Ankunftsroman

Der Ankunftsroman ist eine Form des Entwicklungsromans. Er bezieht sich auf die Menschen in der Frühzeit der DDR, die erst lernen müssen, sich umzustellen, das heißt, Glauben an den Sozialismus zu entwickeln, ein politisches Bewusstsein zu haben und sich in die DDR-Gesellschaft einzugliedern. Ankunftsroman heißt er deshalb, weil er von der Ankunft des neuen, sozialistischen Menschen handelt. Diese Gattung existiert vorwiegend bis in die 1960er Jahre hinein. Vertreter sind u. a. Brigitte Reimann mit „Ankunft im Alltag“ (1961) oder Christa Wolf mit „Der geteilte Himmel“ (1963).


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