Anhalt-Bitterfeld
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Anhalt-Bitterfeld Deutschlandkarte, Position des Landkreises Anhalt-Bitterfeld hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Verwaltungssitz: Köthen (Anhalt)
Fläche: 1.452,74 km²
Einwohner: 184.877 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 127 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: ABI
Kreisschlüssel: 15 0 82
Kreisgliederung: 87 Gemeinden
Adresse der Kreisverwaltung: Am Flugplatz 1
06366 Köthen (Anhalt)
Webpräsenz:
Landrat: Uwe Schulze (CDU)
Lage des Landkreises Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt
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Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld ist eine Gebietskörperschaft im Bundesland Sachsen-Anhalt, er wurde im Zuge einer Gebietsreform am 1. Juli 2007 aus den ehemaligen Landkreisen Bitterfeld und Köthen sowie aus Teilen des bisherigen Landkreises Anhalt-Zerbst gebildet.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die sichelförmige Fläche des Landkreises erstreckt sich über 1.453 km². Vom nördlichsten Ort Nedlitz bis zum südlichsten Ort Brehna-Torna liegt eine Distanz von 59 Kilometern, während der westlichste Ort Köthen-Dohndorf vom östlichsten Ort Schwemsal 48 Kilometer entfernt ist. An seiner schmalsten Stelle auf der Höhe von Aken ist der Landkreis jedoch nur acht Kilometer breit. Die Landschaft ist weitgehend landwirtschaftlich geprägt. Im Bereich Bitterfeld-Wolfen gibt es große Chemiewerke und seit kurzem in Thalheim das Solar Valley mit Photovoltaikbetrieben. Im Süden bilden stillgelegte Braunkohlentagebaue eine Seenlandschaft, im Norden reicht der Landkreis an den bewaldeten Höhenzug Fläming heran, wo sich mit dem 136 Meter hohen Weinberg auch die höchste Erhebung befindet. Bei Aken teilt die Elbe im Biosphärenreservat Mittlere Elbe den Landkreis in eine nördliche und eine südliche Hälfte, der südöstliche Teil wird von der Mulde durchflossen.

Historische Entwicklung

Der Name des Landkreises ist historisch nur bedingt richtig. Die Namenskombination mit Anhalt gab es in der Vergangenheit nur bei Territorien, die tatsächlich im Zusammenhang mit dem Fürstentum bzw. Herzogtum Anhalt standen, z. B. Anhalt-Köthen und Anhalt-Zerbst. Das namensgebende Bitterfeld gehörte jedoch zu keiner Zeit zu einem anhaltischen Herzogtum. Allerdings gehörte Bitterfeld zum Kurfürstentum Sachsen, das wie Anhalt von den Askaniern begründet wurde. Im Kurfürstentum Sachsen endete deren Herrschaft jedoch bereits 1423, in Anhalt erst 1918.

Tatsächlich liegt der Landkreis zum überwiegenden Teil in Gebieten, die früher zu Anhalt gehörten, nämlich dem 1252 entstandenen Anhalt-Köthen und dem 1382 abgespaltenen Anhalt-Zerbst. Während Anhalt-Zerbst nur bis 1793 eigenständig war, hatte Anhalt-Köthen bis 1847 Bestand, seit 1807 als Herzogtum. Beide Territorien gingen 1918 im Freistaat Anhalt auf. Der südliche Bereich des Landkreises um die Städte Bitterfeld-Wolfen und Brehna gehörte von der Mitte des 11. Jahrhunderts bis 1815 zur Grafschaft Brehna, die seit 1423 zum wettinischen Herrschaftsbereich zählte.

Als Ergebnis des Wiener Kongresses kam das Gebiet der ehemaligen Grafschaft mit weiteren nördlichen Teilen Sachsens zur preußischen Provinz Sachsen und wurde 1816 dem neu gebildeten Kreis Bitterfeld im Regierungsbezirk Merseburg zugeschlagen. Das restliche Gebiet ging 1918 nach der Gründung des Freistaates Anhalt in die Kreise Dessau-Köthen und Zerbst über.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörten alle drei Kreise zum Land Sachsen-Anhalt. Nach der DDR-Gebietsreform von 1952 wurden die Kreise Köthen und Bitterfeld dem Bezirk Halle und der Kreis Zerbst dem Bezirk Magdeburg zugeordnet. Alle drei Kreise hatten auch nach der Neugründung des Landes Sachsen-Anhalt im Jahre 1990 weiter Bestand. Die zweite Kreisgebietsreform im Land Sachsen-Anhalt im Jahr 2007 sah ursprünglich nur die Zusammenlegung der Landkreise Bitterfeld und Köthen vor. Durch einen Bürgerentscheid erzwangen jedoch die Einwohner von Zerbst und 21 weiterer Gemeinden, die ursprünglich zum Landkreis Jerichower Land gehen sollten, eine Zuordnung zum Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Wegen seiner zentralen Lage wurde Köthen zum Sitz des Landratsamtes bestimmt.

Politik

Landrat

Am 6. Mai 2007 wurde der bisherige Landrat des Landkreises Bitterfeld Uwe Schulze in einer Stichwahl mit 70,1 Prozent der gültigen Wählerstimmen zum neuen Landrat für Anhalt-Bitterfeld gewählt.

Kreistag

Der am 22. April 2007 gewählte Kreistag hat folgende Zusammensetzung: [1]

CDU/WKA1 SPD-GRÜNE Die Linke WLS2/IFW3 FDP NPD PRO WOLFEN Gesamt
2007 16+1 11+2 11 4+2 4 2 1 54

1Wählergemeinschaft Kommunal-Aktiv
2Wählerliste Sport des Landkreises Bitterfeld
3Initiative Für Wolfen

Der Vertreter der WKA hat sich einer CDU/WKA-Fraktion angeschlossen, SPD und Grüne wie auch die Wählerliste Sport und die Initiative für Wolfen haben sich jeweils zu einer gemeinsamen Fraktion zusammengeschlossen.

Wappen

Wappen des Landkreises
Wappen von Brehna
Wappen des ehem. Landkreis Köthen

Das Wappen wurde am 31.August 2007 durch das Innenministerium genehmigt.

Blasonierung: „Geviert; Feld 1: in Silber ein auf roter Zinnenmauer linkshin schreitender schwarzer Bär; Feld 2: in Gold ein rot bewehrter, dreizehiger, schwarzer Löwe mit ausgeschlagener Zunge; Feld 3: in Silber drei rote Seeblätter (2:1); Feld 4: in Rot eine wachsende silberne Palme mit Früchten.“

Mit der Erarbeitung und wissenschaftlichen Dokumentation eines neuen Wappens und der Flagge wurde der Heraldiker Jörg Mantzsch beauftragt.

Es war der Wunsch der Entscheidungsträger der Territorien - der drei Landräte und später der Fraktionsvorsitzenden aller Parteien - und dann Beschluss des konstituierenden Kreistages, bestimmte Elemente in das neue Wappen aufzunehmen, mit denen sich die Regionen aus vorangegangenen Wappen identifizieren. Das sind Symbole von Anhalt, von Kursachsen, der Grafschaft Brehna und im engeren Sinne des Landkreises Köthen.

So wurde ein gevierter Schild beschlossen.

Feld 1 zeigt auf silbernem Grund ein linkshin schreitenden schwarzen Bären auf roter Zinnenmauer. Der Bär symbolisiert das askanische/anhaltische Hoheitszeichen, während die Mauer bekannterweise den Bezug zu einer Stadt ausdrückt. Die Fürsten von Anhalt führten in ihrer Titulation u. a. die Bezeichnung Herr zu Bernburg, Zerbst und Gröbzig, was sie durch Aufnahme von Elementen (im Sinne pars pro toto = Teil des Ganzen) der Stadtwappen (Bär auf Mauer) in ihrem Staatswappen ausdrückten. Der Bär auf der Mauer im Landkreiswappen Anhalt-Bitterfeld nimmt den Sinngehalt dieser Symbolik auf, indem sich die Verwaltungskörperschaft als Vertretung aller Städte und Gemeinden des Kreisgebietes auffasst. Auf einen Durchbruch (Tor) in der Mauer wurde verzichtet, weil damit das Umgehen der tingistischen Regel Metall darf nicht an Metall stoßen besser kaschiert wurde. Zudem sollte kein unmittelbarer Bezug zum Landeswappen hergestellt werden. Aus letzterem Grund schreitet der Bär auch linkshin, hat eine Kralle mehr als im Landeswappen, ein etwas gerundetes Hinterteil und ist ohne Rückenfalte.

Feld 2 führt das sächsisch-wettinische Insignum des schwarzen Löwen auf goldenem Grund. Hier gab es gegenüber der Darstellung im vorangegangenem Wappen des Landkreises Bitterfeld, dessen Wappen auch geviert war, kaum Änderungen.

Feld 3 drückt mit den drei roten Seeblättern auf silbernem Grund den unmittelbaren Bezug zur Grafschaft Brehna aus. Die geschichtliche Bedeutung der Grafen von Brehna, die in die Linie der Wettiner aufgingen und von denen größere Landesteile an Anhalt andere an Sachsen im späteren Landkreis Bitterfeld fielen, ist sowohl mit der anhaltischen wie sächsischen Geschichte eng verbunden. Das zeigt sich nicht zuletzt im Vorkommen der Seeblätter in mehreren Städtewappen der Region.

Feld 4 entspricht dem Wunsch des ehemaligen Landkreises Köthen, die ab 1991 im Wappen geführte Palme in das neue Kreiswappen zu übernehmen. Hierbei ist nicht der unmittelbare Bezug auf das Logo der Fruchtbringenden Gesellschaft (1617-1680), dem die Palme entstammt, maßgebend, sondern eher der Bezug auf das damit verbundene Motto Alles zu Nutzen, zu dem sich der Kreistag bekannte. Den Grundregeln der Tingierung folgend, musste die Palme auf farbigem Grund metallisch sein (das heißt silbern oder golden), wobei sich für Silber entschieden wurde, um das Wappen nicht unnötig bunt zu gestalten.

Die Anordnung der grafischen Elemente im viergeteilten Schild erfolgt nicht zufällig, sondern in der ranglichen Reihenfolge, wobei Anhalt (Bär) nicht vor Sachsen (Löwe) zu werten ist, aber im Landkreisnahmen vorn steht und so auch im Wappen.

Die Abbildung von Tieren zum Beispiel in Wappen entspricht in der grafischen Darstellung zum Teil jahrhundertealten Gepflogenheiten. Wappenbilder sind Sinnbilder, keine Abbilder der Realität. Sie werden in ihrer Grafik heraldisch stilisiert dargestellt. Das heißt, Gegenstände oder Lebewesen werden nicht in ihrer architektonischen bzw. anatomischen Exaktheit reflektiert, sondern in heraldischer Weise. Ein Löwe wird beispielsweise nicht so dargestellt, wie ein Anatomiezeichner einen Löwe zeichnen würde, sondern so, wie es heraldisch überliefert und kodifiziert ist. Auch ist wichtig, den konkreten Löwen des Herrschaftssymbols zu reflektieren, denn Löwen gibt es in Wappen viele und sie dürfen nicht verwechselt werden, weshalb ein jeder gewisse Attribute besitzt. Wenn wir hier vom Wettiner Löwen sprechen und nicht vom Kur-Sächsischen oder Meißner Löwen, so deshalb, weil diese Begriffe ein identisches Wappenzeichnen betreffen. Das Haus Wettin stellte Bischöfe, die Markgrafen von Meißen und später Könige von Sachsen, die sich in ihren Wappen mit dem wettiner Löwen schmückten und dieses Symbol als Herrschaftsanspruch auf die Wappen der Städte übertrugen.

Was die Seeblätter angeht, so sind sie ein Wappenbild, um dessen Herkunft, Bedeutung und Aussehen sowie um deren korrekte Bezeichnung sich Heraldiker wie Laien bereits seit Jahrhunderten streiten. Selbst der Protagonist in Sachen Wappenkunst, Johann Siebmacher, bedauert in seinem Wappenbuch, welches erstmals 1605 erschien, dass es fast so viele Auffassungen wie Darstellungen von Seeblättern gibt und diese immer wieder verwechselt werden. Inzwischen hat die wissenschaftliche Wappenkunde der Neuzeit dazu Formulierungen und grafische Muster gefunden. Ein Seeblatt ist ein in seiner ursprünglichen und eigentlichen Gestalt dem Lindenblatt ähnliches Blatt der Wasserlilie mit einem ornamentalen Durchbruch, der den oberen Teil öffnet. Die eigentliche Herkunft und Bedeutung der Seeblätter ist unbekannt, da die Wappendarstellungen von Seeblättern weit vor der Einführung der heraldischen Terminologie liegen.

Sinnbildlichkeit drückt sich auch mit der Palme (Kokospalme) aus. Sie galt als vollkommen nützliche Pflanze, deren Elemente von der Wurzel als Brennmaterial über Stamm, Blätter und Früchte bis hin zu den Fasern an der Kokosnuss, aus denen Matten geflochten wurden, alle Verwendung fanden. In diesem Sinne finden wir sie im Signet der Fruchtbringenden Gesellschaft.

Am 12. Juli 2007 beschloss der neue Kreistag auf seiner konstituierende Sitzung mit klarer Mehrheit das vom Heraldiker Jörg Mantzsch geschaffen Wappen sowie die dazugehörige Flagge.

Flagge

Die Flagge ist Schwarz - Gold (Gelb) (1:1) gestreift (Längsformat: Streifen senkrecht verlaufend, Querform: Streifen waagerecht verlaufend) und mittig mit dem Landkreiswappen belegt.

Infrastruktur

Verkehr

Durch den Landkreis verläuft ein dichtes Netz von Bundesstraßen, von denen die B 184 Leipzig - Magdeburg und die B 185 Harzgerode - Dessau von größter Bedeutung sind. Durch den Süden verläuft die Autobahn A 9 Berlin - München. Der direkte Weg der Zerbster Region zur Kreisstadt Köthen führt über die Bundesstraße 187a, die bei Aken jedoch über die Elbe nur mit einer Fährverbindung passiert werden kann. In Köthen treffen sich die beiden Bahnlinien Magdeburg - Leipzig und Aschersleben - Dessau. Die beiden südlichsten Städte Brehna und Bitterfeld-Wolfen werden von der Bahnstrecke Halle - Berlin tangiert. Durch das nördliche Kreisgebiet verkehrt die Bahn von Magdeburg über Zerbst nach Dessau. Über den öffentlichen Binnenhafen Aken an der Bundeswasserstraße Elbe ist Zugang zu den Nordseehäfen sowie nach Süd- und Osteuropa gewährleistet.

Wirtschaft

Im Süden des Landkreises ist nicht nur der industrielle Schwerpunkt der Region sondern des ganzen Landes Sachsen-Anhalt beheimatet. Chemie, Metallverarbeitung und Solarzellenherstellung bestimmen die traditionelle Wirtschaftsregion Bitterfeld-Wolfen. Köthen bildet mit der Hochschule Anhalt das wissenschaftliche Zentrum des Landkreises, während der Norden überwiegend landwirtschaftlich geprägt ist.

Besiedlung

In der Siedlungsdichte gibt es ein eindeutiges Süd-Nord-Gefälle. Allein in der südlich gelegenen Verwaltungsgemeinschaft Bitterfeld-Wolfen und den benachbarten Einheitsgemeinden Sandersdorf und Zörbig leben auf etwa 130 km² (9 % der Gesamtfläche) 42 Prozent der Kreisbevölkerung. Die nördlichste Verwaltungsgemeinschaft Elbe-Ehle-Nuthe mit 21 Gemeinden und die Stadt Zerbst bringen es bei etwa 480 km² (33 % Flächenanteil) nur auf 13 Prozent Bevölkerungsanteil.

Gesundheitswesen

Im Mai 2008 gab es in Anhalt-Bitterfeld 111 Hausärzte, fünf Prozent waren zwischen 60 und 64 Jahre alt.[2]

Städte und Gemeinden

Der Landkreis setzt sich aus Einheitsgemeinden sowie aus Städten und Gemeinden in Verwaltungsgemeinschaften zusammen.
(in Klammern Einwohner am 31. Dezember 2007)

Einheitsgemeinden

Verwaltungsgemeinschaften

(* = Sitz der Verwaltungsgemeinschaft)

  1. Bitterfeld-Wolfen, Stadt * (46.295)
  2. Bobbau (1.633)
  3. Brehna, Stadt (2.938)
  4. Friedersdorf (1.971)
  5. Glebitzsch (636)
  6. Mühlbeck (947)
  7. Petersroda (607)
  8. Roitzsch (2.575)
  1. Burgkemnitz (816)
  2. Gossa (873)
  3. Gröbern (628)
  4. Krina (705)
  5. Muldenstein (2.126)
  6. Plodda (471)
  7. Pouch (1.696)
  8. Rösa (906)
  9. Schlaitz * (966)
  10. Schwemsal (649)
  1. Altjeßnitz (477)
  2. Jeßnitz (Anhalt), Stadt (3.618)
  3. Marke (429)
  4. Raguhn, Stadt * (3.672)
  5. Retzau (392)
  6. Schierau (843)
  7. Thurland (423)
  8. Tornau vor der Heide (485)
  1. Bornum (541)
  2. Buhlendorf (247)
  3. Deetz (706)
  4. Dobritz (309)
  5. Gehrden (202)
  6. Gödnitz (242)
  7. Grimme (168)
  8. Güterglück (723)
  9. Hohenlepte (245)
  10. Jütrichau (514)
  11. Leps (303)
  12. Lindau, Stadt (1.126)
  13. Moritz (330)
  14. Nedlitz (645)
  15. Nutha (266)
  16. Polenzko (295)
  17. Reuden (309)
  18. Steutz (942)
  19. Straguth (267)
  20. Walternienburg (535)
  21. Zernitz (261)
  1. Chörau (248)
  2. Diebzig (273)
  3. Dornbock (361)
  4. Drosa (608)
  5. Elsnigk (710)
  6. Großpaschleben (869)
  7. Kleinpaschleben (933)
  8. Libbesdorf (400)
  9. Micheln (755)
  10. Osternienburg * (2.085)
  11. Reppichau (470)
  12. Trinum (414)
  13. Wulfen (1.161)
  14. Zabitz (526)
  1. Edderitz (1.203)
  2. Fraßdorf (237)
  3. Glauzig (488)
  4. Görzig (1.263)
  5. Großbadegast (668)
  6. Gröbzig, Stadt (3.137)
  7. Hinsdorf (508)
  8. Libehna (259)
  9. Maasdorf (370)
  10. Meilendorf (248)
  11. Piethen (272)
  12. Prosigk (743)
  13. Quellendorf (1.015)
  14. Radegast, Stadt (1.195)
  15. Reupzig (329)
  16. Riesdorf (139)
  17. Scheuder (345)
  18. Trebbichau an der Fuhne (377)
  19. Weißandt-Gölzau * (1.844)
  20. Wieskau (318)
  21. Zehbitz (376)

Gebietsänderungen

In den Jahren seit 1990 fanden im Gebiet des heutigen Landkreises Anhalt-Bitterfeld wie im gesamten Land Sachsen-Anhalt umfangreiche Gebietsänderungen statt. [3]

Von den ursprünglich 17 Verwaltungsgemeinschaften auf dem Gebiet des heutigen Landkreises bestanden am 1. Dezember 2008 noch sechs Verwaltungsgemeinschaften. Die Anzahl der Gemeinden verringerte sich von 118 auf 88.

Verwaltungsgemeinschaften

Eingemeindungen

  • Auflösung der Gemeinde Merzien - Eingemeindung nach Köthen (Anhalt) (8. August 1994)
  • Auflösung der Gemeinde Pulspforde - Eingemeindung nach Zerbst (1. April 2002)
  • Auflösung der Gemeinden Arensdorf, Baasdorf, Dohndorf, Löbnitz an der Linde und Wülknitz - Eingemeindung nach Köthen (Anhalt) (1. Januar 2004)
  • Auflösung der Gemeinde Wörbzig - Eingemeindung nach Gröbzig (1. Januar 2004)
  • Auflösung der Gemeinden Göttnitz, Löberitz, Salzfurtkapelle, Schrenz, Spören und Stumsdorf - Eingemeindung nach Zörbig (1. Januar 2004)
  • Auflösung der Gemeinde Großzöberitz - Eingemeindung nach Zörbig (13. März 2004)
  • Auflösung der Gemeinde Rödgen - Eingemeindung nach Wolfen (15. März 2004)
  • Auflösung der Gemeinden Heideloh, Ramsin, Renneritz und Zscherndorf - Eingemeindung nach Sandersdorf (1. Juli 2004)
  • Auflösung der Gemeinde Gnetsch - Eingemeindung nach Weißandt-Gölzau (1. Januar 2005)
  • Auflösung der Gemeinde Cosa - Eingemeindung nach Prosigk (1. Januar 2005)
  • Auflösung der Gemeinden Cösitz und Quetzdölsdorf - Eingemeindung nach Zörbig (1. Januar 2005)
  • Auflösung der Gemeinden Luso und Bias - Eingemeindung nach Zerbst (1. Januar 2005)
  • Zusammenlegung der Städte Bitterfeld und Wolfen sowie der Gemeinden Greppin, Holzweißig und Thalheim zur neu gebildeten Stadt Bitterfeld-Wolfen (1. Juli 2007)
  • Auflösung der Gemeinde Schortewitz - Eingemeindung nach Zörbig (1. März 2009)

Namensänderungen

Fußnoten

  1. Fraktionen des Kreistages
  2. Mitteldeutsche Zeitung - Köthener Zeitung, „Ärztemangel thematisiert“, 11. Juni 2008
  3. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt

Weblinks


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