Aperturkorrektur

Die Aperturkorrektur hebt die Bildschärfe bei aperturbegrenzten Bildauslesesystemen an.

Bilder elektronischer Kameras werden durch Bildelemente begrenzter Größe ausgelesen. Bei analogen Fernsehkameras ist es die Größe des Elektronenstrahls im Vidicons, bei digitalen Kameras die Größe der Pixel des CCD-Chips. Um Alias-Effekte zu verhindern, die beispielsweise Moiré-Muster produzieren, wird die Übertragungsfunktion gemäß dem Nyquist-Shannon-Abtasttheorem auf die halbe Grenzfrequenz begrenzt. Dazu wird dem Chip ein räumlicher Tiefpassfilter vorgeschaltet. Um die Flankensteilheit zu erhöhen, werden höhere Frequenzanteile im Bild angehoben -- die Aperturkorrektur. Der Übergang von einer Aperturkorrektur zu einer Bild-Schärfung ist fließend.


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