Andrei Sjusin
RUS RUS Andrei Sjusin
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 21. Januar 1978
Geburtsort Ufa, Russische SFSR
Größe 185 cm
Gewicht 95 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Verteidiger
Nummer #27
Schusshand Links
Mannschaften
1994–1997 Salawat Julajew Ufa
1997–1999 San Jose Sharks
1999–2001 Tampa Bay Lightning
2001–2002 New Jersey Devils
2002–2006 Minnesota Wild
2004–2005 Salawat Julajew Ufa
2004–2005 Sewerstal Tscherepowez
2006–2007 Calgary Flames
2007–2008 Chicago Blackhawks
seit 2008 SKA Sankt Petersburg

Andrei Jurjewitsch Sjusin (russisch Андрей Юрьевич Зюзин; * 21. Januar 1978 in Ufa, Russische SFSR) ist ein russischer Eishockeyspieler. Zurzeit spielt er für den SKA Sankt Petersburg in der Kontinentalen Hockey-Liga auf der Position des Verteidigers.

Inhaltsverzeichnis

Karriere

Sjusin spielte zunächst von 1994 bis 1997 in der russischen Superliga bei seinem Heimatklub Salawat Julajew Ufa. Der Russe galt zu dieser Zeit als einer besten jungen Spieler außerhalb Nordamerikas und so wählten ihn die San Jose Sharks im NHL Entry Draft 1996 in der ersten Runde an zweiter Position aus.

Andrei Sjusin im Trikot der Calgary Flames

Im Sommer 1997 unterzeichnete Sjusin seinen ersten Profivertrag in Nordamerika. Zunächst setzten ihn die Sharks bei ihrem AHL-Farmteam, den Kentucky Thoroughblades, ein. Während der Saison beriefen sie ihn aber in den NHL-Kader. Die Saison 1998/99 begann Sjusin zunächst auch in der NHL bei San Jose. Doch nachdem er das Team ohne Erlaubnis verließ, suspendierte ihn das Management und versetzte ihn zur Strafe zurück in die AHL. Im Sommer 1999 schickte man ihn, zusammen mit Bill Houlder, Steve Guolla und Shawn Burr, zu den Tampa Bay Lightning. Im Gegenzug wechselte Niklas Sundström und ein Drittrunden-Pick im NHL Entry Draft 2000 nach San Jose.

Die Saison 1999/00 begann solide für Sjusin, doch Mitte Januar 2000 verletzte er sich an der Schulter und fiel den Rest der Spielzeit aus. Zum Beginn der Saison 2001/02 transferierten ihn die Lightning zu den New Jersey Devils. Sascha Goc, Josef Boumedienne und Anton But kamen im Austausch nach Tampa.

Auch in New Jersey konnte sich der Russe nicht im Kader etablieren. Nach dem Transfer stand er nur bei 38 Saisonspielen auf dem Eis. Zu Beginn der Saison 2002/03 setzten die Devils den Russen auf die Waiver-Liste. Dort sicherten sich die Minnesota Wild seine Dienste und Sjusin erreichte mit dem Team das Western Conference-Finale. Nachdem er in der Saison 2003/04 ebenfalls in Minnesota gespielt hatte, ging er in der Lockout-Saison 2004/05 zurück nach Russland, wo er sowohl für seinen Ex-Klub in Ufa als auch für Sewerstal Tscherepowez Spiele bestritt.

In der Saison 2005/06 kehrte Sjusin zu den Wild zurück. Nach dem Auslauf seines Vertrages verzichtete er auf eine Verlängerung des selbigen und unterschrieb zur Saison 2006/07 bei den Calgary Flames, die ihn nach nur einer Saison in einem Transfergeschäft zu den Chicago Blackhawks abgaben. Da Sjusin dort auch nicht oft zum Einsatz kam, beendete er nach fast 500 NHL-Einsätzen vorerst sein Engagement in Nordamerika und kehrte nach Russland zum SKA Sankt Petersburg zurück.

Erfolge und Auszeichnungen

Karrierestatistik

    Reguläre Saison   Playoffs
Saison Team Liga GP G A Pts PIM GP G A Pts PIM
1994–95 Salawat Julajew Ufa RSL 30 3 0 3 16
1995–96 Salawat Julajew Ufa RSL 41 6 3 9 24
1996–97 Salawat Julajew Ufa RSL 32 7 10 17 28
1997–98 Kentucky Thoroughblades AHL 17 4 5 9 28
San Jose Sharks NHL 56 6 7 13 66 6 1 0 1 14
1998–99 San Jose Sharks NHL 25 3 1 4 38
Kentucky Thoroughblades AHL 23 2 12 14 42
1999–00 Tampa Bay Lightning NHL 34 2 9 11 33
2000–01 Detroit Vipers IHL 2 0 1 1 0
Tampa Bay Lightning NHL 64 4 16 20 76
2001–02 Tampa Bay Lightning NHL 9 0 2 2 6
Albany River Rats AHL 3 0 1 1 2
New Jersey Devils NHL 38 1 2 3 25
2002–03 New Jersey Devils NHL 1 0 1 1 2
Minnesota Wild NHL 66 4 12 16 34 18 0 1 1 14
2003–04 Minnesota Wild NHL 65 8 13 21 48
2004–05 Salawat Julajew Ufa RSL 14 2 2 4 6
Sewerstal Tscherepowez RSL 10 2 1 3 6
2005–06 Minnesota Wild NHL 57 7 11 18 50
2006–07 Calgary Flames NHL 49 1 5 6 30 5 1 0 1 2
2007–08 Chicago Blackhawks NHL 32 2 3 5 38
2008–09 SKA Sankt Petersburg KHL 36 6 4 10 36 2 0 0 0 4
RSL gesamt 127 20 16 36 80
KHL gesamt 36 6 4 10 36 2 0 0 0 4
IHL gesamt 2 0 1 1 0
AHL gesamt 43 6 18 24 72
NHL gesamt 496 38 82 120 440 29 2 1 3 30

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Andrei Zyuzin — RUS Andrei Sjusin Personenbezogene Informationen Geburtsdatum 21. Januar 1978 Geburtsort Ufa, Russische SFSR …   Deutsch Wikipedia

  • Andrei Jurjewitsch Sjusin — Russland Andrei Sjusin Personenbezogene Informationen Geburtsdatum 21. Januar 1978 Geburtsort Ufa, Russische SFSR …   Deutsch Wikipedia

  • Sjusin — (russisch Зюзин, englisch Zyuzin) ist der Familienname folgender Personen: Andrei Jurjewitsch Sjusin (* 1978), russischer Eishockeyspieler Dmitri Jurjewitsch Sjusin (* 1987), russischer Eishockeyspieler …   Deutsch Wikipedia

  • Andrei Eduardowitsch Kusmin — Russland Andrei Kusmin Personenbezogene Informationen Geburtsdatum 15. April 1981 Geburtsort Pensa, Russische SFSR …   Deutsch Wikipedia

  • Dmitri Jurjewitsch Sjusin — Russland Dmitri Sjusin Personenbezogene Informationen Geburtsdatum 21. Oktober 1987 Geburtsort Ufa, Russische SFSR …   Deutsch Wikipedia

  • Zyuzin — RUS Andrei Sjusin Personenbezogene Informationen Geburtsdatum 21. Januar 1978 Geburtsort Ufa, Russische SFSR …   Deutsch Wikipedia

  • S.J. Sharkie — San Jose Sharks Gründung 9. Mai 1990 Geschichte San Jose Sharks seit 1991 Stadion HP Pavilion …   Deutsch Wikipedia

  • San José Sharks — San Jose Sharks Gründung 9. Mai 1990 Geschichte San Jose Sharks seit 1991 Stadion HP Pavilion …   Deutsch Wikipedia

  • Eishockey-Europameisterschaft der U18-Junioren 1996 — Die 29. Eishockey Europameisterschaft der U18 Junioren fand vom 7. bis 14. April 1996 in Ufa in Russland statt. Die Spiele der B Gruppe wurden vom 23. bis 29. März 1996 in Sosnowiec und Tychy in Polen ausgetragen. Die C Gruppe spielte vom 15. bis …   Deutsch Wikipedia

  • Gastello Ufa — Salawat Julajew Ufa Салават Юлаев Уфа Größte Erfolge Russischer Meister 2008 IIHF Federation Cup Sieger 1995 IIHF European Champions Cup Sieger 2006 …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”