Anke Eymer

Anke Eymer geb. Kalinka (* 12. April 1949 in Fiefbergen) ist eine deutsche Politikerin (CDU).

Inhaltsverzeichnis

Leben und Beruf

Nach dem Abitur absolvierte Anke Eymer ein Studium an der Pädagogischen Hochschule in Kiel, welches sie 1972 mit dem ersten Staatsexamen für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen beendete. Sie war seitdem als Lehrerin tätig und leitete von 1987 bis 1990 als Rektorin die Bugenhagen-Schule in Lübeck.

Anke Eymer ist seit 1973 mit Ekkehart Eymer verheiratet und hat einen Sohn. Der Politiker Werner Kalinka ist ihr Bruder.[1]

Partei

Sie trat 1970 in die Junge Union und 1972 auch in die CDU ein. Sie ist seit 1989 Vorsitzende des Kreisverbandes Lübeck der Frauen-Union und war von 1990 bis 2004 stellvertretende Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Lübeck.

Abgeordnete

Von 1990 bis 2009 war Anke Eymer Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war sie Schriftführerin, Mitglied im Ausschuss für Frauen und Jugend, im Ausschuss für Familie und Senioren und später dann Mitglied des Auswärtigen Ausschuss Berichterstatterin für internationale Frauenpolitik, internationale Kulturpolitik und für die afrikanischen Länder südlich der Sahara.

Sie gehörte der Delegation des Deutschen Bundestages für die Parlamentarischen Versammlung des Europarates und der Versammlung der WEU an. Außerdem gehörte sie im Rahmen ihres Mandates dem Deutschen Komitee für UNICEF an.

Anke Eymer zog stets über die Landesliste Schleswig-Holstein in den Bundestag ein. Bei der Bundestagswahl 2009 erhielt sie 30,3 Prozent der Stimmen und unterlag der SPD-Kandidatin Gabriele Hiller-Ohm. Über die Landesliste war sie nicht abgesichert.[2]

Gesellschaftliche Ämter

Anke Eymer ist Vizepräsidentin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und Schatzmeisterin der Jerusalem Foundation Deutschland.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Wolfram Hammer: Der Unruhestifter aus der Nord-CDU. In: Lübecker Nachrichten vom 3. Dezember 2010. S. 7
  2. SPD bleibt stärkste Kraft in Lübeck In: Lübecker Nachrichten, Wahlsonderausgabe vom 28. September 2009, S. 15



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