Antisemiten
Propagandabild der NS-Zeit: „Wandernder Jude“

Judenfeindlichkeit (auch Judenhass, Judenfeindschaft, Antisemitismus, gegebenenfalls Judenverfolgung) ist die pauschale Ablehnung der Juden und des Judentums. Dieses Phänomen ist seit etwa 2500 Jahren bekannt und hat besonders die Geschichte Europas über weite Strecken begleitet.

Feindschaft gegen Juden reicht von Verleumdung, Diskriminierung und Unterdrückung über lokale und regionale Ausgrenzung, Verfolgung und Vertreibung bis hin zu Versuchen einer vollständigen Ausrottung. Diese führten in der Zeit des Nationalsozialismus zum Holocaust (1941–1945).

Inhaltsverzeichnis

Begriffe

Judenfeindlichkeit ist ein allgemeiner, unspezifischer Oberbegriff für verschiedene Formen der Judenablehnung, deren Anlässe, Begründungen und Ziele sich erheblich unterscheiden und gewandelt haben.

Für ihre rassisch, nicht religiös begründete Judenablehnung erfanden deutsche Judenfeinde (insbesondere der Journalist Wilhelm Marr) 1873 den Ausdruck „Antisemitismus“. Dieser spielte als politische Ideologie für die Entwicklung zum Holocaust eine wesentliche Rolle. Seit 1945 ist dieser Begriff in vielen Ländern seinerseits zum Oberbegriff für alle Formen dauerhafter Judenablehnung geworden. Auch die Antisemitismusforschung in Israel, Großbritannien und den USA verwendet ihn als Synonym für Judenablehnung mit „eliminatorischen“ Zügen, die als langfristige Ursache des Holocaust gilt.

Dies bezieht den von Judengegnern geprägten Begriff allerdings auch auf nichtrassistische Judenfeindlichkeit und unterstellt dieser so unter Umständen Ausrottungsabsichten, die nicht vorhanden waren. Der Allgemeinbegriff „Judenfeindlichkeit“ wiederum ebnet den Unterschied zu allgemeiner Fremdenfeindlichkeit ein und blendet Tendenzen, die Juden schon im Mittelalter als Abstammungsgemeinschaft betrachteten und wegen ihrer „Blutsverwandtschaft“ ausgrenzten, aus. Er erfasst auch nicht die besondere Ablehnung „des Jüdischen“, die ohne reale Juden funktioniert.

Deshalb bezieht die deutschsprachige Forschung Antisemitismus weiterhin auf die besondere Strömung, die diesen Begriff für ihre Ziele erfand und benutzte und deren Ideologie in der Zeit des Nationalsozialismus zur Staatsdoktrin wurde. Im Unterschied dazu wird religiös begründete Judenfeindschaft meist als „Antijudaismus“, völkische Judenfeindschaft ab etwa 1789 als „Frühantisemitismus“ bezeichnet. Dabei sind die Abgrenzung dieser Begriffe und zugehörigen Epochen jedoch umstritten.

Sofern die Ablehnung sich gegen den heutigen Staat Israel und sein Existenzrecht richtet, spricht man von „Antizionismus“. Dieser kann, muss aber nicht antisemitische Elemente enthalten oder verdecken. Dieses gilt auch für Judenfeindschaft in vom Islam geprägten Ländern; hier spricht man manchmal von einem „arabischen“ oder „islamischen Antisemitismus“.

Kontinuität

Nach dem Zitat des Patriarchen aus Gotthold Ephraim Lessings Drama Nathan der Weise wurde Juden oft das Lebensrecht abgesprochen, bloß weil sie Juden sind: „Tut nichts, der Jude wird verbrannt.“ Dies drückt aus, dass prinzipielle Judenfeindlichkeit bei all ihren verschiedenen Begründungen letztlich zur Auslöschung des Judentums tendiert: indem man es zur überholten und „verworfenen“ Religion erklärte (christliches Mittelalter) oder einem allgemeinen humanen „Fortschritt“ zum Opfer bringen wollte (Aufklärung) oder zum Untergang im „Rassenkampf“ bestimmte (Nationalsozialismus).

Auch die sprachlichen und bildlichen Darstellungen von Juden, etwa antijüdische Karikaturen, ähneln sich durch die Jahrhunderte stark: Sie waren als „Feinde der Menschheit“ (Antike), „Gottesmörder“, „Brunnenvergifter“, „Ritualmörder“, „Wucherer“ (Mittelalter und frühe Neuzeit), „Parasiten“, „Ausbeuter“, „Verschwörer“ und heimliche „Weltherrscher“ (ab 1789) immer die angeblichen Verursacher aller möglichen negativen Fehlentwicklungen und menschengemachten Katastrophen.

Diese Stereotypen wirken bis in die Gegenwart fort und haben sich über die Jahrhunderte als außergewöhnlich stabil und anpassungsfähig erwiesen. Solche Judenbilder gelten daher auch als besonders typisches und wirkungsmächtiges Beispiel „für Bildung von Vorurteilen und politische Instrumentalisierung daraus konstruierter Feindbilder“ (Wolfgang Benz).

Antike

Hauptartikel: Antike Judenfeindschaft

Die Großreiche der AntikeÄgypten, Assur, Babylonien, Persien, Griechenland, Rom – versuchten oft, den eroberten Völkern ihre Götter und Kultur aufzuzwingen. Dabei erlaubte der verbreitete Polytheismus ihnen oft einen Synkretismus: Neue Götter wurden in das eigene Pantheon aufgenommen oder man verehrte die alten Götter unter den Namen der Neuen weiter. Antike Religionspolitik war jedoch meist mit dem Gottkönigtum verbunden und von einem Staatskult überwölbt, um die unterworfenen Völker zu vereinheitlichen.

Das Judentum sah sich seit seinen Anfängen von fremden Völkern und ihren Göttern bedroht, denn es akzeptierte nur einen Gott als Schöpfer der ganzen Welt (Monotheismus). Die Juden verweigerten sich vielfach dem Polytheismus, Synkretismus und Gottkönigtum der antiken Umwelt und stellten damit die Wertorientierung umliegender Kulturen in Frage. Das führte zu einer Reihe von religiös-politischen Konflikten in und um die Reiche Juda und Israel. So versuchte schon der Seleukide Antiochus IV. um 170 v. Chr., den Zeuskult in Israel zu etablieren. Als dies unter den Makkabäern Widerstand auslöste, versuchte er, die Religion und damit Identität des Volkes Israel auszulöschen.

Die neue Weltmacht Rom tolerierte zunächst die eigenständige Religionsausübung des Judentums mitsamt seinem Tempelkult. Doch in der römischen Kaiserzeit entstanden erneut Spannungen, die schließlich zum jüdischen Krieg führten. Er endete 70 n. Chr. mit der Zerstörung des zweiten Jerusalemer Tempels. Damit verlor das Judentum sein religiöses und staatliches Zentrum. 135 nach dem Sieg über Simon Bar Kochba verboten die Römer Juden die Ansiedlung in Jerusalem und hoben die jüdische Teilautonomie in der nun als Palästina bezeichneten Provinz auf.

In der Folgezeit verfestigten sich antijüdische Stereotypen gerade bei gebildeten Römern: Ihnen galten Juden als „Feinde des Menschengeschlechts“ (Tacitus).

Mittelalter und frühe Neuzeit

Hauptartikel: Antijudaismus im Mittelalter, Antijudaismus in der Neuzeit

Die zentralen Thesen und religiösen Deutungsmuster des christlichen Antijudaismus wie der „Christus-“ bzw. „Gottesmord“, der allen Juden Schuld am Tod Jesu gab, und die „Enterbung“ des Volkes Gottes zu Gunsten der Kirche (Substitutionstheologie) wurden mit verschiedenen Textstellen des Neuen Testaments begründet (siehe Antijudaismus im Neuen Testament). Diese dienten anfangs der Selbstbehauptung einer jüdischen Minderheit in Israel, wurden von der heidenchristlichen Mehrheit übernommen und seit 380 in eine Staatsreligion mit universalem Herrschaftsanspruch integriert.

Im Mittelalter nahm die antijüdische Kirchenpolitik Züge einer systematischen Verfolgung an. Juden wurden nach erfolglosen Missionsversuchen zwangsgetauft, später ghettoisiert und dämonisiert. In Spanien, wo die Juden 1492 zwangsgetauft oder vertrieben wurden, bildete sich eine frühe ethnisch begründete Judenfeindschaft: Nur Christen, die dem von Tomás de Torquemada eingeführten Begriff der limpieza de sangre (spanisch für „Reinheit des Blutes“) entsprachen, das heißt nicht von Morisken oder Marranen abstammten, galten der Inquisition unter Torquemada und seinen Nachfolgern als unverdächtig.

Die christliche Judenfeindlichkeit des Mittelalters dachte außerhalb Spaniens noch nicht in rassischen Kategorien, richtete sich aber gegen alle Juden als Nachkommen der „Mörder“ des Heilands. Im Kontext von sozialen Missständen, Kreuzzügen und Pest bzw. Schwarzem Tod führte der Aberglaube häufig zu Massakern (Pogromen) an Juden. Martin Luther empfahl 1543 in seiner Schrift Von den jüden und iren lügen die Ausweisung der Juden, Arbeitszwang, Verbot ihrer Religionsausübung und Verbrennung ihrer Gotteshäuser.

Diese Ablehnung bestimmte Theologie und Politik im Abendland bis zur Aufklärung und darüber hinaus. Sie prägt die Volksfrömmigkeit vielfach bis heute.

1800 bis 1945

Hauptartikel: Antisemitismus (bis 1945)

Nach der Französischen Revolution 1789 entstanden überall in Europa nationale Einigungsbewegungen. Das 19. Jahrhundert brachte zwar auch die beginnende Jüdische Emanzipation in Europa, der Judenhass wirkte jedoch auch im aufgeklärten Bürgertum fort und suchte sich nun pseudowissenschaftliche Gründe. Ab etwa 1860 keimte der Rassismus auf. Auch Juden wurden nun als „Rasse“ definiert. Damit wurde der ältere Antijudaismus nicht abgelöst, aber umgeformt und überlagert.

In vielen Staaten Europas, besonders im neuen Deutschen Kaiserreich (ab 1871), im zaristischen Russland, im Habsburger Vielvölkerstaat Österreich und in Frankreich bildete sich daraus eine politische Ideologie. Ein Konglomerat antiliberaler, ethnisch-national gesinnter Gruppen machte die Bekämpfung, Isolierung, Vertreibung und schließlich Vernichtung alles „Semitischen“ zu ihrem Programm. Gemeint waren die Juden.

Antisemitismus und Rassismus bereiteten auch dem Nationalsozialismus den Boden, der zum staatlich organisierten Massenmord an den europäischen Juden (Holocaust) führte.

Seit 1945

Europäische Judenfeindlichkeit

Hauptartikel: Antisemitismus (nach 1945)

Antijudaismus, Rassismus und Antisemitismus sind seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs keineswegs überwunden. Sie bestehen als latente, in Krisenzeiten aktivierbare Strömung in sämtlichen europäischen Ländern weiter und zeigen sich in letzter Zeit wieder verstärkt.[1]

In Deutschland bestehen trotz Schulerziehung und medialer Aufklärung auch weiterhin antisemitische Strömungen. Diese äußern sich zum Beispiel in Gewaltakten gegen Synagogen oder Friedhofsschändungen:

  • Der Geschichtsrevisionismus fälscht oder relativiert die Ursachen des Holocaust; auch die Holocaustleugnung besteht trotz strafrechtlicher Bewehrung fort.
  • Ein zum Teil vorhandener „sekundärer Antisemitismus“ gibt Juden die Schuld für subjektiv empfundene Belastungen durch die Holocaustdebatte und die daraus resultierende historische Verantwortung. Diese Forschungsrichtung und der Begriff „sekundärer Antisemitismus“ sind jedoch sowohl inhaltlich als auch wissenschaftlich stark umstritten.
  • Im Kontext aktueller Spannungen im Nahostkonflikt sowie in der Folge des Irakkriegs und des Erstarkens des Islamismus nimmt Israelkritik häufig israel- und judenfeindliche Züge an. Infolgedessen wird auch manche Kritik an Israels Politik auf antisemitische Motive zurückgeführt; diese Interpretationen werden häufig kontrovers beurteilt.
  • Besonders in Deutschland, aber auch in Frankreich wird ein Schulterschluss (vgl. Querfront) von rechten und linken Antizionisten und Israelkritikern beobachtet. Dabei werden umstrittene Aspekte der israelischen Siedlungs-, Militär- und Sicherheitspolitik oft auch mit dem Dritten Reich oder der DDR verglichen. Damit werden erneut antisemitische Ressentiments salonfähig gemacht und verbreitet. [2]
  • Antiamerikanismus, Antikapitalismus, Antikolonialismus und neue Weltverschwörungstheorien verbinden sich mit alten antisemitischen Klischees.
  • Rechtsextreme Gewalt und rechtspopulistische Parteien vernetzen sich stärker und gewinnen Präsenz in Landtagen und Öffentlichkeit.
  • Ein zunehmender Teil der Gesellschaft will über 60 Jahre nach dem Kriegsende einen „Schlussstrich“ unter das Thema Holocaust gezogen wissen.
  • Zeitgleich sterben die letzten überlebenden Zeitzeugen des Holocaust, so dass ihr persönliches Erleben die öffentliche Wahrnehmung der Vergangenheit nicht mehr beeinflussen kann.

Im Jahr 2005 veröffentlichte die Europäische Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit (EUMC) eine Arbeits-Definition von Antisemitismus. [3]

Antizionismus

Hauptartikel: Antizionismus

Die Judenfeindlichkeit in Europa und Russland führte Ende des 19. Jahrhunderts zur Schaffung einer jüdischen Bewegung, die eine unabhängige Heimstätte und die Erfüllung des Traums zur Rückkehr aus der jüdischen Diaspora in die biblische Heimat der Juden, Eretz Israel, zum Ziel hatte. Diese jüdische Nationalbewegung, die sich Zionismus nannte, führte nach den ersten Einwanderungswellen (Alijot) europäischer und russischer Juden nach Palästina zu Konflikten mit der britischen Mandatsmacht und dem arabischen Teil der palästinensischen Bevölkerung. Mit dem arabischen Aufstand 1936–39 begann der Widerstand palästinensischer Araber gegen die jüdische Besiedlung Palästinas und seit 1948 gegen die Existenz des Staates Israel.

Der Staat Israel blieb auch in den folgenden Jahrzehnten ein Politikum, was sowohl in dem ungelösten Problem der im Palästinakrieg und im Sechs-Tage-Krieg vertriebenen palästinensischen und jüdischen Flüchtlinge als auch in einem weltweiten Krieg der Ideologien begründet lag. Wie sich schon in der arabisch-palästinensischen Ablehnung Israels die politisch-gesellschaftlichen Konflikte mit religiösen und in der Folge oft antisemitischen Stereotypen vermischt hatten, so vermischte sich auch die kritische Haltung der politischen Linken gegenüber dem vom „Westen“, insbesondere der USA protegierten Israel mit impliziten, teilweise aber auch expliziten Pauschal-Anfeindungen gegen die Juden.[4] Das Bindeglied dieser beiden Hauptströmungen des Antizionismus war die palästinensisch-sozialistische, 1964 gegründete PLO, die sich als Führungsriege der arabischen Palästinenser im Kampf gegen Israel etablieren konnte. Ihr langjähriger Anführer, Jassir Arafat, aber auch andere palästinensische Führungspersönlichkeiten unterschieden oft nur unzureichend zwischen Juden- und Israelfeindlichkeit.[5]

Islamistische Judenfeindlichkeit

Hauptartikel: Antisemitismus in islamischen Ländern

Islamistisch-palästinensische Bewegungen wie die Hamas, die insbesondere nach dem Zerfall des Arafat-Regimes Anfang des neuen Jahrtausends an Bedeutung gewannen, betreiben offene Judenfeindlichkeit, wie es u.a. in ihren Grundsatzprogrammen zum Ausdruck kommt.[6]

Siehe auch

Literatur

Allgemein
  • Shmuel Almog (Hrsg.): Antisemitism through the Ages; Oxford: Pergamon, 1988; ISBN 0-08-034792-4
  • Thomas Auchter, Zur Psychoanalyse des Antisemitismus - Vortrag vor dem Aachener Friedenspreis am 15. März 2003 (aktualisierte Fassung Januar 2004)
  • Wolfgang Benz: Was ist Antisemitismus? München: Beck, 2004; ISBN 3-406-52212-2
  • Christina von Braun, Ludger Heid: Der ewige Judenhass; Studien zur Geistesgeschichte, 12; Berlin, Wien: Philo Verlagsgesellschaft, 2006; ISBN 3-8257-0149-2
  • Henryk M. Broder: Der ewige Antisemit. Über Sinn und Funktion eines beständigen Gefühls; Berlin: Bvt Berliner Taschenbuch Verlag, 2005; ISBN 3-8333-0304-2
  • Detlev Claussen: Grenzen der Aufklärung. Die gesellschaftliche Genese des modernen Antisemitismus; Frankfurt a. M.: Fischer, 1994; ISBN 3-596-12238-4
  • Günther Bernd Ginzel (Hrsg.): Antisemitismus. Erscheinungsformen der Judenfeindschaft gestern und heute; Bielefeld: WP, 1991; ISBN 3804687725
  • Elisabeth Kübler: Antisemitismusbekämpfung als gesamteuropäische Herausforderung. Eine vergleichende Analyse der Maßnahmen der OSZE und der EUMC; Unipress Hochschulschriften, 148; Wien: LIT-Verlag, 2005; ISBN 3-8258-8378-7
  • Walter Laqueur: Gesichter des Antisemitismus; Berlin: Propyläen, 2008; ISBN 978-3-549-07336-0
  • Doron Rabinovici, Ulrich Speck, Nathan Sznaider (Hg): Neuer Antisemitismus? Eine globale Debatte; Frankfurt: Suhrkamp, 2004; ISBN 3-518-12386-6
  • Lars Rensmann, Julius H. Schoeps (Hg.): Feindbild Judentum, Antisemitismus in Europa. Verlag für Berlin-Brandenburg, Berlin 2008; ISBN 978-3-86650-642-8
  • Franz Josef Wiegelmann: Wi(e)der die Juden. Judentum und Antisemitismus in der Publizistik aus sieben Jahrhunderten; Bonn: Bernstein, 2005; ISBN 3-9809762-8-9 (zahlreiche Abbildungen von Original-Dokumenten)
  • Reiner Zilkenat, Dagmar Rubisch, Horst Helas: Neues vom Antisemitismus: Zustände in Deutschland; Berlin: Dietz, 2008; ISBN 978-3-320-02142-9
Das 20. Jahrhundert bis 1945 im deutschsprachigen Raum
  • John Weiss: Der lange Weg zum Holocaust. Die Geschichte der Judenfeindschaft in Deutschland und Österreich; Berlin: Ullstein, 1998; ISBN 3-548-26544-8
  • Michael Wildt: Volksgemeinschaft als Selbstermächtigung. Gewalt gegen Juden in der deutschen Provinz 1919–1939; Hamburg: Hamburger Edition, 2007; ISBN 3936096740; Rezensionen dazu bei Perlentaucher.de
Das 20. Jahrhundert nach 1945 im deutschsprachigen Raum
  • Lars Rensmann: Demokratie und Judenbild. Antisemitismus in der politischen Kultur der Bundesrepublik Deutschland: Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2004; ISBN 3-531-14006-X
  • Martin Lindner: Sem und Antisem. Sekundärer Antisemitismus als Zeichen- und Sprachspiel in der Neuen Medien-Kultur. In: Gustav Frank, Wolfgang Lukas (Hg.), Norm – Grenze – Abweichung. Kultursemiotische Studien zu Literatur, Medien und Wirtschaft. Michael Titzmann zum 60. Geburtstag. Passau: Karl Stutz, 2004, S. 321 – 356. (dort auch weitere Literatur)

Weblinks

Deutschsprachige Seiten
Englischsprachige Seiten

Einzelnachweise

  1. Europäische Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit: Antisemitism Summary overview of the situation in the European Union 2001–2005 (Dezember 2006, pdf)
  2. http://www.hagalil.com/archiv/2004/10/querfront.htm
  3. Arbeits-Definition der EUMC vom 28. Januar 2005
  4. http://www.d-a-s-h.org/dossier/07/08_grundlagenantizionismus.html
  5. http://www.welt.de/print-welt/article332621/900_Millionen_Dollar.html
  6. http://www.n-tv.de/638507.html

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