Anton Markus Pasing

Anton Markus Pasing (* 6. März 1962 in Greven) ist ein deutscher Architekt.

Anton Markus Pasing erhielt sein Diplom im Jahre 1989 an der Muenster School of Architecture. Nach einem Zweitstudium an der Kunstakademie Düsseldorf für „Integration Bildende Kunst und Architektur“ wurde er 1991 zum Meisterschüler von Oswald Mathias Ungers ernannt.

Anton Markus Pasing ist Gründer des Büros „remote-controlled“, das seit 1994 in Münster etabliert ist.

Nach Lehrauftägen an der Universität Innsbruck (Österreich) am Lehrstuhl für Raumgestaltung und an der „Muenster School of Architecture“ war er von 1994 bis 2001 künstlerisch-wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Gebäudelehre und Entwerfen von Klaus Kada an der RWTH Aachen.

Nach einem Stipendium der Plus-Min Stichting (Stiftung für Bildende Kunst und Architektur) in den Niederlanden im Jahre 1996 erhielt er im Jahre 1999 das Villa Massimo Stipendium der Bundesregierung in Rom.

Ebenfalls im Jahre 1999 erhielt er den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen in der Sparte Architektur, Städtebau und Design.

Nach einjähriger Tätigkeit als Leiter der Architekturabteilung einer Internetfirma für die Erstellung einer interaktiven Onlinewelt in Hamburg wurde er 2001/2002 als Gastprofessor an die Architekturfakultät der Technischen Universität Darmstadt als Gastprofessor für „Experimentelles Gestalten mit neuen Medien“ berufen.

Im gleichen Jahr nahm er eine Gastprofessur für „Simulation“ an der Muthesius-Hochschule für Kunst und Gestaltung in Kiel an.

Im Jahre 2002 begann er eine Tätigkeit als freier Illustrator für die Wochenzeitung „Die Zeit“ in Hamburg und veröffentlichte mit Karin Damrau das Buch „Unschärferelationen“ im Nelte Verlag.

Seit 2003 hat er eine Professur an der PBSA (Peter Behrens School of Architecture) in Düsseldorf für „Entwerfen und Typologie der Bauformen sowie deren Darstellungen“ inne und ist seit 2006 „Visiting Professor“ an der Texas A & M University in den USA.

Die Arbeiten seines Büros „remote-controlled“ befinden sich im Grenzbereich zwischen Architektur und Bildender Kunst. Insbesondere seine Arbeiten im Bereich „parasitärer Architekturen“ fanden internationale Aufmerksamkeit.

Seine Projekte wurden u.a. im NAI (Niederländisches Architektur Institut) in Rotterdam, in der Galerie Aedes Berlin, auf der Architekturbiennale Venedig, in der Neuen Sammlung in München und beim Dortmunder Kunstverein gezeigt.

Die meisten Projekte des Büros bis zum Jahr 2002 wurden in den Publikationen „remote-controlled architecture“ und „16:9_remote-controlled II“ veröffentlicht. Aktuellere Projekte finden sich in zahlreichen Magazinen und Zeitschriften sowie Internetveröffentlichungen.

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