26. Klavierkonzert (Mozart)

Das Konzert Nr. 26 in D-Dur, KV 537, für Klavier und Orchester von Wolfgang Amadeus Mozart ist allgemein als „Krönungskonzert“ bekannt. Obwohl das Werk bereits 1788 in Wien entstand, dem Entstehungsjahr der letzten drei großen Symphonien, wurde es erstmals 1789 in Dresden und schließlich 1790 in Frankfurt anlässlich der Kaiserkrönung Leopolds II. aufgeführt.

Inhaltsverzeichnis

Satzbezeichnungen

  1. Allegro
  2. Larghetto
  3. Allegretto

Zur Musik

Mit den großen Konzerten der Jahre 1784-86 ist dieses Konzert kaum vergleichbar. Trotz der Besetzung mit Pauken und Trompeten erklingt das Werk wenig festlich gestimmt.

Der 1. Satz beginnt eher verhalten und milde in D-Dur, der Oktavraum wird in nur kleinen Schritten durchlaufen. Einzig in der Durchführung lassen sich dramatische Motive erkennen.

Der 2. Satz ist dem Romanzentypus zuzurechnen; die Tempobezeichnung Larghetto stammt jedoch nicht von Mozart selbst. Dieses Larghetto in A-Dur besticht durch Einfachheit und Schlichtheit.

Das zweite Thema des Finalrondos ist in der Durchführung bedeutend und zeigt Mozarts andauernde Suche nach neuen Gestaltungsprinzipien in den Finalsätzen. Das Finale in D-Dur zeigt sich mit schlicht einfachem Thema dennoch lebhaft.

Diskographie

  • Friedrich Gulda, Concertgebouw Orchester Amsterdam, Nikolaus Harnoncourt, Teldec

Weblinks


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