Anton Leichtfried

Anton Leichtfried (* 30. Mai 1967 in Scheibbs, Österreich) ist Dompropst und Weihbischof in St. Pölten.

Leben

Leichtfried trat nach seiner Matura am Stiftsgymnasium Seitenstetten im Jahr 1985 in das Priesterseminar St. Pölten ein. Zwischen 1987 und 1992 studierte er als Seminarist des Collegium Germanicum et Hungaricum an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, wo er das Lizentiat für dogmatische Theologie erwarb. Am 10. Oktober 1991 empfing er in der Kirche Sant’Ignazio das Sakrament der Priesterweihe.

Von 1992 bis 1993 war er Kaplan in Oberwölbling und anschließend bis 1996 Kaplan in Waidhofen an der Thaya.

Zwischen 1996 und 2000 absolvierte er sein Promotionsstudium bei Gisbert Greshake in Freiburg im Breisgau, das er mit einer Dissertation über Trinitätstheologie als Geschichtstheologie abschloss. Seit dem Jahr 2000 war er Spiritual am gesamtösterreichischen Propaedeuticum (Vorbereitungsjahr für Priesteramtskandidaten) in Horn (Niederösterreich).

Seit 4. März 2005 ist er Regens des Priesterseminars.

Am 21. November 2006 wurde er von Papst Benedikt XVI. zum Titularbischof von Rufiniana und zum Weihbischof in der Diözese St. Pölten ernannt. Die Bischofsweihe empfing er am 25. Februar 2007 von Bischof Klaus Küng, sein Wahlspruch lautet: Da cor docile!. Die bisherige Aufgabe als Regens nimmt er auch als Weihbischof wahr.

Werke

  • Anton Leichtfried: Trinitätstheologie als Geschichtstheologie: „De sancta Trinitate et operibus eius“ Ruperts von Deutz (ca. 1075 - 1129). In: Studien zur systematischen und spirituellen Theologie. Bd. 37, Echter, Würzburg 2003, ISBN 3-429-02375-0, S. 361.

Weblinks


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