Liste berühmter Begräbnisstätten

Inhaltsverzeichnis

Dies ist eine Liste bekannter Persönlichkeiten und derer Beisetzungsorte bzw. Begräbnisstätten.

Ägypten

Argentinien

Australien

  • Toowong Cemetery, Brisbane – der älteste und größte Friedhof von Brisbane wurde schon von den frühesten Kolonisten benutzt. Begräbnisstätte von Steele Rudd.
  • Waverley Cemetery, (Sydney) – malerische Lage an der Küste, zahlreiche historische Persönlichkeiten.

Belgien

Brasilien

Chile

China

Dänemark

Deutschland

Baden-Württemberg

Bayern

Berlin

Bezirk Mitte

Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf

Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg

Bezirk Pankow

Bezirk Tempelhof-Schöneberg

Bezirk Steglitz-Zehlendorf

Bezirk Treptow-Köpenick

Bezirk Neukölln

Bezirk Lichtenberg

Brandenburg

Bremen

Hamburg

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Saarland

Werschweiler

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Thüringen

Finnland

Frankreich

Paris

Umgebung von Paris

andere Orte

Georgien

Griechenland

  • A´ Kimitirio Athinon (α΄ Κοιμητήριο Αθηνών) in Athen: Um 1837 angelegter erster Friedhof der neuen Hauptstadt Griechenlands. Grabmal für Heinrich Schliemann von Ernst Ziller.

Großbritannien

London

Andere Orte in England

  • Althorp, Letzte Ruhestätte von Lady Di (1961-1997), der Prinzessin von Wales, auf einer kleinen Insel des auf dem Gut befindlichen Sees.

Irland

Israel

Italien

Florenz

Genua

Mailand

Neapel

Rom

Venedig

Andere Orte in Italien

Kanada

Kroatien

Kuba

Niederlande

Neuseeland

  • Northern Cemetery (Dunedin) – letzte Ruhestätte von Thomas Bracken, dem Autor der Nationalhymne Neuseelands, God Defend New Zealand.
  • Waikumete Cemetery, Waitakere City – letzte Ruhesätte von Karl Joseph Wolfskehl (* 17. September 1869 in Darmstadt; † 30. Juni 1948 in Auckland), deutsch-jüdischer Schriftsteller und Übersetzer.

Norwegen

Österreich

Kärnten

Niederösterreich

Oberösterreich

Salzburg

Steiermark

Tirol

Vorarlberg

Wien

Polen

Russland

Moskau

Sankt Petersburg

Schweden

Schweiz

Basel

Bern

Genf

Zürich

Andere Orte

Serbien

  • Novo Groblje in Belgrad – hier sind viele bekannte Serben beigesetzt

Slowakei

Bratislava

Spanien

Tschechische Republik

Tunesien

Türkei

  • Istanbul
    • Abide-i Hürriyet – Freiheitsdenkmal für die jungtürkische Revolution von 1908, Begräbnis der damals Gefallenen. Außerdem Gräber der osmanischen Großwesire Midhat Pascha, Mahmud Şevket und Talat Pascha, sowie auch Enver Paşas.
    • Aşiyan Mezarlığı – am Hang über dem Bosporus und unterhalb der Mauern der Festung Rumeli Hisarı malerisch gelegen, geht angeblich auf den Bau der Festung 1451/52 zurück. Ruhestätte der Dichter Orhan Veli Kanık, Yahya Kemal Beyatlı und Ahmet Hamdi Tanpınar. Auf diesem muslimischen Friedhof sind auch einige Nicht-Muslime begraben, Lehrer des amerikanischen Robert College sowie christliche und jüdische Emigranten aus Deutschland.
    • Edirnekapı Şehitliği – als Soldatenfriedhof während und nach dem I. Weltkrieg angelegt, Bestattungsort zahlreicher Politiker, Literaten wie Mehmet Akif Ersoy (1873–1936, Dichter der türkischen Nationalhymne), Süleyman Nazif (1870–1927, der die Anlage des Friedhofes anregte) und Yusuf Akçura (1876–1935), sowie des deutschen Architekten Bruno Taut (1880–1938).
    • Haydarpasha Cemetery – auf Initiative von Florence Nightingale während des Krimkrieges 1853–1856 angelegt, entwickelte sich dieser nahe dem Bahnhof Haydarpaşa gelegene Friedhof zum Bestattungsort für englischsprachige Christen in der Stadt. Hier ruhen der ungarische Freiheitskämpfer Graf Richard Guyon (gest. 1856), sowie der polnische Freiheitskämpfer und „Diktator von Polen“ Marian Langiewicz (gest. 1887).[1].
    • Tarabya – deutscher Soldatenfriedhof auf dem Gelände der deutschen Sommerbotschaft. Soldatengräber aus zwei Weltkriegen, außerdem der Militärattaché Erich von Leipzig (gest. 1915), der Botschafter Hans Freiherr von Wangeheim (gest. 1915) und der osmanische Marschall Colmar Freiherr von der Goltz (gest. 1916). [2].
  • Andere Städte
    • Asri Mezarlık, Ankara – nach 1923 als Zentralfriedhof der neuen Hauptstadt der Türkei angelegt. Erster und einziger überkonfessioneller Kommunalfriedhof des Landes. In den christlichen und jüdischen Sektoren ruhen einige Emigranten aus Deutschland und Österreich, die nach 1933 in der Türkei Aufnahme fanden.
    • Devlet Mezarlığı, Ankara - 1988 eingeweiht als Nationalfriedhof. Begräbnisort der Staatspräsidenten Cemal Gürsel, Cevdet Sunay und Fahri Korutürk, des Ministerpräsidenten Bülent Ecevit, des Marschalls Fevzi Çakmak sowie von 60 weiteren Kommandeuren des türkischen Befreiungskrieges 1919-1923.
    • Hierapolis, Pamukkale bei Denizli in Westanatolien – Die Nekropole dieses antiken Heilbades, die sich 2 km weit im Norden der Stadtruinen erstreckt, ist eine der größten und besterhaltenen in Kleinasien.

Ukraine

USA

Siehe auch: United States National Cemetery

Vietnam

  • Mai Dich Nationalfriedhof – eingerichtet in Hanoi nach dem Ende der französischen Besetzung 1954. Dort sind Staatsmänner, Schriftsteller, Dichter und andere Menschen beerdigt, die Verbindungen zur derzeitigen vietnamesischen Regierung haben.
  • Mạc Đỉnh Chi Friedhof – im Herzen des früheren Saigon gelegen, war der prestigeträchtigste französische Kolonialfriedhof in Südvietnam. Ngô Đình Diệm und sein Bruder Ngo Dinh Nhu sind hier beigesetzt. In den frühen 80er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der Friedhof als Erinnerung an das „korrupte“ frühere Regime des Südvietnam und Frankreichs von der kommunistischen Regierung aufgelöst. Die Leichen wurden exhumiert und in einem Krematorium eingeäschert. Ein Themenpark wurde auf dem Gelände gebaut, um alle Spuren der Vergangenheit zu tilgen.

Siehe auch

Literatur

  • Europa
    • Joachim Aubert: Handbuch der Grabstätten berühmter Deutscher, Österreicher und Schweizer. Deutscher Kunstverlag, München 1975. ISBN 3-422-00344-4
    • James Stevens Curl: A Celebration of Death. An introduction to some of the buildings, monuments, and settings of funerary architecture in the Western European tradition. Constable, London 1980. ISBN 0-09-463000-3
    • Mauro Felicori & Annalisa Zanotti (Herausg.): Cemeteries of Europe. A Historical Heritage to Appreciate and Restore. Bologna 2004.
    • Matthias Gretzschel: Historische Friedhöfe in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Callwey, München 1996. ISBN 3-7667-1233-0
  • Deutschland
    • Ebba D. Drolshagen: Der Melancholische Garten. Der Frankfurter Hauptfriedhof und seine Grabdenkmäler im 19. Jahrhundert. Fricke, Frankfurt 1987. ISBN 3-88184-095-8
    • Norbert Fischer: Das Herzchen, das hier liegt, das ist sein Leben los - Historische Friedhöfe in Deutschland. Verlag am Galgenberg, Hamburg 1992. ISBN 3-87058-112-3
    • Joachim Hoffmann: Berlin-Friedrichsfelde. Ein deutscher Nationalfriedhof. Das Neue Berlin, Berlin 2001. ISBN 3-360-00959-2
    • Max Joseph Hufnagel: Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München. 500 Zeugen des Münchner kulturellen, geistigen und politischen Lebens im 19. Jahrhundert. Manz, München 1969.
    • Karl-Heinz Otto (Hg.), Fontanes Bornstedt. Geschichte eines märkischen Kirchhofes. Edition Märkische Reisebilder, Potsdam 2002. ISBN 3-934232-04-3
    • Bernhard Müller-Cleve: Vom Central-Kirchhof 1887 zum Zentralfriedhof 1987. Eine Chronik hundertjähriger Friedhofsgeschichte in Münster. Zentralfriedhofskommission, Münster 1987.
    • Helmut Hornbogen: Der Tübinger Stadtfriedhof. Wege durch den Garten der Erinnerung. Schwäbisches Tagblatt, Tübingen 1995. ISBN 3-928011-16-2
    • Hans-Jürgen Mende: Lexikon Berliner Grabstätten. Haude & Spener, Berlin 2006. ISBN 3-7759-0476-X
    • Gerd Otto-Rieke: "Gräber in München - Menschen, die uns bewegten.", Geschichte entdecken auf Friedhöfen Band 1, Alabasta Verlag 2000, München 2008, ISBN 978-3-938778-08-1
    • Gerd Otto-Rieke: "Gräber in Bayern (ohne München) - Menschen, die uns bewegten.", Geschichte entdecken auf Friedhöfen Band 2, Alabasta Verlag 2000, München 2008, ISBN 978-3-938778-09-8
    • Erich Scheibmayr, Letzte Heimat, Friedhöfe in München, Eigenverlag, München 1984.
    • Erich Scheibmayr, Wer? Wann? Wo?, 3 Teile, 1989, 1997, 2002, Eigenverlag, München.
    • Erich Scheibmayr, Gräber in Oberbayern-außerhalb von München, Eigenverlag, München 1995.
    • Helmut Schoenfeld: Der Friedhof Ohlsdorf. Gräber, Geschichte, Gedenkstätten. Christians, Hamburg 2000. ISBN 3-7672-1341-9
  • Frankreich
    • Judi Culbertson, Tom Randall: Permanent Parisians. An Illustrated Guide to the Cemeteries of Paris. Robson, London 1991. ISBN 0-86051-734-9
    • Hans-Eberhard Lex: Zum Sterben schöne Pariser Friedhöfe. Rasch und Röhrig, Hamburg 1986. ISBN 3-89136-103-3
  • Großbritannien
    • Catharine Arnold: Necropolis. London and its Dead. Simon & Schuster, London 2006. ISBN 0-7432-6833-4
    • Judi Culbertson, Tom Randall: Permanent Londoners. An Illustrated Guide to the Cemeteries of London. Robson, London 1991. ISBN 0-86051-735-7
    • Michael Kerrigan: Who Lies Where – a guide to famous graves. Fourth Estate, London 1995. ISBN 1-85702-258-0
    • Hugh Meller: London Cemeteries. An Illustrated Guide and Gazetteer. Gregg, Godstone, Surrey, London 1985. ISBN 0-576-05010-5
    • Lynn F. Pearson: Discovering Famous Graves. Princes Risborough, 1998. ISBN 0-7478-0371-4
  • Österreich
    • Christopher Dietz: Die berühmten Gräber Wiens. Falco, Klimt, Kraus, Moser, Mozart, Qualtinger, Schiele, Schubert, Strauß. Perlenreihe, Wien 2000. ISBN 3-85223-452-2
    • Clemens M. Gruber: Berühmte Gräber in Wien. Böhlau Verlag, 2002, ISBN 3-205-77007-2
    • Prominentengräber Evangelischer Friedhof Wien-Matzleinsdorf. Evangelischer Presseverband, Wien. ISBN 3-85073-277-0
    • Catherine Merridale: Night of Stone. Death and Memory in Russia. Granta, London 2000. ISBN 1-86207-374-0
    • Pfarrer Mag. Michael Wolf, Dr. Klaus Edel: Prominentengräber Evangelischer Friedhof Wien-Simmering. Eigenverlag, o.a.J.
  • Russland
  • Türkei
    • Hans-Peter Laqueur: Osmanische Friedhöfe und Grabsteine in Istanbul. In: Istanbuler Mitteilungen, Beiheft 38. Wasmuth, Tübingen 1993. ISBN 3-8030-1737-8

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Gottesacker Herrnhut

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