Anton Abt

Anton Abt (* 26. Dezember 1841 in Seelenberg (Schmitten); † 16. Februar 1895 in Limburg an der Lahn) war ein römisch-katholischer Theologe und Erzähler. Seine belletristischen Werke schrieb er unter dem Pseudonym Walter von Münich.

1870 gründete Abt in Oberlahnstein eine private Höhere Bürgerschule, deren Rektor er war; im Jahr 1873 wurde die Schule in städtische Trägerschaft übernommen.[1] Abt war Kaplan in Frankfurt am Main, wurde 1884 Pfarrer in Königstein und lebte seit 1885 als Domkapitular und Stadtpfarrer in Limburg.

Werke

Theologische Literatur

  • Die Geheimnisse des schmerzhaften Rosenkranzes in sieben Fasten-Betrachtungen. Woerl, Würzburg 1878, 2. Auflage 1891
  • Die Katholische Kirche in Rumänien, insbesondere in der Walachei, sowie in Bulgarien. Eine historische und statistische Skizze. Woerl, Würzburg 1879
  • Überblick über die Geschichte des katholischen Schulwesens in den Diöcesen Nicopolis und Bukarest. Göbl, Bukarest 1880
  • Trauerrede auf den verstorbenen Stadtpfarrer Ernst Franz August Münzenberger, Domcapitular und Bischöfl. Commissarius, gehalten im Hohen Dome zu Frankfurt a.M. am 26. Dezember 1890 von A. Abt. Foesser, Frankfurt 1891

Belletristische Literatur (unter dem Namen Walter von Münich)

  • Die Millionen-Erbschaft. Eine schnurrige Geschichte. Benziger, Einsiedeln 1884
  • Durch die Zeitung. Sonderbarkeiten aus eines Menschen Lebenslauf. Benziger, Einsiedeln 1885
  • Lustige Geschichten vom Rhein. Erzählt von Walter von Münich. Gesammelt und herausgegeben von Ludwig Abt. Paulinus, Trier 1899

Übersetzung

  • Johannes Cassianus: Zwölf Bücher von den Einrichtungen der Klöster. Nach dem Urtexte übersetzt von Antonius Abt. Kösel, Kempten 1877

Literatur

  • Otto Renkhoff: Nassauische Biographie: Kurzbiographien aus 13 Jahrhunderten. Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 1985, ISBN 3-922244-68-8. S. 2

Einzelnachweise

  1. http://www.lahnsteiner-altertumsverein.de/offentliche_hand.html

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