Antikenfestspiele Trier
Bühnenaufbau zu „Antigonae“ in den Kaiserthermen
Szene aus „Rienzi“ im Amphitheater Trier

Die Antikenfestspiele in Trier wurden 1998 vom damaligen Bürgermeister Dr. Jürgen Grabbe sowie dem ehemaligen Intendanten des Trierer Stadttheaters, Heinz Lukas-Kindermann, ins Leben gerufen. Zur Aufführung kommen Werke aus dem Bereich Musiktheater und Schauspiel, deren Inhalt auf antike Stoffe zurückgeht. Die Antikenfestspiele finden jährlich im Zeitraum von Juni bis Juli im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz statt und werden von einem Antikensymposium der Universität Trier begleitet.

Nachdem die Antikenfestspiele zeitweise als eigene GmbH firmierten, sind sie mittlerweile wieder dem Theater Trier angeschlossen.

Inhaltsverzeichnis

Aufgeführte Werke seit 1998

  • 1998
    • „Der Maulheld“ – Komödie von Titus Maccius Plautus
    • Elektra“ – Oper von Richard Strauss
    • „Des Esels Schatten“ – Musikkomödie von Richard Strauss
  • 2002
    • Norma“ – Oper von Vincenzo Bellini
    • „Orpheus in der Unterwelt“ – Operette von Jacques Offenbach
    • „Elektra“ – Schauspiel-Performance des Teatro Atalaya
Mit der Oper „Antigonae“ gastierten die Antikenfestspiele bei den Orff Festspielen in Andechs.
  • 2009
    • Geplante einjährige Aussetzung.[1]

Künstler

Bei den Antikenfestspielen wirkten und wirken regelmäßig renommierte Künstler mit, u. a.:

Spielstätten

Die Antikenfestspiele sind ein Open-Air-Festival. Als Spielstätten dienen bzw. dienten folgende römische Bauwerke:

Bei schlechter Wetterlage dienen das Stadttheater Trier, die ehemalige Kirche St. Maximin oder die Arena Trier als Ausweichspielstätten.

Literatur

  • Klaus Schulte, Peter Sardoč: Vom Wirtshausgarten zu den Antikenfestspielen, Trier 2007, Matergloriosa, ISBN 978-39811323-1-1

Einzelnachweise

  1. Homepage Antikenfestspiele, abgerufen am 1. Dezember 2008

Weblinks


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