24-h-Rennen Nürburgring

Das ADAC-Zurich-24-h-Rennen Nürburgring-Nordschleife ist ein 24-Stunden-Rennen für bis zu 220 Tourenwagen, das seit 1970 auf verschiedenen Varianten des Nürburgrings ausgetragen wird. 2011 ist der 25,378 km lange Gesamtkurs in Gebrauch. Seit 1999 sind auch wieder Gran-Turismo-Fahrzeuge zugelassen (bzw. genaugenommen „24-h-Spezial“-Rennwagen nach Sonder-Reglement des DMSB).

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Die erstmalige Austragung war 1970 eine für Breitensportler erschwingliche Ergänzung zum eher professionellen Sportwagenrennen 1000 km Nürburgring. Im Gegensatz zu diesem, das ab 1984 auf die neugebaute GP-Strecke des Nürburgrings wechselte, fand und findet das 24-Stunden-Rennen immer auf der Nordschleife statt. Eine vergleichbare Veranstaltung ist das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps, das seit den 1920er Jahren ausgetragen wird.

Am selben verlängerten Wochenende (an Himmelfahrt oder Fronleichnam) führen normalerweise auch RCN und andere Serien ihre Rennen durch. Bis 1993 war auch die DTM mit zwei Läufen zu Gast. Veranstalter ist der ADAC Nordrhein, Titelsponsor seit dem Jahr 2000 die Zurich-Versicherung Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Einzigartigkeit

Seine Einzigartigkeit erlangt das Rennen in erster Linie durch die je nach Variante bis zu 25,9 km lange Strecke, das flexible Reglement und den Breitensportcharakter. Die Nordschleife des Nürburgrings, ohnehin bekannt als äußerst anspruchsvoll gegenüber Fahrer und Material („Grüne Hölle“), bietet durch ihre Streckenlänge Platz für das enorm große Starterfeld von bis zu 220 Fahrzeugen, an deren Steuer sich zirka 700 Fahrer während der 24 Stunden abwechseln. Mehrere hundert Amateure können als Fahrer teilnehmen, was jeweils mit Kosten in vierstelliger Höhe auf seriennahen Wagen verbunden ist und im fünfstelligen Bereich bei Einsatz modifizierter schnellerer Rennwagen. Dazu nehmen meist auch einige professionelle Fahrer und Teams teil, mit Budgets im sechsstelligen Bereich.

Teilnahmevoraussetzung für die Fahrer ist neben einer Internationalen Fahrerlizenz der Stufe C der Nachweis von zwei Ergebnissen bei VLN-Läufen in den letzten 2 Jahren, oder 3 Rennen auf der Nordschleife, oder 3 Langstreckenrennen, davon mindestens 1 Rennen auf der Nordschleife. Im letzten Fall muss zusätzlich die Teilnahme an einem Pflichtlehrgang nachgewiesen werden. Dieser Lehrgang wird auch in der Woche unmittelbar vor dem Rennen angeboten, also zur Zeit der administrativen und technischen Abnahme.

Seit 1999 erlaubt das Reglement wieder nahezu jedem Fahrzeug einen Start, sofern es die Sicherheitsbestimmungen erfüllt. So starten zum Beispiel eine Dodge Viper und ein Opel Corsa im selben Rennen, natürlich in separate Wertungen unterteilt.

Während der Veranstaltung (in der Regel von Montag bis Sonntag) werden rund um die Strecke normale Wiesen oder Freiflächen zum Camping freigegeben. Der Großteil der Zuschauer campiert direkt an der Strecke, ohne den Komfort eines herkömmlichen Campingplatzes wie Strom oder fließend Wasser. Diese Situation wird jedoch mit viel Einfallsreichtum und reichlich Improvisation bewältigt. Insbesondere nachts erinnern die Campingflächen eher an einen Jahrmarkt, was zum besonderen Flair des 24-Stunden-Rennens beiträgt.

Über die Jahre stiegen die Zuschauerzahlen von rund 50.000 auf zeitweise über 200.000. Derzeit zählt das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring laut Sport1 zu den größten Motorsportveranstaltungen der Welt und wird zeitweise in bis zu 150 Länder übertragen.

Rennprozedur

Die Größe von Strecke und Starterfeld führen zu einigen Besonderheiten im Ablauf des Rennens. Ein bedeutendes Detail ist hierbei, dass es auf der Strecke keine Zwischenzeiten gibt. Daher existieren in dem gesamten Rennen auch keine offiziellen Zeitabstände.

Das Feld startet in mehrere, im Vergleich zu normalen Starterfeldern noch immer sehr großen Gruppen aufgeteilt, welche jeweils von einem eigenen Safety Car über eine einzige Einführungsrunde begleitet wird, auf welche ein fliegender Start folgt.

Bei Zwischenfällen während des Rennens wird ein „Intervention Car“ an die Unfallstelle geschickt, das als unübersehbarer Warnhinweis dient. Bei schweren Zwischenfällen und Unwetter wird das Rennen an der Start- und Ziel-Linie unterbrochen; Safety-Car-Phasen gibt es dagegen nicht.

Für eine Wertung im Rennergebnis müssen die Teilnehmer am Ende noch fahren; ob man dies in der Zwischenzeit durchgehend tat, ist dagegen unerheblich. Aus diesem Grund ist es üblich, dass sich kurz vor Schluss eine große Zahl von Teilnehmern vor der Ziellinie sammelt und dort abwartet, bis sie vom Sieger erneut überrundet werden. Anders als in Le Mans ist es auf der Nordschleife dabei auch üblich, völlig anzuhalten.

Geschichte

Hans-Joachim Stuck 2008
Clemens Schickentanz 1975

Schon vor 1970 gab es mehrere Marathon-Veranstaltungen auf dem Nürburgring, auch drei über 24 Stunden, jedoch waren dies eher Rallyes, Gleichmäßigkeits- oder Zuverlässigkeitsprüfungen. Die Premierenveranstaltung als echtes Rennen gewann der Bayer Hans-Joachim Stuck zusammen mit dem Niederrheiner Clemens Schickentanz. Im Jahr 1971 setzte Stuck auf einem Zweiliter-BMW die Trainingsbestzeit mit einem Schnitt von ca. 145 km/h, der Rennschnitt lag bei 119 km/h. Im Folgejahr stiegen die Schnitte auf 148,5 km/h bzw. 137,8 km/h.

Im Jahr 1973 trug sich Niki Lauda in die Siegerliste des 24-Stunden-Rennens ein, wobei in diesem Jahr nachts eine achtstündige Ruhepause eingelegt wurde. Seine schnellste Rennrunde auf einem Dreiliter-BMW nahm mit 8:39,6 Minuten praktisch ebenso viel Zeit in Anspruch wie die im Jahr 2009 von einem Vierliter-Porsche, sein Schnitt mit 158 km/h lag aber fast 20 km/h niedriger als dies heutige Umstände auf der längeren Streckenvariante ermöglichen.

Bedingt durch die Ölkrise fielen zwei Auflagen aus. Danach blieben beim 24h-Rennen vorerst die Amateure unter sich, die Fahrleistungen lagen 1978 unter denen von 1972. Erst Anfang der 1980er Jahre interessierten sich auch die Werke und Profis wieder für die 24h am Ring, so auch Klaus Ludwig, der schon 1979 die 24 Stunden von Le Mans gewonnen hatte.

Im Jahr 1982 sollte der Nürburgring direkt nach dem 24h-Rennen im Herbst umgebaut werden, die Veranstalter bemühten sich für diesen Abschied um namhafte Fahrer, die zusammen mit Nürburgring-Spezialisten sowie Journalisten wie Norbert Haug auf einigen identischen Ford Capri zum Einsatz kommen sollten. Niki Lauda wurde die Teilnahme von seinem F1-Teamchef Ron Dennis untersagt, aber der neue F1-Weltmeister Keke Rosberg nahm teil, zumindest tagsüber, nachts fuhr der amtierende Rallye-Weltmeister Ari Vatanen. Manfred Winkelhock setzte sich beim Kampf um die Trainingsbestzeit[1] durch. Im Jahre 1983 fand kein 24h-Rennen statt, denn es war nur noch die verkürzte Nordschleife vorhanden, die mit provisorischen Boxenanlagen an der Tribüne 13 ausgestattet wurde. Damit konnte zwar das zur Weltmeisterschaft zählende sechsstündige 1000km-Rennen mit wenigen Dutzend Teilnehmern durchgeführt werden, aber kein 24h-Rennen mit über 100 Teilnehmern. Ab 1984 standen wesentlich geräumigere Garagen als Boxenanlage zur Verfügung, und zudem ein direkt dahinter gelegenes neues Fahrerlager. Inklusive der neuen Grand-Prix-Strecke wuchs die Gesamtrundenlänge auf 25,3 km.

Im Jahre 1989 übertrug der Fernsehsender 3sat 24 Stunden lang live. Mitte der 1990er Jahre, nachdem die DTM keine Rahmenrennen mehr austrug und die Regeln nur noch seriennahe Gruppe N-Tourenwagen erlaubten, waren wieder die Amateure weitgehend unter sich und das Publikumsinteresse niedrig. So gewann 1996 und 1997 mit der Nürburgerin Sabine Reck erstmals eine Frau ein 24-Stunden-Rennen und dann auch die VLN-Meisterschaft.

Im Jahre 1998 traten zwei Werke mit Diesel-Fahrzeugen an, der Sieg des BMW 320d war eine Weltpremiere, für Stuck war es nach 28 Jahren der zweite Sieg.

1999

Gesamtsieger 1999, 2001 und 2002: Dodge Viper, Zakspeed

Einen deutlichen Einschnitt gab es 1999. Es wurden, auch in der VLN, nun stärkere und spektakuläre Autos zugelassen, insbesondere die Chrysler Viper GTS-R, die ORECA in der FIA GT2 eingesetzt hatte und die nun durch Zakspeed am Ring dominierte, da die Porsche 993 weniger als halb soviel Hubraum hatten, aber Turboaufladung wie etwa beim FIA-GT2-Rennwagen Porsche 993 GT2 nicht bzw. nur mit Einschränkungen erlaubt war. Die Viper gewann in VLN und 24h ungefährdet jedes Rennen. Im Jahr 2000 brachte ein verkappter Werkseinsatz jedoch einen Sieg des neuen wassergekühlten Porsche 996 GT3 RS gegen eine durch viel Gewicht eingebremste Zakspeed Viper, die in den beiden Folgejahren jedoch wieder relativ ungefährdet gewann.

Zu der Zeit nahmen jedoch auch ein Citroën in Taxi-Aufmachung oder ein VW-Bus teil, ein Lamborghini Diablo oder ein Ex-DTM-Calibra wurden für einige wenige Runden als Zuschauerattraktion bewegt. Dafür soll der Begriff „Kirmesveranstaltung“ in maßgeblichen Kreisen der DTM-Organisation geprägt worden sein, insbesondere von Vertretern einer Marke, die zu der Zeit schon in der Formel 1 engagiert war und bei Teilnahmen an den 24-Stunden-Rennen in Le Mans durch Pannen und Unfälle auffiel. Nach Wiederaufnahme der DTM ab 2000 fand meist ein DTM-Rennen samt Rahmenserien zeitgleich mit den 24h statt, so dass Teams und Fahrer nicht am Ring antreten konnten. Als mögliche Termine des 24h-Rennens werden die Wochenende um Himmelfahrt bzw. Fronleichnam bevorzugt, damit der Feiertag den freiwilligen Helfern und anderen Beteiligten zugute kommt. Frühe Mai-Termine sind durch das Wetter in der Eifel ungünstig, Mitte Juni steht traditionell Le Mans auf dem Kalender, zudem musste bisher auf die Formel 1 Rücksicht genommen werden, die jedoch bisher nur noch alle zwei Jahre in der Eifel fährt.

2003

Gesamtsieger 2003: Opel Astra V8 Coupé, OPC Team Phoenix

Im Jahr 2003 versammelte sich ein qualitativ hochwertiges Starterfeld mit mehreren Werken. Schon im Jahr 2002 war Volker Strycek vereinzelt mit einem Vorjahres-DTM-Opel in VLN-Rennen unterwegs. Dies führte dazu, dass im Jahr 2003 mit Phoenix-Opel und Abt-Audi zwei Werksteams mit modifizierten DTM-Boliden antraten und BMW den M3 GTR V8 aus der ALMS von 2001 reaktivierte. Zudem traten zwei starke Turbo-Porsche von Manthey und Alzen an, die zwar Trainingsbestzeiten setzten, dies aber durch hohen Verbrauch erkauften. Die großvolumige Chrysler Viper wurde durch einen kleinen Tank behindert, was Zakspeed durch Nennung als Dodge Viper umgehen wollte. Für die langsame Einführungsrunde, bei der damals noch traditionsgemäß aber unerlaubt Fans auf der Strecke standen, hatte das Schnitzer-Team Trockeneis vor die Getriebekühler gelegt und dadurch Defekte verursacht. Nach Reparatur starteten die Werks-BMW eine Aufholjagd. Das Rennen wurde vom verbliebenen Opel Astra V8 Coupe gewonnen, vor einem Abt-Audi TT-R und dem Manthey Turbo.

2004

Im Jahr 2004 kam es zur Revanche, die BMW bei wechselnden Wetterbedingungen mit einem Doppelsieg klar für sich entschied. Stuck kam zu seinem dritten Sieg. Auch der werksunterstützte Sauger-Porsche von Manthey verwies die DTM-Teams auf die Plätze.

2005

Im Jahr 2005 blieben die DTM-Teams fern, Opel zog sich gar ganz aus der DTM zurück. BMW errang erneut einen Doppelsieg, diesmal vor der Viper. BMW hatte Pedro Lamy auf beide Wagen gesetzt und so zum vorprogrammierten Sieg verholfen, Stuck war diesmal nur auf dem zweitplatzierten Wagen im Einsatz. Die BMW auf Basis des Auslaufmodells E46 wanderten ins Museum, in der WTCC kam das neue Modell E90 zum Einsatz.

2006

Aufgrund guter Wetterbedingungen und starker Konkurrenz auf ähnlichen Fahrzeugen erzielte der Porsche 911 GT3-MR (Modell 996) des Siegerteams von Olaf Manthey mit den Porsche-Werksfahrern Lucas Luhr, Timo Bernhard und Mike Rockenfeller, unterstützt von Marcel Tiemann, einen neuen Distanzrekord mit 3835 Gesamtkilometern in 151 Runden.

2007

Der Gesamtsiegerwagen 2007, '08, '09 und '11: Manthey Racing Porsche 997 GT3 RSR, der die Startnummer 1 vom Siegerwagen 2006 erbte

Wegen starken Regenfällen und teilweise überschwemmter Fahrbahn wurde das Rennen fast zwei Stunden später gestartet und entsprechend später beendet. Außerdem wurde es wegen Nebels in der Nacht für sechs Stunden unterbrochen, so dass es nur 18 Stunden dauerte. Den Teams wurde gestattet, die Pause für Reparaturen zu nutzen. Auch der neue Porsche 997 von Manthey, dessen Getriebe als problematisch galt, profitierte davon und errang den Sieg.

2008

Zeittraining

Für 2008 wurden über 270 Fahrzeug-Nennungen abgegeben, wovon gemäß Streckenabnahmeprotokoll 230 am Training teilnehmen konnten, um sich für einen der 220 Startplätze zu qualifizieren. Erstmals wurde den schnellen Teams Gelegenheit gegeben, zu Beginn des ersten Zeittrainings am Freitagnachmittag ohne die zahlreichen anderen Fahrzeuge eine schnelle Runde zu absolvieren. Die Startposition hat bei einem 24h-Rennen zwar fast keine Bedeutung für den Rennausgang, ist aber bei Profis aus Gründen des Prestige und der Medienpräsenz umkämpft. Die Pole-Position für das 24-h-Rennen 2008 konnte sich dabei das Siegerteam der Vorjahres, Manthey Racing, mit einer Zeit von 8:26,730 Minuten sichern, da auch beim zweiten, mit 235 Minuten wesentlich längeren Zeittraining in der Nacht von Freitag auf Samstag kein Team schneller fuhr. Manthey Racing setzte 2008 mehrere Porsche ein, klarer Favorit war aber das Sieger-Auto des Vorjahres, der Porsche 997 GT3 RSR mit der Startnummer 1, pilotiert von Profis wie Timo Bernhard, Marc Lieb, Romain Dumas und Marcel Tiemann.

Die zweite Startposition mit 8:29,838 Minuten bzw. 3,108 Sekunden Rückstand belegte das Team Jürgen Alzen Motorsport mit einem neu aufgebauten Porsche 997 Turbo. Das Alzen-Team hatte zwar von 2003 bis 2005 schon einen schnellen 996 Turbo eingesetzt, hatte anschließend jedoch versucht, mit einem Porsche Cayman erfolgreich zu sein. Pilotiert wurde der Turbo-Porsche mit der Startnummer 4 jedoch nicht von Uwe Alzen, sondern von Jürgen Alzen, Markus Gedlich, Christian Abt und Christian Menzel.

Die dritte Startposition ging mit 8:31,132 Minuten an die bei den Zuschauern wegen ihres besonderen Klanges sehr beliebte Dodge Viper GTS-R des Teams Zakspeed. Pilotiert wurde die Viper mit der Startnummer 2, deren V10-Motor regelbedingt auf acht Zylinder und 6,2 Liter Hubraum reduziert wurde, von Sascha Bert, Christophe Bouchut, Tom Coronel und Duncan Huisman.

Den vierten Platz sicherte sich der Porsche 911 GT3 von Land Motorsport mit 8:39.495 Minuten. Pilotiert wurde das Auto mit der Startnummer 3 von Marc Basseng, Patrick Simon und Johannes Stuck, dem Sohn von Hans-Joachim „Striezel“ Stuck.

Rennen

Das Rennen wurde am 24. Mai um 15 Uhr MESZ bei sonnigem Wetter gestartet. Unmittelbar nach dem Start machte sich eine Rauchentwicklung beim Porsche 911 GT3 RSR von Manthey Racing mit der Startnummer 1 bemerkbar. Das Sieger-Auto des Vorjahres fiel schnell zurück und bog noch am Ende der GP-Strecke anstatt auf die Nordschleife in die Boxengasse ein. Ein Kühlschlauch war aus der Haltung gerissen und hatte am Motor geschmort. Bei der Reparatur absolvierten die Konkurrenten zwei Runden, der Porsche 997 Turbo mit der Startnummer 4 hatte die Führung übernommen. Er wurde allerdings bereits in Runde drei von der Zakspeed Viper mit der Startnummer 2 überholt, die die Führung aber noch in der gleichen Runde durch einen ungeplanten Boxenaufenthalt wieder abgab. In den folgenden Stunden konnte der relativ schwach motorisierte, aber sparsame BMW Z4 M von Schubert Motorsport längere Zeit die Führung übernehmen, schied aber in der Nacht durch Unfall aus.

Scirocco GT24, 2008

Es siegte das Team von Manthey Racing mit zwei Fahrzeugen, dem Porsche 911 GT3 RSR, der Siegerwagen von 2007, vor dem Porsche 911 GT3-MR von 2006. Sabine Schmitz auf Porsche GT3 von Frikadelli Racing wurde Dritte, ihr größter Erfolg seit den Gesamtsiegen. Hans-Joachim Stuck war als neuer Repräsentant von Volkswagen auf zwei Exemplaren des neuen VW Scirocco GT24 aktiv, wurde 11. und 15. und sicherte sich damit auch den Sieg in der Klasse, in der u. a. auch Opel mit dem OPC-Racecamp angetreten war.

Ergebnis

Platz Fahrer Team Fahrzeug Runden
1 Timo Bernhard/Marc Lieb/Romain Dumas/Marcel Tiemann Manthey Racing Porsche 997 GT3 RSR 148
2 Armin Hahne/Christian Haarmann/Jochen Krumbach/Pierre Kaffer Manthey Racing Porsche 996 GT3-MR 147
3 Sabine Schmitz/Klaus Abbelen/Edgar Althoff/Kenneth Heyer Frikadelli Racing Porsche 997 GT3 Cup 145
4 Marko Hartung/Stefan Neuberger/Franz Engstler Team ORMS Racing BMW Z4 M Coupé 144
5 Frank Kräling/Marc Gindorf/Peter Scharmach/Martin Ragginger Manthey Racing Porsche 997 GT3 Cup 144
6 Johannes Scheid/Oliver Kainz/Andreas Teichmann/Arno Klasen Scheid Motorsport BMW M3 E46 GTRS 143
7 Jörn Schmidt-Staade/Stefan Müller/Kai Riemer/Florian Scholze Agon Motorsport Porsche 997 GT3 Cup 141
8 Bert Lambrecht/Jean-Francois Hemroulle/Lance David Arnold Manthey Racing Porsche 997 GT3 Cup 141
9 Stefan Peters/Ulf Karlsson/Hannes Plesse/Wolfgang Kohler Agon Motorsport Porsche 997 GT3 Cup 140
10 Sergey Matveev/Valeriy Gorban/Stanislav Gryazin/Ergeny Tsarev Land Motorsport Porsche 997 GT3 Cup 139

2009

Für 2009 sollten die Geschwindigkeitsunterschiede reduziert werden. Dazu wurde die Leistung der schnellsten Klassen (bis und über 4000 cm³) beschränkt und keine Klasse unter 2000 cm³ ausgeschrieben, obwohl diese oft in kurvigen Abschnitten oder bergab sehr zügig unterwegs sind. Dagegen wurden wieder großvolumige Fahrzeuge zugelassen, die in den Vorjahren sehr langsam unterwegs waren, oder auch Fahrer, deren Fahrweise bei anderen auf wenig Verständnis stößt. Begrüßt wurde die Erweiterung des Regelwerkes, um Fahrzeugen nach FIA GT3 bzw. den GT4-Regeln des SRO eine Teilnahme ohne größere Umbauten zu ermöglichen, jedoch nicht die Beschränkungen für Fahrzeuge, die nach den bisher geltenden Regeln aufgebaut worden waren und nun umgebaut werden mussten. Die umfangreichen Maßnahmen, die Chancengleichheit bzw. Siegchancen der FIA-GT3-Wagen ermöglichen sollen, sind umstritten. Bisher kamen normale Zapfsäulen zu Einsatz, das Betanken der bis zu 120 Liter fassenden Tanks dauert entsprechend lange, was sparsamen Wagen zugute kam. Nun müssen spezielle Tankkanister erworben und verwendet werden, mit denen aufgrund vorgegebener unterschiedlicher Durchflussgeschwindigkeiten sparsame Wagen ebensolange zum Auftanken benötigen wie durstige. Bedingt durch neue Regeln und die Wirtschaftskrise nahmen u. a. Zakspeed mit der Viper sowie das in der VLN oft siegreiche Team vom Wolfgang Land nicht teil, auch Mamerow musste zunächst absagen.

Die Entwicklung hin zu teuren Boliden verdeutlicht die Tatsache, dass mit acht Vertretern der Nobelmarke Aston Martin ebensoviele genannt waren wie von den Großserienherstellern Opel und Ford zusammengenommen, denn von diesen beiden Marken waren jeweils vier Autos mit maximal 2500 cm³ am Start (dazu der Ford GT).

Zeittraining

Etwas überraschend setzte Dirk Adorf im Ford GT von Raeder Motorsport die Trainingsbestzeit von 8:36,536 Minuten (Schnitt 176,87 km/h), dank Audi-Windschatten auf der Geraden. Manthey und die Werks-Audis lagen knapp, drei weitere Porsche sowie ein Alpina-BMW bis zu zehn Sekunden dahinter. Da die Zeiten regelbedingt deutlich langsamer als im Vorjahr waren und der Veranstalter sich vorbehalten hatte, bis Rennstart noch weitere Maßnahmen zur Leistungsangleichung vorzunehmen, war fraglich, inwiefern die Teams ihre Karten aufgedeckt hatten. Die Zeiten im Rennen lagen jedoch auf ähnlichem Niveau.

Rennen

Startphase
Nissan 370 Z

Im Rennen konnte sich zunächst der Ford vor dem Titelverteidiger behaupten, fiel dann aber zurück, ebenso wie zwei der Werks-Audi. Bis zur 19. Stunde lieferten sich zwei Audi und zwei Manthey-Porsche ein so enges Rennen, dass ein neuer Distanzrekord zu erwarten war, zumal die Teilnehmerzahl recht niedrig und das Wetter gut war. Der Titelverteidiger wurde zwischendurch wegen Gelbverstoß mit drei Minuten Strafe belegt, dies wurde jedoch anhand von Datenaufzeichnungen widerlegt und zurückgenommen. Ein Schaden am Audi mit Startnummer 99 brachte eine Vorentscheidung, denn der andere Audi mit Startnummer 97 (Christian Abt, Jean-Francois Hemroulle, Pierre Kaffer, Lucas Luhr) war zu der Zeit nur Dritter, konnte aber nach kurzer Reparatur am zweiten Manthey-GT3 (Emmanuel Collard, Wolf Henzler, Richard Lietz, Dirk Werner) dessen zweiten Platz übernehmen. VW erzielte mit mehreren Scirocco, die mit Benzin oder Erdgas betrieben wurden, wieder gute Ergebnisse unter den ersten 20. BMW war untypisch schwach repräsentiert, nur ein Fahrzeug kam unter die ersten 25. In München hatte man zwar vier Renntourenwagen im Angebot (Z4, 3er WTCC, M3 für ALMS und GT4), jedoch für die FIA-GT3-Klasse noch kein Fahrzeug selber entwickelt. Nur die beiden BMW Alpina B6 GT3 waren vertreten.

Ein neuer Rekord war die Distanz von 3933,6 km (155 Runden zu 25.378 m), die in 24:05 Stunden mit einem Schnitt von 163,3 km/h zurückgelegt wurden. Manthey gewann nun viermal in Folge, für Marcel Tiemann war es der fünfte Sieg, womit er alleiniger Rekordsieger war und die zwei Siege seines Vaters deutlich übertraf.

Ergebnis

Platz Fahrer Team Fahrzeug Runden
1 Timo Bernhard/Marc Lieb/Romain Dumas/Marcel Tiemann Manthey Racing Porsche 997 GT3 RSR 155
2 Christian Abt/Jean-Francois Hemroulle/Pierre Kaffer/Lucas Luhr Abt Sportsline Audi R8 LMS 154
3 Emmanuel Collard/Wolf Henzler/Richard Lietz/Dirk Werner Manthey Racing Porsche 997 GT3 Cup S 152
4 Uwe Alzen/Sascha Bert/Lance David Arnold/Christopher Mies Uwe Alzen Automotive Porsche 997 GT3 Cup 150
5 Marc Basseng/Marcel Fässler/Mike Rockenfeller/Frank Stippler Phoenix Racing Audi R8 LMS 149
6 Sabine Schmitz/Klaus Abbelen/Edgar Althoff/Kenneth Heyer Frikadelli Racing Porsche 997 GT3 RSR 149
7 Frank Kräling/Marc Gindorf/Peter Scharmach/Marco Holzer Manthey Racing Porsche 997 GT3 Cup 149
8 Heinz-Josef Bermes/Oliver Kainz/Frank Schmickler/Jörg Bergmeister Mühlner Motorsport Porsche 997 GT3 Cup S 148
9 Anthony Quinn/Klark Quinn/Craig Baird/Grant Denyer VIP Petfoods Australia Porsche 997 GT3 RSR 146
10 Rudi Adams/Luca Ludwig/Arnd Meier/Markus Grossmann Dörr Motorsport BMW Z4 M Coupé 145

2010

Das 38. Rennen fand am Himmelfahrtswochenende vom 13. bis 16. Mai 2010 statt. Im Zeittraining hatten sich vier Audi R8 LMS an die Spitze gesetzt, mit einer Rekordzeit von 8:24 min, die einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 181 km/h entspricht.

Unmittelbar nach dem Start, welcher wie üblich am Samstag um 15:00 Uhr war, übernahm der titelverteidigende Manthey-Porsche 997 GT3 R (Start-Nr. 1) mit dem fünffachen Sieger Marcel Tiemann am Steuer bereits auf dem Grand-Prix-Kurs der ersten Runde die Führung, welche er in den ersten drei Stunden[2] nur kurzzeitig an den Hybrid-Porsche, welcher auch von Manthey betreut wurde, abgeben musste. Das Siegerauto der vergangenen vier Jahre fiel jedoch im Laufe der Nacht unverschuldet aus, nachdem ein anderes Fahrzeug in die Leitplanken einschlug und anschließend mit dem Manthey Porsche kollidierte.

Während der frühen Morgenstunden hatten auch andere Teams mit Problemen zu kämpfen, wie z. B. das BMW Team Schnitzer, dessen BMW auf der zweiten Position liegend von einem Holzteil getroffen wurde, wobei der Kühler zerstört wurde. Die Schnitzer-Crew reparierte den Schaden jedoch schnell und konnte das Fahrzeug mit der Startnummer 25 wieder auf die Strecke schicken.

Dort lieferten sich der besagte Schnitzer BMW mit einem der Abt-Audi und dem Hybrid-Porsche GT3-R ein spannendes Duell, welches über viele Runden ging, bis auch der Audi mit technischem Defekt aufgeben musste. Im weiteren Rennverlauf kamen nur noch wenige Fahrzeuge für den Gesamtsieg in Frage. Zu diesen gehörte u. a. der Farnbacher Ferrari F430 GTC, welcher sich durch konstante Rundenzeiten und nur wenige Fehler bis auf den dritten Platz vorgekämpft hatte. Eine beachtliche Leistung lieferte auch einer der von Phoenix eingesetzten Audi R8 LMS, welcher bis dato auf dem 4. Gesamtrang lag.

Knapp zwei Stunden vor Rennende blieb der in Führung liegende Hybrid-Porsche des Teams Manthey mit einem Motorschaden im Bereich Breidscheid liegen und übergab somit die Führung an das Schnitzer-Team, welches mit einem Getriebeproblem zu kämpfen hatte. Die Position an der Spitze gab das Team Schnitzer jedoch nicht mehr ab und fuhr somit den 19. Gesamtsieg für die Marke BMW seit 1970 ein.

Das BMW-Team Schnitzer wurde mit dem fünften Gesamtsieg auch das erfolgreichste Team in der Geschichte des 24-h-Rennens auf dem Nürburgring. Pedro Lamy, welcher das Siegfahrzeug pilotierte, ist mit seinem fünften Sieg, neben dem ebenfalls fünfmal erfolgreichen Marcel Tiemann, der erfolgreichste Fahrer bei dem 24-h-Rennen auf dem Nürburgring.

Das Team Schubert-Motorsport sicherte sich mit einem neuen BMW Z4 GT3 den vierten Gesamtrang. Dörr Motorsport fuhr mit dem gleichen Modell den neunten Platz ein, obwohl das Fahrzeug erst zwei Wochen vor Beginn des Rennens fertig wurde und somit nur wenige Testkilometer zurückgelegt werden konnten.

Ergebnis

Platz Fahrer Team Fahrzeug Runden
1 Jörg Müller/Augusto Farfus/Uwe Alzen/Pedro Lamy BMW Motorsport BMW M3 GT2 154
2 Dominik Farnbacher/Allan Simonsen/Lehman Keen/Marco Seefried Hankook Team Farnbacher Ferrari F430 GTC 154
3 Dennis Rostek/Luca Ludwig/Marc Bronzel/Markus Winkelhock Phoenix Racing Audi R8 LMS 153
4 Marko Hartung/Patrick Söderlund/Edward Sandström/Martin Öhlin Schubert Motorsport BMW Z4 GT3 152
5 Christer Jöns/Sean Paul Breslin/Johannes Stuck/Kenneth Heyer Black Falcon Audi R8 LMS 152
6 Jürgen Alzen/Dominik Schwager/Thomas Jäger/Sascha Bert H & R Spezialfedern Porsche 997 GT3 Cup S 151
7 Dirk Werner/Dirk Müller/Andy Priaulx/Dirk Adorf BMW Motorsport BMW M3 GT2 150
8 Michael Zehe/Marco Schelp/Alexander Roloff/Mark Bullit Team Rowe Motorsport Porsche 997 GT3 Cup S 150
9 Stefan Aust/Rudi Adams/Jochen Übler/Markus Grossmann Dörr Motorsport BMW Z4 GT3 149
10 Matthias Weiland/Rodney Forbes/Kai Riemer/David Horn Scuderia Offenbach Porsche 997 GT3 Cup 148

2011

Da Fronleichnam 2011 auf den relativ späten 23. Juni fiel, wurde das 39. 24h-Rennen zwei Wochen nach Le Mans am Wochenende bis zum 26. Juni 2011 ausgetragen.

In den ersten fünf VLN-Rennen 2011 gewannen mit Werks-BMW, Mercedes SLS, Ferrari 458, Hybrid-Porsche GT3 und Audi R8 fünf verschiedene Marken aus vier verschiedenen Klassen. Sieglos blieben jedoch die in den Vorjahren erfolgsverwöhnten regulären Porsche ohne Hybridtechnik. Grund dafür ist auch das seit 2009 gültige Regelwerk mit der „Balance of Performance“[3], womit alle Siegkandidaten auf ein möglichst ähnliches Leistungsniveau gebracht werden. Dies betrifft insbesondere Fahrzeuge der Klasse FIA GT2, die in Le Mans startberechtigt sind, sowie die für Privatfahrer gedachte Klasse FIA GT3, in der eine große Anzahl von Fahrzeugen weltweit im Einsatz ist. Noch nach dem Qualifikationstraining wurden die Mindestgewichte einiger Fahrzeuge um 25 kg geändert. Durch Mehrgewicht wurde dabei der Ferrari 458 bestraft, der mit über 181 km/h die schnellste Nordschleifen-Runde seit 1983 absolvierte, aber diese Leistungsfähigkeit nicht in den Vorbereitungsrennen gezeigt hatte.

Wie gründlich die Leistungen angeglichen wurde verdeutlicht die ungewöhnliche Entscheidung des Manthey-Teams, das seine vier Werksfahrer Lieb, Luhr, Bernhard und Dumas gleich auf zwei ähnlichen Porsche 911 GT3 ins Rennen schickte: auf dem aktuellen R-Modell in der Klasse SP9 bzw. FIA GT3 sowie auf dem schon mehrfach siegreichen RSR-Modell in der Klasse SP7 bis vier Liter Hubraum, das gemäß GT2-Regeln zwar relativ wenig Motorleistung (335 kW/465 PS) zugebilligt bekommt, aber dafür mehr Abtrieb und Renntechnik einsetzen kann. Bereits zwei Stunden nach Rennbeginn entschloss man sich, das R-Modell abzustellen und auf den RSR zu setzen. Diese Strategie führte letztendlich zum fünften Gesamtsieg in sechs Jahren.

Auf Grund der hohen Leistungsdichte der Spitzenfahrzeuge und deren erzielbarer Geschwindigkeit stellte dieses Rennen erneut ein "Sprintrennen über 24 Stunden dar" und es wurde ein neuer Distanzrekord aufgestellt.

Für Timo Bernhard war es bereits der fünfte Triumph beim 24-Stunden-Rennen. Er zog damit mit seinem noch immer verletzten Teamkollegen Marcel Tiemann sowie dem Vorjahressieger Pedro Lamy gleich.

Lamborghini - LG 600 - Stuck³

Hans-Joachim Stuck beendete nach dem Rennen im Alter von 60 Jahren seine aktive Motorsport-Karriere. Er bestritt das Rennen in einem von Reiter Engineering aufgebauten, 441 kW (600 PS) starken Lamborghini Gallardo GT3 seines Teams Stuck³ gemeinsam mit seinen beiden Söhnen Johannes und Ferdinand sowie Dennis Rostek, der im Verlauf des Rennwochenendes "RoSTUCK" getauft wurde. Das Team wurde trotz technischer Probleme Fünfzehnter.

Ergebnis

Platz Fahrer Team Fahrzeug Runden
1 Marc Lieb/Lucas Luhr/Timo Bernhard/Romain Dumas Manthey Racing Porsche 911 GT3 RSR 156
2 Jörg Müller/Augusto Farfus/Uwe Alzen/Pedro Lamy BMW Motorsport BMW M3 GT 156
3 Marc Basseng/Marcel Fässler/Frank Stippler Phoenix Racing Audi R8 LMS 155
4 Frank Stippler/Marc Hennerici/Christopher Haase/Markus Winkelhock Phoenix Racing Audi R8 LMS 155
5 Mattias Ekström/Timo Scheider/Marco Werner/Christian Abt Abt Sportsline Audi R8 LMS 154
6 Kenneth Heyer/Thomas Jäger/Jeroen Bleekemolen/Jan Seyffarth Black Falcon Mercedes-Benz SLS AMG 153
7 Lance David Arnold/Alexandros Margaritis/Christopher Brück/Christiaan Frankenhout Heico Motorsport Mercedes-Benz SLS AMG 153
8 Dominik Farnbacher/Allan Simonsen/Jaime Melo/Marco Seefried Hankook Team Farnbacher Ferrari F458 Italia GT 152
9 Klaus Abbelen/Sabine Schmitz/Niklas Kentenich/Tim Bergmeister Frikadelli Racing Porsche 911 GT3 R 152
10 Georg Weiss/Oliver Kainz/Michael Jacobs/Jochen Krumbach Manthey Racing Porsche 997 GT3 MR 151

Liste der Gesamtsieger

Jahr Fahrer Fahrzeug Team, Bemerkungen
2011 Marc Lieb/Timo Bernhard/Romain Dumas/Lucas Luhr Porsche 997 GT3 RSR Manthey Racing
2010 Jörg Müller/Augusto Farfus/Uwe Alzen/Pedro Lamy BMW M3 GT2 Schnitzer Motorsport
2009 Marc Lieb/Timo Bernhard/Romain Dumas/Marcel Tiemann Porsche 997 GT3 RSR Manthey Racing
2008 Marc Lieb/Timo Bernhard/Romain Dumas/Marcel Tiemann Porsche 997 GT3 RSR Manthey Racing
2007 Marc Lieb/Timo Bernhard/Romain Dumas/Marcel Tiemann Porsche 997 GT3 RSR Manthey Racing, 6 Stunden Unterbrechung wegen Nebel
2006 Lucas Luhr/Timo Bernhard/Mike Rockenfeller/Marcel Tiemann Porsche 996 GT3-MR Manthey Racing
2005 Pedro Lamy/Boris Said/Duncan Huisman/Andy Priaulx BMW M3 GTR Schnitzer Motorsport
2004 Dirk Müller/Jörg Müller/Hans-Joachim Stuck/Pedro Lamy BMW M3 GTR Schnitzer Motorsport
2003 Manuel Reuter/Timo Scheider/Marcel Tiemann/Volker Strycek Opel Astra V8 Coupé Phoenix-Opel
2002 Peter Zakowski/Robert Lechner/Pedro Lamy Chrysler Viper GTS-R Zakspeed
2001 Peter Zakowski/Michael Bartels/Pedro Lamy Chrysler Viper GTS-R Zakspeed
2000 Bernd Mayländer/Michael Bartels/Uwe Alzen/Altfrid Heger Porsche 996 GT3 R Porsche-Zentrum Koblenz
1999 Peter Zakowski/Hans-Jürgen Tiemann/Klaus Ludwig/Marc Duez Chrysler Viper GTS-R Zakspeed
1998 Marc Duez/Andreas Bovensiepen/Christian Menzel/Hans-Joachim Stuck BMW 320d BMW Motorsport
1997 Johannes Scheid/Sabine Reck/Hans-Jürgen Tiemann/Peter Zakowski BMW M3 E36 Scheid Motorsport
1996 Johannes Scheid/Sabine Reck/Hans Widmann BMW M3 E36 Scheid Motorsport
1995 Roberto Ravaglia/Marc Duez/Alexander Burgstaller BMW 320i
1994 Karl-Heinz Wlazik/Frank Katthöfer/Fred Rosterg BMW M3
1993 Antonio de Azevedo/Franz Konrad/Wirdheim/Katthöfer Porsche 911 Carrera
1992 Johnny Cecotto/Christian Danner/Martin/Marc Duez BMW E30
1991 Joachim Winkelhock/Kris Nissen/Armin Hahne BMW M3
1990 Altfrid Heger/Joachim Winkelhock/Frank Schmickler BMW M3
1989 Emanuele Pirro/Roberto Ravaglia/Fabien Giroix BMW M3 Schnitzer Motorsport
1988 Edgar Dören/Holup/Faubel Porsche 911 Carrera RSR Dören
1987 Klaus Ludwig/Klaus Niedzwiedz/Steve Soper Ford Sierra Cosworth Eggenberger
1986 Markus Oestreich/Otto Rensing/Winni Vogt BMW 325i Auto Budde
1985 Axel Felder/Jürgen Hammelmann/Robert Walterscheid-Müller BMW 635 CSi Auto Budde
1984 Axel Felder/Franz-Josef Bröhling/Peter Oberndorfer BMW 635 CSi Auto Budde
1983 Kein Rennen (Umbauarbeiten)
1982 Dieter Gartmann/Klaus Ludwig/Klaus Niedzwiedz Ford Capri
1981 Helmut Döring/Dieter Gartmann/Fritz Müller Ford Capri 3,0
1980 Dieter Selzer/Wolfgang Wolf/Matthias Schneider Ford Escort RS 2000
1979 Herbert Kummle/Karl Mauer/Winfried Vogt Ford Escort
1978 Fritz Müller/Herbert Hechler/Franz Geschwendtner Porsche 911 Carrera
1977 Fritz Müller/Herbert Hechler Porsche 911 Carrera
1976 Fritz Müller/Herbert Hechler/Karl-Heinz Quirin Porsche 911 Carrera
1975 Kein Rennen (Ölkrise)
1974 Kein Rennen (Ölkrise)
1973 Niki Lauda/Hans Peter Joisten BMW Coupé 3,3 Alpina, achtstündige Nachtruhe nach Mitternacht
1972 Helmut Kelleners/Gerold Pankl sen. BMW 2800 CS Alpina Alpina
1971 Ferfried Prinz von Hohenzollern/Gerold Pankl sen. BMW 2002 Alpina Alpina
1970 Hans-Joachim Stuck/Clemens Schickentanz BMW 2002 TI Koepchen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 9:15, laut Dieter Gartmann, Radio Nürburgring 11. Juni 2009
  2. http://adac.24h-rennen.de/uploads/media/24h-Rennen-Gesamt-03Stunden_02.pdf
  3. http://adac.24h-rennen.de/Balance-of-Performance.4237.0.html

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