Antoniuskloster Quzhaya
Kloster Qozhaza im Jahre 2003
34.28305555555635.947222222222
Antoniuskloster Quzhaya (Libanon)
Antoniuskloster Quzhaya
Antoniuskloster Quzhaya

Das Antoniuskloster Quzhaya (arabisch ‏دير مار أنطونيوس قزحيا‎ Dair Mār Antūniyūs Quzhayā, DMG Dayr Mār Anṭūniyūs Quzḥayā) ist ein Kloster im Libanon. Es liegt im Distrikt Zgharta im Gouvernement Nord-Libanon, 950 Meter über dem Meeresspiegel und gehört zum maronitischen Ordensgemeinschaft der Baladiten.

Das Klöster ist dem Heiligen Antonius der Große gewidmet und wird gewöhnlich als Kloster Qozhaza bezeichnet, dem Namen des Tales, in welchem es liegt und das ein Teil des Wadi Qadischa ist.

Quzhaya ist eines der ältesten Kloster im Wadi Qadischa und vermutlich seit dem 12. Jahrhundert war es Sitz des maronitischen Patriarchen. Im Jahre 1584 wurde hier die erste Druckpresse im Nahen Osten in Betrieb gesetzt.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erreichte das Kloster mit 300 zu ihm gehörenden Mönchen seine größte Bedeutung und es gehört mit seinen ausgedehnten Besitztümern, unter anderem in Ain al-Baqra und Jedaydeh, heute zu den wohlhabendsten Einrichtungen des Ordens.

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Baladiten — Der Libanesische Maronitische Orden (bekannt auch als Baladiten oder Valaditen) ist ein Mönchsorden in der Maronitischen Kirchen, welche eine spezielle Mönchskirche ist. Der Orden wurde im Jahre 1694 gegründet im Kloster Mart Mura, Ehden, im… …   Deutsch Wikipedia

  • Joseph Kassab — Nimatullah al Hardini, eigentlich Joseph Kassab, (* 1808 in Hardin (Batrun), Libanon; † 14. Dezember 1858 in Kfifane, Libanon) war ein maronitisch katholischer Mönch und wurde 2004 von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen. Er war der… …   Deutsch Wikipedia

  • Libanesische Maronitische Orden — Der Libanesische Maronitische Orden (bekannt auch als Baladiten oder Valaditen) ist ein Mönchsorden in der Maronitischen Kirchen, welche eine spezielle Mönchskirche ist. Der Orden wurde im Jahre 1694 gegründet im Kloster Mart Mura, Ehden, im… …   Deutsch Wikipedia

  • Libanesischer Maronitischer Orden — Maron von Beit Der Libanesische Maronitische Orden (lat. : Ordo Libanensis Maronitarum, bekannt auch als Baladiten oder Valaditen, Ordenskürzel: OLM) ist ein Mönchsorden der Maronitischen Kirche. Der Name „Baladiten“ leitet sich aus dem… …   Deutsch Wikipedia

  • Höhlenkloster — Kloster Basarbowski in Bulgarien Ein Höhlenkloster ist ein Kloster, das nicht klassisch mit Bauwerken bzw. Gebäuden über der Erdoberfläche sondern unterirdisch in eine Höhle hineingearbeitet bzw. einem natürlichen Hohlraum angelegt wurde. Die… …   Deutsch Wikipedia

  • Nimatullah al-Hardini — Nimatullah al Hardini, eigentlich Joseph Kassab, (* 1808 in Hardin (Batrun), Libanon; † 14. Dezember 1858 in Kfifane, Libanon) war ein syrisch maronitischer Mönch und wurde 2004 von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen. Er war der… …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”