Anna Häfele
Anna Häfele Skispringen
Anna Häfele
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 26. Juni 1989
Geburtsort Bad Arolsen
Größe 169 cm
Gewicht 52 kg
Beruf Bundespolizistin
Karriere
Verein SC Willingen
Trainer Jörg Pietschmann
Pers. Bestweite 128 m (Oberhof 2008)
Status aktiv
Medaillenspiegel
JWM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
DM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
FIS Skisprung-Juniorenweltmeisterschaften
Silber 2009 Štrbské Pleso Einzel
Deutscher Skiverband Deutsche Meisterschaften
Bronze 2007 Meinerzhagen Einzel
Bronze 2008 Oberhof Mannschaft
Platzierungen
 Debüt im Ladies-COC 8. Februar 2005
 Ladies-COC-Siege 3
 Ladies-COC 6. (2008/09)
 Ladies-Grand-Prix 17. (2007)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Skispringen 3 1 1
 Team 0 1 0
letzte Änderung: 15. August 2010

Anna Häfele (* 26. Juni 1989 in Arolsen) ist eine deutsche Skispringerin.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Häfele betrieb zunächst Skilanglauf wechselte im Alter von neun Jahren zum Skispringen, nachdem ihr Bruder sie zum Training mitnahm[1]. Bei Sommerskispringen 2003 trat sie erstmals bei einem internationalen Springen an. 2004 folgte die erste Teilnahme am FIS-Ladies-Grand-Prix. Bei der im August 2004 in Meinerzhagen ausgetragenen deutschen Meisterschaft verpasste sie mit einem vierten Platz im Einzel das Podest nur knapp[2]. Beim FIS Ladies Grand Prix 2005, der nun im Rahmen des neu eingeführten Ladies-Continentalcups (COC) ausgetragen wurde, konnte sie ihrer ersten Continentalcup-Punkte sammeln. Auch im folgenden Winter 2005/06 nahm sie an mehreren COC-Springen teil und schaffte mehrfach den Sprung unter die besten 20. An der im Februar 2006 in Kranj ausgetragenen Junioren-Weltmeisterschaft nahm sie ebenfalls teil und erreichte dort den 19. Platz. Während des Continentalcups 2006/07 konnte sie sich immer in den Punkterängen platzieren und belegte am Saisonende mit einem 31. Platz ihr bis dahin bestes Ergebnis in der Gesamtwertung. Trotz der guten Leistungen im COC war sie bei der Juniorenweltmeisterschaft 2007 in Tarvisio nur als Ersatzstarterin vor Ort[3]. Im Sommer 2007 verbesserten sich ihre Leistungen stark und sie konnte beim COC-Auftaktspringen am 12. August 2007 in Bischofsgrün mit einem zweiten Platz ihre erste Podiumsplatzierung feiern. Sowohl während der weiteren Sommerspringen als auch im Winter 2007/08 konnte sie sich mehrfach unter den besten Zehn platzieren, so dass sie am Saisonende den 15. Platz im Gesamt-Continentalcup belegte. Bei der in Zakopane veranstalteten Juniorenweltmeisterschaft 2008 wurde sie Fünfte. Im Frühjahr 2008 musste sie aufgrund einer Erkrankung an Pfeiffer-Drüsenfieber einen wochenlangen Trainingsausfall hinnehmen. Dennoch konnte sie bei der in Oberhof stattfindenden Deutschen Meisterschaft 2008 den sechsten Platz im Einzel belegen[4] und im Teamwettbewerb gemeinsam mit ihrer Vereinskameradin Jenna Mohr die Bronzemedaille gewinnen[5]. Bei den Sommer-COCs 2008 war ein 13. Rang in Bischofsgrün ihr bestes Ergebnis, bei den weiteren Springen kämpfte sie zumeist um den Einzug in den zweiten Durchgang. Zum Auftakt des Continentalcup-Winters 2008/09 konnte sie die ersten beiden Springen in Park City gewinnen. Bei den im Januar 2009 folgenden COC-Springen in Schonach belegte sie zunächst den fünften Rang, beim Springen am folgenden Tag wurde sie nach einem verunglückten Sprung im ersten Durchgang nur 28. Bei den eine Woche später in Baiersbronn stattfindenden Wettbewerben belegte sie die Plätze Zehn und Zwölf. Danach stieg sie aus dem Continentalcup aus, um sich gezielt für die im anstehenden Weltmeisterschaften vorzubereiten. Bei der Junioren-WM im slowakischen Štrbské Pleso gewann sie am 6. Februar 2009 die Silbermedaille hinter ihrer Teamkollegin Magdalena Schnurr. Bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 2009 konnte sie zwar einen von vier durchgeführten offiziellen Trainingsdurchgängen gewinnen, belegte jedoch im eigentlichen Wettbewerb nur den achten Platz. Bei den nach der WM in Japan ausgetragenen Abschlussspringen des COCs belegte sie mit Ausnahme von einem Springen in Zaō, bei dem sie nur 14. wurde, stets Plätze unter den besten Zehn. Im Gesamt-Continentalcup 2008/09 konnte sie mit dem 6. Platz ihre bis dahin beste Platzierung feiern.

Häfele startet für den Verein ihres Heimatortes Willingen, den SC Willingen. Im August 2008 begann sie eine Ausbildung an der Sportschule der Bundespolizei in Bad Endorf.[6]

Erfolge

Continentalcup-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2004/05 38 18
2005/06 34 62
2006/07 31 145
2007/08 15 310
2008/09 6 557
2009/10 26 125
2010/11 14 310

Weblinks

 Commons: Anna Häfele – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Olympia ist immer noch ein Traum
  2. Ergebnisliste
  3. Nordische Junioren Weltmeisterschaften Travisio/ITA
  4. Deutsche Meisterschaften Skispringen Damen
  5. Ergebnisliste
  6. http://www.weltcup-willingen.de/joomla/index.php?option=com_content&task=view&id=2983&Itemid=44

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Häfele — steht für: ein Unternehmen mit Sitz in Nagold, siehe Häfele (Unternehmen) ein Töpfchen Häfele oder Haefele ist der Name folgender Personen: Franz Häfele (1889–1947), Vorarlberger Historiker und Heimatforscher Hans F. Haefele (Hans Frieder… …   Deutsch Wikipedia

  • Skisprung-Continentalcup 2008/09 — Der Skisprung Continentalcup 2008/09 ist eine vom Weltskiverband FIS ausgetragene Wettkampfserie im Skispringen. Der Continentalcup besteht aus 36 Wettbewerben für Herren und 26 Wettbewerben für Damen, die zwischen dem 4. Juli 2008 und dem 8.… …   Deutsch Wikipedia

  • Skisprung-Continentalcup 2005/06 — Der Skisprung Continentalcup 2005/06 war eine vom Weltskiverband FIS ausgetragene Wettkampfserie im Skispringen. Der Continentalcup besteht aus 44 Wettbewerben für Herren und 26 Wettbewerben für Damen, die zwischen dem 8. Juli 2005 und dem 12.… …   Deutsch Wikipedia

  • Skisprung-Continentalcup 2006/07 — Der Skisprung Continentalcup 2006/07 wurde vom 7. Juli 2006 bis 18. März 2007 veranstaltet. Bei den Herren konnte Anders Bardal seinen Titelgewinn von 2005/06 nicht verteidigen. Gewonnen hat Balthasar Schneider vor Morten Solem, der auch schon… …   Deutsch Wikipedia

  • FIS-Ladies-Winter-Tournee 2011 — 12. FIS Ladies Winter Tournee Sieger Grand Prix Sieger …   Deutsch Wikipedia

  • Haefele — Der Begriff Häfele oder Haefele bezeichnet: ein Töpfchen die Häfele Unternehmensgruppe mit Sitz in Nagold Franz Häfele (1889–1947), Vorarlberger Historiker und Heimatforscher Hans F. Haefele (Hans Frieder Haefele; 1925–1997), Schweizer Historiker …   Deutsch Wikipedia

  • Liste der Biografien/Hae–Haf — Biografien: A B C D E F G H I J K L M N O P Q …   Deutsch Wikipedia

  • Skisprung-Continentalcup 2007/08 — Continentalcup 2007/2008 Männer Frauen Sieger Gesamtc …   Deutsch Wikipedia

  • FIS-Ladies-Winter-Tournee 2010 — 11. FIS Ladies Winter Tournee Sieger Grand Prix Sieger …   Deutsch Wikipedia

  • Skisprung-Continentalcup 2004/05 — Der Skisprung Continentalcup 2004/05 ist eine vom Weltskiverband FIS ausgetragene Wettkampfserie im Skispringen. Erstmals wurde in dieser Saison ein Continentalcup der Damen ausgetragen. Der Continentalcup bestand aus 39 Wettbewerben für Herren… …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”