25. Klavierkonzert (Mozart)

Wolfgang Amadeus Mozarts 25. Klavierkonzert in C-Dur, KV 503, ist das letzte der 12 Wiener Konzerte (ab KV 449). Im Sinne der Besetzung und der Komposition steht das im Dezember 1786 vollendete Konzert in der Tradition der sinfonischen Konzerte.

Satzbezeichnungen

  1. Allegro maestoso
  2. Andante
  3. Allegretto

Zur Musik

Lange Orgelpunkte, für Klavierkonzerte eher seltene Dreiklangsmotive und häufige Dur-Moll-Wechsel in allen drei Sätzen kennzeichnen dieses Werk. Im Gegensatz zu KV 482, 488 und 491 verzichtet Mozart auf Klarinetten und bringt in den Ecksätzen Trompeten und Pauken ein. Das marschartige Hauptthema erklingt im 1. Satz nicht im piano, sondern im forte. Auffallend und interessant ist die melodische Ähnlichkeit des 2. Themas mit jenem der Marseillaise, die indessen erst 1792 komponiert wurde.

Im Andante prägen die Holzbläser und Hörner den musikalischen Verlauf. Der Dialog zwischen Solist und Orchester verweist auf die feierliche Stimmung.

Der Finalsatz beginnt mit einem ausgedehnten Orchester-Ritornell, das nur ein Thema bringt und den sinfonischen Charakter des Werkes nochmals untermalt. Ein neun Takte umfassendes Moll-Intermezzo stellt eine Verbindung zum ersten Satz her. Das Rondo dieses Satzes erklingt virtuos und dennoch gebändigt.

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