Anton Raubal

Anton „Toni“ Raubal (* 20. April 1968 in Garmisch-Partenkirchen) ist ein ehemaliger deutscher Eishockeyspieler. Er spielte als Verteidiger in der Eishockey-Bundesliga und in der Deutschen Eishockey Liga. Aktuell ist er als Interims-Trainer bei den Schwenninger Wild Wings in der 2. Bundesliga beschäftigt. Er ist der Bruder des ebenfalls ehemaligen aktiven Eishockeyspielers und derzeiten Co-Trainers des SC Riessersee, Andreas Raubal.

Inhaltsverzeichnis

Karriere

Raubal begann seine Profilaufbahn im Jahr 1985 beim SC Riessersee. Bereits im ersten Jahr erzielte er 15 Scorerpunkte als Verteidiger. Im Sommer 1987 schloss er sich dem Mannheimer ERC an und bestritt für die Mannschaft aus Mannheim in drei Jahren 104 Spiele. 1990 wechselte er zum EV Landshut. Nach drei Jahren in Landshut band er sich für zwei Jahre an den SV Bayreuth, der in der 2. Eishockey-Bundesliga angesiedelt war, um anschließend in die neu gegründete Deutsche Eishockey Liga zu den Frankfurt Lions zu wechseln.

Die Saison 1995/96 brachte seine statistisch beste DEL-Saison mit insgesamt 19 Scorerpunkten. Ab 1997 spielte Raubal nur noch bei unterklassigen Vereinen, unter anderem beim Heilbronner EC und den Moskitos Essen. In Essen beendete er 2007 seine Laufbahn und wurde bei selbigem Verein Co-Trainer unter Headcoach Jari Pasanen. Nach der Insolvenz der Moskitos Essen folgte er Pasanen zu den Schwenninger Wild Wings, wo er in der Saison 2008/09 wieder gemeinsam mit Pasanen das Trainergespann bildete. Pasanen wurde wenig später entlassen und durch Kim Collins ersetzt. Raubal blieb allerdings weiterhin beim SERC. Zwischen 2009 und September stand er neben dem neuen Schwenninger Trainer Axel Kammerer bei den Schwänen an der Bande. Nachdem Kammerer im September 2011 entlassen wurde, übernahm Raubal kommissarisch das Traineramt.

Trainerstationen

Jahre Anzahl Saisons Verein Liga Posten erreichte Playoffs erreichte Titel
2007–2008 1 Moskitos Essen 2.BL Co-Trainer Viertelfinale keine
seit 2008 3 SERC Wild Wings 2.BL Co-Trainer 1x Pre-Playoffs, 2x Finale keine

Literatur

  • Matthias Fries: Die Adler Mannheim. Mannheim 2007

Weblinks


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