Anton Hallmann
Santa Croce, 1836

Anton Hallmann (* 1812 in Hannover; † 1845) war ein deutscher Maler, Zeichner und Schriftsteller.

Hallmann besuchte die Akademie in München, begab sich 1833 nach Italien und verweilte besonders in Rom. Im Jahr 1834 verband er sich mit Wilhelm Schulz aus Dresden zur Herausgabe eines Werkes über die normannischen Bauwerke in Kalabrien und Sizilien.

Das Werk erschien aber erst 1846 im Druck. Im J. 1839 kehrte H. nach München zurück, begab sich aber schon im folgenden Jahr nach Petersburg, dann nach England und Frankreich. Im Frühling 1841 nach Rom zurückgekehrt, malte er Architekturbilder in Öl, unter andern den Klostergarten bei Fossa Nuova. 1842 gab er eine Schrift: „Kunstbestrebungen der Gegenwart“, heraus. Im J. 1843 reiste er wieder nach Rom und vollendete hier mehrere große Ölbilder, worunter ein Tag auf Cypern sich durch Reichtum der Komposition und Üppigkeit der Phantasie auszeichnet. Im Jahr. 1844 malte er für den König von Preußen eine große verfallene Villa bei Abendbeleuchtung. Er starb im Jahre 1845.

Literatur

  • Robert Dohme: Hallmann, Anton. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 10, Duncker & Humblot, Leipzig 1879, S. 444.
  • Der Maler-Architekt Anton Hallmann <1812-1845>. Leben und Werk mit einem Oeuvre-Verzeichnis, Sabine Kimpel, München, 1974


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