Apple iPhone
iPhone 4S
Logo
iPhone 4S
Hersteller Apple Inc. (Entwickler),
Foxconn (Auftragshersteller)
Veröffentlichung 14. Oktober 2011
(u. a. Deutschland),
28. Oktober 2011
(u. a. Liechtenstein, Österreich, Schweiz)
Technische Daten
Anzeige 89 mm (3,5),
960 × 640 Pixel (326 ppi),
berührungsempfindlich
Digitalkamera 8 MP mit 1080p-HD-Video und VGA-Frontkamera
Betriebssystem iOS 5.0.1
Prozessor Apple A5 (ARM Cortex A9)
Interner Speicher 16, 32 oder 64 GB NAND
SAR-Wert

0,99 W/kg

Konnektivität
Funkverbindungen

GSM, EDGE, UMTS, HSDPA, HSUPA, CDMA2000, WLAN, Bluetooth

Akkumulator
Akkulaufzeit
(laut Hersteller)
max. 200 Std. (Im Vergleich zum Vorgängermodell 100 Stunden weniger) Bereitschaftsbetrieb
Sprechdauer
(laut Hersteller)
max. 8 Std. (3G-Netz)
max. 14 Std. (2G-Netz)
Abmessungen und Gewicht
Maße (H×B×T) 115,2 × 58,6 × 9,3 mm
Gewicht 140 g

Das iPhone ist ein von Apple entwickeltes und 2007 auf den Markt gebrachtes Smartphone,[1] das über einen Medienspieler verfügt und weitgehend über den Bildschirm gesteuert wird. Dieser besitzt eine Multi-Touch-Funktionalität, ermöglicht also eine Bedienung mit mehreren Fingern gleichzeitig. Darüber hinaus wird das iPhone mit vier Tasten und einem Schiebeschalter bedient.[2] Im Jahr 2011 erschien die fünfte Version des iPhones.

Das US-amerikanische Nachrichtenmagazin Time wählte das iPhone zur „Erfindung des Jahres 2007“.[3] Häufig wurden die Bedienfreundlichkeit, der daraus resultierende Lebensstil-Faktor des Geräts und einige juristische Auseinandersetzungen um die Vermarktung in den Medien thematisiert. Bis September 2011 wurden rund 146 Millionen Geräte verkauft.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Verkaufsstart

Version Land Verkaufsbeginn
Erhältlichkeit (offiziell)
iPhone DeutschlandDeutschland Deutschland 9. November 2007 T-Mobile
OsterreichÖsterreich Österreich 14. März 2008 T-Mobile
SchweizSchweiz Schweiz nicht erhältlich nicht erhältlich
LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein ?
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 29. Juni 2007 AT&T
iPhone 3G DeutschlandDeutschland Deutschland 11. Juli 2008 T-Mobile
OsterreichÖsterreich Österreich 11. Juli 2008 One und T-Mobile
SchweizSchweiz Schweiz 11. Juli 2008 Swisscom und Orange
LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein ?
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 11. Juli 2008 AT&T
iPhone 3GS DeutschlandDeutschland Deutschland 19. Juni 2009 T-Mobile, seit 27. Oktober 2010 in der 8-GB-Variante auch bei O2, Vodafone und Apple direkt
OsterreichÖsterreich Österreich 26. Juni 2009 Orange Austria und T-Mobile
SchweizSchweiz Schweiz 19. Juni 2009 Swisscom und Orange
LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein ?
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 19. Juni 2009 AT&T
iPhone 4 DeutschlandDeutschland Deutschland 24. Juni 2010 Telekom, seit 27. Oktober 2010 auch O2, Vodafone[4] und Apple direkt
OsterreichÖsterreich Österreich 30. Juli 2010 Orange Austria und T-Mobile, seit 29. November 2010 auch A1,[5] Drei[6] und Apple direkt
SchweizSchweiz Schweiz 30. Juli 2010 Swisscom, Sunrise und Orange Schweiz und Apple direkt
LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 30. Juli 2010 Swisscom Liechtenstein, Orange Liechtenstein, Telecom Liechtenstein[7]
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 24. Juni 2010 AT&T, seit dem 10. Februar 2011 auch Verizon[8]
iPhone 4S DeutschlandDeutschland Deutschland 14. Oktober 2011 Telekom, Vodafone, O2, Apple
OsterreichÖsterreich Österreich 28. Oktober 2011[9]
SchweizSchweiz Schweiz 28. Oktober 2011[10]
LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 28. Oktober 2011[11]
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 14. Oktober 2011

Apple iPhone

Logo des iPhones
Wartende iPhone-Käufer am 29. Juni 2007 vor einem AT&T-Store in New York City

Am 9. Januar 2007 stellte Apple einen Prototyp dieses Geräts auf seiner Macworld Conference & Expo in San Francisco vor. Anfang Juni 2007 kündigte Apple durch die Ausstrahlung eines TV-Werbespots den Verkaufsbeginn in den Vereinigten Staaten für den 29. Juni an. Dieser erfolgte in rund 200 Apple-Stores und etwa 1800 Verkaufsstellen des Netzbetreibers AT&T Wireless (ehemals Cingular Wireless). Die mit 4 GB-Speicher ausgestatteten Geräte wurden für 499 $, die 8-GB-Versionen für 599 $ angeboten. Laut dem Apple-Bericht für das dritte Quartal des Wirtschaftsjahres[12] wurden innerhalb der ersten zwei Verkaufstage rund 270.000 iPhones inklusive Zubehör abgesetzt.[13] Am 5. September verkündete Steve Jobs eine Preissenkung: Die 8-GB-Version sollte ab sofort nur 399 $ kosten, die 4-GB-Version wurde nicht mehr angeboten. Verärgerten Erstkunden bot Jobs tags darauf auf der Apple-Webseite einen Gutschein über 100 $ an. Wer das 8-GB-Gerät innerhalb der zehn Tage vor Ankündigung der Preissenkung gekauft hatte, sollte die volle Differenz von 200 $ erstattet bekommen. Im vierten Quartal des Wirtschaftsjahres 2006/2007 (bis 29. September 2007) wurden nach Angaben von Apple etwa 1,1 Millionen iPhones verkauft. Laut dem am 22. Oktober 2007 veröffentlichten Quartalsbericht waren damit insgesamt seit der Markteinführung rund 1,4 Millionen Exemplare abgesetzt worden.

In Europa wurde das Gerät ab dem 9. November 2007 angeboten. Zu diesem Zeitpunkt begann der Vertrieb in Deutschland ausschließlich über T-Mobile zum Preis von 399 Euro, gekoppelt mit einem Zweijahresvertrag und einer Sperre, die eine Nutzung des iPhones während der Mindestvertragslaufzeit ausschließlich im T-Mobile-Netz erlaubt. Im Gegenzug beteiligte T-Mobile das Unternehmen Apple an den monatlichen Umsätzen.[14] Nach Ablauf der 24-monatigen Frist konnte diese Sperre kostenlos entfernt werden, sodass eine Aktivierung des Gerätes über iTunes auch mit SIM-Karten anderer Anbieter offiziell möglich wurde.[15]

Ab dem 9. November war das iPhone auch in Großbritannien – hier ausschließlich über das Mobilfunkunternehmen O2 und das Vertriebsnetz von Carphone Warehouse – erhältlich. Der Kauf war für 269 £ (rund 387 Euro) nur mit einer Vertragsbindung an O2 möglich.

In Frankreich wurde das Gerät ab dem 28. November verkauft. Hier bekam die France-Télécom-Tochter Orange den Alleinvertrieb, musste das iPhone aber aufgrund eines französischen Gleichheitsgesetzes auch ohne SIM-Lock oder mit einer Option auf Freischaltung anbieten. Die Gerätepreise lagen hier zwischen 399 Euro (mit Vertragsbindung) und 749 Euro (inklusive 100 Euro Freischaltungsgebühr, ohne Vertrag).

Am 17. März 2009 wurde bei der Vorstellung von iPhone OS 3.0 darauf hingewiesen, dass es nun in 80 Ländern verfügbar war. 2008 verkaufte Apple 13,7 Millionen iPhones.[16]

Apple iPhone 3G

Logo des iPhones 3G
iPhone (1. Generation) (links)
iPhone 3G (rechts)

Am 9. Juni 2008 wurde auf der Apple Worldwide Developers Conference 2008 das iPhone 3G vorgestellt. Wie von Steve Jobs bereits im September 2007 angekündigt, wurden die Kommunikationsfähigkeiten des iPhones erweitert.[17] Ab dem 11. Juli wurde die neue Geräteversion parallel in 21 Ländern ausgeliefert, darunter in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Am 17. Juli begann der Verkauf in Frankreich. Zusätzlich zu EDGE unterstützt das 3G-Modell die Mobilfunkstandards UMTS/HSDPA. Außerdem ist die Standortbestimmung mittels A-GPS möglich. Das iPhone mit 8 GB wird mit schwarzer Gehäuserückseite ausgeliefert, bei der 16 GB-Variante gibt es auch weiße Geräte. Dabei wird die rückseitige Hülle künftig aus Kunststoff hergestellt. Als Grund dafür wurde eine bessere Empfangsleistung bei niedrigerem Energieverbrauch angegeben. Die Preise wurden gegenüber dem Vorgängermodell gesenkt; in den USA war das iPhone 3G zum Beispiel für 199 $ (8 GB) bzw. 299 $ (16 GB) erhältlich,[18] in Deutschland lag der von T-Mobile subventionierte Preis je nach Tarifbindung für die 8-GB-Variante zwischen einem Euro und 169,95 Euro, beziehungsweise zwischen 19,95 Euro und 249,95 Euro für die 16 GB-Variante.[19]

Apple iPhone 3GS

Logo des iPhones 3GS
iPhone 3G (links)
iPhone 3GS (rechts)

Am 8. Juni 2009 stellte der Marketingchef Phil Schiller im Rahmen der Apple Worldwide Developers Conference das iPhone 3GS vor. Das S in der Modellbezeichnung des iPhones stand für „Speed“ (deutsch Geschwindigkeit). Die Arbeitsgeschwindigkeit und Internetverbindung wurde gegenüber dem Vorgängermodell beschleunigt. Unterschiede des iPhones 3GS gegenüber dem iPhone 3G sind: HSDPA mit bis zu 7,2 Mbit/s anstelle von 3,6 Mbit/s (siehe Meldungen von März 2009[20]); Kamera mit 3-Megapixel-Auflösung anstelle von vormals 2-Megapixel-Auflösung (siehe Meldungen von April 2009[21]); eine Videoaufnahme- und Videoschnittfunktion[22] (siehe auch Meldungen von April 2009[21]); eine 32-Gigabyte-Version anstelle zuvor maximal 16-Gigabyte;[23] längere Akkulaufzeiten; bessere 3D-Grafik durch Unterstützung des OpenGL-ES-2.0-Standards; ein Magnetometer (digitaler Kompass).[24] Laut Experten der Halbleiterindustrie hat Apple die digitalen 3-Megapixel-Kamerasensoren bei dem Unternehmen OmniVision in Auftrag gegeben.[25] Diese Bildsensoren unterstützen die Aufnahme von Videos mit einer Geschwindigkeit von maximal 30 Bildern pro Sekunde.[21] Außerdem produzieren diese Kamerasensoren mit einer Wavefront-Coding-Technologie[26] schärfere Bilder.

Apple iPhone 4

Logo des iPhones 4
Steve Jobs präsentiert das iPhone 4
Der Inhalt der iPhone 4-Box. Von links nach rechts: Deckel, iPhone 4 in einer Plastikhülle, Bedienungsanleitung und (von oben nach unten) die Kopfhörer, das USB-Kabel und der Adapter

Am 7. Juni 2010 stellte Steve Jobs auf der Worldwide Developers Conference die vierte iPhone-Generation vor und kündigte den Verkaufsstart für den 24. Juni an. Dieser wurde jedoch auf Grund der hohen Nachfrage von über 600.000 Vorbestellungen innerhalb der ersten 24 Stunden verschoben. Apple gab an, nicht mit einem solchen Ansturm gerechnet zu haben, und davon völlig überrascht worden zu sein.[27] In den ersten drei Verkaufstagen wurde das iPhone 4 nach Angaben von Apple 1,7 Mio. Mal verkauft, das waren 700.000 Exemplare mehr als beim iPhone 3GS im Jahr zuvor. Die reinen Herstellungs- und Materialkosten des iPhone 4 bezifferte das Marktforschungsunternehmen iSuppli mit 188 $ pro Stück.[28]

Das Handy-Gehäuse wurde neu gestaltet und besteht aus einem rostfreien Edelstahl-Rahmen, der gleichzeitig als Antenne fungiert. Vorder- und Rückseite bestehen aus einem versiegelten und kratzfesten Sicherheitsglas. Insgesamt ist das iPhone 9,3 Millimeter dick, also rund 3 Millimeter dünner als sein Vorgänger.

Als Verbesserung wurde das neue 89-Millimeter-Display (3,5") mit einer Auflösung von 960 × 640 Pixel und IPS-Technik präsentiert. Im Vergleich zum Vorgängermodell mit 480 × 320 Pixel wurde die Zahl der Pixel vervierfacht. Die Pixeldichte beträgt demnach 326 ppi – bei einem Betrachtungsabstand von rund 25 cm kann das menschliche Auge die einzelnen Pixel nicht mehr unterscheiden.[29][30] Bezugnehmend auf die Auflösung der menschlichen Netzhaut vermarktet Apple den Bildschirm unter der Bezeichnung Retina-Display.

Das iPhone 4 wird mit dem Betriebssystem für mobile Geräte iOS 4 ausgeliefert[31] und unterstützt erstmals den Mehrprozessbetrieb für Applikationen von Drittanbietern.

Für die Kamera wird eine Auflösung von fünf statt bislang drei Megapixel, ein LED-Blitz, fünffacher digitaler Zoom und ein verbesserter Sensor-Chip verwendet. Letzterer filtert das Umgebungslicht besser heraus. Zusätzlich sind mit der neuen Kamera nun HD-Videoaufnahmen (720p) möglich. Dazu kommt eine zweite VGA-Kamera auf der Vorderseite des Gerätes, die vor allem bei Videochats (FaceTime) zum Einsatz kommen soll.

Für die Telefoniefunktion wurde eine Option für Videochats angekündigt. Diese FaceTime genannte Funktion kann nur mit einer Wi-Fi-Verbindung zwischen einem iPhone 4, einem Mac, iPod Touch der 4. Generation und einem iPad der 2. Generation genutzt werden.

Ein zusätzliches Mikrofon sollte Umgebungsgeräusche herausfiltern und so die Sprachqualität des Telefons verbessern. Ein verbesserter Akku sollte in Kombination mit dem neuen Prozessor die Laufzeiten um bis zu 40 Prozent verlängern, der bereits im iPad verbaute A4-Prozessor die Geschwindigkeit steigern. Außerdem hat Apple den Systemspeicher im Vergleich zum Vorgängermodell und zum iPad der 1. Generation auf 512 MB verdoppelt. Ein 3D-Bewegungssensor (Gyroskop) sollte vor allem bei Spielen neue Funktionen ermöglichen.

Mit der kostenpflichtigen Anwendung iMovie-App, die über den App Store vertrieben wird,[32] können Videos direkt auf dem Gerät weiterverarbeitet werden.

Nach mehreren Komplikationen erschien das weiße iPhone 4 am 28. April 2011.[33]

Die in den Medien diskutierten Empfangsprobleme des Smartphones wies Apple-Chef Steve Jobs zurück und verwies auf eine generell auftretende Empfangsbeeinträchtigung von Smartphones durch ein festes Umfassen des Gehäuses. Dieses Statement[34] zusammen mit dem Eingeständnis eines Software-Berechnungsfehlers, der sich seit dem iPhone 3G durch iOS zieht, hat bei vielen anderen Mitwettbewerbern (RIM, Nokia, HTC, etc.) für Empörung gesorgt.[35]

Apple iPhone 4S

Logo des iPhones 4S
iPhone 4 (oben)
iPhone 4S (unten)

Am 4. Oktober 2011 stellte Phil Schiller die fünfte Generation – das iPhone 4S – vor. Der Buchstabe S (für „Speed“, deutsch Geschwindigkeit) bezieht sich auf den neu verbauten Apple-A5-Prozessor, der laut Apple bis zu zweimal mehr Leistung und eine bis zu siebenmal höhere Grafikleistung aufweisen soll, sowie auf die auf 14,4 Mbit/s statt 7,2 Mbit/s beim iPhone 4 und 3GS gesteigerte HSDPA-Maximalgeschwindigkeit. Äußerlich unterscheidet sich das iPhone 4S nur sehr geringfügig vom Vorgängermodell: Es befinden sich oberhalb des Geräts zwei Einkerbungen im Metallrahmen, jeweils eine auf der linken und rechten Seite, dazu wurden die Bedienelemente an der linken Seite um wenige Millimeter nach unten versetzt. Zu den weiteren Neuerungen zählen eine 8-Megapixel-Kamera, mit der Videos in 1080p-Auflösung (Full HD) aufgenommen werden können, insgesamt zwei verbaute Antennen anstelle einer einzelnen, die Einbindung der Software Siri für die Erkennung und Verarbeitung von natürlich gesprochener Sprache, sowie das neue iOS-5-Betriebssystem. Es unterstützt zusätzlich zu GPS erstmalig das GLONASS-Navigationssystem.[36]

Das iPhone 4S wird sowohl in weißer als auch in schwarzer Ausführung mit 16, 32 und als erstes iPhone mit 64 GB angeboten.

Beim iPhone 4S wird der Akku bemängelt, der im Vergleich zum Vorgängermodell häufiger aufgeladen werden muss.[37][38]


Markteinführungen und Vertrieb

Der iPhone-Verkaufsstart in den Vereinigten Staaten war am 29. Juni 2007. Das Mobiltelefon wurde in den USA ausschließlich in Kooperation mit dem amerikanischen Mobilfunkkonzern AT&T Wireless angeboten.[39] In Europa wurde das Gerät ab 9. November 2007 verkauft; zuerst in Deutschland und Großbritannien, ab 28. November auch in Frankreich und ab 14. März 2008 in Österreich und Irland.

In fast allen Ländern, in denen das iPhone 3G verfügbar war, begann der Verkauf parallel am 11. Juli 2008.

Verkaufsstart des iPhone 3GS war der 19. Juni 2009; unter anderem in den USA und Deutschland. Die bisher letzten Markteinführungen waren im Oktober 2009 in China und im November 2009 in Südkorea; damit ist das Gerät in insgesamt 86 Ländern erhältlich.

Der Verkauf des iPhone 4 in den USA, Frankreich, Großbritannien, Japan und Deutschland startete am 24. Juni 2010. Die Modelle in weiß oder schwarz sind in den USA für 199 US-$ für 16 GB beziehungsweise 299 US-$ für 32 GB in Verbindung mit einem AT&T Vertrag erwerbbar. In Deutschland kostet das iPhone 4 mit Vertragsbindung mit 16 GB zwischen einem und 299,95 Euro, mit 32 GB zwischen einem und 399,95 Euro.

Die offiziellen Preise von Apple sind derzeit (Stand: Oktober 2010) in Deutschland und Frankreich für das 16-GB-Modell 629 Euro und für das 32-GB-Modell 739 Euro.[40][41] In Großbritannien kostet die kleine Variante 499 £ (ca. 605 Euro), die große 599 £ (ca. 725 Euro, simlock/netlock frei und ohne Vertrag)[42] (Stand: 3. Juli 2010). Vertragsfrei kostet ein iPhone in Liechtenstein für die 16 GB-Variante CHF 899 und für die 32 GB-Variante CHF 1099.[43] In der Schweiz kostet das 16-GB-Modell 769 Franken und das 32-GB-Modell 899 Franken.[44]

In Deutschland lagen die exklusiven Vertriebsrechte bis zum 27. Oktober 2010 bei der Telekom. Seitdem ist das iPhone auch bei Vodafone und O2 erhältlich.[45] Auch in der Schweiz bieten es alle größeren Telekomanbieter an.

Seit 29. November 2010 bieten in Österreich neben T-Mobile Austria und Orange Austria auch die Netzbetreiber 3 und A1 Telekom Austria das iPhone 4 mit ihren Mobilfunkverträgen an.[46]

Verkaufszahlen

Das Finanzjahr von Apple läuft von Oktober bis September. Dementsprechend umfasst das erste Quartal die Monate Oktober bis Dezember, also auch das Weihnachtsgeschäft. Das zweite Quartal umfasst die Monate Januar bis März, das dritte die Monate April bis Juni. Im vierten Quartal wird üblicherweise die jeweils neueste iPhone-Version vorgestellt.

Verkaufszahlen des iPhones:
  • iPhone
  • iPhone 3G
  • iPhone 3GS
  • iPhone 4
Finanzjahr Q1
(Okt.–Dez.)
Q2
(Jan.–März)
Q3
(Apr.–Juni)
Q4
(Juli–Sep.)
Summe
2007 00270.000[47] 001.119.000[48] 001.389.000
2008 02.315.000[49] 01.703.000[50] 00717.000[51] 006.890.000[52] 011.625.000
2009 04.363.000[53] 03.793.000[54] 05.208.000[55] 007.367.000[56] 020.731.000
2010 08.737.000[57] 08.752.000[58] 08.398.000[59] 014.100.000[60] 039.987.000
2011 16.240.000[61] 18.650.000[62] 20.340.000[63] 017.070.000[64] 072.300.000
Summe 146.032.000

Namensstreit

Bereits 1996 brachte das Unternehmen Infogear Technology ein Tischtelefon mit E-Mail-Client unter dem Namen iPhone heraus und ließ dies markenrechtlich schützen.[65] Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 von Cisco Systems aufgekauft; damit ging auch das Markenrecht an iPhone in den USA auf Cisco über. Im Dezember 2006 gab dann Ciscos Tochterunternehmen Linksys die Markteinführung einer Produktfamilie von VoIP-Telefonen unter der Bezeichnung iPhone bekannt.[66]

Im Dezember 1999 hatte sich Apple die Internet-Domain iphone.org registrieren lassen.[67] Im September 2005 stellte Apple das Motorola ROKR E1 vor, das als erstes Mobiltelefon mit iTunes synchronisiert werden konnte. Gleichzeitig wurde eine entsprechende Aktualisierung des Programms zur Verfügung gestellt, um den Austausch von Audio-Dateien zu ermöglichen. Offenbar waren die Apple-Designer bis 2005 mit der Entwicklung der iPod-Linie ausgelastet gewesen, sodass keine Kapazitäten für ein neues Produkt übrig blieben und eine strategische Partnerschaft mit Motorola eingegangen werden musste. Schon kurz darauf sickerte jedoch durch, dass Steve Jobs mit dem ROKR unzufrieden sei, weil es als Fremdprodukt nicht in die Designlinie der Apple-Produktpalette passte. Diese Einschätzung wurde im September 2006 von Apple durch den Entzug der ROKR-Unterstützung bei iTunes bestätigt. Stattdessen wurde eine weitere iTunes-Aktualisierung mit Unterstützung für ein noch unbekanntes Mobiltelefon veröffentlicht, das offensichtlich nicht nur Audio-, sondern auch Video- und Bilddateien wiedergeben können sollte. Dies führte in verschiedenen Medien zu Spekulationen über ein zu erwartendes Apple-Mobiltelefon, die bis zum Jahresende 2006 immer konkreter wurden.[68]

Nach einer Markenrechtsklage Ciscos gegen Apple vom 10. Januar 2007[69] erzielten die beiden Unternehmen am 22. Februar 2007 nach außergerichtlichen Verhandlungen eine Einigung, die vorsah, dass beide Unternehmen den Markennamen weltweit nutzen durften.[70] Im Gegenzug wurde geprüft, ob eine Interoperabilität beider Unternehmen in den Bereichen Sicherheit sowie Kommunikation für Verbraucher und Geschäftskunden möglich ist.[71][72]

Neben Cisco Systems beanspruchte auch das kanadische Unternehmen Comwave Telecom aus Toronto die Markenrechte an iPhone. Comwave Telecom vertreibt seit 2004 einen VoIP-Dienst einschließlich eigenem Mobilgerät unter dieser Marke. Allerdings wurde von Comwave Telecom der Markenschutz in Kanada erst 2005 beantragt, aber das Canadian Intellectual Property Office (CIPO) hat bislang die Rechte an iPhone noch nicht vergeben.[73]

In Deutschland betreibt auch die Freenet AG einen VoIP-Dienst unter dem Namen iPhone.

Nachahmungen

Eine iPhone-Nachahmung namens Cect i9

LG Electronics warf Apple im Februar 2007 vor, das Design des iPhones vom Prada phone by LG kopiert zu haben. Dieses Mobiltelefon – mit Sensorbildschirm und stiftloser Bedienung – wurde bereits im September 2006, rund vier Monate vor der ersten Präsentation des iPhones, vorgestellt und sein Design ausgezeichnet. Von juristischen Schritten seitens LG wurde seither allerdings nichts bekannt.

Juristische Auseinandersetzungen

Berichterstattung

Vor der offiziellen Vorstellung des iPhones mahnte Apple Blogger ab, die bereits über ein iPhone berichtet hatten.[74]

Visual Voicemail

Im Dezember 2007 erhob das US-Unternehmen Klausner Technologies Klage gegen Apple und AT&T wegen vermuteter widerrechtlicher Nutzung von zwei Patenten bei Visual Voicemail.[75]

Verkauf mit Vertragsbindung

Am 19. November 2007 erwirkte T-Mobile-Konkurrent Vodafone (D2) beim Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen den Exklusivvertrieb des iPhones in Deutschland. Vodafone-Geschäftsführer Friedrich Joussen erklärte, man wolle nicht den Vertrieb an sich verbieten lassen, sondern nur den Verkauf des Gerätes ohne zwangsweise Vertragsbindung ermöglichen. Vodafone selbst hatte sich im Sommer 2007 aus den Vertragsverhandlungen mit Apple zurückgezogen, nachdem Apple eine Umsatzbeteiligung von rund einem Drittel verlangt hatte.[76] T-Mobile kündigte am 20. November 2007 Einspruch an, das Unternehmen wolle sich aber bis zu einer endgültigen Entscheidung an die Auflagen der Verfügung halten.[77] In dieser heißt es unter anderem, dass das iPhone nicht mehr verkauft werden darf, „wenn es nur in Verbindung mit dem Abschluss eines Mobilfunkvertrages […] mit einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten angeboten […] wird.“[78] Der Mobilfunk-Anbieter debitel legte ebenfalls am 20. November 2007 wegen der T-Mobile-Vertragsgestaltung Beschwerde bei der Bundesnetzagentur ein.[79] Bereits am Tag danach korrigierte T-Mobile sein Vertriebsmodell: Vertragsgebundene Geräte würden weiterhin für 399 Euro verkauft, zusätzlich bestehe jedoch die Möglichkeit, für 999 Euro ein iPhone ohne SIM-Lock zu erwerben, das in allen Mobilfunknetzen eingesetzt werden könne. Geräte, die in der 47. Kalenderwoche bereits verkauft wurden, könnten kostenlos entsperrt werden. Am 4. Dezember 2007 hob das Landgericht Hamburg seine einstweilige Verfügung wieder auf, anschließend erklärte T-Mobile, dass ab sofort wieder nur noch vertragsgebundene iPhones verkauft würden. Der Vertrieb der SIM-Lock-freien Geräte werde eingestellt.[80] Gegen das Urteil wurde innerhalb der einmonatigen Frist keine Berufung eingelegt; es wurde somit im Januar 2008 rechtskräftig.

Verschiedene Händler verkaufen das iPhone in Deutschland ohne Vertrag. Meist handelt es sich um Geräte, die aus dem EU-Ausland importiert wurden. Am 25. Juni 2009 startete der Mobilfunkanbieter simyo die Petition „Free iPhones“. Die Initiative setzte sich für den freien Verkauf des iPhones ein und zwar unabhängig von Anbietern, Tarifen und Netz. Die Petition wurde am 8. April 2010 durch simyo mit mehr als 25.000 abgegebenen Stimmen beendet und an Apple übergeben.[81] T-Mobile wurde im August 2009 für die Aussage „exklusiv bei T-Mobile“ von einem Mitbewerber abgemahnt.[82]

Seit der Einführung des ersten iPhone lagen die Exklusivvertriebsrechte des iPhones bei der Deutschen Telekom. Bei Vodafone und O2 ist das iPhone 4 seit dem 27. Oktober 2010 erhältlich. Bei O2, im deutschen Apple Store sowie bei einigen Mobilfunkdiscountern sind die Geräte ohne Vertragsbindung zu beziehen.

Technik

iPhone (Generation 1, 2007)

Rückseite des iPhones (1. Generation) mit Digitalkamera

Prozessor

Im Apple iPhone der ersten Generation und im iPhone 3G arbeitet ein 667-MHz-ARM-1176-Prozessor (getaktet mit 412 MHz).[83]

Bedienung

Das iPhone ist mit einem kapazitiven Bildschirm (Touchscreen) unter einer Abdeckung aus optischem Glas ausgestattet, den Apple als Multi-Touch bezeichnet und der bis zu fünf Berührungsimpulse gleichzeitig verarbeiten kann. Die Bedienung ist sowohl mit Fingern, als auch mit einem leitfähigen Eingabestift möglich. Das iPhone verfügt lediglich über fünf physische Bedienelemente: die Home-Taste auf der Vorderseite, seitlich zwei Tasten zur Lautstärkeregelung, einen Schalter zum Stummschalten und oben die Standby-Taste. Zum Schreiben wird an entsprechenden Stellen eine Tastatur eingeblendet; zur Eingabe von Ziffern (beispielsweise beim Schreiben einer Telefonnummer) kann ein Ziffernblock angezeigt werden.

Sensoren

Die erste iPhone-Generation hat drei Sensoren:

  • Durch einen Näherungssensor wird bei dem Gerät automatisch die Eingabefunktion sowie die Bildschirmbeleuchtung ausgeschaltet, wenn es ans Ohr gehalten wird.
  • Die Anzeige wird ferner automatisch umgestellt, wenn das Gerät vertikal oder horizontal gehalten wird. Dazu dient ein Drei-Achsen-Beschleunigungssensor.[84]
  • Über einen zuschaltbaren Helligkeitssensor kann die Bildschirmhelligkeit an die Lichtverhältnisse der Umgebung angepasst werden, wodurch sich die Akkulaufzeit deutlich erhöht.

Mobilfunk und Vernetzung

Die Telefonie erfolgt bei der ersten Version des iPhones ausschließlich über GSM und Daten können per EDGE empfangen werden.

Das Gerät ist ein Quadband-Telefon und unterstützt die Frequenzen 850, 900, 1800 und 1900 MHz. Des Weiteren kann es sich per WLAN (802.11b/g) oder Bluetooth verbinden. Da sich das iPhone nicht an den Bluetooth-Standard Advanced Audio Distribution Profile (A2DP) hielt, war eine Zusammenarbeit mit entsprechenden Bluetooth-Stereo-Geräten wie Kopfhörern und Autoradioschnittstellen anderer Hersteller nicht möglich.[85] Dies änderte sich mit der Einführung von Software Version 3.0.1.[86] Zahlreiche andere Bluetooth-Profile sind nicht vorhanden oder aktiviert. Das hat unter anderem auch zur Folge, dass sich keine Daten mit anderen Bluetoothgeräten austauschen lassen. Das iPhone der ersten Generation unterstützt auch keinen Breitbandzugang per UMTS oder HSDPA. Auch die im November 2007 eingeführte Europa-Version verfügt nicht über UMTS.

Das iPhone der ersten Generation verfügt über keinen GPS-Empfänger. Eine Ortsbestimmung (und Anzeige in Google Maps) ist dennoch möglich, sie basiert auf Trilateration der jeweils vom iPhone empfangenen Mobilfunkzellen sowie der Auswertung von bekannten WLAN-Hotspots. In Städten ist die erreichbare Genauigkeit mitunter relativ hoch und kann unter 50 Meter liegen, eine Internetverbindung ist zur Positionsbestimmung wegen der Online-Standortabfragen der empfangenen Zellen zwingend notwendig.

Medienwiedergabe

Größenvergleich zwischen einem iPod (4G), iPhone und iPod Nano (1G, von unten nach oben)

Der Prozessor des iPhones ermöglicht das Abspielen von hochauflösenden komprimierten Videos im H.264-Standard, die auf die 480 × 320 Pixel des Bildschirms heruntergerechnet werden. MMS für Audio und Video wird nicht unterstützt, was Apple Kritik einbrachte, da dieser Dienst bei anderen Handys fast durchweg Standard ist. Einzig für Fotodateien lässt sich die MMS Funktion durch Aufspielen der 3.0 Software-Version ergänzen (betrifft nur 3G,3GS).[87] Das Gerät besitzt sämtliche Funktionen des Apple iPod mit Video-Abspielmöglichkeit und die aus iTunes bekannten Animationen der CD-Titelbilder (Cover Flow). Bei der Wiedergabe von Videos wechselt die Ansicht in die Horizontale, wodurch man einen Widescreen-Bildschirm erhält.

Sprechgarnitur

Das vom Hersteller mitgelieferte Headset des iPhones ist mit weißen Stereokopfhörern ausgestattet und verfügt über ein Mikrofon. Es verfügt darüber hinaus über einen sogenannten „Klicker“, mit dem man in verschiedenen Situationen das iPhone steuern kann.

Digitalkamera

Das Gerät verfügt über eine Zwei-Megapixel-Digitalkamera, deren Linsenöffnung ohne Abdeckung in der Rückwand des Mobiltelefons ausgespart ist und die keine Videosequenzen, sondern nur einzelne Bilder aufnehmen kann. Diese Beschränkung ist jedoch nur im Fehlen der entsprechenden Software begründet, auch ältere Modelle lassen sich nach einer von Apple nicht autorisierten Modifikation des Betriebssystems (siehe Entsperrung) mit einer Videosoftware nachrüsten.

Datenspeicher

Der Speicher ist ein 4 GB, 8 GB oder 16 GB großer NAND-Flash-Speicher. Ein Erweiterungssteckplatz für Speicherkarten ist nicht vorhanden. Die Größe des Arbeitsspeichers (RAM) beträgt 128 MB DRAM.

Energiespeicher

Die Akkukapazität des Lithium-Polymer-Akkus genügt laut Hersteller für Telefongespräche von bis zu acht Stunden sowie sieben Stunden für Videofunktionen und sechs Stunden Surfen im Internet. Sie solle ferner ausreichen, um bis zu 24 Stunden Musik hören zu können. Die Akkukapazität im Standby-Modus betrage 250 Stunden.[23] Nach ersten Tests beträgt die Sprechzeit über sieben Stunden, Musik kann man knapp über 22 Stunden lang hören, und bei Internetnutzung entlädt sich der Akku in etwas mehr als neun Stunden.[88] Oftmals erreicht der Akku erst nach einigen Wochen Betrieb seine volle Leistungsfähigkeit, daher können die Laufzeiten bei Neugeräten kürzer sein.

Der eingebaute Akku kann vom Anwender nicht selbst ausgetauscht werden. Apple bietet in den USA den Wechsel für rund 86 $ (inklusive Versandkosten) innerhalb von drei Werktagen an. Das Unternehmen wurde von amerikanischen Verbraucherschützern kritisiert, dieses für Highend-Smartphones unübliche und teure Verfahren nicht öffentlich zu kommunizieren.[89]

Anschlüsse

Das iPhone verfügt über eine 30-polige Anschlussbuchse Dock-Connector, die physikalisch weitgehend identisch mit der der iPods ist. Der Anschluss enthält Leitungen für Stereoton, Composite-Video (FBAS), Komponenten-Video (NTSC und PAL, eine Neuerung gegenüber früheren iPods, die einen S-Video Ausgang haben; für die Verwendung dieses Ausgangs mit typischen europäischen Fernsehern wird eine Wandlerbox zur Wandlung in ein SCART-RGB-Signal benötigt), eine serielle Schnittstelle (zum Beispiel zur Steuerung), USB und FireWire. Das iPhone verfügt nicht über einen speziellen Antennenanschluss. Auf der Oberseite des iPhones ist eine 3,5 Millimeter-Klinkenbuchse mit vier Kontakten (Stereoübertragung plus Zusatzleitung zum Anschluss des Mikrofons des Headsets oder eines TTY-Schreibtelefons für Gehörlose und Schwerhörige) untergebracht, in die Kopfhörer und Headsets eingesteckt werden können.

iPhone 3G (Generation 2, 2008)

Mobilfunk und Vernetzung

Die bedeutendste Neuerung war, dass das iPhone 3G auch UMTS-Mobilfunk unterstützt.[90] Außerdem ist die Verwendung von HSDPA, einer Verbesserung von UMTS möglich, soweit dies netzseitig implementiert ist.

Digitalkamera

Die eingebaute Kamera entspricht der Kamera aus der ersten Generation. Allerdings ist die Videofunktion über Programme aus dem Apple AppStore nachrüstbar. Diese gehen aber sehr zu Lasten des Akkus und sollten nur mit vollem Akku oder angeschlossenem Netzkabel verwendet werden. Die Qualität der aufgezeichneten Videos ist im Gegensatz zum iPhone 3GS etwas schlechter.

Datenspeicher

Das iPhone 3G verfügt (je nach Modell) über einen 8 oder 16 GB großen NAND-Flash-Speicher für Daten. Seit der Einführung des iPhone 3GS wird das iPhone 3G nur noch in der 8-GB-Version hergestellt. Außerdem verfügt es über 128 MB Arbeitsspeicher.

Positionsbestimmung

Mit dem eingebauten GPS-Modul ist es möglich, über Google Maps seine exakte Position zu bestimmen; vorausgesetzt wird eine aktive Internet-Verbindung zum Abrufen des Kartenmaterials. Drittanbieter wie Navigon und TomTom haben iPhone-Versionen ihrer Navigationssoftware entwickelt und im App Store veröffentlicht.[91][92] Einige Kritiker bemängelten, dass die GPS-Antenne (eine der zehn internen Antennen) zu klein sei, um eine genaue Ortung zuzulassen. Viele Tests berichteten jedoch von punktgenauer Ortung. Neben den GPS-Positionsdaten werden auch A-GPS Informationen von Mobilfunkmasten und WLAN-Access-Points verwendet, um die Positionsbestimmung auch ohne GPS zu ermöglichen (z. B. in Gebäuden) und allgemein die Genauigkeit zu erhöhen.

Viele im App Store erhältliche Programme verwenden das GPS-Modul, beispielsweise um einen gelaufenen Weg nachzuvollziehen oder um die Geschwindigkeit zu ermitteln.

iPhone 3GS (Generation 3, 2009)

Mobilfunk und Vernetzung

Das iPhone 3GS bietet eine Übertragungsgeschwindigkeit im Download von bis zu 7,2 Mbps mit HSDPA.

Positionsbestimmung

Das Gerät hat einen Magnetometer und verfügt dadurch über einen digitalen Kompass.[93]

Digitalkamera

Die 3-Megapixel-Kamera mit Kamerasensoren von OmniVision bietet eine Videoaufnahme- und Videoschnittfunktion an.[22][25] Die Aufnahme von Videos erfolgt mit einer Geschwindigkeit von maximal 30 Bildern pro Sekunde. Die Kamera verfügt über ein Autofokus-Objektiv, einen automatischen Weißabgleich und für Nahaufnahmen über eine automatische Makrofunktion.[93]

Prozessor und Grafikprozessor

Das iPhone 3GS bietet eine bessere 3D-Grafik durch Unterstützung des OpenGL ES 2.0 Standards. Der Hauptprozessor ist ein Samsung S5PC100 mit einem mit 600 MHz getakteten Cortex A8 des Unternehmens ARM Limited. Als Grafikprozessor findet ein PowerVR SGX Verwendung.[94]

Datenspeicher

Das Gerät verfügt (je nach Modell) über einen 16 oder 32 GB großen NAND-Flash-Speicher für Daten. Seit der Einführung des iPhone 4 wird das iPhone 3GS nur noch in einer 8-GB-Version hergestellt.[23] Außerdem verfügt es über 256 MB Arbeitsspeicher.

Energiespeicher

Das iPhone 3GS bietet längere Akkulaufzeiten gegenüber seinen Vorgängern.[23]

iPhone 4 (Generation 4, 2010)

Gyroskop

Apple setzt beim iPhone 4 nicht mehr ausschließlich auf den bei den Vorgängermodellen eingesetzten Beschleunigungssensor, sondern auch auf ein 3-achsiges Gyroskop. Es ist damit möglich, Rotationen um alle drei Raumachsen zu erfassen und so weitere Optionen, besonders bei Spielen, zur Verfügung zu stellen.

Mobilfunk und Vernetzung

Das iPhone 4 bietet gegenüber seinem Vorgänger UMTS-Datenübertragung über HSUPA mit bis zu 5,7 Mbps Geschwindigkeit an. Für Wi-Fi-Verbindungen unterstützt es die Standards IEEE 802.11b/g/n, wobei bei 802.11n nur der Betrieb im teilweise stark frequentierten 2,4-GHz-Band möglich ist.[95]

Seit dem 10. Februar 2011 verkauft auch der amerikanische Mobilfunkanbieter Verizon Wireless das iPhone 4 in den USA; diese Variante verwendet den von Verizon Wireless an Stelle von GSM/UMTS eingesetzten Mobilfunkstandard CDMA2000. [96] Der Verizon-Konkurrent AT&T hatte seit Einführung des iPhone mit Überlastung und Schlechtabdeckung seiner 3G-Mobilfunknetze zu kämpfen; um die Zuverlässigkeit und Netzabdeckung der eigenen Netze zu untermauern, bewirbt Verizon Wireless unter anderem auch explizit die im iPhone-Betriebssystem iOS ab der Version 4.2.5 enthaltene Hotspot-Funktion. Diese Funktion ermöglicht das Anlegen eines WLAN-Hotspots, an dem sich bis zu fünf Nutzer anmelden und die Internetverbindung des iPhones nutzen können. Bei dem CDMA2000-iPhone befindet sich ein weiteres Antennensegment im Stahlrahmen, das Empfangsproblemen entgegenwirken soll.[97]

Digital- und Frontkamera

Oben: Die 5-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz, unten: Die VGA-Kamera für die Videotelefonie

Die Digitalkamera kann Fotos mit einer Auflösung von 2592 × 1936 Pixel (fünf Megapixel) und Videos mit einer Auflösung von 1280 × 720 Pixeln (HD) bei 30 fps aufnehmen und verfügt über einen LED-Blitz. Der Sensor verfügt erstmalig bei Mobiltelefonen über rückwärtige Belichtung, ein System, bei dem die Sensorik auf der Rückseite des Sensors liegt und dadurch eine höhere Lichtempfindlichkeit erreicht wird. Außerdem findet sich auf der Vorderseite des Gerätes eine weitere VGA-Kamera, die für die Funktion Facetime (Videotelefonie) benötigt wird. Sie kann Fotos und Videos mit einer Auflösung von 640 × 480 Pixeln aufnehmen, Videos bei 30 fps.

Prozessor

Als Prozessor kommt der schon vom iPad der 1. Generation bekannte, von Samsung hergestellte, Apple A4 zum Einsatz. Er verbindet CPU (mit ARM-Architektur), integrierte GPU und andere Teile nach dem System-on-a-Chip-Prinzip.

Datenspeicher

Das Gerät verfügt, je nach Ausführung, über einen 16 oder 32 GB großen NAND-Flash-Speicher für beliebige Daten und 512 MB Arbeitsspeicher, womit es die doppelte Kapazität an Arbeitsspeicher wie das iPad der ersten Generation und der direkte Vorgänger 3GS besitzt.

Bildschirm

Den Bildschirm bezeichnet Apple als „Retina-Display“, da dieser mit 326 ppi (960 × 640 Pixel) mehr Pixel darstellt als das Auge bei normalem Betrachtungsabstand (also etwa 25 bis 30 cm) gerade noch erkennen kann.[98] Davon soll auf dem iPhone 4 vor allem Schrift profitieren und deutlich schärfer dargestellt werden. Beim Retina-Display kommt außerdem auch die In-Plane-Switching-Technologie (IPS) zum Einsatz, die Apple bereits beim Apple LED Cinema Display, beim iMac und beim iPad 1. Generation einsetzt. Sie sorgt gegenüber einem herkömmlichen TN-Display für einen breiteren Betrachtungswinkel. Der Kontrast des Bildschirms soll laut Apple 800:1 betragen, doch der von Neugeräten liegt dagegen bei über 1100:1 mit einer Maximalhelligkeit von weit über 500 cd/m².[99]

Videotelefonie

Das iPhone 4 ist die erste iPhone-Generation, die eine Videotelefoniefunktion namens FaceTime[100] anbietet. Die Videotelefonie wurde von Apple auf der WWDC 2010 im Juni 2010 in Echtzeit vorgestellt. Sie funktioniert zwischen dem iPhone 4, dem iPod touch 4G, einem Apple Computer mit installierter FaceTime-Software sowie mit anderen iPhones (via Jailbreak) mit Einschränkungen nur bei einer aktiven Verbindung über ein drahtloses lokales Netzwerk (WLAN).[32] Laut Apple basiert Facetime auf folgenden Standards und Protokollen:

  • SIP-IETF-Protokoll zum Auf- und Abbau einer VoIP-Verbindung
  • STUN, TURN und ICE-IETF-Protokolle, um die Kommunikation über Firewall und NAT zu regeln
  • RTP- und SRTP-IETF-Protokoll für Media-Streams über VoIP
  • AAC (Audio-Codec) und H.264 (Video-Codec)

Patente

Nach Angaben des ehemaligen CEO von Apple, Steve Jobs, wurden während der Entwicklung des iPhones über 300 Patente und Geschmacksmuster angemeldet. Unter anderem die Technik "Slide to unlock".[101] Welche davon auch zu Schutzrechten, insbesondere im europäischen Raum, führen, unterliegt den jeweils maßgeblichen Prüfungsverfahren für diese Anmeldungen und dem vorhandenen Stand der Technik. Dem Europäischen Patentamt liegt zumindest eine Patentanmeldung vor.[102]

“And we have invented a new technology, called Multi-Touch, which is phenomenal. It works like magic. You don't need a stylus. It's far more accurate than any touch display that's ever been shipped. It ignores unintended touches, it's super smart. You can do Multi-finger gestures on it. And boy, have we patented it!”

„Und wir haben eine neue phänomenale Technologie erfunden, genannt Multi-Touch. Es funktioniert wie Magie. Man benötigt keinen Eingabestift. Es ist viel genauer als alle anderen berührungssensitiven Bildschirme, die je geliefert wurden. Es ignoriert ungewollte Berührungen, es ist sehr schlau. Man kann damit Gesten mit mehreren Fingern gleichzeitig machen. Und Junge, das haben wir patentieren lassen!“

Steve Jobs bei der Keynote am 9. Januar 2007

Zulieferer und Fertigung der ersten iPhone-Generation

Die Federführung der Produktion des Bildschirms hatte das deutsche SDAX-Unternehmen Balda.[103] Die Produktion selbst erfolgte unter anderem durch den Bildschirm-Hersteller TPK in der chinesischen Sonderwirtschaftszone Xiamen,[104] aber auch durch Werke in Peking und Suzhou. Balda ist zu 50 Prozent Anteilseigner von TPK. Die Fertigungsmaschine, mit der die neuartigen Touchscreens für das iPhone von Apple produziert und mit der auch sonstige Oberflächen von Kunststoffteilen für Mobiltelefone und tragbare Spielekonsolen veredelt werden können, wurde von Balda in Kooperation mit dem TecDAX-notierten Maschinenbauer Singulus entwickelt.[105]

Der im iPhone verbaute NAND-Flash-Speicher stammte von den Unternehmen Hynix, Intel, Micron, Samsung Electronics und Toshiba, mit denen Apple eine Übereinkunft bis 2010 vereinbart hat.[106] Die Hardware-Stücklisten- und Fertigungskosten des iPhones lagen Apple-Analysten zufolge bei 265,83 $ für das 8-GB-Modell und somit bei etwa 67 Prozent des Verkaufspreises. Die Fertigungskosten des Touchscreens sollen laut iSuppli bei rund 27 $ gelegen haben.[107] Zulieferer für das Baseband genannte Mobilfunkmodul S-Gold 2 im iPhone der ersten Generation, sowie das X-Gold 608 im iPhone 3G und 3Gs ist Infineon.[108][109]

Software

Betriebssystem

Hauptartikel: Apple iOS

Als Betriebssystem dient ein angepasstes Mac OS X auf Flash-Speicher (laut New York Times 700 MB groß) ähnlich der Version für Macs, allerdings fällt der Funktionsumfang geringer aus.[110] Der Betriebssystemkern (Kernel) der Version 1.0 identifiziert sich als Darwin 9.0.0d1, was gemäß der von Apple seit Mac OS X 10.1 verwendeten Namenskonvention der Mac-OS-X-Betriebssystemversion 10.5 (Leopard) entspricht. Das iPhone verfügt jedoch nicht über eine Java-Plattform.

Bedienkonzept

Das Apple iPhone wird praktisch vollständig über den Multi-Touch-Bildschirm bedient, wobei die verwendete grafische Benutzeroberfläche jeweils nur ein Programmfenster anzeigt. Der Bildschirm ist meist folgendermaßen aufgeteilt:

  • Eine rund 4 mm breite Statusleiste am oberen Bildrand (Anzeige von Feldstärke, Provider, Mobilfunkmodus [3G, EDGE, GPRS], Batteriestatus, etc.)
  • Darunter ein rund ein Zentimeter breiter Menübereich mit Programmnamen und, sofern erforderlich, einigen wenigen Menüpunkten (etwa ein + zum Hinzufügen neuer Einträge, ein Bearbeiten zum Editieren von Einträgen, oder Tag, Monat und Jahr zum Umschalten der Kalenderansichten)
  • Darunter schließt sich das eigentliche Programmfenster an
  • Gegebenenfalls findet sich unter dem Programmfenster noch eine weitere Menüleiste, mit der Programme in verschiedene Modi geschaltet werden können (beispielsweise die Uhr zwischen Weltzeit, Timer, Wecker und Stoppuhr)

Der Touchscreen wird mit verschiedenen Fingerbewegungen bedient:[111]

  • Tippen: Unterliegende Funktion wird ausgeführt
  • Doppeltippen: Vergrößert/verkleinert einen Bildausschnitt
  • Antippen und halten auf Texteingabefeldern: Es wird eine Lupenfunktion eingeblendet. Durch Bewegen des gedrückten Fingers kann man die Textmarke zu einer gewünschten Stelle bewegen.
  • Wischen (Aufsetzen des Fingers in der Bewegung, Wischen über den Bildschirm, Loslassen): Dient dem Rollen durch Listen (Adressen und Ähnliches; vertikale Wischbewegung) oder Ansichten (Wetterbilder, Cover Flow, Webseiten; horizontales Wischen)
  • Antippen und Bewegen: Verschiebt die Ansicht auf dem Bildschirm (beispielsweise bei Landkarten oder HTML-Seiten)
  • Greifen und Bewegen: Bei bestimmten Funktionen kann durch Antippen eines Objekts (zum Beispiel Anruferliste, Ortsliste für das Wetter) an einer bestimmten, durch drei horizontale Striche gekennzeichneten Stelle, das Objekt durch Bewegen des Fingers an eine andere Stelle der Liste verschoben werden.
  • Spreizen und Zusammendrücken: Diese Geste wird mit zwei Fingern durchgeführt, die voneinander weg oder zueinander hin bewegt werden. Die Ansicht auf dem Bildschirm wird vergrößert oder verkleinert (beispielsweise im Webbrowser, bei der Ansicht von Fotos und Landkarten).

Die Texteingabe erfolgt über eine auf dem Bildschirm eingeblendete QWERTZ-Tastatur, wobei Umlaute durch Halten statt Tippen der Grundtaste und anschließendem Bewegen des Fingers zu dem gewünschten, nach kurzer Wartezeit eingeblendeten Umlaut eingegeben werden können. Der eingegebene Text wird in einem kleinen Feld am oberen Bildrand oder direkt über der Tastatur angezeigt. Die Genauigkeit der Eingabe hängt von der Größe der Finger und dem manuellen Geschick des Bedieners ab, wobei eine lernfähige Korrekturfunktion die Eingabe unterstützt.

Anrufbeantworter

Mit Visual Voicemail können aufgesprochene Nachrichten übersichtlich in einer Liste angezeigt werden. Das Anrufen des Anrufbeantworters entfällt so. Die Mobilfunkanbieter müssen für diesen Dienst Server mit Apple-Software betreiben. In Deutschland bieten diesen Dienst alle offiziellen Netzbetreiber, also Vodafone, Telekom und O2 in ihren iPhone-Tarifen an.

Synchronisation

Über iTunes können Kontakte (Namen, Telefonnummern, Adressen, E-Mail-Adressen), Kalender-Termine und -Ereignisse, E-Mail-Account-Einstellungen, Lesezeichen für Webseiten, Notizen (mit Mac-Computern ab OS X-Version 10.5.7), Klingeltöne, Musik, Hörbücher, Fotos, Podcasts, Filme, Fernsehsendungen, Musikvideos und aus dem iTunes Store geladene Programme mit einem Computer synchronisiert werden.[112] Seit Version 2.0 der Firmware, die gleichzeitig mit dem iPhone 3G veröffentlicht wurde, kann sich das iPhone auch über einen Microsoft-Exchange-Server synchronisieren.[113] Außerdem ist die Synchronisation über den kostenlosen Dienst iCloud von Apple möglich.

Weitere Programme

In seiner Keynote zur Einführung des iPhones wies Steve Jobs auf Cocoa als Haupt-Programmierschnittstelle (API) der iPhone-Software hin.

Auf der WWDC 2007 wurde zunächst bekanntgegeben, dass andere Hersteller keine klassischen Anwendungen für das iPhone schreiben können und dies stattdessen über Webapplikationen gelöst werden soll, die auf offenen Standards wie Ajax basieren und im Webbrowser Safari angezeigt werden können. Von Safari aus können dann iPhone-eigene Anwendungen wie Google Maps oder die Telefonfunktion genutzt werden. Eine ebenfalls angekündigte Version von Safari für Microsoft Windows ermöglicht das Mac-OS-X-unabhängige Testen solcher Anwendungen für Entwickler aus der Windows-Welt. Durch das dabei verwendete, auch von Java bekannte Sandkasten-Prinzip soll das iPhone vor Fehlfunktionen und Manipulationen durch Software besser geschützt werden.

Am 17. Oktober 2007 stellte Steve Jobs (nach zahlreichen Protesten von Entwicklern) auf der Apple-Webseite als Hot News ein Entwicklungswerkzeug auch für native Anwendungen in Aussicht. Die Freigabe des Entwicklungssystems („SDK“) werde bis Februar 2008 dauern, weil Apple versuche, zwei entgegengesetzte Ziele zu verwirklichen – eine offene Plattform für Entwickler zu bieten und gleichzeitig das iPhone vor Viren, Schadprogrammen, Angriffen auf private Daten usw. zu schützen. Tatsächlich wurde das SDK jedoch bis Ende Februar nicht veröffentlicht; am 27. Februar 2008 kündigte Apple aber für den 6. März 2008 einen Pressetermin an, auf dem unter anderem weitere Informationen über das SDK bekanntgegeben werden sollten.[114] Auf dieser Veranstaltung wurde die Firmware-Version 2.0 vorgestellt, die neben Microsoft Exchange Server und anderen Netzwerkprotokollen auch das „iPhone SDK“ unterstützt (PowerPCs erfordern eine Anpassung der xcspec-Datei). Die neue Firmware ist seit dem 11. Juli 2008 öffentlich verfügbar.

Apple entwickelte für das iPhone eine mobile Variante seines Cocoa-Frameworks namens Cocoa touch. Das SDK wird zusammen mit einer neuen Version von Apples integrierter Entwicklungsumgebung Xcode ausgeliefert. Darin enthalten ist auch ein iPhone-Simulator, der es weitestgehend ermöglicht, die Anwendungen während der Entwicklungsphase auf dem Mac zu testen. Der Vertrieb der Programme erfolgt in dem App Store über die gleichnamige iPhone-Anwendung oder iTunes. Die Entwickler können den Preis für ihre Software selbst festlegen, Apple nimmt jedoch 30 Prozent davon als Provision. Während das SDK selbst kostenlos von Apples Entwicklerseiten bezogen werden kann, ist für die Veröffentlichung im App Store ein kostenpflichtiges Entwicklerkonto zum Preis von 99 $ (Standard) oder 299 $ (unternehmensinterne Anwendungen) pro Jahr erforderlich.[115]

In der Zwischenzeit haben Programmierer Verfahren etabliert, um Programme auf dem Gerät lauffähig zu machen, die nicht als Webapplikation ausgeführt sind (sogenannte native Applikationen). Nachdem es Hackern im Juli 2007 erstmalig gelungen war, ein Hallo-Welt-Programm auf dem iPhone auszuführen,[116] lagen Mitte September 2007 bereits über 60 solcher Applikationen vor, einschließlich einem Installer und Doom (das ursprünglich mit NeXTStep entwickelt worden ist und seitdem traditionell jede Portierung dieses Betriebssystems mitvollzieht).[117] Apple steht diesen Programmieransätzen neutral gegenüber; stört also die Entwicklungen nicht, bemüht sich aber auch nicht, die Lauffähigkeit solcher Programme mit späteren Versionen des Betriebssystems zu erhalten.[118]

Linux auf dem iPhone

Seit das iPhone auf dem Markt ist, gibt es Bestrebungen, das proprietäre Betriebssystem iOS durch ein quelloffenes zu ersetzen, um auf diese Weise Programmierfehlern zu entgehen, die Fähigkeiten des Geräts zu erweitern oder von Apple auferlegte Einschränkungen der Nutzbarkeit zu umgehen. Insbesondere die Programmierer planetbeing und CPICH haben dieser Entwicklung Vorschub geleistet.[119] Aus ihrer Entwicklungsarbeit ist iPhoneLinux hervorgegangen.[120] Teil davon ist der quelloffene Boot-Loader OpeniBoot, der alternativ zu Apples iBoot auf dem iPhone installiert werden kann[121] OpeniBoot erlaubt, eine beliebige Firmware auf dem iPhone zu booten (Apples iBoot startet ausschließlich von Apple signierte Firmware). In iPhoneLinux lädt OpeniBoot einen Linux-Kernel.

Android auf dem iPhone

Seit dem 21. April 2010 ist es möglich, Googles quelloffenes Android-Betriebssystem auf dem iPhone zu starten. Die Entwicklung baut auf den Ergebnissen von iPhoneLinux auf. Der Nutzer hat hierbei durch ein Boot-Menü die Wahl, welches System er booten möchte - iOS bleibt weiterhin startbar. Erforderlich ist die Portierung iDroid[122], die ebenso wie der multi-boot-fähige Boot-Lader OpeniBoot über die App Bootlace aus dem Cydia-Store auf dem iPhone installiert werden kann.

Einschränkung der Nutzung – SIM-Lock

Das SIM-Kartenfach eines iPhones der 1. Generation mit eingelegter SIM-Karte

Das iPhone 4 gibt es in den USA in zwei Versionen: In der auch in Deutschland eingesetzten GSM-Version sowie in einer in Europa nicht verwendeten CDMA-Version. Da die CDMA-Technologie ohne Simkarten funktioniert, kann man sie grundsätzlich nur mit dem Vertragspartner Verizon verwenden. Die GSM-Version wird derzeit vom Anbieter AT&T vertrieben und wird mit einem SIM-Lock verkauft. Es kann dadurch nur mit der bereits ab Werk mitgelieferten SIM-Karte des Mobilfunk-Betreibers verwendet werden. Ein Vertrag mit AT&T ist auch erforderlich für die Aktivierung der Funktionen des iPhones, die nicht in Zusammenhang mit der Telefon-Funktion stehen, etwa iPod, WLAN und Digitalkamera. Auch in Europa wird die Nutzung des iPhones zum Teil auf das Funknetz jeweils eines Anbieters pro Land beschränkt. Das CDMA-iPhone ist außerhalb der USA nicht verfügbar.

Entsperrung (offiziell)

Die Gesetzeslage in einigen Ländern verbietet einen SIM- und Netlock von Seiten der Anbieter. In folgenden Ländern kann das iPhone entsperrt erworben werden:

AustralienAustralien Australien1)
BelgienBelgien Belgien
DeutschlandDeutschland Deutschland
FrankreichFrankreich Frankreich
GriechenlandGriechenland Griechenland
HongkongHongkong Hongkong
ItalienItalien Italien
KanadaKanada Kanada

LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein
LuxemburgLuxemburg Luxemburg
NeuseelandNeuseeland Neuseeland
OsterreichÖsterreich Österreich
PolenPolen Polen
RusslandRussland Russland
SchweizSchweiz Schweiz1)
SlowakeiSlowakei Slowakei

SpanienSpanien Spanien
SudafrikaSüdafrika Südafrika
ThailandThailand Thailand
TschechienTschechien Tschechien
TurkeiTürkei Türkei
Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Vereinigte Arabische Emirate
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten

1) Nachträgliche Entsperrung bzw. ab Werk im Online-Store

Entsperrung in Deutschland

Für Vertragskunden, die über ein gesperrtes iPhone (Netlock) verfügen, besteht die Möglichkeit, das Gerät nach Ablauf des Vertrags (meist über einen Zeitraum von 24 Monate), kostenlos entsperren zu lassen. Hierfür sendet der Mobilfunkanbieter eine Anfrage zu Apple, die daraufhin den „NCK“ (Network Control Key) über iTunes auf das Gerät installiert. Seit dem 27. Oktober 2010 ist das iPhone im Apple Online Store Deutschland offiziell ohne SIM-Lock verfügbar. Nach dem Kauf kann das iPhone 3GS mit jeder beliebigen SIM-Karte verwendet werden. Das iPhone 4 kann ausschließlich mit einer speziellen Micro-SIM-Karte betrieben werden. Apple gibt zwar die Empfehlung aus, eine Datenflatrate zu nutzen, da große Datenmengen anfallen; es besteht aber keine Pflicht, einen entsprechenden Vertrag abzuschließen.

Entsperrung (inoffiziell)

Seit dem 27. Juli 2010 ist die Entsperrung in den USA legal, die Rechtslage in Deutschland ist bisher nicht eindeutig geklärt.[123][124]

SIM-Lock entsperrtes iPhone, eingebucht bei Vodafone Neuseeland

Im Juli 2007 beschrieb der Norweger Jon Lech Johansen in seinem Blog, wie man die Funktionen des iPhones auch ohne AT&T-Vertrag nutzen kann.[125][126]

Im August 2007 berichtete das Technik-Blog Gizmodo, dass sich das iPhone mit Hilfe einer „Turbo-SIM-Karte“ auch in anderen GSM-Netzen betreiben lasse.[127] Am 6. September 2007 veröffentlichte die Webseite des APC Magazine (ehemals: Australian Personal Computer Magazine)[128] eine Zehn-Schritte-Anleitung zur Nutzung des iPhones in weltweit allen GSM-Netzen mit Hilfe einer Turbo-SIM-Karte.[129]

Ebenfalls im August 2007 gelang es dem US-Amerikaner George Hotz, ohne den Umweg über eine Turbo-SIM-Karte die Beschränkung der Nutzung seines iPhones auf das AT&T-Netz aufzuheben. In seinem Blog beschrieb er dazu ein Verfahren, das komplizierte Eingriffe in die Hardware erfordert.[130]

Im September 2007 stellte das iPhone Dev Team, eine freie Gruppe von Programmierern, eine Software-Netlock-Entsperrung für das iPhone frei im Internet zur Verfügung. Damit war das iPhone weltweit in allen GSM-Netzen auch für iPhone-Besitzer nutzbar, die den technischen Aufwand bislang verfügbarer komplizierter Hacks gescheut hatten.

Einen Tag nach Release des iPhones 3GS wurde ein Tool zur Entsperrung dieses Gerätes veröffentlicht.

Am 22. Juni 2009 hat das iPhone Dev-Team die rein softwarebasierte SIM-Entsperrung ultrasn0w für alle iPhones ab Firmware 3.0 veröffentlicht, mit der die Geräte in allen Netzen betrieben werden können. Mit vielen Firmwarereleases kommen neue Versionen der Netzkontrollsoftware, wodurch neue Exploits gefunden werden müssen, um diese erneut freizuschalten. Bisher ist dies für jedes Baseband gelungen.[131] Im Mai 2010 wurde das Tool Spirit veröffentlicht, das auch für das iPad 1. Generation mit iOS 3.2 funktioniert.

Am 1. August 2010 wurde der webbasierte Jailbreak JailbreakMe veröffentlicht, mit dem auch das iPhone 4 geöffnet werden kann. Hierfür wurde ein Programmfehler bei der PDF-Darstellung im Programm Mobile Safari genutzt. Am Tag darauf warnte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) davor, mit dem iPhone PDFs zu öffnen, da auch ein schädlicher Code ausgeführt werden könnte. Eine Apple-Pressesprecherin teilte mit, dass Apple den Fehler bereits behoben habe und schnellstmöglich eine Aktualisierung herausbringen werde.[132][133][134]

Apple gab daraufhin am 11. August 2010 eine Aktualisierung (iOS 4.0.2) heraus, die zwei Sicherheitslücken schloss. Die eine Lücke betraf eine Systembibliothek (Freetype) – durch die zweite erreichte ein ausgeführtes Programm System-Rechte am Gerät.[135]

Beim Unlock für die Firmwareversion iOS 4.2.1 gibt es beim iPhone 3G und 3GS – im Gegensatz zu den vorherigen – eine Besonderheit: Das Baseband wird mittels der Jailbreak-Anwendung redsn0w 0.9.6 auf die Version 06.15.00, die von der iPad-3G-Firmware Version 3.2.2 stammt, aktualisiert. Man kann dadurch zwar den Unlock benutzen, allerdings ist es danach nicht mehr möglich, zu einem früheren Baseband zurückzukehren. Auch das Wiederherstellen mit iTunes ist dann nicht mehr möglich.[136]

Die Firma Gevey hat am 21. März 2011 eine neue Turbo-SIM-Karte veröffentlicht, die mithilfe einer Sicherheitslücke bei der Notruffunktion einen Hardware-Unlock erzwingen kann. Der Unlock funktioniert offiziell bis zur Firmware 4.3.3. Der Kostenpunkt einer solchen Karte liegt zwischen 10–30 Euro.[137]

Das „iPhone Dev-Team“ hat seit der Veröffentlichung der Firmware 4.1 (8. September 2010) noch keine Sicherheitslücke entdeckt, die man zum Entsperren des iPhone 4 nutzen kann. Allerdings haben sie durch die „vergebliche“ Suche neue Ansätze eines „NCK“-Unlocks gefunden.

Network Control Key (NCK) des iPhone

Über den NCK-Code kann man das Gerät dauerhaft entsperren. Beim iPhone besteht dieser Code aus der IMEI-Nummer und vielen diversen Hardware-Seriennummern sowie einer willkürlichen, fünfstelligen Zahl. Im Normalfall wird der NCK-Code über Apple auf das Handy installiert, um den offiziellen Unlock zu ermöglichen. Das „iPhone Dev-Team“ hat entdeckt, dass sich nahezu der gesamte Code leichter auslesen lässt, als bisher erwartet. Somit müsste man lediglich nur noch einen fünfstelligen Code manuell eingeben, was sich aber innerhalb einer Woche tätigen lassen würde. Sollte dieser Schritt in der Praxis gelingen, so könnte man ihn nicht mehr rückgängig machen und das Handy bliebe dauerhaft entsperrt.[138]

Kritik

Produktionsbedingungen

Das iPhone wird in der Volksrepublik China von Foxconn, einem der größten Hersteller von Elektronik- und Computerteilen, gefertigt. Laut Welt-Online sind die Produktionsbedingungen dort extrem hart.[139] Die schon seit 2006[140] bekannten unethischen Arbeitsbedingungen führten laut den von Greenpeace unterstützen Public Eye Awards im Jahr 2010 zu mindestens 18 Selbstmorden von jungen chinesischen Wanderarbeitern.[141] Auch andere Medien berichteten 2010 von Suiziden.[142][143]

Umweltverträglichkeit

Greenpeace kritisierte Apple im Jahr 2007 für die im iPhone verwendeten Schadstoffe. Anders als bei modernen Mobiltelefonen üblich, fanden sich im iPhone noch schädliche Materialien wie bromhaltige Verbindungen und Polyvinylchlorid (PVC). Greenpeace zeigte sich vor allem nach Steve Jobs’ offenem Brief A Greener Apple,[144] in dem er umweltfreundlichere Apple-Produkte angekündigt hatte, enttäuscht und fordert ein green iPhone.[145] Der US-Verband Bromine Science and Environmental Forum (BSEF) reagierte auf die Vorwürfe mit der Erklärung, dass die genannten Substanzen alle zur Verwendung zugelassen seien. Greenpeace habe zudem nicht nachweisen können, in welcher Konzentration und Zusammensetzung Brom im iPhone vorkomme, da die verwendeten Analysemethoden dafür nicht ausgereicht hätten.[146]

Der US-Verbraucher- und Umweltschutzverband Center for Environmental Health (CEH) drohte Apple mit einer Klage. Nach Ansicht des CEH verstößt Apple mit dem iPhone gegen Abschnitt 65 des kalifornischen Safe Drinking Water and Toxic Enforcement Act of 1986, der vorsieht, dass gefährliche Stoffe nicht ohne deutliche Warnung verwendet werden dürfen.[147] Das CEH forderte Apple auf, für bisher gekaufte Geräte eine Rückrufaktion zu starten und zukünftig angebotene Geräte mit einem deutlichen Warnhinweis auf die schädlichen Substanzen zu versehen.

Sicherheit

Nach dem Verkaufsstart wurden einige Sicherheitslücken in der Firmware des iPhones entdeckt. So wurden zum Beispiel zwei Passwörter, mit denen zentrale Funktionen des iPhones gesichert sind, schnell entschlüsselt. Das Passwort „dottie“ erlaubte es zum Beispiel, Programme mit Root-Rechten zu starten; „alpine“ war ein weiteres entschlüsseltes Passwort.[148] Durch eine weitere Sicherheitslücke konnten anfangs persönliche Daten des Besitzers ausgespäht werden, beispielsweise Telefonnummern.[149] Die Firmware-Version 1.0.1 vom 30. Juli 2007 behob dieses Problem.[150]

Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) informierte im Herbst 2008 über eine Sicherheitslücke, durch die eine Webseite das iPhone zur Anwahl einer beliebigen Telefonnummer veranlassen kann.[151] Nach Aufspielen der Firmware-Version 2.2 vom 21. November 2008 war dies nicht mehr möglich.

Im November 2009 wird der erste iPhone-Wurm bekannt. Er nutzt eine Sicherheitslücke bei iPhones mit Jailbreak und installiertem SSH-Server zur Verbreitung aus und tauscht beim Opfer das Hintergrundbild gegen ein Foto von Rick Astley mit dem Zusatz „ikee is never going to give you up (You have been Rickrolled)“ aus.[152] Eine neuere Variante des Wurms setzt ein neues Passwort: „ohshit“.[153] Durch das Aufspielen einer manipulierten Firmware können sowohl der PIN-Schutz aufgehoben als auch alle auf dem iPhone gespeicherten (einschließlich aller vermeintlich bereits gelöschten) Daten unverschlüsselt ausgelesen werden.[154]

Auf dem Pwn2Own-Event 2010 wurde eine Sicherheitslücke demonstriert, die es einem Angreifer erlaubt, eine Seite so zu präparieren, dass Informationen wie SMS des Gerätes beim Besuch der Webseite ausgelesen werden können.[155]

Apple kann Programme auf dem iPhone löschen, die im App Store heruntergeladen wurden. Das iPhone nimmt automatisch Kontakt mit einem Apple-Server auf und sendet alle Applikationen, die von Apple mit Fernzugriff gelöscht werden können.[156][157]

Technische Probleme

Viele Modelle der iPhone-Serie erhielten negative Kritiken von Benutzern, die eine mögliche Fehlfunktion des Gerätes festgestellt haben. Das iPhone 3G soll laut Anwendern nur langsam auf Eingabebefehle reagieren und eine zu langsame Datenverbindung benutzen. [158]

Bei dem Apple-iPhone 4S wurden über Probleme bei dem Wechsel bereits benutzter SIM-Karten berichtet: So waren einige Benutzer nach dem Tausch von einem schlechten Empfang, verzögertem SMS-Versand oder komplett fehlender Netzverbindung betroffen. [159]

Empfangsprobleme

iPhone 3G

Eine größere Anzahl von Nutzern beklagte sich über schlechten Empfang und Verbindungsprobleme mit dem iPhone 3G. Eine Erklärung von Apple gibt es zu diesem Thema nicht.[160][161][162] Im August 2008 wurde von Vermutungen berichtet, denen zufolge die Probleme durch von Infineon gelieferte, unausgereifte UMTS-Chipsätze verursacht worden sein könnten.[163][161]

iPhone 4
iPhone 4 mit „iPhone Bumper“

Ende Juni 2010 sorgten Berichte über Empfangsprobleme mit dem neuen iPhone für Aufsehen. Zwei Käufer reichten vor dem Bezirksgericht des US-Bundesstaates Maryland eine Sammelklage gegen Apple und AT&T ein, da sich diverse iPhone-4-Nutzer über angebliche Empfangsprobleme beschwerten.[164] Apple erklärte zunächst, es existierten keine ungewöhnlichen Empfangsprobleme, vielmehr gebe die Empfangsanzeige die Signalstärke wegen eines Berechnungsfehlers in der Software teilweise nicht korrekt wieder. Apple äußert sich weiter, dass der zurückgehende Empfang auch bei anderen Mobiltelefonen mit ähnlicher Antennenbauweise bekannt und grundsätzlich alles in Ordnung sei. Apple hat zur korrekten Wiedergabe der Empfangsstärke eine Aktualisierung (4.0.1) veröffentlicht. Experten der US-amerikanischen Fachzeitschrift Consumer Reports konnten im Labortest mit simulierter Mobilfunkzelle die Empfangsprobleme bei Linkshändern und damit einen Konstruktionsfehler bestätigen und sprachen daher keine Kaufempfehlung aus.[165] Apple gab später bekannt, dass sich die Empfangsprobleme nicht durch eine Softwareaktualisierung beheben ließen.[166] Consumer Reports riet Käufern das Problem mit Klebeband zu lösen oder eine Handytasche zu benutzen. Apple bot auf einer Pressekonferenz am 16. Juli 2010 allen iPhone-4-Käufern entweder eine Rückabwicklung des Kaufes bei vollständiger Rückerstattung des Kaufpreises oder eine kostenlose Hülle („iPhone Bumper“) an. Benutzer, die bereits eine solche gekauft hatten, wurden durch eine nachträgliche Gutschrift entschädigt, neue Käufer erhielten im Rahmen des iPhone 4 Case Programms, das Ende September 2010 auslief, kostenlos eine Hülle ihrer Wahl.[167]

iPhone 4 CDMA

Am 11. Januar 2011 stellten Apple und Verizon Wireless eine für den Mobilfunkstandard CDMA2000 angepasste iPhone-Version vor, die entsprechend einer technischen Spezifikation für das Verizon-Mobilfunknetz über zwei Antennen verfügt und lt. verschiedenen Berichten gegenüber dem GSM/UMTS-Modell deutlich weniger Empfangsprobleme hat.[168][169]

Geodaten-Speicherung

Die beiden Elektronik-Spezialisten Alasdair Allan und Pete Warden hatten am 20. April 2011 publiziert, dass das iPhone und iPad 3G kontinuierlich Positionsdaten, bezogen von Funkmasten und WLAN-Stationen, speichern und damit den Aufenthaltsort des Nutzers mit einem Zeitstempel in einer speziellen Datei ablegen.[170] Der Sicherheitsexperte Alex Levinson beschrieb dieses Verhalten schon früher und nach seiner Analyse werden die Daten für den CoreLocation-Dienst benötigt, damit Anwendungen auch im Hintergrund Ortsdaten erhalten können.[171]

Die Erfassung der Geodaten ist unter bestimmten Umständen sehr ungenau. Es werden teilweise sogar Orte abgespeichert, die niemals besucht wurden. So soll sich beispielsweise ein Gerät gemäß der erfassten Daten zeitgleich in Hannover, Düsseldorf, Barcelona, Darmstadt und Neu-Delhi befunden haben.[172] Außerdem kann man aus den Daten nicht schließen, wann und wie oft das Gerät an einer bestimmten Stelle gewesen war, da alle WLANs und Mobilfunkzellen jeweils nur einmal in der Datei gespeichert werden und nicht grundsätzlich die neuesten Werte.

Unklar ist jedoch, warum Apple alle Daten speichert und damit ein eingeschränktes Bewegungsprofil mit diesen Daten möglich wird. Für den Zweck des CoreLocation-Dienst würden die letzten zehn Ortsdaten ausreichen und es wäre nicht nötig, alle zurückliegenden Daten zu archivieren. Da die Datei mit den Geodaten seit iOS 4 bei einer Datensicherung des Geräts über iTunes auf dem Computer des Nutzers gesichert wird, ist sie auch relativ leicht zugänglich, was ein Sicherheitsproblem darstellen kann.

In einer Presseerklärung gab Apple am 27. April 2011 bekannt, dass ein Softwarefehler für die Aufzeichnung der Daten trotz Deaktivierung und deren langen Speicherdauer verantwortlich ist.[173] Am 4. Mai 2011 veröffentliche Apple mit iOS 4.3.3 eine Aktualisierung, mit welchem die Datenbank mit den Geodaten nur noch die letzten Tagen enthält. Diese Datenbank wird nicht mehr durch iTunes auf den Rechner übertragen und beim Deaktivieren des CoreLocation-Dienstes gelöscht.

Literatur

  • Brian Chen: Always On: How the iPhone Unlocked the Anything-Anytime-Anywhere Future--And Locked Us In, Da Capo Press, 2011

Weblinks

 Commons: iPhone – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary Wiktionary: iPhone – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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  4. Offizielle Vodafone Nachricht auf Twitter zum iPhone 4 Verkaufsstart vom 22. Oktober 2010 Twitter / Vodafone Deutschland: (mh) Das iPhone 4 ist seit 27. Oktober 2010 bei Vodafone erhältlich. Weitere Infos in Kürze!
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  6. macnow.cc: „Drei nimmt iPhone 4 in sein Portfolio auf“
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  8. MacRumors.com: "Verizon iPhone Launches with Mobile Hotspot and Redesigned Antenna"
  9. Apple stellt das iPhone 4S vor, Der Standard, vom 4. Oktober 2011, aufgerufen am 5. Oktober 2011
  10. Smalltalk mit Siri, Neue Zürcher Zeitung, vom 4. Oktober 2011, aufgerufen am 5. Oktober 2011
  11. Über vier Millionen iPhone 4S am ersten Wochenende verkauft, Apple Inc., vom 17. Oktober 2011, aufgerufen am 21. November 2011
  12. Apple Inc. hat ein vom tatsächlichen Jahr abweichendes Wirtschaftsjahr, das jeweils am 1. Oktober beginnt
  13. Apple – Quarter 3 – Financial Results (Link nicht mehr abrufbar) (26. Juli 2007)
  14. Telekom startet Verkauf von iPhone am 9. November (Link nicht mehr abrufbar) (dpa-Meldung vom 19. September 2007)
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  155. http://blogs.zdnet.com/security/?p=5776%20 Pwn2Own 2010, iPhone Safari Bug, 18. März 2010
  156. Apple hat Fernzugriff auf alle iPhones - Meldung von 20 Minuten am 12. August 2008
  157. Apple kann Programme auf dem iPhone löschen - Meldung von golem.de am 7. August 2008
  158. iPhone 3G: Die Probleme häufen sich Kritischer Artikel auf netzwelt.de
  159. iPhone 4S: Nutzer melden Probleme mit neuen SIM-Karten heise.de, abgerufen am 17. Oktober 2011
  160. iPhone 3G Signal Strength Problems Persist in OS 2.1
  161. a b CNET readers share their iPhone 3G stories
  162. iPhone 3G Reception Problems? You're Not Alone (Link nicht mehr abrufbar)
  163. Chipsatz könnte Rückrufaktion verursachen. PC Welt online, 14. August 2008
  164. Verbraucher reichen Sammelklage gegen Apple wegen neuen iPhones ein auf google news, 2. Juli 2010
  165. Bernhard Kling, TecZilla
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  167. Apple bietet Gratis-Schutzhülle für iPhone 4 an
  168. arstechnica.com: Pics of the new antenna, WiFi sharing prefs on Verizon iPhone, Zugriff am 11. April 2011
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  170. Got an iPhone or 3G iPad? Apple is recording your moves - O'Reilly Radar
  171. 3 Major Issues with the Latest iPhone Tracking “Discovery” | Alex Levinson
  172. heise online - iPhone-Positionsdaten enthalten kein vollständiges Bewegungsprofil
  173. Apple Q&A zu Standortdaten

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