Angerhausen

Julius Angerhausen (* 3. Januar 1911 in Warendorf; † 22. August 1990 in Essen) war Weihbischof in Essen.

Seine Eltern waren der Ingenieur Hans Angerhausen und Anna (geb. Darup). Er besuchte das Gymnasium Laurentianum in Warendorf und legte sein Abitur im Jahr 1930 ab. Seine Weihung zum Priester fand am 21. Dezember 1935 in Münster statt. Die Bischofsweihe erfolgte am 12. April 1959 in Essen.

Leben

1936 wurde Angershausen Kaplan in Duisburg-Meiderich, Herz-Jesu. Fünf Jahre darauf wurde er nach Duisburg berufen, dort war er Kaplan in St. Ludger. In den Kriegsjahren 1942–1945 diente er als Sanitäter bei der Marine, bevor er 1948 Diözesanseelsorger der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ) und Gebietskaplan der CAJ in Duisburg wurde. Vier Jahre darauf nahm er die gleichen Aufgaben in Münster wahr.

Seit 1953 war Angershausen Nationalkaplan der CAJ und der CAJF in Essen, 1958 wurde er in das Bistum Essen inkardiniert. Im selben Jahr wurde er Geistlicher Rat und Leiter des Bischöflichen Seelsorgeamtes in Essen. Im folgenden Jahr wurde er Erster Weihbischof in Essen. Ab 1961 nahm er die Aufgaben des Diözesandirektors für das Päpstliche Werk der Glaubensverbreitung, des Päpstlichen Missionswerkes der Kinder sowie des Priestermissionswerkes im Bistum Essen und des Opus St. Petri wahr.

1964 wurde er von der Leitung des Seelsorgeamtes entpflichtet, zwei Jahre später war er Vicarius Episcopalis für die Ausländerseelsorge, 1968 dann auch für die Räte in der Region West. Angershausen wurde am 1. März 1986 emeritiert, er blieb allerdings weiter in der Ausländerseelsorge und der Missionsarbeit tätig.

Nach seinem Tod wurde er auf dem Kapitelsfriedhof in Essen beigesetzt.

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