Andrei Kiwiljow

Andrei Kiwiljow (russisch Андрей Кивилёв; * 21. September 1973 in Taldyqorghan, Gebiet Almaty; † 12. März 2003 in Saint-Étienne) war ein kasachischer Radrennfahrer.

Kiwiljow wurde 1998 Radprofi bei dem französischen Team Festina. Schon ein Jahr zuvor gewann er noch als Amateur die Ardéchoise. Seine beste Saison hatte der Kasache im Jahr 2001 bei der Équipe Cofidis: Er gewann das Etappenrennen Route du Sud und eine Etappe der Dauphiné Libéré. Bei der darauf folgenden Tour de France 2001 gehörte Kiwiljow zu einer 14-köpfigen Ausreißergruppe, die auf einer verregneten Etappe nach Pontarlier über 35 Minuten vor dem Hauptfeld und allen Favoriten ankam. In der Folge verteidigte Kiwiljow seinen Vorsprung und kam in Paris schließlich auf den vierten Rang.

Knapp zwei Jahre später, im März 2003, stürzte Kiwiljow während des Etappenrennens Paris-Nizza schwer und erlag später seinen Verletzungen. Das Rennen gewann sein Freund und Landsmann Alexander Winokurow, der ihm den Sieg (und auch seinen späteren dritten Platz bei der Tour 2003) widmete.

Unter anderem auf Grund dieses tödlichen Sturzes führte die UCI die seit langem geforderte – von vielen Rennfahrern aber immer wieder abgelehnte – Helmpflicht bei allen ihren Rennen ein.

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