin“ und produzierte zahlreiche Theater- und Revueproduktionen. Auch intensivierte Pflüger in diesen Jahren seine Hörspielarbeit, die mit "In der Nacht sind alle Taxen grau" begonnen hatte. Theaterarbeiten kamen dazu, u.a. das Zweipersonen-Stück Herrengold, das mit Günter Lamprecht und Claudia Amm im Berliner Renaissance Theater uraufgeführt wurde. In der Folgezeit inszenierte Pflüger Dokumentarfilme - Fünf Jahre – Ein Leben, Mein großer Bruder, Jugend in Auschwitz – und schrieb vor allem Drehbücher. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet. Pflüger schrieb den Roman Operation Rubikon (2004). Der Politthriller, der im Milieu von BKA und Geheimdiensten spielt, wurde von der Kritik gefeiert. [1] Auch die Drehbücher zu dem gleichnamigen zweiteiligen Fernsehfilm stammen von ihm.

Theaterstücke (Auswahl)

  • In der Nacht sind alle Taxen grau
  • Herrengold

Hörspiele (Auswahl)

  • Tourist Berlin
  • Tote zahlen später
  • Hanna – oder der lange Abschied vom kurzen Glück
  • Das Bouillabaisse-Komplott
  • Eigentlich müßte ich sagen, Auschwitz ist meine Heimat

Drehbücher (Auswahl)

  • 1994: Tatort – Die Sache Baryschna
  • 1996: Tatort - Krokodilwächter
  • 1997: Tatort – Mordsgeschäfte
  • 1998: Tatort – Blick in den Abgrund
  • 2000: Tatort – Blüten aus Werder
  • 2000: Die Tränen der Kleopatra
  • 2001: Liebesgrüße aus Palma
  • 2001: Tatort – Berliner Bärchen
  • 2001: Tatort – Totenmesse
  • 2002: Operation Rubikon
  • 2003: Tatort – Die Liebe und ihr Preis
  • 2004: Das falsche Opfer
  • 2004: Der neunte Tag
  • 2004: Tatort – Waidmanns Heil
  • 2005: Endlich Urlaub!
  • 2005: Tatort – Feuertaufe
  • 2006: Tatort – Sonnenfinsternis
  • 2006: Tatort – Schlaflos in Weimar
  • 2007: Strajk – Die Heldin von Danzig
  • 2008: Tatort – Ausweglos
  • 2008: Tatort – Blinder Glaube
  • 2008: Tatort – Unbestechlich
  • 2008: Die Frau des Frisörs
  • 2009: Tatort – Bittere Trauben
  • 2009: Tatort – Falsches Leben

Dokumentarfilm (Auswahl)

  • 1994: Fünf Jahre – Ein Leben
  • 1995: Jugend in Auschwitz
  • 1997: Mein großer Bruder

Roman

Einzelnachweise

  1. Joachim Scholl: Lässige Meisterschaft, Deutschlandfunk, 15. November 2004.

Weblinks


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