Liste der Schwimmbäder in Frankfurt am Main

Liste der Schwimmbäder in Frankfurt am Main

Frankfurt am Main besitzt 16 Schwimmbäder.

Inhaltsverzeichnis

Öffentliche Bäder

Außenbecken Rebstockbad
Das Brentanobad in Frankfurt am Main gilt als das größte Beckenbad Deutschlands

Hallenbäder

  • Hallenbad Höchst
  • Panoramabad Bornheim am Bornheimer Hang (mit Außenbereich)
  • Riedbad Bergen-Enkheim (zusätzliches 50 Meter Becken, im Winter mit Traglufthalle überdacht)
  • Rebstockbad (mit Außenbereich)
  • Textorbad (am 20. November 2009 nach Neubau wiedereröffnet)
  • Titus Thermen
  • Wave im Frankfurt Hilton-Hotel (ehemaliges Stadtbad-Mitte)

Freibäder

  • Brentanobad
  • Freibad Eschersheim (am 12. Mai 2010 nach Generalsanierung wiedereröffnet)
  • Freibad Hausen (am 21. April 2011 nach Generalsanierung wiedereröffnet)[1]
  • Freibad Nieder-Eschbach
  • Riedbad Bergen-Enkheim (siehe oben, zusätzliches 50 Meter Becken, im Sommer Freibecken)
  • Silobad
  • Stadionbad

Nicht öffentliche Bäder

Gartenhallenbad Fechenheim in Frankfurt-Fechenheim
  • Gartenhallenbad Fechenheim
  • Vereinsbad Schwedlersee (abgetrenntes, ehemaliges Hafenbecken des Osthafens)
  • Vereinsbad Höchster Schwimmverein 1893 e.V. (Freibad)
  • Vereinsbad Wassersport Westend e.V. (Freibad)

Ehemalige Schwimmbäder

  • Schwimmbad am Grillschen Altarm der Nidda in Nied
  • Tillybad (1994 geschlossen wegen zu hoher Renovierungskosten, nun Vereinsgewässer des Schwanheimer Angelvereins)

Geschichte

  • Flussbäder
Der Mainverlauf um 1850 in Frankfurt mit den eingezeichneten Badeschiffen, Schwimmschulen und Badeanstalten
Das Hausener Bad an der Nidda 1904 in Frankfurt-Hausen

1774 wurde in Frankfurt am Main die erste deutsche Badeanstalt als Flussbad am Main eröffnet.[2]

1800 eröffnete der Frankfurter Arzt Johann Gottfried Kohl ein Badeschiff.[3]

Entlang der Nidda gab es ebenfalls einige Flussbäder, die später teilweise in Beckenbäder umgebaut wurden. So das Freibad Eschersheim, Freibad Hausen, das Brentanobad und das Tillybad.

  • Freibad Hausen

Das 1904 als Flussbad eröffnete Hausener Freibad wurde 1961 zum Beckenbad umgebaut (Die Umbaukosten betrugen zusammen mit dem Umbau des Höchster Freibades ca. 4,5 Millionen Mark[4]). 1961 wurde das Freibad nach einem nachträglichen Einbau einer Wassererwärmungsanlage wiedereröffnet. Die Umbaukosten betrugen 100.000 Mark. Im Herbst 2009 wurde das Bad für eine komplett Sanierung geschlossen. Die Kosten für den Neubau beliefen sich auf 6,8 Million Euro. Die Wiedereröffnung ist am 21. April 2011 erfolgt[5].

  • Freibad Eschersheim

Das Freibad Eschersheim wurde als Flussbad nach dem 1. Weltkrieg eröffnet. Nach dem Umbau in ein Beckenbad wurde das Bad im Mai 1971 wiedereröffnet. Die Baukosten betrugen mehr als 3 Millionen Mark[4]. Im Herbst 2008 wurde das Bad für eine Grundsanierung geschlossen und wurde am 12. Mai 2010 wiedereröffnet. Die Kosten beliefen sich auf ca. 6,5 Millionen Euro[6].

  • Städtisches Schwimmbad

Dieses Bad wurde von 1894-96 am südlichen Teil der Klingerstrasse errichtet, dieser Strassenteil hieß ab da "Am Schwimmbad"[7]. Das Bad wurde im 2. Weltkrieg zu 80% zerstört. Nach dem 2. Weltkrieg konnte bereits 1945 der Reinigungs- und Heilbadbereich wiedereröffnet werden. 1949 konnte ein Schwimmbecken eröffnet werden[4].

  • Hallenschwimmbad Frankfurt Ost (heute Gartenhallenbad Fechenheim)

Das Gartenhallenbad wurde 1928 von dem Architekten und Hochschullehrer Martin Elsaesser erbaut. Es galt damals als soziale Errungenschaft für die Arbeiterschaft. Da das Gartenhallenbad im 2. Weltkrieg kaum beschädigt wurde, beschlagnahmten es die amerikanische Besatzungsmacht 1945 zusammen mit einigen Reinigungsbädern[4].

  • Bezirksbad Höchst

1955 wurde das Bezirksbad Höchst mit einer Schwimmhalle, Wannen- und Brausebädern errichtet. Die Kosten betrugen 3,6 Millionen Mark. 2006 wurde ein neues Edelstahlbecken eingebaut und der Sanitärtrakt erneuert.

  • Stadtbad-Mitte

1960 wurde das neue Stadtbad-Mitte, als Nachfolger des Städtischen Schwimmbades, in der Hochstraße neu eröffnet. Die Ausstattung umfasste zwei Schwimmhallen mit je einem Schwimmbecken, einem zusätzlichen Lehrschwimmbecken, Reinigungs- und Medizinische Abteilungen und zwei Gymnastiksäle. Die Kosten betrugen ca. 13 Millionen Mark. Es galt als einer der schönsten Schwimmbäder Deutschlands. 1966 bis 1967 wurde der medizinische Bereich in Stand gesetzt.[4]

  • Bezirksbad Sachsenhausen (jetzt Textorbad)

Im Jahre 1964 wurde das Bezirksbad Sachsenhausen eröffnet. Die Kosten betrugen 6,5 Millionen Mark. Das inzwischen Textorbad genannte Hallenbad wurde am 30. April 2004 geschlossen. An seiner Stelle entstand ein öffentlich zugänglicher Neubau, als Teil einer Seniorenwohnanlage, mit einem 25 Meter Becken mit 5 Bahnen und einer durchgängigen Wassertiefe vom 1,35 Metern. Die Kosten beliefen sich auf 4 Millionen Euro, wovon 600.000 Euro aus öffentlichen Mitteln stammen. Die Neueröffnung fand am 20. November 2009 statt[8].

  • Bezirksbad Nordweststadt (heute Titus-Thermen)

Mit der Errichtung des Nordwestzentrums wurde auch das Bezirksbad 1968 eröffnet. 1992 wurde an Stelle des Hallenbades das Erlebnisbad Titus-Therme eröffnet. Das Bad ist Bestandteil eines Gebäudekomplexes, das ein Hotel, ein Restaurant und einen Fitness-Center umfasst.

  • Bezirksbad Bornheim (heute Panoramabad)

Das Bezirksbad Bornheim wurde im September 1970 eröffnet.

  • Silobad

Am 12. Juli 1956 wurde das Silobad, auch Farbwerksbad, als erstes beheiztes Freibad Frankfurts im Stadtteil Unterliederbach eröffnet. Das Bad war ein Geschenk der damaligen Farbwerke Höchst zur 600-Jahr Feier von Höchst. 1995 ging das Bad für eine symbolische Pacht von 1 Mark an die Stadt Frankfurt.

Einzelnachweise

  1. Frankfurter Neue Presse: Knapp acht Millionen Euro für zwei Freibäder, 4. März 2008
  2. Fußnote in Baden, Reisen und ein Kurort in historischer Perspektive [1] In: Zur Kur in Bad Ems S. 13; von Hermann Sommer, Hanau 1999
  3. Das neue Badschiff zu Frankfurt am Mayn (Artikel) (Kupfertafeln 19, 20, 21 zum Artikel und Erklärungen zu den Tafeln) In: Journal des Luxus und der Moden July 1800 S. 377-379, S. 379-380, Tafeln 19, 20, 21
  4. a b c d e Jahresberichte der Stadt Frankfurt 1945-1972: Sport- und Badeamt.
  5. Frankfurter Rundschau: Anschwimmen im neuen L, 23. April 2011
  6. FR-online: Eschersheimer Freibad wieder offen, 12. Mai 2010
  7. Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 6. Leipzig 1906, S. 834-839.
  8. Frankfurter Neue Presse: Bahn frei für die Wassersportler, 21. November 2009

Weblinks


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