Mali
République du Mali

Republik Mali

Flagge Malis
Wappen Malis
Flagge Wappen
Wahlspruch: Un peuple, un but, une foi
(frz. für „Ein Volk, ein Ziel, ein Glaube“)
Amtssprache Französisch
Hauptstadt Bamako
Staatsform Präsidialrepublik
Regierungsform Präsidentielles Regierungssystem
Staatsoberhaupt Präsident Amadou Toumani Touré
Regierungschef Premierministerin Cissé Mariam Kaïdama Sidibé
Fläche 1.240.192 km²
Einwohnerzahl 14.517.176[1] (Zensus 2009)
Bevölkerungsdichte 10 Einwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt nominal (2007)[2] 6.745 Mio. US$ (130.)
Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner 517 US$ (155.)
Human Development Index 0,309 (160.)
Währung 1 CFA-Franc BCEAO
Unabhängigkeit von Frankreich am 22. September 1960
Nationalhymne Pour l’Afrique et pour toi, Mali
Zeitzone UTC
Kfz-Kennzeichen RMM
Internet-TLD .ml
Telefonvorwahl +223
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Mali (deutsch [ˈmaːli], französisch [maˈli]) ist ein seit 1960 von Frankreich unabhängiger Staat in Westafrika. Der Landesname wurde in Anlehnung an das gleichnamige mittelalterliche Reich Mali gewählt. Der Name Mali bedeutet „Nilpferd“ in der verbreitetsten Sprache des Landes, Bambara.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Lage

Mali ist ein Binnenstaat im Inneren Westafrikas mit 1.240.192 km² Fläche, von denen 20.002 km² auf die Gewässer entfallen. Es liegt in der Großlandschaft Sudan sowie im Sahel und teilt sich seine 7243 km lange Landgrenze mit sieben Nachbarstaaten; im Nordosten und Norden mit Algerien (1376 km Länge), im Nordwesten mit Mauretanien (2237 km), im Osten mit Niger (821 km) sowie im Südosten mit Burkina Faso (1000 km). An Mali grenzen außerdem Senegal (419 km) im Westen, Guinea (858 km) im Südwesten und die Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire, 532 km) im Süden.[3] Oberhalb des Nigerbogens liegt die Wüste Sahara, die zwei Drittel der Landesfläche bedeckt.

Relief

Die nördliche Landeshälfte wird von einem Ausläufer des algerischen Ahaggar-Massivs überragt. Den südlichen und zentralen Teil durchzieht der Niger in breiten Tiefländern. Zwischen Ségou und Timbuktu bildet der Niger ein großes Binnendelta – die Massina. Die Klimazonen reichen vom tropisch-feuchten Sudanklima bis zum Wüstenklima der Sahara. Entsprechend nehmen die Jahresniederschläge von über 1000 mm im Süden auf weniger als 100 mm im Norden ab. Mitunter bleiben die Regenfälle jahrelang aus. Der vorherrschende Vegetationstyp im Süden ist die Feuchtsavanne (mit Galeriewäldern an den Flussläufen), die nach Norden in eine Dornbuschsavanne übergeht; es folgen schließlich Halbwüste und der saharische Wüstengürtel.

Klima

Mali ist nicht nur eines der ärmsten Länder der Erde, es liegt auch teilweise in klimatisch ungünstigen Gebieten. Das trifft vor allem auf den Norden zu, der sich stark von der südlichen Hälfte unterscheidet. Der Norden ist im Winter kälter und im Sommer wärmer als der Süden. Im Norden fällt auch weniger Regen, was die Dürrewahrscheinlichkeit deutlich größer werden lässt. Im Süden Malis wird, auch aufgrund der klimatisch günstigeren Verhältnisse, mehr Landwirtschaft betrieben.

Norden

Das Gebiet ist im Mittel deutlich wärmer als europäische Länder der mediterranen Zone, die Temperaturen können aber im Januar auch im Tiefland bis zum Gefrierpunkt fallen und liegen bei etwa 10 bis 20 °C, Richtung Süden auch über 25 °C Tagesmaximum. In den heißesten Monaten Juni und Juli herrschen mittlere Temperaturen von bis zu 35 °C, die durchschnittlichen Tageshöchsttemperaturen liegen dann über 40, in Tessalit am Adrar des Ifoghas bei etwa 42 °C[4].

Es fällt jedoch nur wenig Regen. Der Jahresniederschlag liegt in der Nordspitze bei unter 20 mm und zur Mitte hin bei immerhin nur 20 bis 250 mm, was zur Folge hat, dass hier ein vollarides Klima herrscht (Niederschlag ist für 10 bis 12 Monate im Jahr geringer als das Verdunstungspotential). Entsprechend ist die Dürrewahrscheinlichkeit sehr hoch. Die extreme Trockenheit und Hitze sind erschwerte Bedingungen für die Landwirtschaft. Insbesondere im an die Sahara-Wüste angrenzenden Norden des Landes ist zunehmende Wüstenbildung eine Gefahr.

Süden

Das Klima im Süden unterscheidet sich hiervon deutlich. Dort ist es im Januar eher wärmer. So steigt die Temperatur auf 20 bis 25 °C, nur selten über 25 °C. Im Sommer ist es allerdings nur geringfügig wärmer. So herrschen im Juli größtenteils 25 bis 30 °C, zur Mitte hin auch bis zu 35 °C und nach Süden teilweise nur 20 °C bis 25 °C. Auch die Niederschläge sind deutlich größer, als in der Nordhälfte. Sie liegen bei über 250 mm in der Mitte und bis zu 2000 mm Jahresniederschlag im Süden Malis. Entsprechend ist auch die Zahl der Monate mit niedrigeren Niederschlägen, als das Verdunstungspotential mit 10 bis unter 6 Monaten geringer als im Norden. Damit liegt hier auch eine geringere Dürrewahrscheinlichkeit vor. Die Südhälfte Malis teilt sich in drei Regionen. Zum einen die Mitte, mit einer Dornsavanne, weiter südlich dann die Trockensavanne und darunter im Süden Malis eine Feuchtsavanne.

Bevölkerung

Die Bevölkerung Malis setzt sich aus ca. 30 verschiedenen Ethnien zusammen, die sich durch verschiedene Sprachen und Kulturen auszeichnen und weitgehend friedlich zusammenleben.

Die Hauptbevölkerung bilden die Bambara, die fast ein Drittel (32 %) der Einwohner stellen. Politisch führend sind allerdings die Malinké, obwohl sie nur 6 % der Bevölkerung bilden. Ebenfalls sesshafte Ackerbauern sind die Senufo mit 12 %, die Sarakolé (Maraka) mit 9 %, die Songhai mit 7 % und die Dogon. Als Nomaden oder Halbnomaden leben in der Mitte des Landes vor allem die Fulani (Fulbe, Peulh), welche 14 % der Landesbevölkerung stellen, ferner die Tuareg und Mauren (speziell die Kunta). Weitere Gruppen sind die Minianka, die Bozo, die Khassonké, die Bobo und die Dioula.[5]

Das Bruttosozialprodukt pro Kopf beträgt rund 813,50 Euro.[6]

Sprachen

Noch vor der Amtssprache Französisch, die nur als Zweitsprache von rund 10 % der Bevölkerung gesprochen wird, ist Bambara (40 % Sprecheranteil) die verbreitetste Sprache. Weitere Sprachen sind Dogon-Sprachen, Fulfulde, Arabisch, Songhai-Sprachen, Soninke sowie Senufo-Sprachen. Von vielen Maliern werden mehrere dieser Sprachen verstanden.[7]

Religionen

Die Einwohner der Sudanzone nahmen durch den Kontakt mit den nordafrikanischen Muslimen schon frühzeitig großenteils den Islam als Religion an. Gleichzeitig bestanden daneben die einheimischen Glaubensformen weiter. Umgekehrt hat der malische Islam auch Elemente traditioneller afrikanischer Religionen angenommen, besonders bei den Malinke und den Songhai. Der starke Einfluss des Islam erschwert Aktionen zur Familienplanung: Mali weist ein selbst für afrikanische Verhältnisse hohes jährliches Bevölkerungswachstum von 2,8 % auf.

Der sunnitische Islam malekitischer Rechtsschule ist mit 80 % die am meisten verbreitete Religion der Bevölkerung in Mali (Muslime leben vor allem im Norden); sufitische Bruderschaften üben einen starken Einfluss aus.

Im Süden dagegen praktizieren etwa 18 % der Bevölkerung animistische Religionen. Zu diesen Religionen bekennen sich die meisten Bobo, Senufo und Dogon. Katholiken und Protestanten haben nur noch einen Anteil von 2 %.[5]

Bildung

47 % der Kinder im schulpflichtigen Alter (7 bis 15 Jahre) besuchten im Jahre 2003 tatsächlich die Schule. 74 % aller mindestens 15 Jahre alten Personen sind Analphabeten.[8]

Gesundheit

Nur etwa die Hälfte hat Zugang zu frischem Trinkwasser. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 48,1 Jahren.[9] Es gibt Mangelernährung sowie gravierende Probleme bei der Hygiene.[10] Infektionskrankheiten wie Cholera und Tuberkulose können regelmäßig auftreten.[11]

Politik

Mali gilt als gelungenes Beispiel einer Demokratisierung in Afrika, ist aber eines der ärmsten und am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Die Staatsform des Landes ist eine semipräsidiale Republik, es hat ein semipräsidentielles Regierungssystem als Regierungsform. Die alle fünf Jahre gewählte Nationalversammlung umfasst 160 Abgeordnete und befindet sich in der Hauptstadt Bamako.

Das Land hat seit 1992 eine demokratische Verfassung. Staatsoberhaupt ist seit dem 8. Juni 2002 Staatspräsident Amadou Toumani Touré. Der Staatspräsident wird für fünf Jahre direkt vom Volk gewählt und kann einmal wiedergewählt werden. Nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Modibo Sidibé am 30. März 2011 ist mit Cissé Mariam Kaïdama Sidibé seit dem 3. April 2011 erstmals eine Frau Regierungschefin in Mali.

Verwaltungsgliederung

Hauptartikel: Verwaltungsgliederung Malis
Die Regionen und der Hauptstadtdistrikt Malis

Der Staat gliedert sich in acht Regionen und den Hauptstadtdistrikt. Diese teilen sich in 49 Kreise und 703 Gemeinden.

Die Regionen in Mali sind:

Die Distrikte:

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Malis

Mali war vom 11. Jahrhundert bis ca. 1600 ein islamisches Großreich, das später von den Mossi und den Fulbe erobert und aufgeteilt wurde. 1893 wurde es mit der Eroberung von Timbuktu unter dem Namen Französisch-Sudan zur Kolonie Frankreichs. Seine Unabhängigkeit von Frankreich erlangte Mali am 22. September 1960, dieser Tag gilt seither als Nationalfeiertag.

Nach der Unabhängigkeit war Mali ein Einparteienstaat, 1968 putschte sich General Moussa Traoré an die Macht, 1991 kam es dann nach Unruhen zu demokratischen Reformen und zur Verabschiedung einer Verfassung. 1992 wurde Dr. Alpha Oumar Konaré zum Präsidenten gewählt. Die Wahl 2002 gewann Amadou Toumani Touré, allerdings war die Wahlbeteiligung mit rund 30 % sehr gering.

Im Norden Malis kam es in der Vergangenheit häufiger zu Konflikten mit den dort heimischen Nomaden, den Tuareg.

Wirtschaft

Noch 2003 belief sich der Anteil der Bevölkerung mit weniger als 1 US-Dollar Einkommen pro Tag auf 73 %.

Landwirtschaft

Die Landwirtschaft stellt den Hauptwirtschaftszweig des Landes dar

Weniger als zwei Prozent der Landesfläche können als Ackerland verwendet werden, gleichzeitig beschäftigt die Landwirtschaft jedoch rund 80 % der erwerbstätigen Bevölkerung. In den Gebieten der Flüsse Niger und Senegal sowie südlich der 600 mm Isolinie ist Ackerbau als Überflutungs- bzw. Bewässerungs- oder als Regenfeldbau möglich. Zu den Hauptanbauprodukten gehören Erdnuss, Mais, Sorghum sowie Baumwolle.

Auf Grund der Niederschlagsmenge von 600 mm im Jahr, die, je nördlicher man kommt, abnimmt, besteht ein Ernterisiko. Die Anbauzonen werden jedoch durch die Bevölkerungsexplosion weit über die Trockengrenze ausgedehnt. Nördlich der 600 mm Isolinie, im Bereich des 200-mm-Jahresniederschlages werden Weizen sowie Grünfutter angebaut. Südlich der 600 mm Isolinie befindet sich eine Zone mit 700 bis 1900 mm Jahresniederschlag und somit größerer Erntesicherheit.

Die traditionelle Wirtschaftsform ist der Wanderhackbau. Angebaut wird meist bis zur Bodenerschöpfung, die nach 3–5 Jahren eintritt. Früher lag dieses Land 10–20 Jahre brach, bevor es erneut bewirtschaftet wurde. Diese Zeit hat sich bis heute immer weiter verkürzt. Gründe hierfür sind der Bevölkerungswachstum und die Besitzstruktur: bei den meisten Stämmen hat jeder Stammesangehörige Anspruch auf ein Stück Land. Regenfeldbauern im Gebiet Malis legen außerdem mehr Felder an, als in Gunstjahren zur Eigenversorgung eigentlich notwendig wären. Es werden sowohl Gunststandorte als auch weniger fruchtbare Felder bestellt.

Eine erste Gruppe dieser Felder, die nicht auf Gunststandorten gelegen ist, wird nach den ersten Niederschlägen mit verschiedenen Feldfrüchten unterschiedlicher Vegetationsperioden bestellt.

Diese Strategie führt dazu, dass in günstigen Jahren mit genügend Niederschlag die Ernteerträge hoch sind und in Dürrejahren trotzdem noch mit kleinen Erträgen zu rechnen ist. Diese Risikominimierung führt durch einen großen Kulturlandverbrauch zu einer Erhöhung der Desertifikationsgefahr.

Da die mehrjährige Speicherung der Ertragsüberschüsse traditionell üblich ist, würde die Alternative, nämlich nur Gunststandorte intensiv zu bewirtschaften, zwar in Ungunstjahren ähnliche Erträge erzielen, Gunstjahre würden jedoch um einiges bescheidener ausfallen. Dies würde eine Risikoerhöhung für die Bauern darstellen. Diese traditionelle Art der Landnutzung ist tief in der Bevölkerung verwurzelt.

Handwerk und Industrie

Mali verfügt nur in geringem Maße über Industrie. Während unmittelbar nach der Unabhängigkeit einige größere staatliche Unternehmen zur Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte aufgebaut wurden (Textilien, Zigaretten, Gemüsekonserven), gibt es heute nur noch kleine und einige mittelgroße Verarbeitungsbetriebe.[12]

Staatshaushalt

Der Staatshaushalt umfasste 2009 Ausgaben von umgerechnet 1,8 Milliarden US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 1,5 Milliarden US-Dollar gegenüber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsdefizit in Höhe von 3,4 % des BIP.[13]

2006 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:

Kultur

Eine Frau der Peul in traditioneller Tracht

Die Große Moschee von Djenné ist eines der größten Lehmgebäude der Welt und zählt zu den berühmtesten Bauwerken Afrikas. Im Jahr 1998 wurde sie gemeinsam mit der Altstadt Djennés von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Der Zutritt ist Nicht-Muslimen untersagt.

Sport

Das Nationale Olympische Komitee Comité National Olympique et Sportif du Mali (CNOSM), das 1963 vom IOC anerkannt wurde, entsandte 17 Sportler zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking; zwei Leichtathleten, zwei Schwimmer, einen Taekwondokämpfer sowie die Basketballnationalmannschaft der Damen.

Nationalsport von Mali ist Fußball, der nationale Verband ist die Fédération Malienne de Football (FMF), die mit der Unabhängigkeit 1960 gegründet und 1962 Mitglied des Weltverbandes FIFA wurde. Größte Erfolge der Nationalmannschaft waren die Finalteilnahme bei der Afrikameisterschaft 1972 und drei Halbfinalteilnahmen (1994, 2002 und 2004). Um die Malische Meisterschaft kämpfen jedes Jahr 14 Vereine, von denen der größte Teil aus Bamako stammt. Erfolgreichster Spieler der Vergangenheit ist Salif Keïta, der in Frankreich bei AS Saint-Étienne und Olympique Marseille spielte. Der in Mali geborene Jean Tigana wurde mit der französischen Nationalmannschaft 1984 Europameister. Bekannte Auslandsprofis sind Frédéric Kanouté (FC Sevilla), Mahamadou Diarra (Real Madrid) und Seydou Keita (FC Barcelona). Die U-20-Nationalmannschaft konnte bei der U-20-WM 1999 den dritten Platz erreichen.

Medien

Malis Zeitungen und Zeitschriften stecken unter anderem wegen des Analphabetismus in einer Krise. Selbst in Bamako mit rund zwei Millionen Einwohnern erreichen die größten Zeitungen nur eine Auflage von 3500 Exemplaren. Daher ist das Radio die wichtigste Informationsquelle für die Bevölkerung.

1992 wurde mit Radio Bamakan ein Zusammenschluss mehrerer lokaler privater Hörfunksender, zu denen unter anderem Radio Jamana gehört, gegründet. Als einzige Journalisten außerhalb der staatlichen elektronischen Medien erhalten die Mitarbeiten von Radio Kledu einen festen Lohn und sind sozialversichert. Die meisten Journalisten Malis erhalten stattdessen nur eine Art Trinkgeld ihres Arbeitgebers. Der größte Teil der Geldzuwendungen steckt als „Grundausstattung“ in Pressemappen, genannt „Phaltis“. Es ist auch bei bezahlten Journalisten schwer, sie für soziale Themen zu gewinnen, so für die Krise des Schulwesens und steigende Preise alltäglicher Güter.

Dennoch gilt die Medienlandschaft in Mali als ziemlich frei. Freedom House führt Mali in der Liste der Staaten mit freier Presse[15] und damit unter anderem vor Italien, wo die Medien nur als „teilweise frei“ gewertet werden. Auch die Organisation Reporter ohne Grenzen listet in der Rangliste Pressefreiheit 2008 Mali noch vor der ehemaligen Kolonialmacht Frankreich.

Literatur

  • Éric Milet, Jean-Luc Manaud: Mali. Olizane, Genf 2007, ISBN 978-2-88086-351-7.
  • Rolf Hofmeier, Andreas Mehler: Afrika-Jahrbuch 2003. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Afrika südlich der Sahara. Vs-Verlag, 2004.
  • Wolfgang Lauber: Architektur der Dogon. Traditioneller Lehmbau und Kunst in Mali. Prestel, 1998.
  • Sebastian Schutyser, Ingeborg Flagge, Jean Dethier: Lehmmoscheen in Mali. Junius Verlag, 2003.
  • Rolf Vollertsen: Wohin die Tropfen fallen oder „Bissimila, ce koroba!“ – Notizen aus und über Mali. Nürnberg, 1993.
  • Rainer Waterkamp: Mali. Im Banne des Sahel. 1991.
  • Harald Haarmann: Sprachen-Almanach – Zahlen und Fakten zu allen Sprachen der Welt. Campus-Verl., Frankfurt 2002, ISBN 3-593-36572-3, S. 160.

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Mali – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Mali – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikiatlas Wikimedia-Atlas: Mali – geographische und historische Karten

Einzelnachweise

  1. Vorläufige Ergebnisse des Zensus 2009
  2. International Monetary Fund, World Economic Outlook Database, April 2008
  3. Mali. In: Central Intelligence Agency (Hrsg.): The World Factbook 2009. Washington 2009, ISSN 1553-8133
  4. www.wetter.com, Reise, Länderinfos, Klimadatenbank, Temperaturen Tessalit
  5. a b
  6. http://hdr.undp.org/hdr2006/statistics/countries/country_fact_sheets/cty_fs_MLI.html
  7. Fischer Weltalmanach 2006, ISBN 3-596-72006-0, S. 307.
  8. Marie Boltz, Ronan Le Saout, Paul Piveteau, Gabriel Smagghue, Mathias Kuepie: Impact des capitaux économique et culturel des familles sur la scolarisation des enfants au Mali. CEPS/INSTEAD, Publications of ERDI, 2009, Afrilux n°6. [1]
  9. http://lcweb2.loc.gov/frd/cs/profiles/Mali.pdf
  10. http://lcweb2.loc.gov/frd/cs/profiles/Mali.pdf
  11. http://lcweb2.loc.gov/frd/cs/profiles/Mali.pdf
  12. Hans-Heinrich Bass: Mali's Agro-Industry: A SWOT-Analysis. In: Institute for Transport and Development, Annual Report 2011/2012, S. 36–47.
  13. a b c The World Factbook
  14. Der Fischer Weltalmanach 2010: Zahlen Daten Fakten, Fischer, Frankfurt, 8. September 2009, ISBN 978-3-596-72910-4
  15. Weltkarte mit Einschätzung der Pressefreiheit von freedomhouse.org

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