Anreischke
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Duderstadt
Duderstadt
Deutschlandkarte, Position der Stadt Duderstadt hervorgehoben
51.512510.259722222222180Koordinaten: 51° 31′ N, 10° 16′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Göttingen
Höhe: 180 m ü. NN
Fläche: 95,61 km²
Einwohner: 22.383 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 234 Einwohner je km²
Postleitzahl: 37115
Vorwahl: 05527
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 03 1 52 007
Stadtgliederung: 15 Ortsteile
Adresse der Stadtverwaltung: Worbiser Str. 9
37115 Duderstadt
Webpräsenz:
Bürgermeister: Wolfgang Nolte (CDU)
Duderstadt – Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian 1655

Duderstadt ist eine Stadt im Landkreis Göttingen im südöstlichen Niedersachsen.

Das mittelalterliche Stadtbild wird geprägt von rund 600 Bürgerhäusern verschiedener Stilepochen – überwiegend Fachwerkhäusern – den beiden großen Stadtkirchen St. Cyriakus und St. Servatius mit ihren mächtigen Türmen, dem Westerturm mit seiner prägnanten gedrehten Spitze, der restaurierten Stadtmauer sowie dem Rathaus, einem der ältesten und schönsten Deutschlands.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Duderstadt liegt im Untereichsfeld im südlichen Harzvorland, nahe der Landesgrenze zum Freistaat Thüringen. Wegen seiner fruchtbaren Böden wird das Umland bereits seit dem Mittelalter auch als Goldene Mark bezeichnet. Etwa 10 Kilometer südöstlich der Stadt liegt das thüringische Ohmgebirge, rund 20 Kilometer nordöstlich der Harz. Durch die Stadt fließen die Flüsse Hahle und Brehme.

Stadtgliederung

Die Mittelstadt Duderstadt umfasst neben der Kernstadt noch 14 Anfang der 1970er Jahre eingemeindete Ortsteile (siehe Navigationsleiste). Von den knapp 23.000 Einwohnern leben rund 10.000 in der Kernstadt und 13.000 in den Ortsteilen.

Wappen

Das Duderstädter Wappen geht auf ein seit 1255 nachweisbares Stadtsiegel zurück. Es zeigt in rotem Feld übereinander zwei schreitende, herschauende goldene Löwen, von der Wappenurkunde Leoparden genannt, mit blauen Zungen. Das Wappen ist dem Siegel des damaligen Landesherrn Albrechts I. von Braunschweig nachgebildet. Auch nach dem Übergang in Mainzische Landesherrschaft (Mitte des 14. Jahrhunderts) blieben die Löwen das Zeichen der Stadt und die Farben Blau und Gold die Stadtfarben.

Geschichte

Historisches Rathaus (April 2004)

Mittelalter

Duderstadt wurde am 16. September 929 erstmals urkundlich erwähnt. 974 kam der Ort an das Stift Quedlinburg, das ihn 262 Jahre verwaltete. 1237 wurde Duderstadt als Lehen an den Landgrafen Heinrich Raspe von Thüringen gegeben, nur 10 Jahre später kam es als Lehen an Otto das Kind, einem Enkel Heinrichs des Löwen. Duderstadt blieb etwa ein Jahrhundert unter welfischer Herrschaft. Zu Beginn dieser Zeit, in den Jahren um 1250, ist es zur Stadt geworden. Gefördert von den Braunschweiger Herzögen erlebte es einen anhaltenden Aufschwung.

So wurde die junge Stadt im Spätmittelalter zu einem bedeutenden, wohlhabenden Ort. Dies nicht zuletzt durch seine Lage an der Kreuzung zweier wichtiger Handelsstraßen: einer Nord-Süd-Route, die „Nürnberger Straße“, von Italien zu den Hansestädten in Nordeuropa sowie einer West-Ost-Verbindung aus dem belgischen Raum über Köln und Leipzig weiter nach Osteuropa. Die Duderstädter Kaufleute betrieben einen weitreichenden Handel; nachgewiesen sind Reisen bis nach Nowgorod.

In den Jahren 1334 bis 1366 traten die welfischen Herzöge der Linie Grubenhagen Duderstadt wegen notorischen Geldmangels schrittweise an die Erzbischöfe von Mainz ab. Für die Stadt begann damit eine Zeit von etwa 450 Jahren Mainzer Herrschaft. Unter den neuen Landesherren setzte sich der Aufstieg der Stadt fort. Sie wuchs über den Ring der Befestigungsanlagen hinaus, ihr wirtschaftliches und politisches Gewicht nahm zu. In den Jahrzehnten um 1400 konnte Duderstadt ein beachtliches Territorium (ca. 115 km²) mit 16 Dörfern erwerben. Mit etwa 4000 Einwohnern war Duderstadt damals fast so groß wie Hamburg. Durch die Verlagerung der Handelsstraßen und dem Niedergang der Hanse im 15. Jahrhundert kam es zu Stagnation und schließlich wirtschaftlichem Abschwung. Seit 1450 nahm die Einwohnerzahl spürbar ab, die Finanzlage wurde schwieriger. Trotz dieser Krise konnte die Stadt noch respektable Leistungen erbringen: ein neuer Befestigungsring entstand, die Kirchen wurden vollendet. Das heutige Stadtbild gehört fast in seiner Gesamtheit der Zeit an, die vom wirtschaftlichen Rückgang gekennzeichnet war. So war die positive Kehrseite dieser Medaille, dass sich Duderstadt bis heute ein überwiegend mittelalterliches Stadtbild aus Fachwerkhäusern bewahren konnte, wie es in dieser Geschlossenheit nur noch selten zu finden ist.

Neuzeit

Die Marktstraße in östlicher Richtung im Sommer 2006. Im Hintergrund sind das Rathaus und die St. Cyriakus-Kirche zu sehen.
Duderstädter Fanfarenzug vor dem Rathaus während des Schützenumzuges 2006

Bis zum 30-jährigen Krieg konnte die Lage insgesamt wohl noch als nicht ungünstig bezeichnet werden. Doch katastrophale Einbrüche durch Kriege (insbesondere den 30-jährigen Krieg 1618–1648 und den Siebenjährigen Krieg 1756–1763), Krankheitsepedemien und schließlich die zunehmende Abgrenzung der umliegenden Staaten verhinderte eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung.

Im 19. Jahrhundert geriet Duderstadt endgültig in eine Randlage. Von 1816 bis 1866 lag die Stadt an der neuen Grenze zwischen Hannover und Preußen, die mitten durch das Eichsfeld führte. Als mit dem Bau der Eisenbahnen neue Verkehrslinien entstanden, blieb die Stadt abseits der Hauptlinien. Erst Jahrzehnte später, in den Jahren 1887/89, erhielt Duderstadt durch die Bahnstrecke Wulften–Leinefelde Anschluss an die Hauptbahnen Südharzstrecke und Halle-Kasseler Eisenbahn. Von 1907 bis 1931 hatte Duderstadt mit einer mehrjährigen Unterbrechung auch Anschluss an die Schmalspurbahn Gartetalbahn nach Göttingen, die bis Ende der 1950er Jahre noch von Göttingen bis Rittmarshausen betrieben wurde.

Mit dem endgültigen Verlust der ursprünglich günstigen Verkehrslage waren grundlegende Weichenstellungen erfolgt. Die Standortbedingungen waren und blieben für die Industrie in Duderstadt äußerst ungünstig. Neue Arbeitsplätze entstanden in unzureichendem Maß, nur wenige Betriebe konnten sich auf Dauer halten. Die Entstehung von Wandergewerben, Saisonarbeit in anderen Städten und starke Abwanderung waren die Folge.

Ab 1885 bildete die Stadt mit den zur preußischen Provinz Hannover gehörenden Dörfern des Untereichsfeldes den Landkreis Duderstadt.

Das gedrehte Dach des Westerturms ist das Wahrzeichen der Stadt. Die Drehung beruht auf einem Konstruktionsfehler des Dachstuhls.

Zur Zeit der Hitlerdiktatur war das Eichsfeld nie eine Hochburg des Nationalsozialismus. Bei der Reichstagswahl 1933 erhielt die NSDAP im Kreis Duderstadt nur 26 % der Stimmen, in der Stadt Duderstadt selbst 33,9 % (zum Vergleich: Göttingen 51 %, Reichsdurchschnitt 44 %). Dies hatte jedoch nicht zur Folge, dass sich die Duderstädter in der Folge dem Nationalsozialismus versagten. So kommt z.B. der Historiker Dieter Wagner im Eichsfeld-Jahrbuch 2000 zu dem Ergebnis: „Gravierende Unterschiede in der Haltung der Bevölkerung gegenüber dem Nationalsozialismus waren zwischen dem Untereichsfeld und dem Reich in den Friedensjahren der nationalsozialistischen Herrschaft nicht mehr festzustellen. Man richtete sich ein und fast alle machten mit!“ Auch in Duderstadt wurden Gegner des Regimes verfolgt und nach Deutschland deportierte Ausländer und Häftlinge von Konzentrationslagern mussten Zwangsarbeit leisten. Von November 1944 bis April 1945 unterhielt das KZ Buchenwald in Duderstadt ein Außenkommando, in dem 755 jüdische Ungarinnen Zwangsarbeit leisten mussten. Auch in Duderstadt hat die kleine jüdische Gemeinde nicht überlebt. In der sogenannten Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 war ihre Synagoge in der Christian-Blank-Straße zerstört worden. Ein Gedenkstein auf dem Stadtwall erinnert heute an dieses Ereignis.

Nach dem Krieg rückte Duderstadt durch die Schließung der Grenze zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR schließlich in eine extreme Randlage. Die Bahnstrecke nach Leinefelde wurde im Zuge der Grenzziehung stillgelegt, der Abschnitt nach Wulften folgte am 26. Juli 1974. Es ist trotzdem gelungen, wichtige Industriebetriebe in Duderstadt anzusiedeln. Auch ist die Eingliederung Tausender Vertriebener und Flüchtlinge geglückt.

1973 kam Duderstadt mit fast allen anderen Gemeinden des Landkreises Duderstadt zum neu gebildeten Landkreis Göttingen.

Am 10. November 1989 wurde um 0:35 Uhr der Schlagbaum am Grenzübergang Gerblingerode nach Westen geöffnet. Bis zum Nachmittag kamen mehr als 6000 DDR-Bürger in über 1500 Fahrzeugen nach Duderstadt, bis zum Jahresende wurden es 700.000 Menschen.

Die Sage von der Namensgebung

Drei Brüder haben Duderstadt gebaut und als sie damit fertig gewesen sind, haben sie der Stadt auch einen Namen geben wollen. Nun haben sie sich aber nicht darüber einig werden können, wer von ihnen einen solchen geben sollte, und so hat der erste zum zweiten gesagt: „Gib du der Stadt den Namen“, und der hat zum ersten gesagt: „Gib du der Stadt den Namen“, und ebenso hat der's wieder zum dritten gesagt, und der hat's ihm mit denselben Worten zurückgegeben und da haben sie sich kurz entschlossen und die Stadt Duderstadt genannt.[1]

Einwohnerentwicklung

1890: 4.809 Einwohner, davon 3.231 Katholiken, 1.497 Evangelische und 81 Juden
1925: 6.474
1933: 6.963
1939: 6.659
1950: 11.511
1977: 22.949 (nach Eingemeindungen)
1980: 22.900

Politik

Zusammensetzung des Rates der Stadt Duderstadt:
(Wahlperiode vom 1. November 2006 bis 31. Oktober 2011)

Zusammensetzung des Ortsrates Duderstadt für die Kernstadt:

St. Cyriakuskirche - Auf der rechten Seite erkennt man das Rathaus (April 2004)
Der „Anreischke“, das Wahrzeichen Duderstadts auf dem Schützenumzug (Juli 2006)

Bürgermeister der Stadt ist Wolfgang Nolte (CDU). Ortsbürgermeister ist Hubertus Werner (CDU). Mitglied im Niedersächsischen Landtag ist Lothar Koch (CDU) (Landtagswahlkreis 18; umfasst Gebiete aus dem Landkreis Göttingen sowie einen Teil des Landkreises Osterode)

Wirtschaft

  • ansässige Unternehmen: ca. 518
  • soz.vers. Beschäftigte: ca. 6578, davon:
    • verarbeitendes Gewerbe, Bau und Energie: 42 %
    • Handel, Verkehr und Nachrichten: 17,2 %
    • sonstige Dienstleistungen: 39,9 %
    • Land und Forst: 0,9 %

Bedeutende Unternehmen:

  • Otto Bock – Weltmarktführer in der Prothetik sowie weltweit einer der bedeutendsten Hersteller von PUR Schaumsystemen, Blockweichschäumen und PUR Gelen

Verkehr

Duderstadt liegt an der Bundesstraße 247 und ist Ausgangspunkt der Bundesstraße 446. Etwa 15 km südlich von Duderstadt verläuft die A 38 (Göttingen-Halle-Leipzig), rund 30 km westlich die A 7.

Auf der Bahnstrecke Wulften–Leinefelde wurde auf dem niedersächsischen Abschnitt am 26. Juli 1974 der Personenverkehr eingestellt. Der Güterverkehr zwischen Wulften und Duderstadt wurde dagegen trotz rückläufiger Zahlen noch bis zur Wiedervereinigung aufrechterhalten. Auf der Strecke nach Teistungen musste als Folge der innerdeutschen Teilung der Betrieb nach dem Zweiten Weltkrieg eingestellt werden.

Staatliche Einrichtungen

Durch die unmittelbare Nähe zur ehemaligen innerdeutschen Grenze beherbergt Duderstadt eine Abteilung der Bundespolizei (ehem. Bundesgrenzschutz, BGS) mit 500 Beschäftigten. Nach mehrfacher Umstrukturierung, wobei auch der Standort in Frage gestellt wurde, konnte sie 2006 ihr 50-jähriges Bestehen feiern.

Bildungseinrichtungen

  • Grundschulen
    • St.-Elisabeth-Schule, Katholische Grundschule in Duderstadt
    • Janusz-Korczak-Grundschule, Duderstadt
    • Maximilian-Kolbe-Schule, Grundschule in Gerblingerode
    • Paul-Maar-Grundschule, Grundschule in Hilkerode
    • Grundschule Langenhagen
    • Grundschule Mingerode
    • St.-Georg-Schule, Grundschule in Nesselröden
    • St. Nikolaus-Grundschule, Tiftlingerode
  • Sekundarstufe I und II
    • Pestalozzischule (Förderschule)
    • Astrid-Lindgren-Schule (Hauptschule)
    • St.-Ursula-Schule (Haupt- und Realschule)
    • Heinz-Sielmann-Realschule
    • Eichsfeld-Gymnasium
  • Berufs- und Fachschulen
    • Berufsbildende Schulen
    • Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer Hildesheim
    • Fachschule für Altenpflege des Malteser Hilfsdienstes
    • Krankenpflegefachschule Krankenhaus St. Martini
    • Kreisgewerbeanstalt
    • Vinzenz-von-Paul-Schule (Fachschule für Sozialpädagogik)
  • Sonstige
    • Ausbildung & Arbeit GmbH – Förderunterricht für Auszubildende im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit
    • Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft
    • Deutsche Angestellten-Akademie im Bildungswerk der DAG e.V.
    • Europa- u. Deutschlandpolitisches Bildungsinstitut Duderstadt e.V.
    • Europa-Akademie Eichsfeld
    • Familienbildungsstätte Untereichsfeld e.V.
    • Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum
    • Institut Brückenschlag e.V.
    • Kreisvolkshochschule Göttingen
    • LEB Niedersachsen e.V.
    • Musikschule für den Landkreis Göttingen
    • Musikschule Hilkerode
    • Studienkreis-Nachhilfe

Städtepartnerschaften

Duderstadts Partnerstädte

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Duderstadt besitzt eine Altstadt mit ca. 500 Fachwerkhäusern. Anlässlich der niedersächsischen „Landesausstellung Natur im Städtebau“ 1994 wurden große Teile der Altstadt umfangreich saniert. Besonders hervorzuheben sind das historische Duderstädter Rathaus (eines der ältesten in Deutschland), die beiden großen Kirchen (St. Cyriakus und St. Servatius), die ca. 3,5 km lange Ringwallanlage und der Westerturm, bekannt für seine gedrehte Spitze.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Fastnachtsmarkt – Februar
  • Eichsfelder Gartenmarkt und Fußgängerzonenfest – Anfang Mai
  • Duderstädter Kultursommer im Stadtpark – von Juni bis September
  • Schützenfest – am 2. Wochenende im Juli
  • Bürgerfest der Lebenshilfe Eichsfeld e.V. auf der Marktstraße
    – jedes 2. Jahr Ende August
  • Klassik am Teich – September
  • Eichsfelder Apfel- und Birnenmarkt – Oktober
  • Krippenmarkt – November
  • Martinimarkt – Ende November
  • Weihnachtsmarkt – Ende November bis Mitte Dezember

Persönlichkeiten

Denkmal für Georg von Kopp vor der St. Cyriakuskirche

Ehrenbürger

  • Karl Ludwig Hartmann, Kreisgerichtsdirektor in Glogau (12. Mai 1857)
  • Georg Kardinal von Kopp, Fürstbischof von Breslau (18. August 1887)
  • Fritz Biermann, Senator in Bremen, Großfabrikant, Kommerzienrat (1. Februar 1914)
  • Rudolf Bank, Propst, bischöflicher Kommissarius, Prälat, Stadtpfarrer von Duderstadt (1. Dezember 1918)
  • Franz Hollenbach, Fabrikant (17. Mai 1958)
  • Max Näder, Dr. Ing. e. h., Fabrikant

Söhne und Töchter der Stadt

  • Albrecht Kunne (ca. 1430–1520), Lehrling Gutenbergs und Inkunabeldrucker in Memmingen (1480–1520)
  • Bertram Meyer Edler von Meyerfels (1676–1717), Dr. jur., kaiserlicher Geheimer Rat, Universitätsprofessor für Rechtswissenschaft, Rektor der Universität Wien, geadelt von Kaiser Karl VI.
  • Franz Ignaz Windhausen (1829–1904), Ingenieur, Erfinder der Kohlensäure-Eis-Maschine u.a.
  • Georg Kardinal von Kopp (1837–1914), Fürstbischof von Breslau
  • Walter Meyerhoff (1890-1977), Landgerichtspräsident in Göttingen und Politiker der CDU, Erster Bürgermeister der Stadt Göttingen und Vorsitzender der Göttinger Händelgesellschaft
  • Wilhelm Käber (1896–1987), deutscher Politiker (SPD), MdL (Schleswig-Holstein), Innenminister von Schleswig-Holstein
  • Bernd Windhausen (* 1942), Stürmer in der 1. Fußballbundesliga: 1967 bis 1969 beim 1. FC Kaiserslautern, 1969 bis 1971 bei Werder Bremen
  • Wolfgang Windhausen (* 1949), Lyriker und Grafiker
  • Harry Böseke (* 1950), Schriftsteller
  • Hans Georg Näder (* 1961), Geschäftsführer der in Duderstadt ansässigen Otto Bock Firmengruppe, Honorarprofessor, Entrepreneur des Jahres 2003, Träger des niedersächsischen Staatspreises 2005, Ehrenringträger der Stadt Duderstadt

Sonstige mit der Stadt verbundene Persönlichkeiten

  • Louis Hackethal (1836–1911), Telegraphendirektor, Erfinder des Hackethaldrahtes
  • Joseph Müller (1894–1944), Priester und Märtyrer, war von 1922 bis 1924 als Kaplan in der katholischen Propsteigemeinde St. Cyriakus tätig. Er wurde von den Nationalsozialisten 1944 hingerichtet.
  • Karl Hackethal (1901–1990), Oberlandwirtschaftsrat und Politiker (CDU), Mitglied des Landtages in Niedersachsen von 1951 bis 1957, Mitglied des Bundestages von 1957 bis 1961, Kreistagsabgeordneter des Landkreises Duderstadt (DUD) von 1948 bis 1968, Ratsherr der Stadt Duderstadt, Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse
  • Matthias Gleitze (1902–1989), Dr. rer. pol., Oberkreisdirektor des Landkreises Duderstadt von 1948 bis 1967, Kreistagsabgeordneter des Landkreises Duderstadt von 1968 bis 1972, Ratsherr der Stadt Duderstadt von 1981 bis 1986, Ehrenbürger der Gemeinde Seeburg, Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse
  • Heinz Sielmann (1917–2006), Professor, zusammen mit seiner Frau Inge Begründer der Heinz-Sielmann-Stiftung (Naturerlebniszentrum Gut Herbigshagen bei Duderstadt), Ehrenringträger der Stadt Duderstadt
  • Ulrich Hollmann (* 1937), Lehrer, Maler und Grafiker

Sonstiges

Kulinarische Spezialitäten

Duderstadt bzw. das Eichsfeld sind unter anderem für folgende Spezialitäten bekannt:

Literatur

  • Gudrun Schwibbe, Michael Schwibbe, Hauff M, Herzog R, Starosta H, Stephainski A: Zeitreise durchs Eichsfeld. 1075 Jahre Duderstadt. Göttingen 2004, ISBN 3-924781-50-8

Quellen

  1. Der Name von Duderstadt

Weblinks


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