Anschlaggeschirr

Anschlagmittel sind nicht zum Hebezeug gehörende Einrichtungen, die eine Verbindung zwischen Tragmittel und Last oder Tragmittel und Lastaufnahmemittel herstellen.[1]

Anschlagmittel können Seile, Ketten, Hebebänder, Bandschlingen und lösbare Verbindungsteile wie z. B. Schäkel oder Wirbel sein. Auf allen Anschlagmitteln ist die höchstzulässige Tragfähigkeit angegeben (in Güteklassen), die nicht überschritten werden darf.

Sicherheitsvorschriften

Anschlagmittel müssen vor jeder Benutzung einer Sichtprüfung unterzogen werden.

Vor allem Seile und Hebebänder dürfen beim Anschlagen nicht über scharfe Kanten der Last gezogen werden; sie könnten beschädigt werden und reißen. Anschlagmittel sollen trocken und luftig lagern, geschützt vor Witterungseinflüssen und aggressiven Stoffen.

Mindestens einmal jährlich müssen sie von Sachkundigen geprüft werden. Dies ist auch nach Reparaturen erforderlich. Bei Schäden (z. B. Litzenbrüchen, abgenutzten Kettengliedern) muss das Anschlagmittel entsorgt werden.

Quellen

  1. GUV-R 500, Betreiben von Lastaufnahmeeinrichtungen im Hebezeugbetrieb, Seite 4

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