Anna Haag (Skilangläuferin)
Anna Haag Skilanglauf
Haag
Voller Name Anna Margret Haag, geb. Hansson
Nation SchwedenSchweden Schweden
Geburtstag 1. Juni 1986
Geburtsort Köping
Karriere
Verein IFK Mora SK
Trainer Sara Nordahl
Magnus Ingesson
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
SM-Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Silber 2010 Vancouver Doppelverfolgung
Silber 2010 Vancouver Team-Sprint
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
Bronze 2009 Liberec Staffel
Silber 2011 Oslo Staffel
Schwedischer Skiverband Schwedische Meisterschaften
Silber 2009 Sundvall 10 km Freistil
Gold 2010 Piteå Doppelverfolgung
Silber 2009 Piteå 10 km Freistil
Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 18. November 2006
 Gesamtweltcup 11. (2010/11)
 Sprintweltcup 38. (2010/11)
 Distanzweltcup 8. (2010/11)
 Tour de Ski 9. (2008/09)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Distanzrennen 0 0 2
 Team 1 1 1
letzte Änderung: 22. Februar 2010

Anna Margret Haag (*1. Juni 1986 in Köping als Anna Margret Hansson) ist eine schwedische Skilangläuferin.

Haag startete erstmals im Jahr 2003 bei einem internationalen Juniorenrennen. Danach startete sie einige Jahre im Skandinaviencup, bei FIS-Rennen und im Juniorenbereich, bis sie schließlich im November 2006 im schwedischen Gällivare ihren ersten Einsatz im Skilanglauf-Weltcup bekam. Bis auf einen weiteres Weltcuprennen in Falun trat sie im weiteren Verlauf der Saison 2006/07 jedoch nur bei FIS-Rennen oder im Skandinaviencup an. Zu Beginn der Saison 2007/08 konnte sie beim Weltcup in Beitostølen den 24. Platz belegen und sich so im schwedischen Weltcupteam etablieren. In der Saison konnte sie zumeist unter die besten 30 vorstoßen und auch mehrfach Ergebnisse unter den besten Zehn erreichen. Am Ende der Saison belegte sie einen 19. Platz in der Gesamtwertung.

Anna Haag

Beim Auftaktrennen der Saison 2008/09 in Gällivare belegte sie einen 15. Platz, mit der schwedischen Mannschaft konnte sie bei den ersten beiden Staffelrennen der Saison mit einem zweiten und einem dritten Platz ihre ersten Podestplätze feiern. Zu Beginn des Jahres 2009 nahm sie an der Tour de Ski teil, die sie als Neunte beendete, ansonsten trat sie nur bei wenigen Weltcups der Saison an. Bei den Schwedischen Meisterschaften in Sundvall gewann sie Silber über 10 Kilometer Freistil. Bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 2009 konnte sie mit der Staffel die Bronzemedaille gewinnen.

Zu Beginn der Saison 2009/10 gewann sie bei den Weltcups in Beitostølen mit der Staffel erstmals ein Weltcuprennen und konnte mit dem dritten Platz über 10 Kilometer Freistil ihren ersten Einzel-Podestplatz erringen. Im weiteren Saisonverlauf nahm sie an nur wenigen Weltcups teil, konnte bei diesen aber stets einen Platz unter den besten Zehn belegen. Beim 15 km-Rennen in der klassischen Technik im slowenischen Rogla kam mit einem 3. Platz eine weitere Podestplatzierung hinzu. Bei den Ende Januar 2010 in Piteå ausgetragenen Schwedischen Meisterschaften sicherte sie sich den Titel in der Doppelverfolgung und wurde Zweite über 10 Kilometer Freistil. Im Februar nahm sie an den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver teil. Nachdem sie zunächst im 10 Kilometer Einzelrennen noch vierte wurde, konnte sie in der Doppelverfolgung die Silbermedaille gewinnen. Drei Tage später gewann sie gemeinsam mit Charlotte Kalla im Team-Sprint abermals Silber.

Zu beginn ihrer Karriere startete sie als Anna Hansson, im Mai 2008 nahm sie den Nachnamen ihrer Mutter, Haag, an[1]. Sie ist mit dem schwedischen Skilangläufer Emil Jönsson liiert.[2]

Weblinks

 Commons: Anna Haag – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

  1. Landslhaagstjejen Anna (schwedisch)
  2. Emil Jönsson - om mig (schwedisch)

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