André-Kamperveen-Stadion
André-Kamperveen-Stadion
Hinter dem Standbild ist die Haupttribüne des Stadions zu sehen
Hinter dem Standbild ist die Haupttribüne des Stadions zu sehen
Daten
Ort SurinameSuriname Paramaribo, Suriname
Koordinaten 5° 50′ 14,6″ N, 55° 9′ 38,9″ W5.8373888888889-55.160805555556Koordinaten: 5° 50′ 14,6″ N, 55° 9′ 38,9″ W
Eröffnung 29. August 1953
Erstes Spiel Suriname - Aruba
Renovierungen April 2007–August 2008
Kosten 310.000 Gulden (1953)
Architekt Nagel
Kapazität Dezember 2006: ca. 6.000
Verein(e)

SV Transvaal
SV Robinhood

Das André-Kamperveen-Stadion ist das einzige Mehrzweckstadion von Bedeutung in Paramaribo, Suriname.

Es wird jedoch fast ausschließlich für Fußballspiele genutzt, da es nur über eine Grasfeldlaufbahn und eine Piste für Radrennen verfügt. Das Stadion besteht aus einer längsseitigen Haupt- und einer gegenüberliegende Nebentribüne. Die ursprünglich vorhandenen Stehplätze mussten aus Sicherheitsgründen für Besucher gesperrt werden. Hierdurch wurde das Fassungsvermögen von ca. 18.000 Zuschauern auf heute (Dezember 2006) ca. 6.000 Sitzplätze reduziert. Im November 2006 stürzte zudem ein Teil der Außenmauer im Kurvenbereich ein.

Dabei war das als Suriname-Stadion am 29. August 1953 mit dem Fußball-Länderspiel Suriname gegen Aruba eingeweihte Arena einmal als das Schmuckstück des karibischen Gebietes bekannt (Suriname gehört der CONCACAF an).

Bis vor wenigen Jahren trugen fast alle Mannschaften der höchsten Spielklasse des Surinaamse Voetbal Bondes (SVB) ihre Meisterschaftsspiele hier aus. Seit 1955 verfügt das Stadion über eine Flutlichtanlage, die heute jedoch nicht mehr internationalen Anforderungen entspricht.

Mit der Enthüllung der vom Bildhauer Erwin de Vries geschaffenen Skulptur von André (Ampie) Kamperveen zum 80. Jahrestag der Gründung des SVB, am 1. Oktober 2000, wurde das Suriname-Stadion in André-Kamperveen-Stadion umbenannt.

André Kamperveen (* 27. September 1924; † 8. Dezember 1982) war in seiner aktiven Zeit einer der herausragenden Fußballer von Suriname- und einer der Torschützen bei dem Eröffnungsspiel des Stadions. Er war später als Journalist tätig und gründete 1975 die Radiostation ABC in Paramaribo. Außerdem war er der erste Präsident der im Jahr 1978 gegründeten Caribbean Football Union (CFU), Vize-Vorsitzender der FIFA und nach dem Militärputsch im Februar 1980 Minister von Kultur, Jugend und Sport. Allerdings sollte das Militär auch sein Schicksal besiegeln, am 8. Dezember 1982 war er eines der 15 Opfer die im Fort Zeelandia hingerichtet wurden.

Das André-Kamperveen-Stadion steht hinter dem Sekretariat des SVB an der Letitia Vriesdelaan in Paramaribo.

Am 2. April 2007 hat der Vorsitzende des SVB, Louis Giskus während einer Pressekonferenz erklärt, dass das Stadion bis Oktober 2007 renoviert sei. Dieses Versprechen erfolgte im Beisein von zwei FIFA-Sicherheitsinspektoren. Der SVB hat bis maximal Januar 2008 die Zeit um das André-Kamperveen-Stadion wieder für Qualifikationsspiele des Fifa/Concacaf-Verbandes tauglich zu machen.

Obwohl die Umbauarbeiten am Stadion noch nicht abgeschlossen sind, gab die FIFA Zustimmung das Qualifikations-Hinspiel zur WM 2010 am 14. Juni 2008 gegen Guyana hier austragen zu lassen. Suriname gewann vor ca. 5.000 Zuschauern mit 1:0.

Am 30. August 2008 wurde das teilweise renovierte Stadion, in Anwesenheit von Präsident Venetiaan und Vertretern der FIFA, Concacaf sowie des KNVB, mit dem Freundschaftsspiel Suriname gegen Französisch-Guayana (2:1) offiziell wieder in Gebrauch genommen.

Kurz vor Beginn der Hoofdklasse Saison 2009/10, wurde die Flutlichtanlage erneuert und am 4. Oktober 2009 offiziell in Betrieb genommen.


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